AI und Sales – morgen ist gestern!

AI und Sales – morgen ist gestern!

Leadership, Life

Die künstliche Intelligenz nimmt Fahrt auf. Richten Sie sich darauf ein, dass in weniger als 5 Jahren die Prozesse im Sales zu 95% auf den Kopf gestellt werden. Darauf stellen wir uns ein:

  1. Beantwortung aller Kundenanfragen per Chat und Voice innerhalb von Sekunden. Bis zu 95% richtige Antworten in der jeweiligen Muttersprache des Kunden. Keine Wartezeiten, keine Fehler, kein „Ich weiß nicht…“, „bin ich nicht zuständig…“, „war ich im Urlaub….“.
  2. Analyse der Kundenbedürfnisse und Leads mit anschließenden Empfehlungen für die Verkäufer, welche Produktlinien für einen Kunden langfristig sinnvoll sind. Erinnerung an vergessene Leads.
  3. AI hat immer Zeit, ist in jeder Lage gut drauf und aufmerksam, hört stets zu, vergisst nichts, weiß alles über den jeweiligen Kunden, kennt alle Produkte und Markttrends in der Tiefe, stellt in Sekunden Berechungen fertig und analysiert Kundendaten.
  4. Berater müssen keine komplexen Analysen, Programmwechsel, Dateneingaben, Berichte oder Hochrechnungen mehr machen. Sie haben Zeit für den Kunden.
  5. AI schult die Verkäufer am Platz. Sie hört und sieht bei Gesprächen zwischen Kunden mit Vertriebsmitarbeitern zu. Auf Basis verwendeter Keywords und der Analyse der Stimmprofile empfiehlt sie dem Verkäufer vor, während und nach dem Kundenkontakt, wie er kommunizieren und argumentieren soll. Sie erkennt negative Entwicklungen oder Upsell-Chancen schneller, als der Berater.
  6. AI sucht den richtigen Berater für einen Kunden aus. Eine gleiche Bedürfnislage macht symphatisch.
  7. Kundendatensätze sind immer verfügbar, auch wenn ein Berater das Unternehmen verlässt.

Die Frage, die ich als Speaker immer wieder gestellt bekommen:

„Was heißt das nun für uns Menschen? Werden wir total ersetzbar?“

An vielen Stellen ja, z.B. im Call Center. Im First Level-Support wird es schwierig. Basisfragen kann ein Chatbot wesentlich schneller und verlässlicher beantworten. Und das bereits heute. Im Second Level sieht es schon wieder anders aus, wenn es um das Verstehen komplexer Zusammenhänge geht. Die Berufe werden sich verändern, die Anforderungen an Menschen auch.

Die künstliche Intelligenz (Siri, Watson und andere) kennt Sie als Mensch bald besser, als Sie selbst. Sie sammelt Daten über Sie und kann auf Wissensdatenbanken dieser Welt zugreifen, um Zusammenhänge aufzudecken und Empfehlungen bzw. Reaktionen zu erzeugen. Sie wird stets dazu lernen und gerade im Vertrieb Kunden mit laserscharf passenden Angeboten versorgen. Die Technologien sind bereits im Einsatz. Sobald Ihr Unternehmen investiert, wird sich radikal alles verändern.

Machen Sie sich bereit für den Change

Ihre Kunden werden diesen technologischen Helfern sehr viel Vertrauen schenken, weil sie immer menschlicher wirken und die Bedürfnisse befriedigen. Sie bleiben stets höflich, sind fachlich unschlagbar und dabei nett und zuvorkommend. Der perfekte Geschäftsparnter und darüber hinaus ein bester Freund, der einen nimmt, wie man ist. Und da beginnen auch gleich die Probleme und tut sich gleichzeitig die Lücke für Sie als Verkäufer auf. (Ich will in diesem Artikel nicht auf die psychischen Herausforderungen eingehen, die die künstliche Intelligenz für uns Menschen bereit hält. Mir geht es darum, Ihnen zu zeigen, wo Ihr Weg im Vertrieb hingeht.)

Was bleibt für uns noch übrig?

Was eine künstliche Intelligenz in absehbarer Zeit nicht kann, ist Bewusstsein, Abstraktionsvermögen und Intuition erzeugen. Sie als Verkäufer aus Fleisch und Blut haben die große Chance, die Ergänzung zur Technologie zu sein. Sie sind spürbar, können die Hand schütteln, Erfahrungen austauschen und einen Raum mit Leben füllen. Sie sind keine perfekte Fassade, die keinen Fehler macht. Sie sind auch mal schwach oder nahbar. Sie können sich mit dem großen Ganzen verbinden und emotionale und geistige Höhenflüge erleben.

Das klingt jetzt sehr abstrakt, für manchen sogar spirituell oder esoterisch. Aber das werden die Dinge sein, auf die es in Zukunft ankommt. Die Technologie übernimmt die Perfektion. Das kann uns Menschen wirklich entlasten, weil wir längst an unsere Grenzen kommen, mental, energetisch und emotional. Wir können diesen Anspruch jetzt abgeben. Ja, dafür brauchen wir Regeln und es wird eine soziale Anpassung geben. Als Soziologin habe ich mich mit der Psychologie der Gesellschaft viel beschäftigt. Es wird eine ganz neue Art des Miteinanders geben und ein neues Bewusstsein für Gesellschaft und Verantwortung. Aber das ist nicht unser Thema hier. Mich beschäftigt das aktuell nur den ganzen Tag, weshalb ich mich kaum zurück halten kann. Ich selbst bin inzwischen soweit, dass ich mich nicht mehr wehre, sondern fasziniert und neugierig auf das blicke, was vor uns liegt. Und diese fast kindlich wissbegierige Einstellung dazu möchte ich Ihnen nahe legen.

Verkaufen wird menschenorientierter denn je

Haben Sie aktuell noch das Gefühl, zu viele Systeme zu bedienen? Sind Sie zu wenig Zeit am Kunden und müssen zuviel Zeit mit Report und Berichtschreiberei verbringen? Das wird sich in kurzer Zeit verändern. Sie werden effizienter sein, strukturierter, entlasteter, aber eben auch menschliche wesentlich mehr gefordert. Fachliche Fähigkeiten sind wichtig und gut, aber in Zukunft nicht mehr das Hauptkriterium für einen guten Verkäufer. Worauf es jetzt ankommt ist Intuition, Bewusstsein und das Herstellen einer Verbindung zum Kunden, weit über das hinaus, was Sie bis jetzt über Kundenorientierung und Kundebeziehung gelernt haben.

Bereiten Sie Ihre Leute vor!

In meiner Keynote „Surf your life – 3 Schlüssel zum Erfolg (mit AI)“ zeige ich Ihren Mitarbeitern, was auf Sie zukommt und wie Sie Ihre menschliche, emotionale und mentale Kompetenz ausbauen. Ob Führung, Sales oder AI-Change – es ist Zeit, sich zu beruhigen und in die Akzeptanz zu gehen, gemeinsam, positiv und mit Vertrauen.

http://www.malaikaloher/vorträge

Krankenstand blamiert Arbeitgeber

Krankenstand blamiert Arbeitgeber

Leadership

„Ich habe versucht, einen Termin mit meinem Chef zu kriegen, aber der meldet sich nicht zurück. Scheint ihn nicht zu interessieren, wie es mir geht“, erklärt der Software-Spezialist nach inzwischen zwei Monaten Ausfallzeit mit diagnostizierter Depression. Krankgeschrieben ist er weitere drei Monate, vorerst. Einen Reha-Platz hat er noch nicht. Das System hält ihn hin, mit Medikamenten und der Bitte, zu Hause zu bleiben und zu warten. Er schämt sich und fühlt sich im Stich gelassen, von den Profis und seiner Firma, die ihn die letzten Jahre so hochgelobt hat für seinen Expertise.

„Aus den Augen, aus dem Sinn“

Solche Situationen lassen Mitarbeiter frustriert nach Alternativen suchen. Zurück in ihre Unternehmen wollen sie am liebsten nicht. Warum auch? Das Gefühl von Nutzlosigkeit, nicht dazu zu gehören, nichts mehr wert zu sein, ist überwältigend. Sie nehmen die rosarote Brille ab und erkennen, dass sie nur ein Rädchen sind, das einfach ausgetauscht wurde. „Mein Chef ist weitergezogen, hat mich ersetzt und will nichts mehr damit zu tun haben. Ich bin sozusagen nur eine Last auf der Payroll“, so der kranke Kollege. Und das erzählt er jedem, der es hören will.

Zahlten, Daten, Fakten

Aber sehen wir uns zunächst die Zahlen an: Die Entgeldfortzahlungen für kranke Mitarbeiter lagen in Deutschland 2006 bei rund 25 Milliarden Euro und stiegen bis 2017 auf schätzungsweise 60 Milliarden Euro. Berücksichtigt man die Überalterung der Gesellschaft, gestiegene Gehälter und stellt die von den BKK nicht mitgerechneten Kurzzeiterkrankungen ohne Attest dagegen, bleibt es doch ein gewaltiger Betrag. Die Hälfte aller Ausfallzeiten erfolgte durch schwerwiegende Krankheitsfälle. Hauptursachen sind Muskel- und Skeletterkrankungen, gefolgt von psychischen Erkrankungen. (Quelle https://www.iwd.de/artikel/krankenstand-in-deutschland-arbeitnehmer-fallen-laenger-aus-377618/)

Führungskräfte machen Stimmung

Im Zuge der Debatten um Arbeitgeberattraktivität, NewWork, Worklife oder War4talents ist dieses Verhalten von Führungskräften verwunderlich. Denn gerade jetzt wäre das „sich kümmern“ nicht nur hilfreich für die Genesung der bezahlten Arbeitskraft, sondern auch für die positive Außenwirkung des Unternehmens. Prüfen Sie doch mal, wie Sie im Unternehmen über Kollegen sprechen, die länger krank sind. Respektvoll oder bagatellisierend? Fallen Sätze wie: „Naja, das war eh klar, der war schon immer eine Prinzessin.“, „Mimimi“, „Also ich verstehe das nicht, mir würde das nicht passieren. Ist halt doch ein Weichei.“, „Kaum zwickt es im Kreuz, macht er krank.“, „Burnout, ha!, bezahlten Urlaub macht er….ich könnte mir das nicht erlauben, dann würde hier alles zusammenbrechen.“

Kollegen als Spiegel

Machen Sie sich bitte bewusst, solche Sätze spiegeln ihre eigene Überzeugungen wieder. Dürfen Sie krank sein? Was würde es für Sie bedeuten, wenn Sie ausfallen? Welche Einstellung haben Sie Menschen gegenüber, die nicht mehr arbeiten können? Eine Chance, mehr über sich selbst zu lernen, statt den Selbstwert durch das Abwerten anderer aufzupolieren. Hinzu kommt, dass Sie vielleicht in diesem Moment Sympathisanten finden, die ebenfalls auf dem „Nur die Harten kommen in den Garten“-Trip sind, statt dankbar, dass sie gesund und munter noch nie eine solche Lebenskrise durchstehen mussten. Die Sympathisanten könnten allerdings schnell zum Verhängnis werden.

Flurfunk funktioniert auch nach extern

Alles, was Sie sagen könnte nicht nur zum kranken Kollegen durchdringen, sondern macht auch intern Stimmung. Menschen sind sehr wankelmütig mit ihren Sympathien. Heute lächeln sie über Ihren Witz und morgen bezichtigen sie Sie bei Kollegen der Unmenschlichkeit. Sie erzeugen Angst und Scham bei denen, die vielleicht kurz vor dem Ausfall sind. Und glauben Sie nicht, dass es keine Auswirkung auf das Teamklima hat. Jeder Mensch ist im Normalfall 1-2 Mal pro Jahr richtig krank, mit Fieber und Ruhebedürfnis. Das Problem ist, dass wir das nicht respektieren und uns mit Medikamenten gedopt zur Arbeit schleppen. Nicht auskurierte Krankheiten führen langfristig zu Folgeschäden im Körper. Es muss einfach ok sein, krank zu sein.

Langzeiterkrankungen verhindern

Im Alter reagiert der Körper auf Jahrzehnte gelebter Ernährung, Bewegung, psychischer Belastung und Verschleiß. Wer als Arbeitgeber unterstützen will, kümmert sich um die Gesundheit der Mitarbeiter in allen Belangen. Betriebliches Gesundheitsmanagement ist die eine Variante. Die andere ist Aufmerksamkeit, Zusammenhalt und hinter dem Menschen stehen. Sprechen Sie öfter mit den Kollegen über ihr Befinden. Hören Sie zu. Auch denen, die nicht so beliebt sind. Schon bevor jemand ausfällt. Sie müssen nicht zwingend deren Probleme lösen, aber gehört, gesehen und verstanden zu werden wirkt sich schon auf das Wohlbefinden aus.

Schmusekurs ist nicht gleich Profitverlust

Und damit das Unternehmen eben nicht zuviele Kollegen „mitschleppt“, die nicht perfomen, habe ich hier noch die 3 Erfolgsfaktoren, wie Sie in jedem Fall nicht nur den Krankenstand reduzieren, sondern auch erfolgreicher arbeiten.

Ihr Unternehmen soll erfolgreich sein? Sorgen Sie dafür:

Ihr Unternehmen soll erfolgreich sein? Sorgen Sie dafür:

Leadership

Sie brauchen genau 3 Dinge, um Ihr #Team bzw. #Unternehmen an die Spitze zu #führen.

  1. Eine gemeinsam #Vision, die fernab von materiellen, egoistischen oder wettbewerbsorientierten Themen liegt. Durch sie sind alle Mitarbeiter auf einem gemeinsamen Weg, der sie motiviert und zusammenhält.
  2. Der Level an #Kompetenz jedes Einzelnen muss auf dem höchsten Niveau sein und bleiben. Wer nicht permanent lernt, gefährdet das System und fällt über kurz oder lang heraus.
  3. #Verlässlichkeit aller Beteiligten. Ohne Ausnahme hält sich jeder an Vereinbarungen, Timelines und Absprachen. Dadurch entsteht Vertrauen, das wiederum verbindet und natürlich geht es wahnsinnig schnell voran.

Problem:

zu 1.: Ist die Vision nicht größer, als die gesamte Belegschaft zusammen, sondern verfolgt einen materialistischen oder moralischen Zweck, wirkt sie trennend, statt verbindend.

Fühlen sich Menschen getrennt, entsteht Raum für Wut, Traurigkeit, Angst, Frust und andere negative #Emotionen. Diese schalten das #Nervensystem auf Kampf- und Fluchtreflex. Effekt ist #Stress. Andauernder Stress macht süchtig nach den beteiligten Hormonen, z.B. Adrenalin oder Cortisol. Unbewusst erzeugen Menschen Situationen, mit Hilfe gedanklicher Abfolgen, die für den „(negativen, aber gewohnten) emotionalen Kick“ sorgen, der sie lebendig fühlen lässt. Dazu braucht es nur einen Gedanken!

zu 2. und 3.: Im Stressmodus können Kollegen nicht an ihrer Kompetenz arbeiten, weil Lernen #Kreativität erfordert. Der kreative Teil des Gehirn geht im Kampf- und Flucht-Modus offline. Zusätzlich beginnt die Person durch #Aktivismus unstrukturiert und unvorhersehbar Dinge zu tun, die den Schmerz (die Emotion) lindern sollen. Der Kollege hält sich nicht mehr an Vereinbarungen. Die Verlässlichkeit und das Vertrauen geht gegen 0, was den Stress-Modus anfeuert. Ein Teufelskreislauf.

Vision, Kompetenz und Verlässlichkeit sind es, woran Sie gemeinsam arbeiten, worauf Sie bei der Personalauswahl ohne Kompromisse wert legen und was Sie von Ihren Mitarbeitern und von sich zu 100%!!! einfordern sollten.

KI und Bewusstsein – Mediale Verkümmerung im Unternehmen?

KI und Bewusstsein – Mediale Verkümmerung im Unternehmen?

Leadership, Life

Ersetzt #KI den Menschen? Die Frage allein fühlt sich schon schrecklich an, oder nicht? Wem der Job vom Computer „geklaut“ wird, vergeht das Lachen. Inzwischen entwirft die KI Bilder und Musikstücke, also Kunst zu entwerfen. Die Bilder sind spannend, die Musik…naja, aber in 5 Jahren werden die Prozesse so ausgereift sein, dass wir den Unterschied kaum mehr hören. Wie? Über so genanntes #DeepLearning .

„Ein neuronales Netz in der #IT funktioniert genauso. Anstatt dass physische Prozesse jedoch elektrochemische Konzentrationen in Nervenzellen und letztlich die Körperhaltung verändern, passen #Algorithmen mathematische Variablen ihrer internen Rechenschritte an. Eine Rechenoperation wird so zum Neuron. Gekoppelt an andere Rechnungen entstehen neuronale Netze. Werden viele Schritte miteinander verschaltet, spricht man vom Deep Learning“ (quelle: Spektrum der Wissenschaft)

Wegschauen macht Angst

Nun gut, wir können den Kopf nicht in den Sand stecken. Selbst ich habe inzwischen meiner Tochter eine #Alexa zugestanden, wenn auch widerwillig. Gleichzeitig habe ich den Fernseher rausbefördert, um den #Medienkonsum zu reduzieren. Schräg! Und was mache ich? Musik über #Sprachsteuerung hören….klar! In die Falle getappt. Weil es eben so einfach ist! Und ich ziehe nicht täglich den Stecker, wie ich mir vorgenommen habe. Die Kinder sprechen mit ihr ganz natürlich, kapieren Befehle schnell und hinterfragen nicht, warum und wie das funktioniert. „Aber hört die nicht immer mit?“, fragt eine Freundin. „Jap“, sage ich und ziehe die Schultern hoch.

Der Ablauf erinnert mich an die Einführung des Smartphones. Anfangs wehren wir uns und am Ende kann ich keine Überweisung mehr ohne #Smartphone erledigen. Bequemer ist es allemal. Und wir stehen ganz am Anfang. Die nächste Generation KI steht vor der Tür. Nun können wir uns weiter wehren oder damit auseinandersetzen. Letzteres ist ein gutes Mittel gegen Angst und Misstrauen. Je mehr Wissen Sie darüber haben und je genauer Sie die Sachlage durchdringen, desto besser. Daran führt kein Weg vorbei. Auch wer nicht im IT-Sektor tätig ist, MUSS sich weiterentwickeln.

Schlauer sein, als die Technologie

Manchmal frage ich mich, warum wir immer weiter gehen müssen in der Technologie? Warum treibt uns diese wahnsinnige Unzufriedenheit mit dem, was ist, weiter? Aber das ist menschlich, richtig? Wir wollen uns entwickeln. Sollten wir also nicht genauso unzufrieden sein mit unserer Fähigkeit, sinnvoll im Alltag mit Technologien umzugehen? Den Kindern Achtsamkeit beizubringen und uns selbst zu verändern?

„Die nächste Generation KI wird besser wissen, was Du brauchst, als Du selbst“, so ein befreundeter IT-Security-Experte. Körperdaten werden verarbeitet, bisheriges Verhalten getrackt, mit dem Zugriff auf unzählige Datenvorkommen weltweit verglichen…die KI kann uns an vielen Stellen positiv unterstützen. Das rede ich mir zumindest ein, wenn ich dieses seltsame Gefühl von Hilflosigkeit empfinde. Der Kontrollverlust ist der Torpedo für das psychische Grundbedürfnis nach Sicherheit. Gerade deshalb ist es so wichtig, sich fachlich tiefer damit zu befassen. Fakten schaffen Sicherheit.

Schöne neue Welt

„Beispiel: In China sind inzwischen manche Klassenzimmer mit auf künstlicher Intelligenz beruhenden Kameras und Scannern für Gehirnwellen ausgestattet, mit denen der Konzentrationsgrad der Schüler überwacht wird.“ (Niall Ferguson)

Was auch immer noch an #ScienceFiction auf uns zukommt. Die Kontrolle, das Machtstreben und der dazu gehörige Versuch der Verdummung der Massen bleiben uns erhalten. Unser Job ist es jetzt, zu lernen. Zu lernen, die Kontrolle zu behalten. Die Kontrolle über unser Mensch-Sein, die Menschlichkeit und diesen wunderbaren Planeten.

Mensch will leben

Was die Maschinen vermutlich nie lernen, ist #Bewusstsein. Der menschliche Lebenswille, Lernen durch Erfahrung, Handeln aus Überzeugung, Ich-Gefühle, Gedanken und Empfindungen sind rein menschlich. Das Gefühl beim Streicheln eines Tieres, wenn Sie ein Baby im Arm halten, die Farben einer Blume bewundern, Liebe empfinden oder andere Menschen spüren. Ganzheit, die Verbindung mit der Natur, Glück und Ekstase. Das alles bleibt uns vorbehalten. Also sollten wir daran arbeiten, als Ergänzung zur Technologie unser Bewusstsein, unser Selbst und unsere zwischenmenschlichen Fähigkeiten weiter auszubauen. Anstatt uns auf die Technologie zum „Fühlen aus der Konserve“, also computergestützte Realität im Wohnzimmersessel zurückzuziehen (Augmented Reality).

Zirkusaffen

Das wäre nämlich das Ende unserer herausragenden Fähigkeiten. Wir würden zu dressierten Affen, die highlight-getriggerte Dopamin-Erfahrungen (Belohnungshormon) jederzeit und ohne Anstrengung konsumieren. Wäre das ein Science Fiction Szenario, wären die Sozialen Medien die Vorstufe zur Massenhypnose auf Basis hirneigener Botenstoffe. Unser Hirn reagiert auf Bilder ebenso stark, wie auf reale Erfahrungen. So lässt sich auch ein erotisches Erlebnis im Gehirn nachspielen, was zu den gleichen Gefühlen führt, wie echte #Erotik. Nur, der Körper eines anderen Menschen ist nicht mehr beteiligt. Auch dafür wird sicher bald eine Technologie bereit stehen.

Was ich sagen will, wir müssen unseren Verstand dazu benutzten, uns gegen die Suchtfaktoren zu wappnen. Das heißt nicht, sie ganz zu lassen, es heißt nur, „bewusst“ damit umzugehen. Eines unserer psychischen Grundbedürfnisse ist das Bedürfnis nach Lustgewinn und Unlustvermeidung und darauf zielen Konsum-Technologien ab (z.B. Apps, Computerspiele…). Belohnungsgefühle machen uns abhängig, lassen uns eben nicht mehr bewusst entscheiden.

Der nächste Schuss

Wir suchen dann nur noch den nächsten Endorphin-, Serotonin-, Oxytocin oder eben Dopamin-Schuß. Deshalb ist es z.B. inzwischen wirklich schwierig, zu flirten, oder mit Menschen in Kontakt zu treten, weil sie im echten Leben nebeneinander an der Bushaltestelle, am Flughafen, im Zug ins Handy/Laptop glotzen. Schon mal von „Phubbing“ gehört? Ein echter Beziehungskiller.

»Phubbing« ist eines der neuen Kunstworte, das unschöne Seiten der Digitalisierung auf den Punkt bringt. Der Mix aus dem englischen »phone« und »snubbing« – jemanden vor den Kopf stoßen – bezeichnet Unterbrechungen vor allem durch Mobilgeräte, zum Beispiel in Form von Lesen oder Versenden von Textnachrichten, die beim Gegenüber als Unaufmerksamkeit oder Geringschätzung ankommen können.“ Christiane Gelitz

Das Prickeln bei Augenkontakt, die Fähigkeit, mitzufühlen, in emotionale Erzählungen des Gegenüber einzutauchen, gemeinsam lachen, sich verbunden fühlen, sich aufeinander fokussieren und hinter die Augen blicken. Der Verzicht darauf ist der Preis.

Stress und Zeitmangel

Die Abhängigkeit zu befriedigen kostet enorme Zeit, die wir z.B. am Handy verbringen. „Ich komme zu nichts“, sagt eine junge Frau (28) im Coaching und beschreibt Stresssymptome. Ihre Handynutzung liegt bei ca. 3,5 Stunden pro Tag außerhalb der Arbeitszeit. 3 Stunden Videos sehen, Apps checken, Posts beantworten, posten, Soziale Medien durchschauen, Apps checken, eigene Posts auf Likes checken etc. 3 Stunden Zeit, die nicht in die eigene Erfahrung, das Lernen oder echte Leben und den Kontakt in #Echtzeit investiert wird.

Das Zeit-Thema führt zu noch mehr technologischer Unterstützung, die uns angeblich Zeit spart. So werden keine ganzen Bücher mehr gelesen, sondern damit geprahlt, dass in einer #App die Zusammenfassungen gelesen werden können und man damit viel mehr in weniger Zeit „gelesen“ hätte. Ein Buch zu lesen bedeutet, sich zu fokussieren, zu konzentrieren, einzutauchen, dran zu bleiben, in der Tiefe verstehen und Sprache zu entschlüsseln. Die Konzentrationsspanne z.B. auf Videos im Netz liegt inzwischen bei unter einer Minute, bzw. sehen wir uns z.B. Lehrvideos „nebenbei“ an. Dieses Verhalten verringert die #Kreativität, stört die soziale und emotionale Kompetenz und löst Stress aus. Was wir tun müssen, ist, uns weiterhin zu begegnen, uns auseinanderzusetzen, miteinander zu lernen, zu leben, zu erleben und zwischenmenschlichen Druck aushalten bzw. Konflikte lösen.

Digitalisierung und Mitarbeiter

Das #Selbstbewusstsein ist bei vielen jungen Menschen gering ausgeprägt. Dort müssen wir ansetzen und unterstützen. Wir, die wir noch mit der Wählscheibe Kontakt halten gelernt haben. Deshalb plädiere ich, neben dem Digitalisierungs-Druck in Unternehmen auch die Entwicklung von Bewusstsein nicht zu verpassen und fälschlicherweise Menschen mit Maschinen gleich zu setzen. Schrauben Sie die Ansprüche in emotionaler und sozialer Kompetenz nach oben, sorgen Sie für mentale Gesundheit. Zwingen Sie Ihre Mitarbeiter in echte Erlebnisse und trainieren Sie deren Kommunikationsfähigkeit. In der Personalentwicklung wünschen immer mehr Unternehmen digitale Lernerfahrungen. Ich bin auf den Zug aufgesprungen und es ist höchst unbefriedigend. Denn lernen aus der Konserve ist nicht echtes lernen. Es kann nur unterstützen. Vergessen Sie nicht, Ihre Mitarbeiter und Führungskräfte müssen im Job miteinander agieren, sehen sich in der Regel täglich und geraten in Situationen, die emotional und mental anspruchsvoll sind. Das lässt sich nicht in einem Online-Kurs lernen. Der kann Wissen anreichern, aber das Üben muss in der Praxis stattfinden, jeden Tag.

Sozial vor medial

Ich sehe Billardtische, Kicker, Meetingecken und andere soziale Aktionen im Unternehmen nicht als Incentive für Millenials, sondern als Training, sich selbst zu spüren und zu erleben, andere Menschen auszuhalten und sich auszuprobieren. Ebenso in Workshops, Trainingsmaßnahmen oder gemeinsamen Unternehmungen. Längst geht es dabei nicht mehr um Wissensvermittlung, sondern um die Nutzung der Gruppendynamik zur Weiterbildung im Erlebens-Fall.

#selbstbewusstsein #augmentedreality #IT #deeplearning #app #phubbing #stress #achtsamkeit #medienkonsum #sprachsteuerung #alexa #smartphone #resilienz #emotionalekompetenz #persönlichkeitsentwicklung #digitalisierung #KI #innovation #bewusstsein #mindfulnes #speaker #leadership #malaikaloher

Brauchen wir noch Hierarchien?

Brauchen wir noch Hierarchien?

Leadership

Stellen Sie sich eine Herde Wildpferde vor. Ein junger Hengst legt sich mit dem Leithengst an. Der Leithengst separiert den Junghengst von der Gemeinschaft. Erst, wenn der Rebell eindeutig Demut und Reue zeigt, wird er wieder aufgenommen. Auch in Ihrem Unternehmen gibt es eine klare Hierarchie, an die sich alle halten sollten. Also JA!. Wir brauchen Hierarchien, aber anders.

Chef ist der, der es besser kann

Waren bis jetzt der „Stärkere“, der „Mächtigere“, der „Ältere“ Leithengst oder Leitstute, so zeichnet sich deutlich ab, dass die jungen Talente das nicht mehr akzeptieren. Heute dürfen der „Visionäre“, der „Erfahrene“ und der „Unterstützende“ die Rolle als Vorbild übernehmen. Ein solches Bild erfüllen nur wenige Chefs. Sie halten sich an Vorgehensweisen fest, die längst ausgedient haben, weil es bequem ist, weil sie es gewohnt sind. 

Klassische Ausbildung reicht nicht

Was fehlt ist nicht die Bereitschaft, sich zu bewegen, sondern das Know-How. Die neue Führungsrolle hängt mehr denn je an einer stabilen Persönlichkeit. Und die lässt sich nicht mit Skills ausfüllen, die in klassischen Schulungen gelehrt werden. Was es hier braucht ist eine ganz andere Art von Personalentwicklung. 

Sie wollen wissen, welche? 

Hier einige Parameter, wie Sie eine solche Mannschaft unter anderem aufbauen:

  • Sie sorgen für die psychische, mentale und emotionale Gesundheit ihrer Führungskräfte.
  • Sie suchen sich Führungskräfte nicht nach Wellenlänge, sondern nach ganz klaren Führungskriterien aus, keine Kompromisse.
  • Sie übernehmen keine Führungskräfte aus anderen Bereichen, die den Kriterien nicht entsprechen.
  • Sie coachen oder lassen coachen und nehmen sich bewusst und regelmässig Zeit für jeden Einzelnen.
  • Sie haben sich selbst absolut im Griff und verzichten auf emotionale Ausbrüche.
  • Sie entwickeln sich selbst weiter und sorgen für ihre psychische, mentale und emotionale Gesundheit.

Eines noch, damit es nicht übersehen wird. Sie haben eine Reihe Vorteile, eine Führungsmannschaft zu entwickeln, die von alteingesessenen und jungen Mitarbeitern gleichermaßen akzeptiert und hofiert wird. 

Ihr Nutzen:

  • Eine Strategie, die sich den Herausforderungen anpasst.
  • Vereinbarungen, die alle mittragen, Pläne, die umgesetzt werden.
  • Keiner schießt quer, alle stehen hinter Ihnen.
  • Sie verschaffen sich Freiheit für Ihre Kreativität.
  • Ihnen steht der Weg offen für persönlichen und geschäftlichen Erfolg.
  • Sie können Urlaub machen, ohne erreichbar zu sein.
  • Sie profitieren von gesunden, leistungsfähigen Mitarbeitern und selbstregulierenden Teams.
  • Sie verlieren wenig Zeit, Geld und Energie durch Krankheit oder Fluktuation
  • Das beste: Wachstumsjubel statt Change-Gejammer.
Mach mal Pause!

Mach mal Pause!

Leadership

Sie brauchen eine Pause, wenn:

– der Bildschirm vor Ihren Augen verschwimmt.

– Sie auf wichtige Fragen der Kollegen genervt reagieren.

– Sie den vierten Kaffee gegen den Hunger trinken.

– sich Ihr Nacken wie Beton anfühlt.

– Sie das Gefühl haben, Ihre To Dos überrollen Sie.

Das passiert im Kopf:

Ihr #Gehirn produziert im #Stressmodus unter anderem hochfrequente #Betawellen. Die sorgen für #Adrenalin und Unruhe. Sie sind quasi im Überlebensmodus. Das macht unflexibel, engstirnig, unkreativ und ängstlich. Außerdem stecken Sie Ihr Umfeld an. #Kunden spüren es und empfinden Sie als unsympathisch. Sie sind energielos und unfokussiert. Ziel ist es, wieder in einen positiven Modus zu kommen, egal wie!

Das beste wäre ein Nickerchen, ein Neustart fürs Gehirn. Wenn das nicht geht, #meditieren Sie, indem Sie aus dem Fenster sehen, gähnen und Ihren Atem beobachten. Wenn Sie dazu keine Affinität oder Ruhe haben, gehen Sie eine Runde ohne Handy! um den Block. 

Es gibt viele weitere Tricks. Einen tieferen Einblick erhalten Sie in meinen #Video Tipps unter: 

#worklife #stressmanagement #burnout #depression #demotivation #stress #achtsamkeit #engagement #mentaltraining #leadershipcoach #speaker #vertrieb #resilienz #verkaufserfolg #tipps 

The executives must coach

The executives must coach

Leadership

#Sales, #marketing, #human resources development, work processes, strategies: Especially in the last 3-5 years the change through #digitalization #newwork #geny #climatechange etc. can hardly be slowed down. At the same time the pressure on the mind increases. Those who don’t want to burn out their employees must act as quickly as possible. So far, no one can predict where everything is heading. There are many theories, theses and visions and everyone represents them with credible argumentation…which cannot be proven.

Change makes ill

But there is one thing we should keep in mind besides the enormous change pressure. The mental health of employees. „The volume of absenteeism due to psychological diagnoses has risen by almost 70 percent in the past decade. (Source: Statista). In the same way that we should no longer approach marketing and sales with the standards of 10 years ago, we can no longer take the performance of our employees for granted to the same extent. Perhaps we are opposed to accepting that the rethinking is greater than it fits the comfort zone. There is no stopping it. What can we do? Mitigate the side effects and accompany people instead of repressing them, accepting psychological damage or even disrespectfully devaluing people, because they cannot easily cope with the demands.

Psycho is in

The responsibility of the company management for the inner attitude, the emotional state and the resilience of the employees is so enormous that normal HR development measures are no longer sufficiently effective. #Coaching, #training, #health management etc. are of course necessary. What we also need are managers who a) are mentally fit and b) have the ability to coach others. Not only with agreements, feedback, delegation, strength-oriented distribution of tasks or employee appraisals. It goes much further. I’m talking about #caretaking on a very personal, deep level. You may find this uncomfortable, because „in the past“ it was frowned upon to talk about oneself and especially one’s own weaknesses and emotions during work. We no longer have a choice, at the latest, when we end up having to cope with epidemic depression losses.

Balance is when the leadership is relaxing

Perfectionism, high-flying goals, lust before dislike, compulsion to optimize, laser-sharp career striving…..all these, so far quite normal, life attitudes and attitudes to the working day are now sources of danger. Who does not pay attention, burns faster. #Depression, #burnout or #personality disorders are not only part of everyday life in hospitals, they are omnipresent. That’s why you need a boss who is there and catches his people before they leave the window. This is not witchcraft. Almost everyone can learn to support others and with certain methods to avoid the dangers for the mind, with themselves and especially with fellow human beings. If we stand up for each other together, we remain healthy and sustainably happy and efficient. In addition, we not only help employees and colleagues, but also build a basis for healthy relationships and well-being in our private environment. Then we turn the tables and go to #change with a smile.

Sales needs more than tenacity

Sales needs more than tenacity

Leadership

„We must work even harder for success! The last year was a forced march. Nevertheless we did not reach our goals. That must change. If we don’t tackle the next quarter on a massive scale, we’ll end up in huge problems,“ explains Mike, sales director at the sales meeting. He tugs back and forth restlessly. His headset is squeezing behind his ears. It throbs in his temples. Yesterday the board gave him clear words that he hardly slept. Once again everything hangs on him. The colleagues on the board have made it clear that he can look around for a new job if he can’t get the colleagues on track.

Sales must not be hard!

In the last row some department heads whisper and giggle. One colleague taps on his mobile phone, another yawns heartily. Mike feverishly thinks about what he wanted to say next. His prepared speech is blown away. Restlessness turns into anger.

„We have to take it seriously now. Stop drinking coffee and chatting with customers three times a day! As of today things are changing here“, he adds louder and tries to reach even the last „idiots“ through pressure in his voice.

„Don’t they see how serious the situation is?“ he thinks frustratedly. His management team is comfortably scratching their butts while he’s losing everything he’s built up without quality of life. He only sees his wife and children on weekends. He smokes and drinks too much and sleeps mostly in the hotel. „What am I doing this sh…for?“, he thinks.

Leadership with pressure in sales is out!

„Well, guys, who has any ideas on how we can turn the tiller around? It takes a few terrible moments until one finally comes forward, namely the works council…. This is followed by a discussion about overtime, holiday replacements, sick leave and work distribution, in which the majority of colleagues are actively involved. There is no result in the end.

The solution

Mike’s making a big mistake. He focuses on the thing, not the people. And he tries to generate motivation and even creativity with more intensity and worst-case visions. That can’t work. Why?

  1. The employee or colleague always has to solve personal problems before he can concentrate on company goals. This means his private AND professional problems. Only when Mike carefully addresses these things and gets involved with individuals can he win them over.
  2. Creativity and inspiration follow a positive, inner attitude. Fear and anger make sure that the creative part of the brain goes offline. The focus of the colleagues and Mike, is on preventing personal disadvantages and eliminating feelings of lack and guilt. In the end, everything leads to a massive team conflict with a sudden change in leadership. The result: cost brakes, payroll reduction, rising sickness rate, customers dropping out.

The way how Mike communicates decides whether what is said is accepted or not. He neither applies basic rules of positive communication and benefit argumentation, nor does he bring himself into the appropriate inner state to have a positive effect.

A sales employee can only be good if the general conditions, the vision and the cooperation are right. This does not mean that employees get everything they want. It’s all about the feeling of being noticed and recognized. It’s about being a part of something and recognizing advantages for yourself.

This is annoying for seasoned sales managers. They deal primarily with figures and results and iron over „private problems“ without scruples. It is understandable that human animosities are getting on their nerves when one’s own head depends on success. At the same time, there is no way around it. If you want a successful sales team, you have to get through humanity.

Do you want to give away a part of the inspiration and motivation task? 

I will be happy to help you.

My keynote „Surf your life“ shows your colleagues how to act successfully AND fulfilled. Energetic pictures and stories trigger a desire for responsibility and activity. https://malaikaloher.de/vorträge

In workshops I teach your employees how leadership in sales works today. https://malaikaloher.de/trainings

Vertrieb braucht mehr als Biss!

Vertrieb braucht mehr als Biss!

Leadership

„Wir müssen noch härter am Erfolg arbeiten! Nur die Harten kommen in den Garten! Das letzte Jahr war ein Gewaltmarsch. Trotzdem haben wir unsere Ziele nicht erreicht. Das muss sich ändern. Wenn wir im nächsten Quartal nicht massiv anpacken, kommen wir in Teufels Küche“, erklärt Mike, der Vertriebsvorstand im Vertriebsmeeting. Unruhig tigert er hin und her. Sein Headset drückt hinter den Ohren. Es pocht in seinen Schläfen. Gestern noch hat ihm das Board einen derartigen Einlauf verpasst, dass er kaum geschlafen hat. Wieder mal hängt alles an ihm. Die Kollegen im Vorstand haben deutlich gemacht, dass er sich nach einer neuen Aufgabe umsehen kann, wenn er die Kollegen nicht in die Gänge bekommt.

Vertrieb darf nicht hart sein!

In der letzten Reihe flüstern einige Abteilungsleiter und kichern. Ein Kollege tippt auf dem Handy herum, ein anderer gähnt herzhaft. Fieberhaft überlegt Mike, was er als nächstes sagen wollte. Seine vorbereitete Rede ist wie weggeblasen. Aus Unruhe wird Wut.

„Wir müssen die Sache jetzt ernst nehmen. Schluß mit Kaffe trinken und gemütlich drei Kundengespräche am Tag! Ab heute ändert sich hier einiges!“, fügt er lauter hinzu und versucht über Druck in der Stimme auch die letzten „Idioten“ zu erreichen.

„Sehen die denn nicht, wie ernst die Lage ist?“, denkt er frustriert. Seine Führungsmannschaft kratzt sich gemütlich am Hintern, während er gerade alles verliert, was er sich unter Verzicht auf Lebensqualität aufgebaut hat. Seine Frau und die Kinder sieht er nur am Wochenende. Er raucht und trinkt zu viel und schläft überwiegend im Hotel. „Wofür mach ich den Sch…eigentlich noch?“, geht es ihm durch den Kopf.

Führung mit Druck im Vertrieb ist out!

„Also Leute, wer hat Ideen, wie wir das Ruder herumreissen!?“, fragt er in die Runde. Es dauert einige enervierende Momente, bis sich endlich einer meldet, nämlich der Betriebsrat….Daraufhin folgt eine langwierige Diskussion über Überstunden, Urlaubsvertretung, Krankheitsausfälle und Arbeitsverteilung, bei der sich ein Großteil der Kollegen aktiv beteiligt. Ein Ergebnis gibt es am Ende nicht.

Die Lösung

Mike macht einen entscheidenden Fehler. Er fokussiert sich auf die Sache, nicht auf die Menschen. Und er versucht, mit mehr Intensität und Wort-Case-Visionen Motivation und sogar Kreativität zu erzeugen. Das kann nicht funktionieren. Warum?

  1. Der Mitarbeiter oder Führungskollege muss immer zuerst persönliche Baustellen lösen, bevor er sich auf Unternehmensziele konzentrieren kann. Das heißt, seine privaten UND beruflichen Probleme. Erst, wenn Mike geschickt genau diese Dinge adressiert und sich auf einzelne Personen einlässt, kann er sie für die Sache gewinnen.
  2. Kreativität und Inspiration folgen einer positiven, inneren Grundhaltung. Angst und Ärger sorgen dafür, dass der kreative Teil des Gehirns offline geht. Der Fokus der Kollegen, wie auf Mike liegt auf dem Verhindern von persönlichen Nachteilen und dem Abschaffen von Mangel- und Schuldgefühlen. Am Ende mündet alles in einen massiven Teamkonflikt mit plötzlichem Führungswechsel. Die Folge: Kostenbremse, Payrollreduktion, steigende Krankheitsquote, abspringende Kunden.
  3. Die Art, WIE Mike kommuniziert, entscheidet, ob das Gesagt auch ankommt. Er wendet weder Grundregeln der positiven Kommunikation und Nutzenargumentation an, noch bringt er sich in den entsprechenden inneren Zustand, um positiv zu wirken.

Ein Vertriebsmitarbeiter kann nur dann gut sein, wenn die Rahmenbedingungen, die Vision und das Miteinander stimmen. Das bedeutet nicht, dass Mitarbeiter alles bekommen, was sie sich wünschen. Es geht dabei vor allem um das Gefühl, wahrgenommen und anerkannt zu werden. Darum, Teil von etwas zu sein und Vorteile für sich zu erkennen.

Das geht gestandenen Vertriebsleitern eher auf die Nerven. Sie befassen sich vor allem mit Zahlen und Ergebnissen und bügeln über „Privatprobleme“ ohne Skrupel drüber. Verständlich, dass menschliche Animositäten stören, wenn der eigene Kopf am Erfolg hängt. Gleichzeitig führt kein Weg daran vorbei. Wer eine erfolgreiche Vertriebsmannschaft will, muss mitten durch die Menschlichkeit.

Sie wollen einen Teil der Inspirations- und Motivationsaufgabe abgeben?

Ich helfe Ihnen gerne.

Mein Vortrag „Surf your life“ zeigt den Kollegen, wie sie erfolgreich UND erfüllt handeln. Energiegeladene Bilder und Storys lösen Lust auf Verantwortung und Aktivität aus. https://malaikaloher.de/vorträge

In Workshops bringe ich ihren Mitarbeitern bei, wie Führung im Vertrieb heute funktioniert. https://malaikaloher.de/trainings

5 Gründe, warum Mitarbeiter nicht performen.

5 Gründe, warum Mitarbeiter nicht performen.

Leadership

Grund Nummer 1: Probleme

Ihr Mitarbeiter hat im privaten Umfeld mit einer Krise, einem Rückschlag oder einer Veränderung zu kämpfen. Dinge wollen entschieden und geregelt werden. Ängste, Wut oder Trauer müssen bewältigt werden. Wechselnde Lebensumstände kosten Energie, die dann im Arbeitsumfeld nicht eingesetzt werden kann.

Abhilfe: Sorgen Sie für ein vertrauensvolles Miteinander. Fühlt sich der Mitarbeiter im Team sicher und als Teil einer Vision, ist ein psychisches Grundbedürfnis erfüllt. Setzen Sie ihn für eine Weile nicht unter Druck, schonen Sie ihn aber auch nicht zu sehr. Wenn Sie gut sind, vertraut sich Ihnen der Mitarbeiter an und sie können gemeinsam Lösungen finden. Geben Sie dem Kollegen Zeit, denn die heilt bekanntlich alle Wunden.

Grund Nummer 2: Konflikte

Kriselt es zwischen zwei oder mehr Personen im Team, kommt es zu Grüppchenbildung. Die verschiedenen „Lager“ arbeiten nicht mehr ordentlich zusammen. Informationen werden zurückgehalten oder verzerrt, die Kommunikation sorgt für schlechte Stimmung. Manche Konflikte lösen sich von alleine auf, andere gären über Jahre. Das geht an die Substanz.

Abhilfe: Es ist leider eine Gratwanderung. Frühzeitiges Eingreifen macht Sinn. Ehrliche Kommunikation und eine schnelle Lösung verhindert die Eskalation, gerade WEIL Sie eingegriffen haben. Sie brauchen Fingerspitzengefühl. Vertrauen Sie bitte nie der Meinung Ihrer internen „Botschafter“. Jede Nachrichten-Übermittlung durch Dritte ist bereits interpretiert und die Tatsachen verändert. Sprechen Sie grundsätzlich mit den Betroffenen. Bleiben Sie unbedingt neutral. Jede Sichtweise hat ihre Berechtigung, egal, welches Weltbild Sie haben.

Grund Nummer 3: Change

Ihr Unternehmen unterliegt einem ständigen Wandel? Führungskräfte kommen und gehen, die Strategie wird verändert, Personalkosten gedrückt, die Vision ist nicht mehr klar. Der Mensch braucht Kontrolle und Orientierung. Sobald er diese nicht hat, fängt er an, eigene Vorteile zu verfolgen, sich bedeckt zu halten, Verantwortung zurück zu weisen und andere zu manipulieren. Am Ende bewacht jeder seinen Stuhl und versucht, möglichst wenig aufzufallen.

Abhilfe: Sprechen Sie die Dinge offen an, hören Sie zu, geben Sie den Mitarbeitern die Chance, ihrem Frust Luft zu machen – selbst wenn oder gerade weil SIE nichts an der Situation ändern können. Jedem ist klar, dass auch Sie nach Regeln spielen, genau wie Ihr Team. Aber darüber sprechen hilft gegen Angst und Kontrollverlust. Schaffen Sie sich ggf. eine teameigene Vision an, die unabhängig vom Change wirkt.

Grund Nummer 4: Demotivation

Innovation und Kreativität sind in Ihrer Abteilung nicht gefragt? Das kann manche Talente wirklich zu Tode langweilen. Gerade jüngere Mitarbeiter können mit Routine und Alltag schwer umgehen. Sie brauchen Impact, Passion und Purpose, sonst fällt die Motivation auf den Null-Punkt…und damit auch die Leistung.

Abhilfe: Sprechen Sie mit demotivierten Mitarbeitern und finden Sie heraus, was genau sein müsste, dass die Motivation wieder steigt. Und seien Sie gewiss, dass ein einziges Gespräch nicht ausreicht. Delegieren Sie Aufgaben oder schichten Sie um, so dass Abwechslung herein kommt. Finden Sie Betätigungsfelder, die die Stärken der Mitarbeiter fordert. Ihre Kreativität ist gefragt. Auf der anderen Seite gilt es, die Mitarbeiter darin zu trainieren, Ausdauer und Durchhaltevermögen in eintönigen Zeiten aufzubauen. Vorfreude hilt dabei enorm. Schaffen Sie regelmäßig Situationen, auf die sich die Mitarbeiter lange vorher freuen können. Das motiviert.

Grund Nummer 5: Position

Die Leistung fällt ab, wenn Menschen nicht stärkenorientiert eingesetzt werden. Setzen Sie einen Mitarbeiter niemals auf einen Posten, der ihm nicht liegt. Es passiert leider oft genug, dass Kollegen „verräumt“ werden und dann das ganze Team mit Frust runter ziehen oder im Burnout ganz verschwinden. Das gleiche gilt für Sie als Vorgesetzter. Sind Sie richtig auf der Führungsebene? Liegt es Ihnen, Menschen zu inspirieren, zu motivieren und zu unterstützen, ohne Anspruch auf Macht und Kontrolle? Menschen in Bewegung zu setzen ist ein wunderbarer Job, wenn man es kann und mag. Sonst brennt es Sie aus.

Abhilfe: Prüfen Sie gut, was Ihre Mitarbeiter den ganzen Tag tun (müssen). Führen Sie regelmäßige Mitarbeitergespräche und geben Sie den Kollegen Raum, sich offen und ehrlich zu äußern. Schleimer oder Angsthasen nützen vielleicht Ihrem Ego, aber nicht der Sache. Analysieren Sie die Stärken der Einzelnen, fachlich, emotional und sozial. Wo könnten Sie diese Fähigkeiten sinnvoll einsetzen. Bilden Sie die Talente weiter, entwickeln Sie deren Stärken kontinuierlich weiter und fordern Sie deren Komfortzone heraus. Feiern Sie jeden Fortschritt.

Wieviel Zeit verbringen Sie im Job mit Dingen, die nichts zu den eigentlichen Zielen beitragen. Es ist zwingend notwendig, immer wieder die Prozesse und Abläufe zu checken. Sie wollen schließlich keine Zeit-gegen-Geld-Kultur, sondern Leistung auf den Punkt und gesunde und fröhliche Mitarbeiter, richtig? Straffe Prozesse und hinterfragte Erwartungen von oben, der Seite oder unten verhindern Überstunden. Über einen längeren Zeitraum mehr als 8 Stunden am Stück zu arbeiten, laugt aus und killt die Kreativität. Die Frage ist, was Sie wollen? Es kommen nicht nur die Harten in den Garten, sondern die, die ihren Fokus im Griff haben.

Sie wollen Ihr Team in Bewegung bringen? Ich helfe Ihnen dabei. Mehr dazu unter: https://malaikaloher.de/trainings

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