5 Gründe, warum Mitarbeiter nicht performen.

5 Gründe, warum Mitarbeiter nicht performen.

Leadership

Grund Nummer 1: Probleme

Ihr Mitarbeiter hat im privaten Umfeld mit einer Krise, einem Rückschlag oder einer Veränderung zu kämpfen. Dinge wollen entschieden und geregelt werden. Ängste, Wut oder Trauer müssen bewältigt werden. Wechselnde Lebensumstände kosten Energie, die dann im Arbeitsumfeld nicht eingesetzt werden kann.

Abhilfe: Sorgen Sie für ein vertrauensvolles Miteinander. Fühlt sich der Mitarbeiter im Team sicher und als Teil einer Vision, ist ein psychisches Grundbedürfnis erfüllt. Setzen Sie ihn für eine Weile nicht unter Druck, schonen Sie ihn aber auch nicht zu sehr. Wenn Sie gut sind, vertraut sich Ihnen der Mitarbeiter an und sie können gemeinsam Lösungen finden. Geben Sie dem Kollegen Zeit, denn die heilt bekanntlich alle Wunden.

Grund Nummer 2: Konflikte

Kriselt es zwischen zwei oder mehr Personen im Team, kommt es zu Grüppchenbildung. Die verschiedenen „Lager“ arbeiten nicht mehr ordentlich zusammen. Informationen werden zurückgehalten oder verzerrt, die Kommunikation sorgt für schlechte Stimmung. Manche Konflikte lösen sich von alleine auf, andere gären über Jahre. Das geht an die Substanz.

Abhilfe: Es ist leider eine Gratwanderung. Frühzeitiges Eingreifen macht Sinn. Ehrliche Kommunikation und eine schnelle Lösung verhindert die Eskalation, gerade WEIL Sie eingegriffen haben. Sie brauchen Fingerspitzengefühl. Vertrauen Sie bitte nie der Meinung Ihrer internen „Botschafter“. Jede Nachrichten-Übermittlung durch Dritte ist bereits interpretiert und die Tatsachen verändert. Sprechen Sie grundsätzlich mit den Betroffenen. Bleiben Sie unbedingt neutral. Jede Sichtweise hat ihre Berechtigung, egal, welches Weltbild Sie haben.

Grund Nummer 3: Change

Ihr Unternehmen unterliegt einem ständigen Wandel? Führungskräfte kommen und gehen, die Strategie wird verändert, Personalkosten gedrückt, die Vision ist nicht mehr klar. Der Mensch braucht Kontrolle und Orientierung. Sobald er diese nicht hat, fängt er an, eigene Vorteile zu verfolgen, sich bedeckt zu halten, Verantwortung zurück zu weisen und andere zu manipulieren. Am Ende bewacht jeder seinen Stuhl und versucht, möglichst wenig aufzufallen.

Abhilfe: Sprechen Sie die Dinge offen an, hören Sie zu, geben Sie den Mitarbeitern die Chance, ihrem Frust Luft zu machen – selbst wenn oder gerade weil SIE nichts an der Situation ändern können. Jedem ist klar, dass auch Sie nach Regeln spielen, genau wie Ihr Team. Aber darüber sprechen hilft gegen Angst und Kontrollverlust. Schaffen Sie sich ggf. eine teameigene Vision an, die unabhängig vom Change wirkt.

Grund Nummer 4: Demotivation

Innovation und Kreativität sind in Ihrer Abteilung nicht gefragt? Das kann manche Talente wirklich zu Tode langweilen. Gerade jüngere Mitarbeiter können mit Routine und Alltag schwer umgehen. Sie brauchen Impact, Passion und Purpose, sonst fällt die Motivation auf den Null-Punkt…und damit auch die Leistung.

Abhilfe: Sprechen Sie mit demotivierten Mitarbeitern und finden Sie heraus, was genau sein müsste, dass die Motivation wieder steigt. Und seien Sie gewiss, dass ein einziges Gespräch nicht ausreicht. Delegieren Sie Aufgaben oder schichten Sie um, so dass Abwechslung herein kommt. Finden Sie Betätigungsfelder, die die Stärken der Mitarbeiter fordert. Ihre Kreativität ist gefragt. Auf der anderen Seite gilt es, die Mitarbeiter darin zu trainieren, Ausdauer und Durchhaltevermögen in eintönigen Zeiten aufzubauen. Vorfreude hilt dabei enorm. Schaffen Sie regelmäßig Situationen, auf die sich die Mitarbeiter lange vorher freuen können. Das motiviert.

Grund Nummer 5: Position

Die Leistung fällt ab, wenn Menschen nicht stärkenorientiert eingesetzt werden. Setzen Sie einen Mitarbeiter niemals auf einen Posten, der ihm nicht liegt. Es passiert leider oft genug, dass Kollegen „verräumt“ werden und dann das ganze Team mit Frust runter ziehen oder im Burnout ganz verschwinden. Das gleiche gilt für Sie als Vorgesetzter. Sind Sie richtig auf der Führungsebene? Liegt es Ihnen, Menschen zu inspirieren, zu motivieren und zu unterstützen, ohne Anspruch auf Macht und Kontrolle? Menschen in Bewegung zu setzen ist ein wunderbarer Job, wenn man es kann und mag. Sonst brennt es Sie aus.

Abhilfe: Prüfen Sie gut, was Ihre Mitarbeiter den ganzen Tag tun (müssen). Führen Sie regelmäßige Mitarbeitergespräche und geben Sie den Kollegen Raum, sich offen und ehrlich zu äußern. Schleimer oder Angsthasen nützen vielleicht Ihrem Ego, aber nicht der Sache. Analysieren Sie die Stärken der Einzelnen, fachlich, emotional und sozial. Wo könnten Sie diese Fähigkeiten sinnvoll einsetzen. Bilden Sie die Talente weiter, entwickeln Sie deren Stärken kontinuierlich weiter und fordern Sie deren Komfortzone heraus. Feiern Sie jeden Fortschritt.

Wieviel Zeit verbringen Sie im Job mit Dingen, die nichts zu den eigentlichen Zielen beitragen. Es ist zwingend notwendig, immer wieder die Prozesse und Abläufe zu checken. Sie wollen schließlich keine Zeit-gegen-Geld-Kultur, sondern Leistung auf den Punkt und gesunde und fröhliche Mitarbeiter, richtig? Straffe Prozesse und hinterfragte Erwartungen von oben, der Seite oder unten verhindern Überstunden. Über einen längeren Zeitraum mehr als 8 Stunden am Stück zu arbeiten, laugt aus und killt die Kreativität. Die Frage ist, was Sie wollen? Es kommen nicht nur die Harten in den Garten, sondern die, die ihren Fokus im Griff haben.

Sie wollen Ihr Team in Bewegung bringen? Ich helfe Ihnen dabei. Mehr dazu unter: https://malaikaloher.de/trainings

Vernetzen Sie sich mit mir auf LinkedIn:

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Oder hören Sie mehr von mir auf Upspeak:

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Rhetorical nogoes for leaders

Rhetorical nogoes for leaders

Leadership

Communication is a powerful instrument to lead, motivate and bind people to the company. If you use rhetoric incorrectly, you unintentionally encounter enormous problems. Experience 5 rhetoric flops for leaders.

Flop 1: Funny is not equal to smart

An executive never jokes at the expense of others. Irony, sarcasm and comedy are absolutely out of place. Don’t let yourself be carried away by supposedly humorous jokes about customers, colleagues, the company, the market or any employees. You never know how your counterparts will perceive, understand or process it. Every joke contains a grain of truth and a stressed colleague with low self-confidence takes it a grain personally, although!! he laughs. And your „best friends“ forget your integrity when it comes to earning points in a team. So please avoid it at all costs.

Flop 2: Knowing isn’t always effective

Suppose you, as a manager, understand on a psychological level why an employee exhibits a certain behavior. Either because he is insecure, afraid, ashamed, guilty or not integrated into the team. You are welcome to recognize these backgrounds and use them in a positive way, but you can never address them in the presence of several colleagues, not even in subordinate clauses, such as… „You really don’t need to feel guilty or ashamed…“, „Don’t be afraid…“, „Don’t put your light under a bushel…“, „Don’t get so excited/ don’t pull yourself together/ Slow down/ Come down/ Stay calm/ Don’t get upset etc.“. You show a person negative very fast. Either he interprets it as unprofessionality or his colleagues. The shot usually goes off to the back.

Flop 3: Celebrating does not mean that everything is allowed.

You celebrate after a meeting, sit at dinner with colleagues or otherwise find yourselve in an informal environment. It’s easy to make stupid remarks or the team is in a joke flow. You must never take part, neither with words, nor with facial expressions or gestures, when it comes to people or their company. Always remain neutral and impartial. Even if you „actually“ want to join in, let off steam or believe that you can be relaxed now. You are always on duty, even after the 3rd cocktail.

Flop 4: No intention is no oversight

A colleague tells you something in the presence of others or alone. You are not mentally involved in the matter and dismiss his statement with a succinct reply. Evil foul, if what the other person told you was important. You probably don’t even remember what you said and feel completely offended when the rumor mill or your internal ambassadors report back what you did. The motto is: If you listen, always do it 100 percent or, if in doubt, postpone a conversation friendly with the truth. „Would you mind if we talked about it at xx o’clock? Your request is important to me and I can’t really listen to you well because I’m thinking about xyz. Is that okay for you?“

Flop 5: Employees are not friends

Are you on the same wavelength as certain employees? No problem. As long as you distribute your attention equally. Both in private meetings, you have to be careful not to use double standards, and in the acceptance of requests to speak, suggestions for improvement, salary aspirations, distribution of tasks, etcetera. You are constantly monitored! And if you now think that you are just a human being, then I tell you that you also have to endure the consequences. Business is business and liquor is liquor, a good friend and entrepreneur once told me. If you create a good separation, the success with your team is higher.

Basically, I want to give you a tip that has always helped me well: Pay attention to the positive aspects of your employees and talk about them, evenly distributed among everyone of course. Live a positive rhetoric in dealing with people, problems, topics, setbacks and mistakes. You will get it back 1000 times over. Good luck!

#communication #leadership #motivation #surfyourlife #mindfulness #rhetoric #management #personneldevelopment #speaker #malaikaloher

Rhetorische No Goes für Chefs

Rhetorische No Goes für Chefs

Leadership

Kommunikation ist ein mächtiges Instrument, zu führen, zu motivieren und Menschen ans Unternehmen zu binden. Wer Rhetorik falsch einsetzt, erntet ungewollt gewaltige Probleme. Erfahren Sie 5 Rhetorik-Flops für Führungskräfte.

Flop 1: Witzig ist nicht gleich klug

Eine Führungskraft erlaubt sich niemals Scherze auf Kosten anderer. Ironie, Sarkasmus und Komik sind absolut fehl am Platze. Lassen Sie sich nicht hinreissen, vermeintlich humorvoll über Kunden, Kollegen, die Firma, den Markt oder gar Mitarbeiter zu scherzen. Sie wissen nie, wie es der Gegenüber aufnimmt, versteht und verarbeitet. Jeder Witz beinhaltet ein Körnchen Wahrheit und ein gestresster Kollege mit gar niedrigem Selbstvertrauen nimmt es ein Körnchen persönlich, obwohl!! er lacht. Und Ihre „besten Freunde“ vergessen Ihre Integrität, wenn es darum geht, im Team Punkte zu sammeln. Also bitte unbedingt vermeiden.

Flop 2: Gewusst ist nicht gleich zielführend

Angenommen, Sie als Führungskraft verstehen auf einer psychologischen Ebene, warum ein Mitarbeiter ein gewisses Verhalten an den Tag legt. Entweder, weil er unsicher ist, Angst hat, sich schämt, schuldig oder nicht ins Team integriert fühlt. Diese Hintergründe können Sie gerne erkennen und auf positive Weise nutzen, aber niemals im Beisein mehrerer Kollegen ansprechen, auch nicht in Nebensätzen, wie….“Da brauchts Du Dich jetzt echt nicht schuldig fühlen/schämen…“, „Keine Angst…“, „Stell Dein Licht nicht unter den Scheffel…“, „Stell Dich nicht so an/ reiß Dich zusammen/ Mach mal langsam/ Komm mal runter/ Ruhig bleiben/ Reg Dich nicht so auf etc. Sie führen einen Menschen sehr schnell negativ vor. Entweder legt er es Ihnen als Unprofessionalität aus oder die Kollegen. Der Schuß geht meist nach hinten los.

Flop 3: Feiern heißt nicht, dass alles erlaubt ist

Sie feiern nach einem Meeting, sitzen beim Essen mit den Kollegen oder befinden sich auf andere Weise in informeller Umgebung. Da fallen schnell mal dumme Sprüche oder das Team befindet sich in einem Scherz-Flow. Sie dürfen niemals mitmachen, weder mit Worten, noch mit Mimik oder Gestik, wenn es dabei um Personen oder ihr Unternehmen geht. Bleiben Sie stets neutral und unparteiisch. Selbst, wenn Sie „eigentlich“ Lust hätten, mitzumischen, auch mal Dampf ablassen wollen oder glauben, dass Sie jetzt locker sein dürfen. Sie sind immer im Dienst, auch nach dem 3. Cocktail.

Flop 4: Keine Absicht ist kein Versehen

Ein Kollege erzählt Ihnen etwas im Beisein anderer oder allein. Sie sind gedanklich nicht bei der Sache und kanzeln seine Aussage mit einer lapidaren Erwiderung ab. Böses Foul, wenn dem Gegenüber wichtig war, was er Ihnen mitgeteilt hat. Sie erinnern sich wahrscheinlich nicht einmal mehr und fühlen sich völlig vor den Kopf gestoßen, wenn der Flurfunk oder Ihre internen Botschafter rückmelden, was Sie angeblich angerichtet haben. Die Devise ist: Wenn Sie zuhören, tun Sie es stets zu 100 Prozent oder vertagen Sie im Zweifel ein Gespräch freundlich mit der Wahrheit. „Würde es Ihnen etwas ausmachen, wenn wir uns dazu um xx Uhr unterhalten? Ihr Anliegen ist mir wichtig und ich kann Ihnen gerade nicht wirklich gut zuhören, weil ich gedanklich über xyz nachdenke. Ist das für Sie in Ordnung?“

Flop 5: Mitarbeiter sind keine Freunde

Sie liegen mit bestimmten Mitarbeiter auf einer Wellenlänge? Kein Problem. Solange Sie Ihre Aufmerksamkeit auf alle gleich verteilen. Sowohl bei privaten Treffen müssen Sie gut aufpassen, dass Sie sich keine Feinde machen, als auch bei der Annahme von Wortmeldungen, Verbesserungsvorschlägen, Gehaltswünschen, Aufgabenverteilungen etc. Sie werden permanent beobachtet! Und wenn Sie jetzt denken, Sie wären ja auch nur ein Mensch, dann sage ich Ihnen, dass Sie die Konsequenzen ebenfalls aushalten müssen. Geschäft ist Geschäft und Schnaps ist Schnaps, sagte mir einst ein guter Freund und Unternehmer. Schaffen Sie eine gute Trennung, ist der Erfolg mit Ihrem Team höher.

Grundsätzlich will ich Ihnen einen Tipp mitgeben, der mir selbst immer gut geholfen hat: Achten Sie auf die positiven Aspekte Ihrer Mitarbeiter und sprechen Sie darüber, gleichmäßig verteilt auf jeden natürlich. Leben Sie eine positive Rhetorik im Umgang mit Menschen, Problemen, Themen, Rückschlägen und Fehlern. Sie bekommen es 1000fach zurück. Viel Erfolg!

#kommunikation #führung #management #personalentwicklung #führungskraft #leadership #motivation #surfyourlife #achtsamkeit #rhetorik

Seducer or administrator?

Seducer or administrator?

Leadership

What type of executive are you?

Seducer:

  • You are so likeable that your employees want to stand out positively.
  • You communicate offensively when you find something good.
  • You do not differentiate between employees.
  • You are fair, just and listen to arguments, even if you disagree.
  • You welcome feedback, criticism and suggestions for improvement.
  • You are attentive and listen conspicuously well.
  • You can be incredibly convincing and inspiring.
  • You can flexibly change your point of view and put yourself in the position of an employee.
  • You follow a straight line and focus on a common mission and strategy.
  • You do not make any exceptions for yourself.

Administrator

  • You request daily status reports.
  • You always have the main speaking share, decide for yourself, do not take employee opinions for granted.
  • You often criticize without further explanation.
  • You often use the phrase „I expect from you…“.
  • You strictly separate professional and private matters.
  • You primarily focus on your KPIs.
  • In meetings you present the figures right at the beginning.
  • You tend to ask few questions and rarely listen to the end.
  • „Must“ is one of your frequently used verbs.
  • You break out into activity when requirements are made from above.
  • You speak a lot in general terms, like „I know, you will make it.“… „It’s just like that and no discussion.“
  • Problems with the implementation „at the base“ interest you little. You don’t have time for it.

#leadership #motivation #personaldevelopment #management #projectmanagement #personalitydevelopment #coaching #training #speaker #malaikaloher #surfyourlife

Verführer oder Verwalter?

Verführer oder Verwalter?

Leadership

Welcher Typ Führungskraft sind Sie?

Verführer:

  • Ihre Mitarbeiter empfinden sind Sie als so sympathisch, weshalb sie für Sie positive Leistung bringen wollen.
  • Sobald Sie eine Leistung für gut befinden, teilen Sie es aktiv mit.
  • Sie machen keine Unterschiede zwischen Mitarbeitern.
  • Obwohl Sie manchmal anderer Meinung sind, bleiben Sie fair, gerecht und hören Argumente an.
  • Sie freuen sich über Feedback, Kritik und Verbesserungsvorschläge.
  • Sie sind aufmerksam und hören auffällig gut zu.
  • Sie können wahnsinnig überzeugend und begeisternd sein.
  • Sie wechseln flexibel die Sichtweise und versetzen sich in Mitarbeiter hinein.
  • Sie folgen straight und fokussiert einer gemeinsamen Mission und Strategie.
  • Für sich machen Sie keine Ausnahmen.

Verwalter

  • Sie fordern tägliche Status-Berichte.
  • Sie haben stets den Haupt-Redeanteil, entscheidet selbst, nehmen Mitarbeitermeinungen nicht für voll.
  • Sie kritisieren häufig ohne weitere Erklärungen.
  • Sie nutzen häufig die Formulierung „Ich erwarte von Ihnen…“.
  • Sie trennen berufliches und privates streng.
  • Sie haben primär Ihre KPIs im Fokus.
  • In Meetings tragen Sie die Zahlen gleich zu Anfang vor.
  • Sie stellen eher wenige Fragen und hören selten bis zum Ende zu.
  • „Müssen“ ist eines Ihre häufig genutzten Verben.
  • Sie brechen in Aktivität aus, sobald von oben Anforderungen gestellt werden.
  • Sie sprechen viel in Allgemeinplätzen, wie „Sie machen das schon.“…“Es ist ganz einfach so und Punkt.“
  • Probleme bei der Umsetzung „an der Basis“ interessieren Sie wenig, weil Sie keine Zeit dafür haben.

#führung #motivation #personalentwicklung #leadership #management #projektmanagement #persönlichkeitsentwicklung #coaching #training #speaker #malaikaloher #surfyourlife

Humor and leadership

Humor and leadership

Leadership

Laughter keeps you healthy, reduces stress, improves the climate, connects people, increases empathy and, and, and…a fantastic tool for executives. Make your employees laugh and you have a positive corporate culture! But be careful: there are two types of humor, the affiliative and the aggressive. The latter leads to #stress, #conflict and negative climate. So you should know the difference.

Affiliative or aggressive humor

Affiliative humor stands for cheerful #serenity and lightness. This humor is authentic, highly humane and cheerful, even an almost childlike amusement. For example, it is fun kidding each other with a kind attitude or to reformulate your own weaknesses into jokes. Origin is a strong awareness and attentiveness for oneself and others. Because as soon as sarcasm, cynicism, irony or mockery interfere, the basic attitude is anything but human and life-friendly. And that is the challenge for managers – or the opportunity.

Your humor culture

How do you, your employees and your whole company deal with humor? Do you tend to joke at the expense of colleagues or customers who are not present? Do you make sarcastic remarks about other departments? Do you use black humor to deal with negative situations? Then you are on the wrong path. Because with this kind of humor you create more bad mood, displeasure and bullying feelings. Actually, you actively reduce performance. Degrading jokes, dumb slogans and mockery should be 100% denied! And do not believe each alleged laughter over such jokes. Embarrassingly touched colleagues laugh over the situation and feel bad at the same time. We call this kind of humor aggressive humor.

Attention: Especially all candidates who have grown up in sales or work in certain industries, such as retail, are particularly challenged to stimulate a humor change.

Lead-heavy seriousness

When we laugh, we use 43 facial muscles. Children laugh up to 400 times a day, adults about 15 times. This is where the first challenge begins. As a rule, you laugh far too little to use the power of humor. Look at your day today…have you already laughed full of joy? Do you smile as you talk to co-workers, write e-mails, moderate a meeting?

„Of course not! Where would we get there? It’s not a fun event, it’s work,“ a #CEO in the team workshop wonders. One of his team leaders gives him courageous feedback: „Well, after our meetings with you I am usually so stressed that I fool around with my colleagues over coffee for half an hour. It’s like a counterweight to the lead-heavy communication in the Jour fixe.“ Laughter is a tremendous stress reliever and opens the mind to creativity and innovation.

Prohibited laughter

Do you remember when you were a child? When you literally took the SMS abbreviation „rotfl“ = „roll on the floor laughing“? Remember the laughing cramps at school, depreciated by over-serious teachers? The laughing fits in the most impossible moments, criticized and stopped by adults? The seriousness drill in your education, in your studies, in your job? Do you know these sayings: „Now the seriousness of life begins“, „Don’t take that lightly“, „You’ll lose the laughter“, „Is that supposed to be a joke?“ Laughter was almost forbidden to us. Anyone who wants to achieve something must take things seriously, remain objective, suppress emotions. He who laughs seems like a soft sock, childish or even incompetent. And when people giggle in a meeting, the boss sarcastically asks: „Um…may I ask what’s so funny? Maybe we can all laugh along?“

Laugh down

Being laughed at is a bad thing in our culture. An example: When crossing a road you get stuck on the curb and fall down. What do you do? You look around to see if anyone has seen it? Depending on the psychological structure, you quickly get off the field, laugh it off or scold the curb. If someone were to stand next to you and laugh, it would be impertinence. Different in Asia. There everyone laughs when you fall, so that you do NOT feel embarrassed.

Laughing face = motivation

„Laughter is the best medicine,“ the vernacular says and so it is. Laughter supports the healing of diseases enormously. A powerful instrument for us emotional beings. Make your fellow human beings laugh and never prevent outbursts of real, light humor. On the contrary, let it happen, encourage it. E.g. in meetings. Let your colleagues giggle. Wait relaxed. If the laughter is real, it will automatically infect the whole #team via the #mirror hormones. You can’t get any better than this free animation. After that all are more relaxed, connected and open to your ideas. In the end, everyone says the meeting was great. Why do you prefer to bring fun gaining speakers to your events? To inspire the staff, right? You can do the same yourself if you find access to your real humor and allow yourself to smile even when you talk about serious things.

The permission to be childish

Bring back the childlike joy. If your mind says „Such nonsense…“ or you don’t even know how to do it anymore, spend some time with small children in your environment and get involved in silly things. Wonderful, I tell you. It’s like a holiday. See comedies, surround yourself with humorous people, laugh with your whole body. You stay healthy, support the „we“ feeling and take care of your and the #resiliency of your employees.

#humor #leadership #joy #motivation #leadership #management #projectmanagement #stressmanagement #personalitydevelopment #humanressources #malaikaloher #training #coaching #speaker

Humor und Leadership

Humor und Leadership

Leadership

Lachen hält gesund, reduziert Stress, verbessert das Klima, verbindet Menschen, steigert die Empathie und, und, und…ein fantastisches Tool für Führungskräfte. Bringen Sie Ihre Mitarbeiter zum Lachen und Sie haben eine positive Unternehmenskultur! Doch Vorsicht: Es gibt zwei Arten von Humor, den wohlwollenden und den aggressiven. Letzterer führt zu #Stress, #Konflikt und negativem Klima. Sie sollten also den Unterschied kennen.

Wohlwollender oder aggressiver Humor

Wohlwollender Humor steht für heitere #Gelassenheit und Leichtigkeit. Dieser Humor ist authentisch, höchst menschenfreundlich und fröhlich, ja eine fast kindliche Heiterkeit. Sich beispielsweise gegenseitig liebevoll auf den Arm zu nehmen oder die eigenen Schwächen zu Scherzen umzuformulieren macht Spaß. Ursprung ist eine starke Bewusstheit und Achtsamkeit für sich und andere. Denn sobald sich Sarkasmus, Zynismus, Ironie oder Spott hineinmischen, ist die Grundhaltung alles andere als Menschen- und Lebensfreundlich. Und da ist leider der Haken für Führungskräfte – oder die Chance.

Ihre Humor-Kultur

Wie gehen Sie und Ihre Mitarbeiter, ja, ihr ganzes Unternehmen mit Humor um? Neigen Sie zu Witzen auf Kosten z.B. nicht anwesender Kollegen oder Kunden? Machen Sie sarkastische Sprüche über andere Abteilungen? Nutzen Sie schwarzen Humor, um mit negativen Situationen klar zu kommen? Dann sind Sie auf dem falschen Dampfer. Denn mit der Art Humor kreieren Sie mehr schlechte Stimmung, Missmut und Mobbinggefühle. Sie senken aktiv die Leistungsfähigkeit. Witze, Sprüche und Spott sollten Sie sich zu 100 % verkneifen! Und glauben Sie nicht jedem vermeintlichen Lachen über solche Scherze. Peinlich berührte Kollegen lachen über die Situation hinweg und fühlen sich gleichzeitig schlecht. Diese Art Humor nennen wir aggressiven Humor.

Achtung: Gerade alle Kandidaten, die im Vertrieb groß geworden sind oder in bestimmten Brachen, wie dem Handel arbeiten, sind besonders herausgefordert, einen Humor-Change anzukurbeln.

Bleischwere Ernsthaftigkeit

Wenn wir lachen nutzen wir 43 Gesichtsmuskeln. Kinder lachen bis zu 400 Mal am Tag, Erwachsene ca. 15 Mal. Da beginnt schon die erste Herausforderung. Sie lachen in der Regel viel zu wenig, um die Macht des Humors zu nutzen. Blicken Sie auf Ihren heutigen Tag…haben Sie schon voller Heiterkeit gelacht? Lächeln Sie, während Sie mit Mitarbeitern sprechen, E-Mails schreiben, ein Meeting moderieren?

„Selbstverständlich nicht! Wo kämen wir da hin. Das ist ja keine Spaß-Veranstaltung, sondern Arbeit!“, wundert sich ein #CEO im Teamworkshop. Einer seiner Teamleiter gibt ihm mutig Feedback: „Also, nach unseren Meetings mit Dir bin ich meistens so gestresst, dass ich eine halbe Stunde mit den Kollegen beim Kaffee herumalbere. Es ist wie ein Gegengewicht zu der bleischweren Kommunikation im Jour fixe.“ Lachen ent-stresst ungemein und öffnet den Geist für Kreativität und Innovation.

Verbotenes Lachen

Erinnern Sie sich noch an die Zeiten als Kind, als Sie das SMS-Kürzl „rotfl“= „roll on the floor laughing“ wörtlich genommen haben? Die Lachkrämpfe in der Schule, missbilligt von enthumorisierten Lehrern? Die Lachanfälle in den unmöglichsten Momenten, kritisiert und gestoppt durch Erwachsene? Der Ernsthaftigkeit-Drill in Ihrer Ausbildung, im Studium, im Job? Kennen Sie diese Sprüche: „Jetzt beginnt der Ernst des Lebens.“, „Nimm das bloss nicht auf die leichte Schulter!“, „Dir wird das Lachen noch vergehen“, „Soll das ein Witz sein?!“ Lachen wurde uns geradezu verboten. Wer etwas erreichen will, muss die Dinge ernst nehmen, sachlich bleiben, Emotionen unterdrücken. Wer lacht, wirkt, wie ein Hallodri, kindisch oder gar inkompetent. Und wird im Meeting doch mal gekichert, fragt der Chef sarkastisch „Ähm…darf ich fragen, was so witzig ist? Vielleicht können wir ja alle mitlachen?“

Ver-Lachen

Ausgelacht zu werden ist eine schlimme Sache in unserem Kulturkreis. Ein Beispiel: Sie bleiben beim Überqueren einer Strasse am Bordstein hängen und fallen hin. Was tun Sie? Sie blicken sich um, ob es wer gesehen hat. Je nach psychischer Struktur machen Sie sich schnell vom Acker, lachen es weg oder schimpfen über den Bordstein. Würde jemand daneben stehen und lachen, wäre das eine Frechheit oder Gemeinheit. Anders in Asien. Dort lachen alle, wenn Sie fallen, damit Sie sich eben NICHT peinlich berührt fühlen.

Lachgesicht = Motivation

„Lachen ist die beste Medizin“, sagt der Volksmund und so ist es auch. Lachen unterstützt die Heilung von Krankheiten enorm. Ein mächtiges Instrument für uns emotionale Wesen. Bringen Sie Ihre Mitmenschen zum Lachen und verhindern Sie niemals Ausbrüche von echtem, leichten Humor. Im Gegenteil, lassen Sie es zu, fördern Sie es. Z.B. im Meeting. Lassen Sie die Kollegen doch kichern. Warten Sie entspannt ab. Ist das Lachen echt, wird es automatisch das ganze #Team über die #Spiegelhormone anstecken. Besseres als diese Gratis-Animation kann Ihnen gar nicht passieren. Danach sind alle gelöster, verbundener und offener für Ihre Ideen. Am Ende sagen alle, dass das Meeting super war. Warum holen Sie sich am liebsten witzige Speaker in Ihre Veranstaltungen? Damit sie die Mitarbeiter inspirieren, richtig? Das können Sie selbst ebenso, wenn Sie den Zugang zu Ihrem echten Humor finden und sich selbst die Erlaubnis erteilen, zu lächeln, selbst wenn Sie über ernste Dinge sprechen.

Die Erlaubnis zum kindisch sein

Holen Sie sich die kindliche Freude zurück. Falls Ihr Verstand sagt „So ein Quatsch…“ oder Sie gar nicht mehr wissen, wie das geht, verbringen Sie einige Zeit mit kleinen Kindern in Ihrem Umfeld und lassen Sie sich auf Albernheiten ein. Herrlich, sag ich Ihnen. Das ist wie Urlaub. Sehen Sie Komödien, umgeben Sie sich mit humorvollen Menschen, lachen Sie mit dem ganzen Körper. Sie bleiben gesund, unterstützen das Wir-Gefühl und sorgen für Ihre und die #Resilienz Ihrer Mitarbeiter.

#humor #leadership #lebensfreude #motivation #führungskraft #management #projektmanagement #stressmanagement #persönlichkeitsentwicklung

Rhetorik für Leader – 3 Klassiker!

Rhetorik für Leader – 3 Klassiker!

Leadership

Sprache ist der Schlüssel zum Menschen. Als Führungskraft sollten Sie Profi mit Worten sein. Ihnen ist vielleicht nicht klar, welchen Schaden Sie mit dahingesagten Phrasen anrichten können. Oder welche Macht Sie rhetorisch über die Leistung Ihrer Mitarbeiter haben. Ja, ich spreche von Manipulation, aber bitte immer nur aus einer liebevollen, inneren Grundhaltung heraus. Wer gehässig ist, erntet Gehässigkeit, wer übervorteilt, wird übervorteilt, wer unterstützt, wird unterstützt. Was wollen Sie?

Drei Tipps möchte ich Ihnen heute aus dem riesengroßen Fundus an rhetorischen Kniffen mitgeben.

Tipp1: Prüfen Sie Ihre innere Haltung

Sie wünschen sich motivierte, team- und erfolgsorientierte Mitarbeiter? Dann brauchen Sie eine positive Einstellung. Vor allem gegenüber den Mitarbeitern, die Ihnen eher nicht liegen. Sorgen Sie für Ihre mentale Hygiene. Der Dialog mit schwierigen Kollegen wird leichter und harmonischer. Gehen Sie auf keinen Fall mit Wut, Ärger oder Zweifeln in ein Mitarbeitergespräch!

Tipp2: Vermeiden Sie Negationen

„Machen Sie sich keine Sorgen“, „Sie dürfen keinen Fehler machen“, „Denken Sie nicht an einen rosa Elefanten mit lila Punkten“….Was genau passiert, während Sie das lesen? Richtig, sie sehen einen rosa Elefanten mit lila Punkten. Unser Gehirn kann Verneinungen nicht verarbeiten. Es muss sich die Situation zuerst vorstellen, um sie dann quasi durchzustreichen. Sprechen Sie deshalb in positiven Ergebnissen: „Bleiben Sie ganz entspannt, Sie schaffen das“, „Sie können mich jederzeit ansprechen, wenn Probleme auftauchen“, „Sie werden sicher alles richtig machen“… Das setzt Motivation frei!

Tipp3: „Ja, aber“ ist ein No Go

„Ich verstehe Sie ja, aber…“, „Sie haben ganz Recht, aber….“ – Was sagt dieses „aber“ aus? Genau! Der andere hat aus Ihrer Sicht nicht Recht. Ein guter Dialog zeigt Toleranz und Respekt für die Meinungen und Erfahrungen des anderen. Ihre Sicht der Dinge ist nicht richtiger, als die Ihres Mitarbeiters. Ihre Sicht ist nicht falsch, sobald Sie dem anderen Recht zusprechen. Lassen Sie die Meinung des anderen so stehen und ersetzen Sie das „aber“ mit einem „und aus meiner Sicht…“ Achtung: Bitte nicht „und trotzdem“ oder „und aus meiner Sicht ist es aber….“. 


Evolution oder Revolution: Leadership im Wandel.

Evolution oder Revolution: Leadership im Wandel.

Leadership

Ich mache mir Gedanken um Sie, um die Art, Geschäfte zu machen, um die Unternehmenskultur und Ihre mentale Gesundheit. Sie befinden sich in einem Haifischbecken. Doch die Haifische sind sie selbst. Sie bringen sich sukzessive gegenseitig um, in Häppchen, mental, körperlich und ökologisch. Alles schon getarnt unter dem Deckmantel der Objektivität und des Kapitalismus.

Kurzfristig ist out!

Haben Sie jemals darüber nachgedacht, wie die Zukunft aussehen soll? Also, wenn Sie Ihren höher-schneller-weiter Größenwahn kurz abstellen könnten? Ich will Ihnen nicht persönlich unterstellen, dass Sie unbewusst sind. Viele meiner Leser werden schon das ein oder andere verändert haben. Die Ernährung, sportliche Gewohnheiten, Medienverhalten, Einkaufsverhalten etc. Machen Sie sich aber bitte bewusst, dass Sie noch die Ausnahme sind. Die meisten Menschen kaufen noch in Plastik verpacktes Obst, essen noch jeden Tag Fleisch, unterhalten sich noch über negative Dinge, sind anderen gegenüber aggressiv oder abwertend und wirtschaften in die eigene Tasche.

Blinde müssen sehen

Nehmen wir die Rollen-Brille ab, bleibt die Sehnsucht. Die Sehnsucht nach Ruhe, Geborgenheit, Sicherheit, Freiheit und Liebe. Und der Widerstand gegen die Auf und Abs aus Isolation, Machtlosigkeit, Kampf, Sorge, Lügen, Schmerz, Angst, Depression und Ego-Bedürfnissen. Ich habe täglich mit Managern und gestandenen Führungspersönlichkeiten zu tun. Die meisten teilen diese Sehnsucht. Die, die diese Bedürfnisse noch belächeln, haben einen weiten Erkenntnisweg vor sich. Sie haben die Wahrheit noch nicht erkannt oder wie man in Bayern sagt „noch kein dickes (emotionales) Brettl gebohrt“. Deren Mitarbeiter leiden unter heuchlerischen Vorgesetzten, wie Hunde an der Hintertür zum Restaurant, um Abfälle bettelnd, um sich eine Augenblick besser zu fühlen.

Endlich JETZT

Ich habe ein Näschen für solche Dinge. Die Sehnsucht nimmt überhand. Der Preis der Heuchelei wird zu groß, der Nutzen nutzt sich ab. Veränderung steht direkt vor der Tür. Die Implosion der Ungerechtigkeit, Kurzfristigkeit und des Egoismus stehen kurz bevor. Es wird aber keinen Knall geben, auf den wir ja im Grunde schon seit 2000 warten. Es wird eher ein schleichender Zerfall. Immer mehr Menschen werden die Seiten wechseln. Das alte System wird Stück für Stück demontiert. Ist die kritische Masse erreicht, wird das ein Gefühl sein, als hätte jemand das Licht eingeschaltet. Die Frage ist nun, ob Sie dabei sein wollen oder darauf warten, bis Ihnen mit der Taschenlampe in die Augen geleuchtet wird, in denen dann nur Fragezeichen stehen? Wollen Sie den Weg der Bewusstheit mitgehen oder warten, bis Sie vom Bewusstseinswandel überholt werden? (wie unsere ältesten Senioren vom technologischen Wandel)

Was ist mit Bewusstseinswandel gemeint?

Zivilisationskrankheiten, Sabbaticals, Burnouts….innerhalb der letzten 20 Jahre stieg die Zahl der Selbstständigen in Deutschland von 646.000 auf 1,4 Millionen! (Quelle: Statista.com). Warum? Weil sie suchen. Sie suchen nach einer Freiheit, die im Außen leider nicht zu finden ist. Der Wandel findet im Inneren statt. Sie können noch mehr Geld verdienen, noch mehr Marathon laufen, noch mehr reisen, noch mehr Sex haben, noch bessere Restaurants testen, noch genialere Autos fahren, noch öfter den Partner wechseln….sie werden es nicht finden!

Das Ende der Objektivität

Haben Sie schon einmal vom Begriff „Qualia“ gehört? Er kommt aus dem lateinischen „qualis – wie beschaffen“. Qualia beschreiben die subjektive Qualität von Erlebnissen, also, wie sich ein innerer Zustand anfühlt, z.B. mir ist kalt, das finde ich schön, ich bin ganz ruhig. Wie Sie die Farbe rot empfinden, kann weder neurologisch noch kognitiv erklärt werden. Das Gehirn entwickelt kein Gefühl für rot. Wie rot z.B. eine Warnlampe im Cockpit eines Flugzeuges sein muss, damit der Pilot sie immer! wahrnimmt, wurde in zahlreichen Test durch Versuch und Irrtum herausgefunden, nicht durch objektive Parameter. Das Rot muss eine bestimmte innere Qualität auslösen, die sich wissenschaftlich bisher nicht erklären lässt. Wir wissen nicht, woher Gedanken und Gefühle kommen. Die Beschreibung eines hormonellen Vorgangs im Gehirn liefert keine wiederholbare, objektive, statistisch haltbare Erklärung für ein Gefühl.

Wir wissen gar nichts!

Haben Sie jemals den Satz „Sieh es doch bitte objektiv!“ gesagt? War nicht der eigentliche Wunsch dahinter das Bedürfnis nach einem veränderten inneren Zustand? Wollten Sie mit dieser Aussage nicht eigentlich eine gemeinsame Lösung forcieren oder Ihr Ziel für das Gespräch durchsetzen? Es ging nicht um Objektivität, sondern um Ihren unangenehmen inneren Zustand, richtig? Um Ihr Gefühl! Gefühle lösen jede Menge Reaktionen im Körper und Verhalten aus. Und die Gesamtheit der Verarbeitung unserer Umwelt über die Sinne in Form von Bewertungen, Gedanken und Gefühlen ist etwas absolut subjektives. Kein Mensch denkt, wie der andere, fühlt, wie der andere. Keiner hat Recht, keiner ist Schuld. Einfach ausgedrückt: Es gibt keine Objektivität! Wir wissen noch nicht einmal sicher, warum oder wie genau unsere Welt entstanden ist. Aber das würde jetzt zu weit führen.

Konstant ist die Qualia

Kommen wir lieber zu Ihnen als Führungskraft und der Sehnsucht nach Leichtigkeit und Liebe. Halten wir fest: Es gibt keine Konstanten, ausser dem Bewusstsein und der Art, wie sie Ihre Umwelt wahrnehmen und empfinden (Qualia). Jede Form von Ersatzbefriedigung über äußerliche Bedürfniserfüllung führt irgendwann ins Leere oder besser gesagt, in die innere Leere. Innerlich leere Mitarbeiter bringen leere Leistung. Alles in allem recht unbefriedigend. Denn was nützt es, hohe Erträge zu erwirtschaften, wenn am Ende alle von der „Beim Zigaretten holen verschwinden“-Phantasie zu Boden gedrückt werden?

Corporate social responsibility 3.0

„Wir übernehmen Verantwortung für die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Mitarbeiter“, hört sich gut an? Steht das auch in Ihrer Unternehmens-Leitlinie? Und wie gut wird es gelebt? Wie genau haben Sie denn Gesundheit und Wohlbefinden definiert? Sehen wir es kurz als Kochanleitung für einen CorporateSocialResponsibility-Eintopf. Welche Zutaten hat das Rezept? Woher kommen diese Zutaten? Wie wurden sie angebaut, geerntet, verarbeitet und aufbewahrt? Wer kauft die Zutaten ein? Wer kocht das CSR-Gericht? Wer deckt den Tisch? Wer räumt ab? Und schmeckt es jedem im Unternehmen? Ich will Sie ermuntern, anders an die Dinge heran zu gehen. Angeblich objektive Dinge zu hinterfragen und Definitionen nicht mehr einfach hinzunehmen. Sich um die eigenen Mitarbeiter zu kümmern ist nicht nur ein schöner Spruch für die Webseite. Es ist eine Ansage an das unternehmerische Ego. Und wenn wir schon von Verantwortung sprechen, dann frage ich Sie, wie viel Verantwortung Sie für Ihre eigene Gesundheit übernehmen? Mental, emotional und körperlich. Wir sehr lassen Sie sich von Ihren Gewohnheiten und Vorurteilen leiten? Wie nehmen Sie die Welt wahr? Und vor allem: Wünschen Sie sich nicht auch für sich selbst ein anderes Da-Sein?

3 Phasen für Bewusstseinswandel

Hatten Sie das erste iPhone, den ersten PC, den ersten Flatscreen? Waren Sie technologisch vorne dabei? Dann stellen Sie sich das gleiche Gefühl vor, nur jetzt in Bezug auf Ihr Bewusstsein. 3 Phasen empfehle ich Ihnen, mit denen Sie Ihren und dann später den Bewusstseinszustand Ihrer Mitarbeiter verändern.

Ziel: Leichtigkeit, Ruhe, Liebe, Freude, Sinn, Sicherheit, Fülle und Gelassenheit im Inneren finden. Nutzen: Das Außen bringt Sie nicht mehr aus der Ruhe.

Sie können alles behalten, was Sie aufgebaut haben und sich an Ihrem Errungenschaften erfreuen, Ihre Beziehungen voller Freude leben, Ihre Geschäft weiter erfolgreich führen. Was sie finden, ist eine neue Wahrnehmung, ein neues Miteinander, Kreativität, Einklang mit allem. Und was sich in Ihnen verändert, wird sich in Mitarbeitern ändern, in Kunden, in der gesamten Gesellschaft, früher oder später. Sie haben die Wahl, von Anfang an dabei zu sein.

Phase 1: Hören Sie auf zu lügen.

  • Sprechen Sie über das, was Sie wirklich denken.
  • Belügen Sie niemanden mehr, taktieren Sie nicht und manipulieren Sie nicht.
  • Lassen Sie sich auf kein Blend-Werk mehr ein. Steigen Sie aus verlogenen Strategien aus. Hintergehen Sie keinen mehr für Ihren Vorteil.
  • Stehen Sie zu Ihrem Wort, jederzeit, außer, es bezieht sich auf vergangene Entscheidungen, die Lügen beinhalten. Dann lösen Sie diese Versprechen offiziell mit allen Beteiligen auf.
  • Seien Sie mutig, Gegenwind auszuhalten. Die Wahrheit birgt eine enorme Freiheit. Manchmal müssen Sie allerdings erst einmal die Konsequenzen vergangener Lügen aushalten. Es wird Sie nicht umbringen. Zahlen Sie den Preis und starten Sie neu durch.

Phase 2: Gehen Sie nach innen.

  • Keine Entscheidung aus der Hüfte mehr. Prüfen Sie Ihr Bauchgefühl und vertrauen Sie ihm. Manchmal ist der Verstand enorm schnell mit Argumenten gegen Ihr Bauchgefühl. Seien Sie schneller. Der Verstand ist nur das Radiogerät, Sie machen die Musik.
  • Prüfen Sie oft am Tag, wie Sie sich gerade fühlen. Bleiben Sie in Kontakt mit Ihrem Gefühl.
  • Lernen Sie, zu meditieren!

Phase 3: Sprechen Sie über Gefühle

  • Lernen Sie, sich über Ihre Qualia (subjektive Erfahrung über die Sinne) mitzuteilen. Sprechen Sie offen über Gedanken, Gefühle, Empfindungen und Urteile. Sie werden staunen, wie sich ihr Umfeld dadurch verändert. Beziehungen bekommen mehr Tiefe und Qualität. Oberflächliche Geschichten verabschieden sich. Sie gewinnen Zeit und vermeiden Konflikte.
  • Bleiben Sie mutig, auch, wenn Sie Angst haben, Ihre wahren Gedanken könnten andere verletzen oder zu harten Konsequenzen führen. 80 Prozent Ihrer Sorgen werden nicht eintreten. Den Rest verkraften Sie und manchmal reinigt ein wenig Disharmonie durch Offenheit die Luft.
  • Erlauben Sie anderen, über Ihre Gefühle zu sprechen und fragen Sie viel nach. Bleiben Sie offen. Es gibt nichts, was es nicht gibt. Alles ist erlaubt und hat seine Berechtigung. Urteilen Sie nicht mit Ihren Konditionierungen über die Qualia anderer Menschen.

Diese Phasen ermöglichen Ihnen zunächst einmal, die ganze Maskerade und Scheinwelt, und er Sie sich bewegen aufzudecken. Was bleibt ist Intensität, Klarheit und Sicherheit. Ich freue mich über Ihre Berichte, gerne per Mail.

7 Leadershiptrends 2020

7 Leadershiptrends 2020

Leadership

Sie gehören zu denen Unternehmenslenkern, die auch in Zukunft ganz vorne mit dabei sein wollen? Dann werden Sie diese Trends interessieren. Achtung! Wissen ist nicht Tun!

Trend 1: #Kollaboration vor Struktur

Überdenken Sie Ihre Herangehensweise an Arbeitsabläufe, Kreativitätsprozesse, hierarchische Standards. Alle Prozesse sollten dem Kundennutzen, der Produktqualität und der reibungslosen Zielerreichung dienen. Um auf eine starke Zusammenarbeit bauen zu können, sind Sie in der Verantwortung, Ihr Team zu entwickeln.

Umsetzung:

  • Gestalten Sie Meetings lösungsorientiert. Keine Problemmonologe, falsche Personen im Meeting, egoistische Ziele, Dauerdiskussionen etc.
  • Lassen Sie das Team gemeinsam Lösungen entwickeln und entscheiden. Coachen Sie das Team, um das gemeinsame Ziel zu erreichen.
  • Das Team und die Zusammenarbeit sollten stets gut funktionieren. Achten Sie auch Signale für anstehende Teamprobleme und steuern Sie frühzeitig gegen.
  • Helfen Sie Ihren Mitarbeitern, Ziele zu setzen. Räumen Sie den Weg für die Umsetzung frei.
  • Das Employer Branding wird von Einzelpersonen gestützt. Machen Sie sich und jeden Mitarbeiter zum Botschafter Ihrer Arbeitgebermarke.

Trend 2: #SozialeVerantwortung vor Wirtschaftlichkeit

Unternehmen müssen gesellschaftlich, ökologisch und menschlich Verantwortung übernehmen. Gewinnorientiert zu arbeiten ist nur dann noch attraktiv, wenn gleichzeitig eine positive Nachhaltigkeit gelebt wird.

Umsetzung:

  • Erarbeiten Sie gemeinsam mit Ihren Mitarbeitern ein Konzept, wie Sie Corporate Social Responsibility umsetzen, bei gleichzeitigem wirtschaftlichen Erfolg.
  • Stehen Sie selbst für diese Werte und leben Sie sie in aller Konsequenz. Erlauben Sie sich keine Ausnahme.

Trend 3: #Kompetenz vor Alter

Bis 2025 sind rund 75% der Mitarbeiter Millennials (nach 1985 geboren). Der „Take-over“ steht uns bevor. An vielen Stellen in Unternehmen hat die „Senior“-Titelei ausgedient. Die Generation Y sucht „Impact“ und persönliche Entwicklung. Sie respektiert Authentizität und Leidenschaft. Die Generation Z (ab 2000 geboren) tickt wieder anders.

Umsetzung:

  • Nehmen Sie junge Mitarbeiter ernst. Sie haben geniale Ideen, die oft im Erfahrungsgeschwafel der „Seniors“ untergehen.
  • Denken Sie immer daran, dass die belächelten Nachwuchstalente demnächst die Unternehmen führen.
  • Machen Sie sich fit im Generationen-Thema und führen Sie die jeweilige Altersgruppe bedürfnisgerecht.

Trend 4: #Mensch vor Zahlen

In Zukunft zählen echte Beziehungen, die tragfähig und belastbar sind. Ob Kunden, Kooperationspartner oder Mitarbeiter – persönliche Verbindung wird zum Vermögenswert. Der größte Gewinnfaktor sind Ihre Mitarbeiter. Führungskräfte, die emphatisch und sozial kompetent sind, stecken andere positiv an und bauen eine visionäre Bindung auf.

Umsetzung:

  • Die psychologische Grundausbildung für Führungskräfte ist unerlässlich. Was ich schon vor fünf Jahren meinen Kunden empfohlen habe, ist heute State of the art. Wer keine Ahnung von emotionaler und mentaler Kompetenz hat, sollte nicht mehr führen.
  • Auch Ihre Mitarbeiter brauchen eine Grundausbildung in Psychologie, mentaler, sozialer und emotionaler Kompetenz.

Trend 5: #Coach vor Umsetzer

Führungskräfte können nicht umhin, sich als Coach weiterzuentwickeln. Die stärkenorientierte Weiterentwicklung der Mitarbeiter durch ihren Vorgesetzten erreicht einen neuen Anspruchs-Level.

Umsetzung:

  • Machen Sie eine externe Coaching-Ausbildung oder holen Sie sich einen Coach, der Sie und Ihre Führungskollegen intern ausbildet.
  • Lesen Sie Bücher zum Thema Coaching und positiver Psychologie.
  • Entwicklen Sie sich spirituell weiter.
  • Üben, üben, üben!

Trend 6: #Technologie vor Standards   

Wir liegen noch weit hinter den Möglichkeiten, was die Anwendung von Technologien betrifft. Sondieren Sie genau, welche Technologie Ihre Prozesse wirklich unterstützt und sichtbare Vorteile bringt.

Umsetzung:

  • Verlassen Sie sich nicht auf die Verkäufer der IT-Unternehmen oder die Meinung Dritter. Testen Sie die Technologie persönlich als Anwender und verschaffen Sie sich ein Verständnis für die Funktionsweise.
  • Schulen Sie Ihre Mitarbeiter in der Technologie und geben Sie ihnen Zeit, zu lernen. Setzen sie aber gemeinsam klare Ziele, bis wann das Format im Arbeitsalltag integriert wird.
  • Öffnen Sie sich auch für junge Formate und Technologien von kleineren Anbietern.
  • Home Office entlastet Mitarbeiter. Vereinbaren Sie eine sinnvolle Testphase, um die Eigenverantwortung des Mitarbeiters zu entwickeln und Ihnen den Kontrollverlust zu erleichtern. Anwesenheitspflicht ist kein Garant für Erfolg.

Trend 7: #Agilität vor Gewohnheit

Sie als Chef müssen im Grunde eine Vision an Flexibilität werden. Digitale und menschliche Agilität im Unternehmen zu leben, fordert von Ihnen ein hohes Maß an Bewusstheit. Ihre Aufgabe ist es, die Mitarbeiter darin trainieren, auf Marktgegebenheiten schnell und kreativ zu reagieren.

Umsetzung:

  • Nehmen Sie nichts als gegeben hin. Sie haben diese kurzen Impulse „Da müsste man etwas ändern“, die Sie oft genug aus Zeitgründen verdrängen. Genau das lassen Sie nicht mehr zu.
  • Decken Sie Ihre eigenen komfortablen Gewohnheiten auf und testen Sie anderes Verhalten. Bleiben Sie mit allen Mitteln im Kopf und Verhalten wendig.

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