Wie motiviere ich intrinsisch?

Wie motiviere ich intrinsisch?

Keynotespeaker, Motivation, Motivationsredner, surf your life

Das Thema #Motivation (lat. movere – antreiben, bewegen) beschäftigt die Forscher schon lange. Die Ansätze sind unterschiedlich und konkurrieren zum Teil miteinander.

👉Ist ein Mensch motiviert, heißt dass, dass er sein Handeln auf ein bestimmtes, positives Ziel ausrichtet. Wir unterscheiden intrinsische Motivation und extrinsische Motivation. Aber welche ist besser?


Motivation ist nichts stabiles



❓Warum gibt es Zeiten, in denen Sie wahnsinnig motiviert am Ball sind und Zeiten, in denen Sie am liebsten das Handtuch werfen würden?

❓Wie kommt es, dass wir uns etwas vornehmen, aber der innere Schweinehund immer wieder gewinnt? Wieso wollen wir etwas unbedingt, kommen aber nicht ins Tun?

❓Warum gibt es Kollegen oder Freunde, die sich laufend um die gleichen Probleme drehen, ohne etwas zu verändern, während andere in den größten Krisen optimistisch bleiben?

‼️Und kann ich darauf überhaupt einen Einfluss nehmen?

👉Ja, das können Sie!

Indem Sie an Ihrer intrinsischen Motivation arbeiten.


Was bedeutet intrinsische Motivation?


Kennen Sie das Gefühl von Flow? Der Moment, in dem Sie die Zeit vergessen? Sie gehen in einer Sache auf, fragen nicht nach dem Warum, sind einfach zu 100 % dabei, weil Sie daran glauben, es wollen und es sie mit Sinn erfüllt.

🏄‍♀️ Bei mir entsteht der Flow zum Beispiel beim Surfen.

Ich liebe diesen Moment, wenn ich auf einer Welle reite. Es sind wenige Sekunden der Einheit zwischen der Natur, meinem Körper und meinem Geist. Ich fühle mich stark, frei und erfüllt. Das ist Flow. Und der macht süchtig.

Der Antrieb, der mich immer wieder über alle Hindernisse hinweg mit Ende 40 ins Wasser gehen lässt, ist meine intrinsische Motivation.

🌈 Intrinsische Motivation kommt von tief innen, aus meiner Sehnsucht, meinem Wunsch, meinem Bedürfnis nach diesen Momenten des Flows.


Warum ist intrinsische Motivation besser als extrinsische Motivation?


Die extrinsische Motivation ist der Anreiz zum Handeln von außen.

Das kann Geld sein, Lob, Anerkennung, Status oder Liebe und Zuwendung. Wir erhoffen, durch ein bestimmtes Verhalten eine bestimmte Belohnung oder einen Nutzen von außen zu erlangen. Diese Art Motivation kann sehr stark sein.

Sie ist jedoch nichts im Vergleich zur intrinsischen Motivation.

Denn Rückschläge, Krisen, Probleme, Verletzungen oder Enttäuschungen können sehr demotivierend sein. Wenn die externe Quelle der Motivation versiegt, fallen wir ins Leere. Deshalb ist es besser, das innere Feuer, das intrinsische Verlangen zu finden und zu erhalten.


Wie erkenne ich intrinsische Motivation? Beispiele.



Ein Beispiel für extrinsische Motivation:

Sie streben eine höhere Position im Unternehmen an, um mehr Geld zu verdienen. In Vereinbarung mit Ihrem Teamleiter arbeiten Sie ein Jahr hart und geben alles. Kurz vor dem verabredeten Feedbackgespräch, kündigt Ihr Vorgesetzter überraschend.

Der neue Chef weiß nichts von Ihrem Deal und geht auch nicht auf Ihre Forderungen ein. Sind Sie dann noch motiviert? Nein. Das ist keine intrinsische Motivation.

Ihr Flow hängt an dem Deal, dem alten Chef und damit auch an Ihrem Ego. Denn geht der Chef, fühlen Sie sich vermutlich zurückgesetzt, abgewiesen, nicht gesehen, hilflos. Das macht müde und stresst.

Daran erkennen Sie intrinsische Motivation. Wenn ein äußerer Faktor nötig ist, um Sie ins Handeln zu bringen, handelt es sich um extrinsische Motivation.


Ein Beispiel für intrinsische Motivation:

Sie streben eine höhere Position im Unternehmen an, weil Sie dadurch mehr Einfluss auf die Nachhaltigkeit des Unternehmens haben. Ihnen ist das sehr wichtig und Sie leben insgesamt ökologisch bewusst. Um Ihren Handlungsspielraum zu erweitern arbeiten Sie fokussiert und strategisch auf Ihr Ziel hin, diesen zu bekommen.

Auf dem Weg nutzen Sie schon mal jede Gelegenheit, einen Impact auf die Nachhaltigkeit Ihrer Firma zu haben.

Eines Tages kündigt Ihr Chef überraschend. Würde Sie das in der Sache demotivieren? Wohl eher nicht. Sie würden sich kurz sortieren und wieder anpacken. Intrinsische Motivation lässt sich nicht aufhalten. Sie ist stärker, als alle äußeren Faktoren. Sie wächst aus Ihren Überzeugungen, Werten und Ihren persönlichen Stärken.

Und ganz wichtig:


Intrinsische Motivation geht anders mit Rückschlägen, Problemen und mentalen Leerläufen um.


Motivation im digitalen Change


Genau da kommt die Metapher des Surfens ins Spiel
Surfer sind Experten im Umgang mit den „Wipe-Outs“, den gefährlichen Stürzen im Wasser, die viele wieder von dem Sport abbringen.

Warum und mit welcher mentalen Haltung ich trotzdem wieder rauspaddle und warum mir diese Haltung auch im normalen Alltag schon mehrfach das Leben gerettet hat, darüber sprach ich kürzlich bei #siemens in meiner Keynote 🌊“Surf your life“.

Die Mitarbeiter des Bereichs kamen zusammen, um einen Tag lang die weiteren Schritte in ihrem 4-jährigen Digitalisierungsprojekt zu besprechen. Schulungen, Workshops und Diskussionen reihten sich gut organisiert aneinander. Das Essen war lecker, die Stimmung gut.

Ziel war es, die Motivation für die nächsten Digitalisierungsprojekte zu erhalten oder zu erhöhen. Denn digitale Veränderungen ziehen auch immer strategische Veränderungen nach sich. Ein waschechter Change eben.


Digitaler zu werden ist für viele Menschen ein wahnsinniges Hindernis.


Software lernen, Prozesse und Strukturen verändern, Gewohnheiten lassen, sich umstellen: Gerade in älteren Jahren, wenn man noch das Faxgerät kennt und mit der Wählscheibe groß wurde, ist das ein echtes Thema.

Immer wieder wollen Kollegen in Unternehmen den Weg nicht mitgehen. Und da liegt schon der Knack-Punkt – beim WOLLEN. Ich verstehe das gut. Veränderung ist anstrengend und kostet Zeit und Energie.

Aber: Ohne WOLLEN kein TUN, außer der Schmerz und Druck wird zu hoch.

Motivation folgt zwei Richtungen:

Hin zu – Flow

Weg von – Schmerz

Malaika Loher

Digitalisierung in der Krise


Es gilt nun, die Kollegen auch in den nächsten Jahren mitzunehmen auf dem Weg und ihnen die Rückschläge zu erleichtern. Natürlich sind die Herausforderungen momentan groß. Jeder hat mit seiner eigenen kleinen Krise zu kämpfen, global stehen wir im Feuer und mental haben wir noch den Stress der letzten zwei Corona-Jahre in den neuronalen Netzen. Umso wichtiger, sich optimistisch und positiv zu stimmen.

Deshalb holte mich Siemens als Motivationsrednerin dazu, um über die Einstellung der Surfer zu berichten. Spaß, Lachen, Tipps und eine schöne Übung auf der Bühne lockerten die Keynote auf.

Der Vorstand liess sich nicht zweimal bitten und ging mit gutem Beispiel voran. Er liess sich zusammen mit zwei KollegInnen von mir auf der Bühne zeigen, wie man auf dem Surfbrett aufsteht. Genial und einfach ganz anders!



Als 🏄‍♀️Surferin bin ich Motivations-Profi und verbinde Sog und Schmerz. Das macht unschlagbar stark. Fokussiert, entschieden und konzentriert gehst Du Deinen Weg, aber mit Spaß, Flow und Lebensfreude.

🙏Danke für die tolle Orga, das wunderbare Publikum, die wahnsinns Bühne, rundum funktionierende Technik und den ansteckenden Teamvibe!

Mehr Infos zum Thema finden Sie hier: https://malaikaloher.de/vortr%c3%a4ge


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Dann melden Sie sich gerne bei mit Ihrer Anfrage hier:

Corona, Quarantäne, Homeoffice

Corona, Quarantäne, Homeoffice

Leadership, Life, Motivation

Corona, Quarantäne, Leadership

Zuerst war ich dran. Corona. Eine Woche lag ich flacher als flach mit Fieber, Gliederschmerzen, Kopf- und Halsweh – trotz Impfung. Quarantäne und Isolation im Schlafzimmer. Die Kinder müssen sich selbst versorgen. Freunde stellen warmes Essen vor die Tür, Medikamente, Malbücher und vieles mehr. Sechs Wochen liegt das nun zurück. Traumatisch war es für uns drei. Danach eine Woche erholen, weitere zwei Wochen Regeneration. Endlich kam der Genesenenausweis, die offizielle Bestätigung, dass nun alles gut ist.

Never ending Quarantäne

Noch am selben Tag wurde meine 13-jährige Tochter positiv getestet. Sie hatte es wohl aus dem Schulbus mitgebracht. Diesmal entschied ich, das Drama flach zu halten und keinen mehr zu isolieren. Kind Nummer zwei (9) war natürlich zwei Tage später positiv. Wir hatten das gemeinsam so entschieden, damit wir nicht an Weihnachten auch noch in Quarantäne sitzen und Oma und Opa wieder nicht sehen.

Homeschooling, wenn alle in der Schule sind

Zwei weitere Wochen zu Hause begannen, mit kranken Kindern und wachsendem Schuldruck. Vor Weihnachten ist Hauptnotenzeit. Drei Schulaufgaben und zwei Exen hat die Große verpasst. Die Kleine ein Referat und zwei Proben. Ich arbeitete nicht, sondern beschulte meine Kinder, denn es ging nicht anders. In der Grundschule brauchte die Kleine Live-Begleitung und im Gymnasium die Hilfe beim Strukturieren der Inhalte. Die Lehrer sind im Allgemeinen überfordert, weil das Schulsystem in Bayern wenig verändert hat, seit März 2021.

Wie hasse ich inzwischen die Sprüche von außen: „Mach doch nicht so einen Stress. Schule ist nicht alles!“ Und dann? Wer badet die schlechten Noten aus? Die Kinder. Das wollte ich verhindern. Also ließ ich alles sein und war Mama. Gut, dass ich selbstständig bin und sowieso alles online läuft in meinem Job. Corona macht es möglich.

Corona – Infektion zweimal = Long Covid

Bei mir kam es dann leider nach fünf Tagen zu Long Covid Symptomen. Ich schleppte mich keine Treppe mehr ohne Atemnot hoch, weil ich müde war und angehende Gliederschmerzen fühlte. Mein Körper hatte also wieder zu kämpfen. Ich bekam Angst, ob ich durchhalten würde? Was wenn nicht? Wer kümmert sich um die Kinder, wenn keiner in ein kontaminiertes Haus kommen will? Vermutlich hat der Mutterkampfgeist letztendlich über den Virus gesiegt.

Sieben Plätzchensorten, 10 Weihnachtsfilme, 12 Konflikte und 14 Homeschooling – Homeoffice -Tage später gehen wir gestärkt und tief verbunden aus 6 Wochen Isolation hervor. Ich kämpfe noch mit den Restbeschwerden, aber es wird täglich besser. Zum Glück. Die Kinder dürfen wieder in die Schule und gehen gerne. Sie sind fit und gesund. Danke dafür. Wir haben viel gelernt und erlebt, so zu dritt allein.

Die geheimen Zutaten guter Teamarbeit in schwierigen Phasen sind:

  • Konflikte lösen und danach loslassen und vergessen. Nachtragend sein oder Rache nehmen schwächt alle.
  • Vertrauen in das Team setzen. Zweifel machen unzufrieden. Urvertrauen muss geübt werden.
  • Sich gegenseitig an Tiefpunkten aufbauen. Ist einer am Boden, ist das nur eine Momentaufnahme, die mit Hilfe schnell vorüber gehen kann.
  • Positive Gemeinschafts-Rituale stärken, ermutigen und fördern die Ausdauer. Die Zeit vergeht schneller und vor allem positiv.
  • Lachen und Humor sind wohl die wichtigsten Gesundmacher. Sich gemeinsam, über egal was, tot zu lachen ist der Motor für Akzeptanz, Toleranz und Durchhaltevermögen.
  • Akzeptieren, was ist. Sich über Unveränderbares aufzuregen macht müde und zieht alle runter. Der Blick sollte auch die Dinge gerichtet werden, die verändert werden können – und zwar zum Guten.

Die Qualitäten eines funktionierenden Teams müssen in guten Zeiten aufgebaut werden. Die Führungskraft ist hier in der Verantwortung. Die eigene Persönlichkeitsentwicklung ist die Basis für gutes Leadership und um mit dem Team Vertrauen und Beständigkeit zu erarbeiten.

Sie brauchen Hilfe für sich selbst in diesen harten Zeiten oder für Ihr Team? Ich bin Coach und kann Sie unterstützen. Lesen Sie hier mehr dazu: https://malaikaloher.de/coach

https://www.linkedin.com/in/malaika-loher-motiviert/

Führen trotz Homeoffice

Führen trotz Homeoffice

Leadership, Motivation

Sie sitzen verstreut in ganz Deutschland. Viele sogar für immer. Mehr als ein Jahr üben sich Mitarbeiter im „Daheim“ arbeiten. Große Konzerne wie Roche oder SAP bauen Büros ab und Social Rooms auf. Teamwork hat sich grundlegend verändert. Effizienter würde gearbeitet, so die Manager. Man überarbeite sich schneller, so die Mitarbeiter. Was Sie beachten sollten, um die Nachteile aufzufangen.

Nachteil 1: Die Kreativität leidet?
Die Tür-und-Angel-Gespräche an der Kaffeemaschine sind Führungskräften schon immer ein Dorn im Auge gewesen. Trotzdem braucht es sie – für ein soziales Gefüge, für Innovation und für teamübergreifende Zusammenarbeit. Informelle Meetings führen nicht selten zufällig zu einem Mehrwert fürs Unternehmen. Und manchmal dienen sie einfach nur dem „Wohlfühlfaktor“. Schwarze Schafe, die Arbeitszeit tot schlagen, gibt es immer, auch im Homeoffice. Die Kreativität der Belegschaft muss erfahrungsgemäß im heimischen Büro nicht schlechter werden, wenn man als Vorgesetzter einige Dinge beachtet.

Tipp 1: Ideen umsetzen

Der größte Schlag vor den Bug eines engagierten Mitarbeiters ist es, Ideen gut zu finden und dann als Chef nicht umzusetzen. Wer vertröstet, verschiebt oder vergisst, erntet Demotivation und damit Performanceeinbrüche.

Ja, es ist für den ein oder anderen schwierig, im Corona-Arbeits-Change-kurz-vor-der-Wahl-kurz vor/nach-dem-Urlaub-Stress auch noch Zeit für Innovationen, Vorschläge und Empfehlungen zu finden. Schnell werden im Online-Meeting Versprechungen gemacht, die nicht viel mehr wert sind, als ein lapidares „Lass uns irgendwann mal treffen“. Man zeigt sich kurz begeistert und stellt den Gegenüber ruhig. Ein Trostplaster ohne Heilung. Die Umsetzung NACH einem kreativen Meeting wäre das was zählt. Leider versanden zu viele gute Vorschläge im digitalen Treibsand.

Achtung Spätfolge: Nicht umgesetzte Maßnahmen und nicht getroffene Entscheidungen der Führungskraft werden von Mitarbeitern als Vorbild genommen und im Homeoffice kopiert.

Ziel: Sie sollten als Vorgesetzter Ideen nur dann aufgreifen, wenn sie diese konsequent nachverfolgen oder die Umsetzung mit vollem Vertrauen delegieren.

Nachteil 2: Junge Mitarbeiter entwickeln sich nicht mehr.

Der Nachwuchs, vielleicht gerade im ersten Job, lernt nicht mehr, wie man ordentlich kommuniziert, diskutiert, konfrontiert, führt, fühlt und vernetzt. Wer auf keine Echtzeit-Erfahrungen zurückgreifen kann, wird sich auf digitalem Wege schwer tun. Die Nachteile kommen zeitverzögert als Boomerang zurück. Gehen nämlich die erfahrenen Kollegen in Rente, tun sich erst die wahren Kompetenzlöcher auf, die keiner mehr ausgleicht. Wer zeigt dann, wie Strategie, Politik und Netzwerken unternehmensfördernd funktionieren?

Tipp 2: Zwangs-Teaming

Der Nachwuchs muss geschult werden, live und in Farbe. Und im besten Fall gibt es feste Anwesenheitszeiten für Teams, an denen alle gleichzeitig an einem Ort sind, wenn möglich. Diese Tage werden ausschließlich für teambildende, bzw. sozial und emotional fordernde Maßnahmen verwendet. Keiner sitzt im Office-Kämmerlein und arbeitet ab, sondern alle werden zu gemeinsamen Aktivitäten angehalten. Erfahrungen und Know-How werden unter bestimmten Voraussetzungen ausgetauscht. Je unerfahrener das Team, desto häufiger sollte das stattfinden – im besten Fall mit gruppendynamischen Elementen. Bei erfahrenen Kollegen kann einmal pro Monat ausreichen. Für junge Mitarbeiter mindestens einmal pro Woche.

Nachteil 3: Wer alleine arbeitet, wird zum Egoisten.
Mangels Teamgefühl wirtschaften Mitarbeiter irgendwann nur noch für die eigene Tasche bzw. die eigenen Ziele, nicht mehr für das große Ganze. Es entstehen Konflikte aus dem Nichts, die ungelöst mitgeschleppt werden. Ausgeschaltete Kameras verhindern das „Lesen“ der Emotion. Das Gehirn gleicht nicht vorhandene Informationen automatisch mit Hilfe eigenen Vorurteilen, Einschätzungen und Erwartungen aus. Ein Nährboden für Missverständnisse. Wertekonflikte sind an der Tageordnung. Offenheit wird immer schwieriger.

Führungskräfte versumpfen im Tagesgeschäft.
Im Grunde liegt es auf der Hand, dass die Führungskräfte aufgrund der mangelnden Teamdynamik, der aktuellen Spaltung in der Gesellschaft und der vielen Monate psychischer Belastung viel mehr ausgleichen müssen. Vorgesetzte sind im besten Fall noch viel sensibler und emphatischer, als je zuvor. Leider nehmen sich Manager wenig Zeit für die Arbeit am emotionalen und sozialen Commitment. Digital fokussiert sich die Arbeit fast ausschließlich auf inhaltliche und fachliche Meetings. Wer sich nicht live sieht, fühlt den anderen nicht. Wer nur effizient Meeting an Meeting reiht, bekommt kaum noch mit, wenn Mitarbeiter demotiviert sind. Das lässt sich vor der Kamera mit etwas Übung kaschieren. Die Eskalation erfolgt mit voller Härte im ersten Live-Meeting. Wer dann keine Erfahrungen in systemischer Moderation hat, wird sich schwer tun.

Tipp 3: 80/20 – Führung

Führungskräfte dürfen auch im Homeoffice die 80/20 Regel beachten. 80 Prozent der Arbeitszeit fließt in die Führung, 20 Prozent bleibt für operatives Arbeiten. In jedem Führungs-Seminar geht dabei ein Aufschrei durch die Reihen. Das wäre niemals machbar, total unrealistisch. Völlig logisch, denn wer nicht führt, hat Mitarbeiter, die nicht selbstständig und nachhaltig performen. Wer sich selbst unersetzbar macht, arbeitet am Ende Rund um die Uhr. Also braucht die Führungskraft eine Übergangszeit, in der die Mitarbeiter entwickelt und aufgebaut werden, um sich dann Stück für Stück aus dem operativen Geschäft heraus zu ziehen.

Sie würden gerne mehr darüber erfahren oder sich coachen lassen? Sprechen Sie mich gerne an.

Ende des Lockdowns – Tagungen erlaubt

Ende des Lockdowns – Tagungen erlaubt

Leadership, Motivation

Tagungen sind in Bayern wieder erlaubt! Ein wunderbarer Tag für meine Profession. Ich feiere meine berufliche Wieder-Freiheit und die Vollpräsenz in den Schulen. (….mit Vorsicht und Umsicht….)

Ich stehe in den Startlöchern, mit bester Laune, Power, tollen Ideen und jeder Menge Begeisterung. Kaum erwarten kann ich es, mit den Teams von Angesicht zu Angesicht aus den Fängen des Homeoffice in den Neuanfang zu starten. Denkbar wäre ein digitaler Start, der übergeht in eine Präsensmaßnahme im Herbst.

Was würde besser passen, als meine Keynote „Surf your life“ für Ihre Tagung? – gerne mit anschließendem Workshop. Holen Sie sich Sommer, gute Laune, Surferfeeling und eine volle Ladung Inspiration in Ihr Team. Wie wäre es, gemeinsam am See oder draußen in den Bergen an der Wieder-Zusammenarbeit zu arbeiten? Vielleicht mit einem kleinen Teamevent danach? Nutzen Sie den Hebel der neuen Freiheit aktiv für die Teammotivation.

Ich berate Sie, wie das am besten funktioniert und welchen betriebswirtschaftlichen Mehrwert sie heben können, wenn Sie mit mir arbeiten!

5 Tipps gegen den Corona-Blues

5 Tipps gegen den Corona-Blues

Life, Motivation

Wir alle haben eine harte Zeit hinter uns. Viele sind bereits in den ersten lang ersehnten Urlaub gefahren oder geflogen. So ziemlich jeder hat genug vom isolierten Leben ohne Impulse. Doch nicht jeder hat die Möglichkeit oder den Mut, sich jetzt schon nach draußen zu begeben. Deshalb hier einige Tipps gegen die Pandemie-Müdigkeit.

  1. Kramen Sie alte Hobbys heraus. Probieren Sie eines nach dem anderen durch. Von der Briefmarkensammlung bis zum malen, basteln, werken oder singen. Vielleicht müssen Sie sich zwingen, anzufangen. Wenn Sie dann mal drin sind, wird es Spaß machen und entspannen. (Ich habe mich in Aquarellmalerei versucht)
  2. Machen Sie sich keinen Druck mehr, irgendetwas jetzt zu Ende bringen zu müssen. Lassen Sie Dinge ganz einfach im provisorischen Zustand. Sie werden sehen, irgendwann machen Sie es von alleine fertig. Wenn nicht, auch egal. Ganz ehrlich, wer sagt denn, dass man alles durchziehen muss? (bei mir ist es ganz klar der Haushalt)
  3. Erlauben Sie sich etwas, was früher undenkbar war. Am Mittag schon fern sehen oder das Verstoßen gegen moralische Regeln. Trauen Sie sich ein wenig Revolution im eigenen Kopf zu. Schlagen Sie über die Strenge, aber in Punkten, in denen Sie weder sich noch anderen wirklich schaden. Suchen Sie etwas aus, bei dem Sie ein kindliches Grinsen im Gesicht haben, weil das eigentlich ja „verboten“ ist. Mit den Fingern essen, die Spülmaschine am Abend nicht mehr einräumen, Kleider nicht aufhängen, ein Licht brennen lassen….was auch immer es für sie ist. (bei mir war es tagsüber fern sehen und Chips essen)
  4. Planen Sie etwas, auf das Sie sich freuen können. Ohne ja aber, ohne Zweifel. Eine Reise oder einen Ausflug, einen Besuch bei Freunden oder sich etwas zu leisten, das Sie sich schon lange wünschen. (bei mir kommen Freunde einige Tage zu Besuch, die ich sonst immer nur im Urlaub sehe)
  5. Lachen Sie besonders oft über besonders viel, besonders laut und verrückt, auch gerne ohne Grund und mit vollem Körpereinsatz, über sich, über andere, über etwas, über nichts… (bei mir hilft immer Ace Ventura)

    Es war ein hartes Jahr für uns alle. Wir sind erschöpft, müde und haben Sehnsucht nach Begegnung. Diese Zeit muss sich jetzt jeder zugestehen. „Normal“ kommt schneller, als man denkt.