Starke Zellen

Starke Zellen

Life

Bei der doppelten Belastung und den vielen Veränderungen der letzten Monate haben wir eine Menge Energie verbraucht. Geben Sie sich Zeit, zu entspannen und neue Kraft aufzubauen.

Ihre Zellen produzieren unter Stress und durch falsche Ernährung bei wenig Bewegung zuviel Laktat. Sie sind übersäuert.

Tipp: Reduzieren Sie Milchprodukte, Transfette (Chips, Gebratenes), Alkohol, Zucker, Wurst und Essen nach 19 Uhr. Versuchen Sie sich im 16-Stunden Fasten. Lassen Sie Ihre Blutwerte vom Arzt oder Heilpraktiker checken. Bewegen Sie sich dreimal die Woche für 45 Minuten im Ausdauerbereich. Reduzieren Sie mentalen Stress, indem Sie Problemgedanken weniger Macht über Ihre Emotionen geben.

Der Einsatz von Willenskraft

Gerade unter Stress neigen wir dazu, alle Vorsätze über Board zu werfen und fallen in schädliche Gewohnheiten zurück. Das ist ein normaler Prozess. Das Gehirn hält sich an sicheren, also gewohnten Verhaltens- und Denkweisen fest. Es braucht also Konsequenz und das ständige Bewusstsein. Passen Sie einmal nicht auf, ist es schon passiert. Die Schoki ist vertilgt, die Flasche Wein leer und die Gedanken prophezeien Tod und VerserbenY

Die Mühe lohnt sich!

Nehmen Sie sich eine Gewohnheit nach der anderen vor. Nicht alles gleichzeitig. Das wäre ja schon wieder Stress. Durch die positiven Anpassungen stärken Sie Ihre Mitochondrien, die Kraftwerke der Zellen. Außerdem schützen sie ihre Telomere, die Schutzkappen der Chromosomen. Sie bestehen aus 5.000 – 12.000 Basenpaaren. Bei jeder Zellteilung verlieren sie zwischen 30 und 200 davon. Sind sie sehr kurz kann sich die Zelle nicht mehr richtig teilen. Sie altern und schwächeln.

Gesund bleiben ist etwas kostbares.

Buchtipps:

https://www.randomhouse.de/leseprobe/Die-Entschluesselung-des-Alterns/leseprobe_9783442392889.pdf

https://www.buecher.de/shop/gesundheit–medizin/blut-die-geheimnisse-unseres-fluessigen-organs/strunz-ulrich/products_products/detail/prod_id/43681988/

Stille im Kopf

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Sie wünschen sich mehr mentale Ruhe? Abschalten können? Das Grübeln lassen? Dann habe ich eine gute und eine schlechte Nachricht. Die schlechte zuerst: Sie können Ihre Gedanken nicht abstellen.

Die Gute Nachricht: Sie können sie In ihrer Dringlichkeit und Vehemenz drosseln.

Kennen Sie die „Seitenbacher“ Werbung im Radio? Ich drehe die meistens leiser, weil der Sprecher so durchdringlich ruft. Wie also stellen Sie den Strom Ihrer Gedanken „leiser“?

Gedanken sind wie Autos auf einer Autobahn – in Stuttgart vielleicht, Hauptverkehrszeit. Eine nicht enden wollende Blechlawine. So ist es mit Ihren Gedanken. Sie kommen und gehen.

  1. Stellen Sie sich vor, sie stehen gemütlich auf einer Autobahnbrücke und sehen den Autos (Gedanken) beim vorüberfahren zu, winken, lächeln, sind aber kein Verkehrsteilnehmer.
  2. Von 65.000 Gedanken am Tag sind 90% die gleichen. Würden Sie sich täglich den gleichen Spielfilm ansehen? Nein. Er läuft vielleicht im Hintergrund, während sie das Hier und Jetzt leben.
  3. Haben Sie Gedanken der Selbstkritik? Sehen sie diese als eine Art übereifrigen Assistenten, frisch von der Uni. Viele Ideen und nicht jede realistisch umsetzbar 😉.

Jung denken!

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Negative Denkmuster schaden der Gesundheit, indem sie die Telomere, die „Schutzkappen“ unserer Chromosomen verkürzen. Zellen altern schneller, sterben schneller ab und replizieren sich ggf. unkontrolliert. Daran sollten Sie arbeiten:

  1. Zynische Feindseligkeit: Vermeiden Sie wütende, misstrauische Gedanken.
    Denken Sie freundlich.
  2. Pessimismus: Lassen Sie negative Vorhersagen der Zukunft.
    Denken Sie positiv.
  3. Gedankenabschweifen: Unkontrollierte gedankliche Streifzüge sind kontroproduktiv.
    Bleiben Sie bei der Sache.
  4. Multitasking: Gleichzeitig verrichtete Tätigkeiten kosten Energie.
    Tun Sie eine Sache mit ungeteilter Aufmerksamkeit.
  5. Grübeln: Ständiges Wiederkäuen von Problemen halten Stressreaktionen im Körper aufrecht.
    Trainieren Sie Stille im Kopf.
  6. Unterdrückung von Gedanken: Belastende Gedanken zu verdrängen verschiebt sie ins Unterbewusstsein. Stellen Sie sich bewusst Ihren Sorgen und Ängsten.

Was Sie denken sorgt für „Stimmung“ im Körper und hält gesund oder schadet den Zellen. Sie sind am Steuer.

Duale Schulung

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Hybridseminar: Ein Teil der Gruppe im Raum, ein Teil im Homeoffice. Herausforderungen:

  1. Beide Gruppen im Blick halten.
  2. Kameralinse als Teilnehmer.
  3. Online-Wortmeldungen nicht übersehen.
  4. Lange Wortbeiträge aufteilen.
  5. Dialoge im Raum verkürzen.
  6. Sich nicht in einer Gruppe „verlieren“.

Tipps:

  1. Wortmeldungen der Gruppe im Raum wiederholen und zusammenfassen.
  2. Alle 60 Minuten kurze Pause.
  3. Onlinegruppe alle 5-10 Min. aktiv einbinden.
  4. Aufmerksamkeit gleichmäßig on- und offline verteilen.
  5. Sprechermikrofon und Lautsprecher nutzen.
  6. einen Laptop in den den Raum richten, so dass die Onlinegruppe die Offlinegruppe sieht.
  7. gute Balance zwischen Flipchart mit großen Bulletpoints. Für Details geteilten Bildschirm verwenden.
  8. 1-2 Stunden vorher die gesamte Technik einrichten und testen.
  9. Geschickte Preframes setzen, um alle im Boot zu haben und die Motivation hoch zu halten.
  10. Langsamer sprechen, Pausen machen, Befinden abfragen, kleine Übungen lockern auf.
  11. Laptop mit Onlinegruppe in Kameranähe platzieren.

Jetzt ist die Chance, sich neues Terrain zu erschließen und innere Blockaden bezüglich Technik zu überwinden.

Angst macht dumm

Angst macht dumm

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„Sollten wir uns sehen? Sind die Kinder nicht schon wieder in der Schule? Ist das nicht riskant? Was ist eigentlich jetzt erlaubt?“ Kennen Sie Gespräche dieser Art?

Freunde, Verwandte, Kollegen…man druckst herum, weiß nicht so recht, zögert hinaus. Angst und Sorge liegen in der Luft. Das wirkt sich psychisch aus in Form von Müdigkeit, Ungeduld, Konflikt und Schuldgefühlen.

Tipp: Vergeben Sie Ihren Mitmenschen schnell und überbewerten Sie diese Dinge nicht. Die Menschen sind nicht „Herr Ihrer Sinne“. Das Gehirn ist im Schutzmodus und funktioniert anders.

Angst macht dumm, könnte man sagen. Im wahrsten Sinn des Wortes. Die Blutgefäße im Frontalhirn, zuständig für Ratio und Planung, sind unter Stress verengt, damit die hinteren Teile des Gehirns, Leitstelle für Kampf- und Fluchtverhalten, gut versorgt werden.

Deshalb der Satz: „Er ist nicht er selbst (oder sie)“. Die Verhaltensvariabilität und Kreativität sind beschränkt auf Angriff oder Rückzug, also Selbstschutz. Übrigens: auch der Verdauungstrakt wird minderdurchblutet.

Effekt: Nährstoffe werden nicht so gut aufgenommen, Verdauung funktioniert nicht normal, Abfallprodukte werden nicht gut abgebaut. Was sagt Ihre Waage so?

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Führungstipps mitten in der Krise

Führungstipps mitten in der Krise

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Sie haben Kurzarbeit angemeldet, Mitarbeiter freigestellt oder zum ersten Mal ins Homeoffice geschickt? Auf diese Dinge kommt es in der Führung jetzt an:

+ Es herrscht Angst in der Belegschaft. Ihre Aufgabe ist, diese zu reduzieren, indem Sie über die Ängste offen sprechen.

+ Selbst, wenn Sie auch nicht mehr Informationen bieten können, müssen Sie täglich den Stand kommunizieren.

+ Schwören Sie Ihre Mitarbeiter wieder und wieder auf die gemeinsame Vision und das WHY Ihres Unternehmens ein.

+ Bügeln Sie nicht über die Sorgen Ihrer Mitarbeiter, indem Sie sagen „Ich kann da auch nichts tun, da müssen wir alle durch“, sondern hören Sie zu, hinterfragen Sie und helfen Sie bei der Lösungssuche.

+ Hilflosigkeit demotiviert zutiefst. Schaffen Sie Optionen und Handlungskompetenzen, seien sie noch so klein.

+ Sprechen Sie täglich persönlich, telefonisch und in Videokonferenzen mit Ihren Mitarbeitern bzw. Führungskräften. Hauptziel ist, psychische Probleme zu verhindern und das Teamgefühl zu erhalten.

+ Nach der Phase des Frusts und der Trauer über ausgebremste Ziele folgt neue Energie. Dafür bringen Sie täglich alle in Startposition! 

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Mir reichts!

Mir reichts!

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Werden Sie auch hier und da wütend? Auf das Virus, die Politiker, die Kurzarbeit, die ausgebremsten Ziele? Ertappen Sie sich bei dem Gedanken, dass die Gesundheit einer kleinen Gruppe gegen den Crash vieler Existenzen eintauscht wird?

Das erinnert mich an die Geburt meiner Kinder. Mittendrin meinte ich genervt zu meinem Mann: „Mach Du weiter, ich mag nicht mehr“. Aber das geht nicht.

Ich denke an das Gespräch mit der Mitarbeiterin eines Spielwarengeschäfts. Sie verpackt heute nicht 300 Pakete, sondern im Akkord 1300 Pakete. Die Migrationskursleitung dagegen sucht einen Nebenjob auf dem Feld, weil ihre Arbeit ausgesetzt ist.

Und höre ich Geschichten von Menschen, die in großer gesundheitlicher Gefahr schweben, bin ich ganz schnell wieder klar im Kopf.

Was aber macht uns wütend oder frustriert?
Es ist der Kontrollverlust, die Hilflosigkeit und der unsichtbare „Feind“. Wir können niemand beschuldigen oder angreifen. Was uns vermeintlich trennt, vereint uns als Weltengemeinschaft.

Mein Tipp:
Denken Sie nur soweit in die Zukunft, wie es Ihnen gut tut. Manchmal sind das fünf Minuten, ein Tag, manchmal mehr. Gehen Sie einen Schritt nach dem anderen. Eine Entscheidung nach der anderen. Eine Hausaufgabe nach der anderen. Ein Lächeln nach dem anderen!

Und eine Bitte: Achten Sie darauf, Ihre Wut, Ihr Genervt sein und Ihren Frust nicht an Kollegen oder der Familie auszulassen. Suchen Sie andere Ventile, wie Sport oder Meditation. Es geht allen gleich und wir müssen aufeinander acht geben und uns gegenseitig aufbauen!

Viele Grüße,

Ihre Malaika Loher

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Über die Autorin:

Malaika Loher ist Motivationsexpertin, Keynote-Speaker, Autorin und Businesscoach. In Workshops bildet sie Führungs- und Kommunikationsprofis aus. 2018 erschien ihr Buch „Surf your life – und du erreichst Deine Ziele mit Leichtigkeit“, 2019 „7 Tage gute Laune“. Malaika inspiriert mit ansteckender Begeisterung zu mehr Entschiedenheit, Menschlichkeit und Ehrlichkeit. Mit Ihrem Team verändert Sie Unternehmenskulturen und steigert das Engagement der Menschen.

Führung in der Krise

Führung in der Krise

Leadership, Life

Ab heute beginnt eine neue Zeit. Nun kommt es erst recht darauf an, wie Sie Ihre Mitarbeiter führen. 10 Tipps von mir für Führungskräfte und im Foto lesen Sie die Dinge, die Sie beeinflussen können!

1. Beenden Sie Gespräche über „Verschwörungstheorien“. 

2. Hören Sie zu und nehmen Sie sich Zeit für Ihr Team.

3. Bringen Sie sich in innere Ruhe.

4. Akzeptieren Sie die Situation.

5. Flexibilisieren Sie die Prozesse.

6. Planen Sie mit Ihrem Team die Krisenzeit.

7. Arbeiten Sie lieben Gebliebenes weg.

8. Sorgen Sie so schnell es geht für neue Routinen.

9. Helfen Sie Eltern, Arbeit und Beruf zu verbinden.

10. Nutzen Sie resiliente, positive Kollegen als Teamsprecher.

Bringen Sie sich und Ihre Teams in die innere Haltung „Wir schaffen das gemeinsam und finden eine Lösung für jedes Problem“.

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Homeoffice mit Kids

Homeoffice mit Kids

Leadership, Life

Alleine oder mit Kindern im Homeoffice zu arbeiten, ist eine Herausforderung. Disziplin ist für manchen ein Problem, andere hören gar nicht mehr auf zu arbeiten. Besonders spannend wird es mit kleinen Kindern und aktuell mit dem „Nebenjob“ als Lehrer erst recht.

Arbeit und Elternschaft verschmelzen

Ich selbst habe auf Elternzeit verzichtet. Nach der ersten Geburt sass ich eine Woche später im GF-Meeting und dachte, ich bekomme noch ein Kind. Heute sind meine Kids 8 und 11 und daran gewöhnt, den Mund zu halten, wenn „das schwarze“ Geschäftstelefon klingelt oder ich am Rechner konzentriert arbeite. Das mussten wir über Jahre entwickeln und ich habe viele, viele Techniken getestet. Leider kann ich nachts nicht arbeiten. Bei mir ist ab 20 Uhr schon eher die Luft raus. Natürlich hatte ich vor den Kindern schon einige Jahre Erfahrung im Homeoffice durch meine Selbständigkeit. Doch das ist kein Hexenwerk, wenn Sie folgende Regeln beachten.

Erfahrungen für „Anfänger“ und „Forgeschrittene“ im Homeoffice:

1. Konsequenz ist das A und O. Sie sollten zu einer regulären Zeit am Rechner sitzen und am Ende den Rechner abschalten.

2. Gut ist, wenn Sie den Rechner in einem Zimmer außerhalb des Wohnbereichs aufstellen. So sind Sie nach Feierabend auch wirklich weg vom Büro.

3. Schlechtes Gewissen bedeutet, Sie haben sich zu sehr ablenken lassen oder Sie neigen zum Workaholic. Führen Sie eine Zeitaufschreibung. Jede Tätigkeit wird in einer Excel mit von – bis notiert. Damit haben Sie den Beweis gegen die innere Unruhe.

4. Räumen Sie am Abend zuvor die Küche bzw. das Sichtfeld des Rechners auf. Das ist am Morgen Arbeitsbereich. Schmutziges Geschirr sorgt für Defokussierung. Sie sollten auch nicht den Laptop vor einem Korb gewaschener Wäsche stehen haben, die den ganzen Tag nach „zusammenlegen“ schreit.

5. Private Telefonate sollten nach der Arbeit stattfinden oder bewusst geführt werden. Sobald Sie „lieber“ arbeiten würden, sollten Sie später zurückrufen.

6. Widerstehen Sie dem Drang, zwischendurch Wäsche zu waschen, einkaufen zu gehen, die Heizkörper zu putzen etc. Das lenkt Sie nur ab, bzw. neigt der innere Schweinehund dazu, „zu Hause“ in Urlaubsmodus gehen zu wollen. Sie müssen ihn daran hindern.

Homeoffice mit Kindern:

1. Stellen Sie sich innerlich auf Kinder als „Projekt“ ein. Ruft im Büro ein Kunde an oder steht der Kollege im Office, schreien Sie ihn ja auch nicht genervt an. Ihre Kinder sind erst ab etwa 6 Jahren in der Lage zu verstehen, warum sie Sie in Ruhe lassen sollten. Ab 9 Jahren sollten Sie definitiv in der Lage sein, sich 2-3 Stunden selbst zu beschäftigen – auch ohne TV oder Zocken. Können Sie das nicht, ist es jetzt Zeit, es zu lernen – dringend!

2. Die Herausforderung: Sie können nicht durcharbeiten, sondern, je nach Alter der Kinder nur im Minutentakt. Sobald Ihr Kleinkind spielt, heißt es für Sie – Arbeit. Unter 6 Jahren ist es für die Kinder nicht möglich, sich in Sie hinein zu versetzen. Die Welt dreht sich noch ausschließlich um das Kind. Deshalb müssen Sie mit Tricks arbeiten.

3. Holen Sie andere Kinder ins Haus, zu zweit oder viert ist es leichter. Dreiergespanne sind oft streitlustig. Sorgen Sie für leckeres „auf die Hand“-Essen, damit länger Ruhe ist. Drehen Sie nicht durch, wenn die Kinder den Wohnraum verwüsten. Das erledigen Sie nach der Arbeit.

4. Kinder brauchen oft nur kurz Aufmerksamkeit und eine Spielidee mit Einstiegsbegleitung, um sich wieder in ihrer Welt zu verlieren. (z.B. wähle ich ausführlich Ausmalbilder am Rechner mit meinem Kind am Schoß aus, kopiere sie in ein Dokument und drucke sie.)

5. Kinder, die im Büro spielen sind meistens zu laut, weil sie Selbstgespräche führen, singen etc. Trainieren Sie Ihr Kind darauf, im eigenen Zimmer bzw. einem anderen Raum zu spielen. Dann werden sie auch von Ihnen nicht aus dem Spiel gerissen.

6. Was bei unter 6-7 jährigen nichts bringt ist schreien, drohen oder bestrafen. Das kostet Sie Energie und hat den gegenteiligen Effekt beim Kind. Jetzt tut es alles, um Sie wieder in gute Stimmung zu bringen und dazu gehört nicht, Sie in Ruhe zu lassen. Bei älteren Kindern hilft Belohnung und wenn sie gar nicht folgen auch das Ankündigen von negativen Konsequenzen.

7. Für das Homeschooling: Kinder machen erst ihre Aufgaben, die sie von der Schule oder von Ihnen bekommen, bevor sie spielen. Routine ist hier das Mittel der Wahl.

Bedenken Sie: Unseren Kindern geht es sehr gut. Sie traumatisierten sie nicht, wenn Sie arbeiten, statt den ganzen Tag Eltern zu sein. Kinder brauchen auch nicht ständig „Programm“. Im Gegenteil: Je mehr sie auf ihre Fantasie zurück geworfen werden, desto kreativer werden sie. Meine Kinder dürfen bei Langeweile erst recht nicht fern sehen. Das sitze ich in der Regel aus und sie entwickeln fantastische Ideen für Spiele.

#homeoffice #kinder #zeitmanagement

Empathie

Empathie

Life

Aktuelle Lektüre: „Lynne McTaggart, Das Nullpunkt-Feld.“ Ergebnisse aus 50 Jahren Forschung in der Quantenphysik auf den Punkt gebracht. Sehr inspirierende Erkenntnisse. Ich hatte mit Physik in der Schule nichts am Hut. Heute versuche ich alles, um zu verstehen. Und die Wissenschaft weiß inzwischen viel mehr, als der normale Mensch in der Schule lernt. Meine kleine Physik-Bibliothek kann sich langsam sehen lassen. Und ich verstehe längst nicht alles. Aber eines habe ich begriffen. Wir verfügen über „magische Kräfte“. Ich sage das deshalb, weil diese Dinge nicht sichtbar, nicht über die Sinne spürbar sind. Sie funktionieren über elektromagnetische Prozesse, über Quarks, Atome, Elektronen und all diese unsichtbaren „Teile“, die uns unsere Technologien ermöglichen.

Mentalisten sind mental gut trainiert

Doch was ist mit der menschlichen „Technologie“? Noch befinden wir uns diesbezüglich auf einem mentalen Steinzeitniveau. Nehmen wir zum Beispiel die „Empathie“.

Ein Beispiel aus dem Buch von McTaggart: Der „Backster-Effekt“. Cleve Backster, ein New Yorker Lügendetektor-Experte, wollte bereits 1967! herausfinden, ob Pflanzen „Emotionen“ in Form von elektrischen Signalen registrieren. Er zeichnete die galvanischen Reaktionen mit dem Lügendetektor auf, der „eigentlich“ menschliche Stressreaktionen über den Hautwiderstand misst. Dazu verbrannte er vor der Messung ein Blatt der Pflanze.

Ergebnis: Die Pflanze zeigte erhöhten Stress. Er registrierte bei dieser Pflanze die gleiche Stress-Reaktion, als er anschließend ein Blatt der Nachbarpflanze verbrannte. Backster vermutete eine Art elektromagnetischer Empathie zwischen Lebewesen. Das gleiche funktionierte übrigens auch zwischen Pflanzen und Tieren, selbst über 100te von Meilen!

Empathie ist nicht greifbar

Sie kennen das Gefühl, wenn sich jemand vor Ihren Augen in den Finger schneidet? Vielleicht haben Sie eine Gänsehaut, es kribbelt in der Magengegend oder sie verziehen das Gesicht, weil Sie es nachempfinden können. Selbst, wenn Ihnen am Telefon berichtet wird, wie sich „jemand“ das Bein gebrochen hat, fühlen Sie es geradezu selbst, richtig?

Kinder und Eltern – eine geheime Verbindung

Kinder bekommen Bauchschmerzen, wenn es der Mutter mental nicht gut geht. Sie fühlen sich krank, wenn Ihr Kind Schmerzen hat. Sie wachen nachts auf, weil Ihr Kind wach liegt. Es hat aber noch gar nicht nach Ihnen gerufen. Viele dieser Alltags-Beispiel zeigen uns, dass wir ein stilles, unbewusstes Mitgefühl haben.

Synchronizität über Entfernung

Nun sagt die Wissenschaft, das wären die Spiegelneuronen. Alles physisch erklärbar, solange man sich gegenüber steht. Doch was ist mit der Übertragung von einem Zimmer zum anderen oder über viele Kilometer, selbst, ohne miteinander zu sprechen. Beispiel: Sie denken an jemanden, die Person ruft an. Schon einmal erlebt? Oder Sie wollen zum Kollegen ins Büro am anderen Ende des Office, weil Sie dringend eine Info brauchen und prallen mit diesem an der Ecke im Flur zusammen. Er sagt überrascht: „Zu Dir wollt ich gerade!“

Kohärenz ist kein Zufall

Wir sind darauf nicht trainiert, weshalb es wie ein Zufall wirkt. Aber was, wenn Sie zu viel mehr fähig wären? Wenn es eben kein Zufall ist? Untersuchungen zur Folge übertragen wir mentale Ordnung auf andere. Immer derjenige, der innerlich gesammelter ist, bringt Kohärenz, also Balance in andere Systeme. Einfach ausgedrückt. Der Gelassenere steckt gestresste Menschen an. Sie entspannen sich im Umfeld von gelassenen Menschen. Warum? Physikalisch wäre es erklärbar, aber Ihr Verstand will es live und in Farbe sehen, richtig? Tja, dabei kann ich Ihnen nicht helfen. Aber ich kann Ihnen versichern, dass wir alle zusammenhängen und einander bedingen. Denken Sie positiv an andere und Sie übertragen es auf die jeweilige Person, egal, wo diese Person sich befindet. Und es wirkt fast genauso stark, als würde die Person sich selbst positiv zusprechen.

Tipp 1: Viele Ihrer Gefühle sind die anderer. Sie spüren andere Menschen in dem Moment, in denen Sie sich gegenseitig über die Sinne wahrnehmen. Körpersprache und Stimme anderer Menschen beeinflusst Sie, selbst, wenn Sie weit weg in der Kantine sitzen. Und da sprechen wir noch nicht über die Fern-Wirkungen. Sie können andere ausschließen und sich schützen. Das sollten Sie sogar trainieren, um Ihre Energie zu schonen.

Schaffen sie sich einen Schutz an. Visualisieren Sie eine Mauer, eine Hecke, eine Glaskuppel um sich herum. Am besten testen Sie das bei dem Kollegen, der Sie immer wieder in schlechte Stimmung bringt. Verhindern Sie es durch mentale Bilder. Aber nicht, indem Sie ihm die Pest an den Hals wünschen, sondern sich in einem geschützten Raum vorstellen.

Tipp 2: Hören Sie täglich mit geschlossenen Augen für 20 Minuten „weißes Rauschen“ über Kopfhörer oder eine angenehme Meditationsmusik, oder „Alphawellen“. Sie finden entsprechende Links auf YouTube. So schaffen Sie Ruhe im Kopf und finden zurück zur inneren Klarheit.