AI und Sales – morgen ist gestern!

AI und Sales – morgen ist gestern!

Leadership, Life

Die künstliche Intelligenz nimmt Fahrt auf. Richten Sie sich darauf ein, dass in weniger als 5 Jahren die Prozesse im Sales zu 95% auf den Kopf gestellt werden. Darauf stellen wir uns ein:

  1. Beantwortung aller Kundenanfragen per Chat und Voice innerhalb von Sekunden. Bis zu 95% richtige Antworten in der jeweiligen Muttersprache des Kunden. Keine Wartezeiten, keine Fehler, kein „Ich weiß nicht…“, „bin ich nicht zuständig…“, „war ich im Urlaub….“.
  2. Analyse der Kundenbedürfnisse und Leads mit anschließenden Empfehlungen für die Verkäufer, welche Produktlinien für einen Kunden langfristig sinnvoll sind. Erinnerung an vergessene Leads.
  3. AI hat immer Zeit, ist in jeder Lage gut drauf und aufmerksam, hört stets zu, vergisst nichts, weiß alles über den jeweiligen Kunden, kennt alle Produkte und Markttrends in der Tiefe, stellt in Sekunden Berechungen fertig und analysiert Kundendaten.
  4. Berater müssen keine komplexen Analysen, Programmwechsel, Dateneingaben, Berichte oder Hochrechnungen mehr machen. Sie haben Zeit für den Kunden.
  5. AI schult die Verkäufer am Platz. Sie hört und sieht bei Gesprächen zwischen Kunden mit Vertriebsmitarbeitern zu. Auf Basis verwendeter Keywords und der Analyse der Stimmprofile empfiehlt sie dem Verkäufer vor, während und nach dem Kundenkontakt, wie er kommunizieren und argumentieren soll. Sie erkennt negative Entwicklungen oder Upsell-Chancen schneller, als der Berater.
  6. AI sucht den richtigen Berater für einen Kunden aus. Eine gleiche Bedürfnislage macht symphatisch.
  7. Kundendatensätze sind immer verfügbar, auch wenn ein Berater das Unternehmen verlässt.

Die Frage, die ich als Speaker immer wieder gestellt bekommen:

„Was heißt das nun für uns Menschen? Werden wir total ersetzbar?“

An vielen Stellen ja, z.B. im Call Center. Im First Level-Support wird es schwierig. Basisfragen kann ein Chatbot wesentlich schneller und verlässlicher beantworten. Und das bereits heute. Im Second Level sieht es schon wieder anders aus, wenn es um das Verstehen komplexer Zusammenhänge geht. Die Berufe werden sich verändern, die Anforderungen an Menschen auch.

Die künstliche Intelligenz (Siri, Watson und andere) kennt Sie als Mensch bald besser, als Sie selbst. Sie sammelt Daten über Sie und kann auf Wissensdatenbanken dieser Welt zugreifen, um Zusammenhänge aufzudecken und Empfehlungen bzw. Reaktionen zu erzeugen. Sie wird stets dazu lernen und gerade im Vertrieb Kunden mit laserscharf passenden Angeboten versorgen. Die Technologien sind bereits im Einsatz. Sobald Ihr Unternehmen investiert, wird sich radikal alles verändern.

Machen Sie sich bereit für den Change

Ihre Kunden werden diesen technologischen Helfern sehr viel Vertrauen schenken, weil sie immer menschlicher wirken und die Bedürfnisse befriedigen. Sie bleiben stets höflich, sind fachlich unschlagbar und dabei nett und zuvorkommend. Der perfekte Geschäftsparnter und darüber hinaus ein bester Freund, der einen nimmt, wie man ist. Und da beginnen auch gleich die Probleme und tut sich gleichzeitig die Lücke für Sie als Verkäufer auf. (Ich will in diesem Artikel nicht auf die psychischen Herausforderungen eingehen, die die künstliche Intelligenz für uns Menschen bereit hält. Mir geht es darum, Ihnen zu zeigen, wo Ihr Weg im Vertrieb hingeht.)

Was bleibt für uns noch übrig?

Was eine künstliche Intelligenz in absehbarer Zeit nicht kann, ist Bewusstsein, Abstraktionsvermögen und Intuition erzeugen. Sie als Verkäufer aus Fleisch und Blut haben die große Chance, die Ergänzung zur Technologie zu sein. Sie sind spürbar, können die Hand schütteln, Erfahrungen austauschen und einen Raum mit Leben füllen. Sie sind keine perfekte Fassade, die keinen Fehler macht. Sie sind auch mal schwach oder nahbar. Sie können sich mit dem großen Ganzen verbinden und emotionale und geistige Höhenflüge erleben.

Das klingt jetzt sehr abstrakt, für manchen sogar spirituell oder esoterisch. Aber das werden die Dinge sein, auf die es in Zukunft ankommt. Die Technologie übernimmt die Perfektion. Das kann uns Menschen wirklich entlasten, weil wir längst an unsere Grenzen kommen, mental, energetisch und emotional. Wir können diesen Anspruch jetzt abgeben. Ja, dafür brauchen wir Regeln und es wird eine soziale Anpassung geben. Als Soziologin habe ich mich mit der Psychologie der Gesellschaft viel beschäftigt. Es wird eine ganz neue Art des Miteinanders geben und ein neues Bewusstsein für Gesellschaft und Verantwortung. Aber das ist nicht unser Thema hier. Mich beschäftigt das aktuell nur den ganzen Tag, weshalb ich mich kaum zurück halten kann. Ich selbst bin inzwischen soweit, dass ich mich nicht mehr wehre, sondern fasziniert und neugierig auf das blicke, was vor uns liegt. Und diese fast kindlich wissbegierige Einstellung dazu möchte ich Ihnen nahe legen.

Verkaufen wird menschenorientierter denn je

Haben Sie aktuell noch das Gefühl, zu viele Systeme zu bedienen? Sind Sie zu wenig Zeit am Kunden und müssen zuviel Zeit mit Report und Berichtschreiberei verbringen? Das wird sich in kurzer Zeit verändern. Sie werden effizienter sein, strukturierter, entlasteter, aber eben auch menschliche wesentlich mehr gefordert. Fachliche Fähigkeiten sind wichtig und gut, aber in Zukunft nicht mehr das Hauptkriterium für einen guten Verkäufer. Worauf es jetzt ankommt ist Intuition, Bewusstsein und das Herstellen einer Verbindung zum Kunden, weit über das hinaus, was Sie bis jetzt über Kundenorientierung und Kundebeziehung gelernt haben.

Bereiten Sie Ihre Leute vor!

In meiner Keynote „Surf your life – 3 Schlüssel zum Erfolg (mit AI)“ zeige ich Ihren Mitarbeitern, was auf Sie zukommt und wie Sie Ihre menschliche, emotionale und mentale Kompetenz ausbauen. Ob Führung, Sales oder AI-Change – es ist Zeit, sich zu beruhigen und in die Akzeptanz zu gehen, gemeinsam, positiv und mit Vertrauen.

http://www.malaikaloher/vorträge

KI und Bewusstsein – Mediale Verkümmerung im Unternehmen?

KI und Bewusstsein – Mediale Verkümmerung im Unternehmen?

Leadership, Life

Ersetzt #KI den Menschen? Die Frage allein fühlt sich schon schrecklich an, oder nicht? Wem der Job vom Computer „geklaut“ wird, vergeht das Lachen. Inzwischen entwirft die KI Bilder und Musikstücke, also Kunst zu entwerfen. Die Bilder sind spannend, die Musik…naja, aber in 5 Jahren werden die Prozesse so ausgereift sein, dass wir den Unterschied kaum mehr hören. Wie? Über so genanntes #DeepLearning .

„Ein neuronales Netz in der #IT funktioniert genauso. Anstatt dass physische Prozesse jedoch elektrochemische Konzentrationen in Nervenzellen und letztlich die Körperhaltung verändern, passen #Algorithmen mathematische Variablen ihrer internen Rechenschritte an. Eine Rechenoperation wird so zum Neuron. Gekoppelt an andere Rechnungen entstehen neuronale Netze. Werden viele Schritte miteinander verschaltet, spricht man vom Deep Learning“ (quelle: Spektrum der Wissenschaft)

Wegschauen macht Angst

Nun gut, wir können den Kopf nicht in den Sand stecken. Selbst ich habe inzwischen meiner Tochter eine #Alexa zugestanden, wenn auch widerwillig. Gleichzeitig habe ich den Fernseher rausbefördert, um den #Medienkonsum zu reduzieren. Schräg! Und was mache ich? Musik über #Sprachsteuerung hören….klar! In die Falle getappt. Weil es eben so einfach ist! Und ich ziehe nicht täglich den Stecker, wie ich mir vorgenommen habe. Die Kinder sprechen mit ihr ganz natürlich, kapieren Befehle schnell und hinterfragen nicht, warum und wie das funktioniert. „Aber hört die nicht immer mit?“, fragt eine Freundin. „Jap“, sage ich und ziehe die Schultern hoch.

Der Ablauf erinnert mich an die Einführung des Smartphones. Anfangs wehren wir uns und am Ende kann ich keine Überweisung mehr ohne #Smartphone erledigen. Bequemer ist es allemal. Und wir stehen ganz am Anfang. Die nächste Generation KI steht vor der Tür. Nun können wir uns weiter wehren oder damit auseinandersetzen. Letzteres ist ein gutes Mittel gegen Angst und Misstrauen. Je mehr Wissen Sie darüber haben und je genauer Sie die Sachlage durchdringen, desto besser. Daran führt kein Weg vorbei. Auch wer nicht im IT-Sektor tätig ist, MUSS sich weiterentwickeln.

Schlauer sein, als die Technologie

Manchmal frage ich mich, warum wir immer weiter gehen müssen in der Technologie? Warum treibt uns diese wahnsinnige Unzufriedenheit mit dem, was ist, weiter? Aber das ist menschlich, richtig? Wir wollen uns entwickeln. Sollten wir also nicht genauso unzufrieden sein mit unserer Fähigkeit, sinnvoll im Alltag mit Technologien umzugehen? Den Kindern Achtsamkeit beizubringen und uns selbst zu verändern?

„Die nächste Generation KI wird besser wissen, was Du brauchst, als Du selbst“, so ein befreundeter IT-Security-Experte. Körperdaten werden verarbeitet, bisheriges Verhalten getrackt, mit dem Zugriff auf unzählige Datenvorkommen weltweit verglichen…die KI kann uns an vielen Stellen positiv unterstützen. Das rede ich mir zumindest ein, wenn ich dieses seltsame Gefühl von Hilflosigkeit empfinde. Der Kontrollverlust ist der Torpedo für das psychische Grundbedürfnis nach Sicherheit. Gerade deshalb ist es so wichtig, sich fachlich tiefer damit zu befassen. Fakten schaffen Sicherheit.

Schöne neue Welt

„Beispiel: In China sind inzwischen manche Klassenzimmer mit auf künstlicher Intelligenz beruhenden Kameras und Scannern für Gehirnwellen ausgestattet, mit denen der Konzentrationsgrad der Schüler überwacht wird.“ (Niall Ferguson)

Was auch immer noch an #ScienceFiction auf uns zukommt. Die Kontrolle, das Machtstreben und der dazu gehörige Versuch der Verdummung der Massen bleiben uns erhalten. Unser Job ist es jetzt, zu lernen. Zu lernen, die Kontrolle zu behalten. Die Kontrolle über unser Mensch-Sein, die Menschlichkeit und diesen wunderbaren Planeten.

Mensch will leben

Was die Maschinen vermutlich nie lernen, ist #Bewusstsein. Der menschliche Lebenswille, Lernen durch Erfahrung, Handeln aus Überzeugung, Ich-Gefühle, Gedanken und Empfindungen sind rein menschlich. Das Gefühl beim Streicheln eines Tieres, wenn Sie ein Baby im Arm halten, die Farben einer Blume bewundern, Liebe empfinden oder andere Menschen spüren. Ganzheit, die Verbindung mit der Natur, Glück und Ekstase. Das alles bleibt uns vorbehalten. Also sollten wir daran arbeiten, als Ergänzung zur Technologie unser Bewusstsein, unser Selbst und unsere zwischenmenschlichen Fähigkeiten weiter auszubauen. Anstatt uns auf die Technologie zum „Fühlen aus der Konserve“, also computergestützte Realität im Wohnzimmersessel zurückzuziehen (Augmented Reality).

Zirkusaffen

Das wäre nämlich das Ende unserer herausragenden Fähigkeiten. Wir würden zu dressierten Affen, die highlight-getriggerte Dopamin-Erfahrungen (Belohnungshormon) jederzeit und ohne Anstrengung konsumieren. Wäre das ein Science Fiction Szenario, wären die Sozialen Medien die Vorstufe zur Massenhypnose auf Basis hirneigener Botenstoffe. Unser Hirn reagiert auf Bilder ebenso stark, wie auf reale Erfahrungen. So lässt sich auch ein erotisches Erlebnis im Gehirn nachspielen, was zu den gleichen Gefühlen führt, wie echte #Erotik. Nur, der Körper eines anderen Menschen ist nicht mehr beteiligt. Auch dafür wird sicher bald eine Technologie bereit stehen.

Was ich sagen will, wir müssen unseren Verstand dazu benutzten, uns gegen die Suchtfaktoren zu wappnen. Das heißt nicht, sie ganz zu lassen, es heißt nur, „bewusst“ damit umzugehen. Eines unserer psychischen Grundbedürfnisse ist das Bedürfnis nach Lustgewinn und Unlustvermeidung und darauf zielen Konsum-Technologien ab (z.B. Apps, Computerspiele…). Belohnungsgefühle machen uns abhängig, lassen uns eben nicht mehr bewusst entscheiden.

Der nächste Schuss

Wir suchen dann nur noch den nächsten Endorphin-, Serotonin-, Oxytocin oder eben Dopamin-Schuß. Deshalb ist es z.B. inzwischen wirklich schwierig, zu flirten, oder mit Menschen in Kontakt zu treten, weil sie im echten Leben nebeneinander an der Bushaltestelle, am Flughafen, im Zug ins Handy/Laptop glotzen. Schon mal von „Phubbing“ gehört? Ein echter Beziehungskiller.

»Phubbing« ist eines der neuen Kunstworte, das unschöne Seiten der Digitalisierung auf den Punkt bringt. Der Mix aus dem englischen »phone« und »snubbing« – jemanden vor den Kopf stoßen – bezeichnet Unterbrechungen vor allem durch Mobilgeräte, zum Beispiel in Form von Lesen oder Versenden von Textnachrichten, die beim Gegenüber als Unaufmerksamkeit oder Geringschätzung ankommen können.“ Christiane Gelitz

Das Prickeln bei Augenkontakt, die Fähigkeit, mitzufühlen, in emotionale Erzählungen des Gegenüber einzutauchen, gemeinsam lachen, sich verbunden fühlen, sich aufeinander fokussieren und hinter die Augen blicken. Der Verzicht darauf ist der Preis.

Stress und Zeitmangel

Die Abhängigkeit zu befriedigen kostet enorme Zeit, die wir z.B. am Handy verbringen. „Ich komme zu nichts“, sagt eine junge Frau (28) im Coaching und beschreibt Stresssymptome. Ihre Handynutzung liegt bei ca. 3,5 Stunden pro Tag außerhalb der Arbeitszeit. 3 Stunden Videos sehen, Apps checken, Posts beantworten, posten, Soziale Medien durchschauen, Apps checken, eigene Posts auf Likes checken etc. 3 Stunden Zeit, die nicht in die eigene Erfahrung, das Lernen oder echte Leben und den Kontakt in #Echtzeit investiert wird.

Das Zeit-Thema führt zu noch mehr technologischer Unterstützung, die uns angeblich Zeit spart. So werden keine ganzen Bücher mehr gelesen, sondern damit geprahlt, dass in einer #App die Zusammenfassungen gelesen werden können und man damit viel mehr in weniger Zeit „gelesen“ hätte. Ein Buch zu lesen bedeutet, sich zu fokussieren, zu konzentrieren, einzutauchen, dran zu bleiben, in der Tiefe verstehen und Sprache zu entschlüsseln. Die Konzentrationsspanne z.B. auf Videos im Netz liegt inzwischen bei unter einer Minute, bzw. sehen wir uns z.B. Lehrvideos „nebenbei“ an. Dieses Verhalten verringert die #Kreativität, stört die soziale und emotionale Kompetenz und löst Stress aus. Was wir tun müssen, ist, uns weiterhin zu begegnen, uns auseinanderzusetzen, miteinander zu lernen, zu leben, zu erleben und zwischenmenschlichen Druck aushalten bzw. Konflikte lösen.

Digitalisierung und Mitarbeiter

Das #Selbstbewusstsein ist bei vielen jungen Menschen gering ausgeprägt. Dort müssen wir ansetzen und unterstützen. Wir, die wir noch mit der Wählscheibe Kontakt halten gelernt haben. Deshalb plädiere ich, neben dem Digitalisierungs-Druck in Unternehmen auch die Entwicklung von Bewusstsein nicht zu verpassen und fälschlicherweise Menschen mit Maschinen gleich zu setzen. Schrauben Sie die Ansprüche in emotionaler und sozialer Kompetenz nach oben, sorgen Sie für mentale Gesundheit. Zwingen Sie Ihre Mitarbeiter in echte Erlebnisse und trainieren Sie deren Kommunikationsfähigkeit. In der Personalentwicklung wünschen immer mehr Unternehmen digitale Lernerfahrungen. Ich bin auf den Zug aufgesprungen und es ist höchst unbefriedigend. Denn lernen aus der Konserve ist nicht echtes lernen. Es kann nur unterstützen. Vergessen Sie nicht, Ihre Mitarbeiter und Führungskräfte müssen im Job miteinander agieren, sehen sich in der Regel täglich und geraten in Situationen, die emotional und mental anspruchsvoll sind. Das lässt sich nicht in einem Online-Kurs lernen. Der kann Wissen anreichern, aber das Üben muss in der Praxis stattfinden, jeden Tag.

Sozial vor medial

Ich sehe Billardtische, Kicker, Meetingecken und andere soziale Aktionen im Unternehmen nicht als Incentive für Millenials, sondern als Training, sich selbst zu spüren und zu erleben, andere Menschen auszuhalten und sich auszuprobieren. Ebenso in Workshops, Trainingsmaßnahmen oder gemeinsamen Unternehmungen. Längst geht es dabei nicht mehr um Wissensvermittlung, sondern um die Nutzung der Gruppendynamik zur Weiterbildung im Erlebens-Fall.

#selbstbewusstsein #augmentedreality #IT #deeplearning #app #phubbing #stress #achtsamkeit #medienkonsum #sprachsteuerung #alexa #smartphone #resilienz #emotionalekompetenz #persönlichkeitsentwicklung #digitalisierung #KI #innovation #bewusstsein #mindfulnes #speaker #leadership #malaikaloher

Fehlentscheidung „Kompromiss“

Fehlentscheidung „Kompromiss“

Life

Angenommen Sie oder Ihre Mitarbeiter tun etwas und sind dabei schlecht gelaunt oder ungeduldig. Dann war die Handlungsentscheidung fehlgeleitet. Entscheiden Sie nämlich entgegen Ihrer eigentlichen Beweggründe, wird die Aufgabe zur Quälerei. Kompromisse sind nur für eine gewisse Zeit tragbar.

Definition aus dem Gabler Wirtschaftslexikon

#Motivation ist der…
„…Zustand einer Person, der sie dazu veranlasst, eine bestimmte Handlungsalternative auszuwählen, um ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen und der dafür sorgt, dass diese Person ihr Verhalten hinsichtlich Richtung und Intensität beibehält(…)“. – Prof. Dr. Günter W. Maier

Befinden Sie sich im „Müssen“-Modus, haben Sie vermutlich aus einem sekundären Gewinn heraus zu einer Sache „Ja“ gesagt, z.B. um sich mit jemandem gut zu stellen, sich im Unternehmen gut zu platzieren, Konflikten und Problemen aus dem Weg zu gehen etc.

Vorgeschobene Gründe halten nicht lange

Ihre primären Motive allerdings sprechen „eigentlich“ dagegen, weil Sie z.B. lieber etwas anders tun wollten, die Tragweite und Konsequenz für Ihren Alltag nicht bedacht haben, die Tätigkeit nicht zu Ihrer oder anderer Zufriedenheit erledigen können, etc.

Ist die Motivation stimmig mit der Tätigkeit, bleiben Sie im Begeisterungs-Modus und Ihre Haltung ist konzentriert, aber entspannt, selbst bei gewaltigem Workload. Sie haben geradezu endlos Energie.

Sind Ihre Motive fern ab Ihrer Tätigkeit werden Sie das nicht lange durchhalten. Sie arbeiten sozusagen auf einen Punkt hin, an dem eine Sache beendet ist und Sie sich endlich dem widmen können, was wirklich für Sie zählt. Problem dabei ist, dass Menschen, die sehr lange demotiviert an einer Sache dran bleiben müssen, irgendwann verlernen, die wahren Motive zu spüren. Sie wissen nicht mehr, was Sie wollen.

Motivationskiller „Stalking“

Ergebnis ist eine schleichende Unzufriedenheit. Wer nicht mehr weiß, was er eigentlich will, beginnt, die Träume anderer zu den eigenen zu erklären. Damit liefert er sich entweder der Handlungsfähigkeit andere aus und hängt sich an deren Sporen oder beginnt, sich mit den „Besseren“ zu vergleichen. Nämlich mit denen, die dem Anschein nach bereits ihre Träume umgesetzt haben. Die sozialen Medien machen es möglich. Highlight über Highlight anderer Leben prasseln auf ihr Streß-malträtiertes Gehirn ein. Digitale Lern-Plattformen gaukeln Ihnen vor, Sie dabei zu unterstützen, Ihre Träume zu verwirklichen. ABER!

Was will ich eigentlich?

Wer sagt Ihnen denn, was Sie überhaupt wollen? Im Job, mit Ihrem eigenen Business, in Ihren Beziehungen, Ihrer Gesundheit, Ihrer Fitness, als Eltern oder in Ihrer Freizeitgestaltung. Sie verbringen Stunden täglich, andere dabei zu beobachten, wie sie vorbildhaft leben, was Ihnen nicht gelingt…und verpassen wertvolle Zeit, sich mit sich selbst auseinander zu setzen.

„Es ist, als hätte ich eine Wand im Kopf. Kaum denke ich über meine Ideen nach, blockiert mein Kopf und ich bin neidisch auf die Menschen, die schon glücklich leben“, so eine Architektin, die als Büroassistenz arbeitet und von der Selbständigkeit träumt.

Echte Vorbilder gibts kaum mehr

Das Gehirn sucht #Rolemodels, es braucht Vorbilder, denen es nacheifern kann. Gar nicht mehr so einfach in der digitalen Zeit. Entweder sind die Vorbilder so weit von der eigenen Realität weg, dass es ein ferner Traum bleibt oder man ist sich gar nicht sicher, ob dieser #Influencer, #Blogger, #Onlineentrepreneur überhaupt die Wahrheit sagt.

Wir leben in einer Welt von Blendern, Posern, Narzisten und Angebern. Dahinter steckt ein Mix aus überspielter #Depression, #Burnout und chronischen #Erkrankungen, der sich gewaschen hat.

Und ich sage Ihnen jetzt den einzigen Menschen, der Ihnen die Lösung bringt. Der einzige Mensch, der weiß, wer Sie sind, was Sie suchen, wie Sie es erreichen und über Blockaden hinweg gehen. Der Mensch, der Ihnen die Liebe und Aufmerksamkeit geben kann, nach der Sie sich sehnen. Und der Mensch, der als Einziger voll und ganz die Wahrheit sagt.

Sie selbst!

Schalten Sie offline und blicken Sie nach innen. Hinter der Angst, dem Frust, der Wut sitzt die Lebensfreude, Verspieltheit, Erfüllung und Ruhe die Sie suchen! Und dann klappt auch alles, was Sie anpacken!

Beziehungsstress

Beziehungsstress

Life

Heute bereits zwei Telefonate mit Hilferufen. Thema: Beziehung/Ehe. Beruf: Manager. Stand: ungewiss. Frage: „Will ich das alles noch?“

Beziehung ist eine Herausforderung. Wir hängen im Alltag fest und wünschen uns jemanden, der uns Heimat, Ankommen, Ruhe und Anerkennung gibt. Aber genau da beginnt das Problem. Wenn aus Wünschen Forderungen oder Erwartungen werden, nimmt das Leid seinen Anfang.

Wünschen

Eine perfekte Beziehung gibt es nicht, aber es darf leicht gehen. Konflikte sollten schnell beigelegt und Bedürfnisse offen kommuniziert werden. Nur ein Beispiel: Er arbeitet vollzeit, sie halbtags (oder umgekehrt). Er kommt am Abend nach Hause, sie kocht gerade. Die Kinder streiten lautstark. Sie sagt „Gut, dass Du kommst, kannst Du bitte…“, eine Reihe Anweisungen folgen. Er: „Oh mann, lass mich doch erstmal ankommen und durchatmen!“ – der Beginn des üblichen, abendfüllenden Streits um Rechte und Pflichten.

Verstehen

Klarer Fall von gegenseitigem Nicht-Verstehen, könnte man meinen. Jetzt gilt es, darüber zu sprechen, richtig? Nicht mitten im Akutfall. Aber danach. Wer hatte gerade welche Gedanken, Gefühle und Bedürfnisse, als sie aufeinanderprallten? Wie hat es sich angefühlt? Was hätte jeder gebraucht? Beide sind in diesem Gespräch optimalerweise im „Ich will Dich wirklich verstehen“-Modus. Aber ist das wirklich alles?

Sehnsucht

Wir sehnen uns nach mehr Tiefe, Freiheit, Leichtigkeit, Ekstase….statt oberflächlichem Alltagstrott und digitaler Sekundbefriedigung. Und da beginnt die eigenliche Reise. Im Grunde ist jeder Partner genau der richtige zum richtigen Zeitpunkt. Denn gerade die am nahe stehendsten Menschen sind unsere besten Spiegel. Wir sehen uns selbst durch die Augen des Gegenüber. So ist jede Form von Schuld- oder Fehlerzuweisung immer auch die Chance für einen Blick auf sich selbst. Ein Beispiel:

Vorwurf an den Partner: „Du gibst mir nicht genug Nähe. Ich fühle mich am ausgestreckten Arm verhungert!“
Reflektion für sich: „Wann gebe ich mir nicht genug Nähe? Lasse ich die Nähe für meinen Partner zu? Was würde mir mehr Nähe an Vorteilen bringen? In welchen Dingen lasse ich meinen Partner am ausgestreckten Arm verhungern? Was erwarte ich von meinem Partner, das ich mir nicht selbst geben kann?

Erst, wenn diese Fragen an sich selbst beantwortet sind, wird das Gespräch mit dem Partner gesucht. 99% der Gespräche erübrigen sich und Konflikte entstehen gar nicht erst.

Hinter den Kulissen

Häufig sind Paare so darin vertieft, beim anderen den Haken zu finden, dass sie das Hier und Jetzt nicht mehr genießen können. Sie sehen im Partner nicht das, was ist, sondern das Wort Case Szenario. Es erscheint leichter, eine Beziehung oder Ehe zu beenden, als sich damit auseinanderzusetzen, welcher innere Schmerz oder Mangel getriggert wurde. Letztere haben ihren Ursprung in der Vergangenheit. Wir projizieren den Wunsch nach Linderung und die unerfüllten Sehnsüchte auf einen anderen Menschen und ziehen uns damit aus der Verantwortung. Wer sich für seine eigenen Gefühle verantwortlich zeichnet – ohne sich in die „Alles meine Schuld“-Opferhaltung zu verkriechen – wird anders sprechen, anders lösen und anders lieben!

Wechselspiele

Ein neuer Partner würde recht schnell die gleichen Muster entwickeln. Du begegnest so lange der gleichen Erfahrung, bis Du sie IN DIR gelöst hast.

Wer ist richtige Partner für mich?

P.S.: Inzwischen denke ich anders über das Thema „Gegensätze ziehen sich an“. Ich bin der Ansicht, dass wesentliche Werte der Partner übereinstimmen müssen, um Krisen gemeinsam zu meistern. Außerdem müssen beide offen sein für die Erfahrungen und Erkenntnisse des anderen. Zusätzlich braucht es den Willen, gemeinsam zu lernen und auch gemeinsam mal die Füße still zu halten, wenn eine schwierige Phase das Vertrauen ineinander erschüttert hat. Ungeduld ist fehl am Platze in einer Partnerschaft.


Die Führungskraft muss coachen

Die Führungskraft muss coachen

Life

Vertrieb, Marketing, Personalentwicklung, Arbeitsprozesse, Strategien: Insbesondere in den letzten 3-5 Jahren ist der Change durch #Digitalisierung #NewWork #GenY #Klimawandel etc. kaum noch zu bremsen. Gleichzeitig steigt der Druck auf die Psyche. Wer seine Mitarbeiter nicht verheizen will, muss schnellstmöglich handeln. Bis jetzt kann keiner absehen, wohin sich alles entwickelt. Theorien, Thesen und Visionen gibt es viele und jeder vertritt sie mit glaubhafter Argumentation….die dann doch nicht zu beweisen ist.

Change macht krank

Eines allerdings sollten wir neben dem enormen Change-Druck im Blick haben. Die psychische Gesundheit der Mitarbeiter. „So ist das Arbeitsausfallvolumen aufgrund psychischer Diagnosen im vergangenen Jahrzehnt um knapp 70 Prozent gestiegen.“ (Quelle: Statista). So, wie wir an Marketing und Vertrieb nicht mehr mit den Standards von vor 10 Jahren herangehen sollten, können wir auch die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter nicht mehr im selben Maße voraussetzen. Wir wehren uns vielleicht dagegen, zu akzeptieren, dass das Umdenken größer ist, als es der Komfortzone passt. Aufhalten lässt es sich nicht. Was wir tun können? Die Nebeneffekte abmildern und Menschen begleiten, statt zu verdrängen, psychische Schäden hinzunehmen oder gar despektierlich Menschen abzuwerten, weil sie die Anforderungen nicht ohne Weiteres stemmen.

Psycho ist IN

Die Verantwortung der Unternehmensführung für die innere Haltung, den emotionalen Zustand und die Resilienz der Mitarbeiter ist so groß, dass normale PE-Maßnahmen nicht mehr ausreichend greifen. Coaching, Training, Gesundheitsmanagement etc. sind selbstverständlich notwendig. Was wir aber zusätzlich unabdingbar brauchen, sind Führungskräfte, die a) selbst psychisch fit sind und b) die Fähigkeit haben, andere zu coachen. Nicht nur mit Vereinbarungen, Feedback, Delegation, stärkenorientierte Aufgabenverteilung oder Mitarbeiterbeurteilungen. Es geht viel weiter. Ich spreche von #Caretaking auf einem sehr persönlichen, tief gehenden Level. Das finden Sie vielleicht unangenehm, weil es „früher“ verpönt war, während der Arbeit über sich und insbesondere die eigenen Schwächen zu sprechen bzw. Emotionen zu thematisieren. Eine Wahl haben wir spätestens dann nicht mehr, wenn wir am Ende epidemische Depressionsausfälle bewältigen müssen.

Balance ist, wenn man trotzdem entspannt

Perfektionismus, hochfliegende Ziele, Lust vor Unlust, Optimierungszwang, laserscharfes Karrierestreben…..all diese, bisher recht normalen, Lebenseinstellungen und Haltungen zum Arbeitsalltag sind jetzt Gefahrenquellen. Wer nicht aufpasst, verbrennt schneller, als er löschen kann. #Depression, #Burnout oder #Persönlichkeitsstörungen gehören nicht nur zum Alltag in Kliniken, sie sind allgegenwärtig. Deshalb braucht es einen Chef, der da ist und seine Leute auffängt, bevor sie weg vom Fenster sind. Das ist kein Hexenwerk. Fast jeder kann lernen, andere zu unterstützen und mit bestimmten Methoden die Gefahren für den Geist zu vermeiden, bei sich und insbesondere bei Mitmenschen. Wenn wir zusammen füreinander einstehen, bleiben wir gesund und nachhaltig glücklich und leistungsfähig. Außerdem helfen wir nicht nur Mitarbeitern und Kollegen, sondern bauen im privaten Umfeld eine Basis für gesunde Beziehungen und Wohlbefinden. Dann drehen wir den Spieß um und gehen mit einem Lächeln in den #Change.

Tatort Oktoberfest

Tatort Oktoberfest

Life

Gestern auf der Wiesn. Mein Kollege @Heiko van Eckert hatte mich an seinen Tisch geladen. Nach kurzer Zeit war ich in meinem Element. Vertrieb. Man stelle mich auf einen Event und ich kenne recht schnell alle wesentlichen Köpfe. Das ist meine Welt. Von Mensch zu Mensch, Auge in Auge, Ohr zu Ohr. Früher kam ich aus dem Flieger nicht ohne Auftrag raus.

Handy schlägt Kontaktaufnahme

Doch diese Zeiten sind vorbei. Heute hängt jeder am Handy. Im Flieger, im Zug, überall, nur nicht im Bierzelt. Zum Anstoßen ist das Handy definitiv unpraktisch. Wie leicht es ist, Kontakt herzustellen, habe ich fast vergessen, seitdem Vertrieb überwiegend online stattfindet. Es hat sich so gut angefühlt, zu netzwerken und neue Menschen kennen zu lernen, wie früher. Und um Verkauf geht es da noch lange nicht. Allerdings ist das Zeitfenster auf der Wiesn nur etwa eine Mass Bier lang. Die zweite Mass geht grad noch, bei der dritten ist die Akquise definitiv beendet.

Digitalisierung – Tod des Vertriebs

Täglich sprechen mich „Digitalisierer“, „OnlineMarketer“, „Soziale Medien Gurus“ auf Facebook oder LinkedIn an, ob ich Hilfe brauche. Ja, die brauche ich wirklich. Um mich vor Dampfplauderern zu schützen, die mich über Nacht zum Millionär machen wollen, weil sie behaupten, den Algorithmus verstanden zu haben. Und der Oberhammer ist, sie wollen mir erklären, wie ich z.B. ein Online-Produkt in einen Funnel drücke. Sie sagen aber nicht, was der Inhalt des Produktes sein soll, noch helfen sie mir dabei, das Produkt erfolgreich zu verkaufen, eine verlässliche Community aufzubauen und die Zielgruppe zu fixieren. Denn das können die wenigsten.

Vertriebs-Nostalgie

Schmerzlich vermisse ich die Zeit, als ich einfach zum Hörer griff, um kalt zu akquirieren. Auch diese Methode ist tot, per Gesetz und weil keiner mehr Zeit für Spontanität hat. Mich nervt es, wenn ich angerufen werde, ohne um ein Gespräch gebeten zu haben. Höre ich im Hintergrund noch die Geräuschkulisse des Call-Centers, ist es ganz vorbei. Warum also sollte ich andere damit quälen.

Jammern hilft auch nicht

Tatsache ist: Heute verbringe ich fast mehr Zeit damit, über Funnelstrategien und Online-Tools zu diskutieren, als in Face 2 Face Kundengesprächen. Und es führt kein Weg daran vorbei. Wir haben uns diese Welt aufgebaut, jetzt müssen wir damit klar kommen. Vor allem aber sollten wir uns die Zeit geben, Regeln zu finden, die Bedürfnisse zu verstehen und das Leben in der digitalen Welt als normal zu akzeptieren. Es ist ok, dass keiner weiß, wie es wirklich geht. Viele sind ja noch gar nicht auf den Zug aufgesprungen. Kein Wunder. Aufwand und Invest sind nicht zu unterschätzen. Wirklich Erfolg im Online-Vertrieb haben nur wenige. Außer, man investiert Millionen in Werbung.

In die Zukunft investieren

Die nächste Generation hat mehr Netz-Intuition. 18-jährige bauen zum Spaß Apps und programmieren ohne Energieverlust. Doch selbst, wenn sich hier und da unbewusste Kompetenzen zeigen, ist die Digitalisierung nur mit Zeit, Geld und Hirnschmalz zu bewältigen. Ich habe Kurse zum Digital-Vertrieb besucht, programmiere selbst, was geht und teste Tools. Meine Online-Akademie steht seit einem Jahr und ich weiß, was für ein abartiger Aufwand es war, diese zu bauen und zu füllen.

Nicht alles delegieren, erst selbst lernen

Ich kenne jedes Tool beim Vornamen, kann sie benutzen und selbst Produkte bauen. Ich habe die Konzepte geschrieben, die Inhalte entworfen und die Trainings aufgebaut. Ich tue das, weil es mir unangenehm ist, diesen Hauptteil meiner Arbeit in fremde Hände zu legen und gleichzeitig nicht mehr zu verstehen, wie es geht. Ich sehe mir die Dinge erst mit eigenen Händen auf der Tastatur an, bevor ich eine Meinung habe. Somit ist es für mich leichter, externe Anbieter einzuschätzen und Möchtegerns von echten Machern zu unterschieden.

Gruselige Zukunft?

Ganz ehrlich, mir ist diese ausgeprägte Inkompetenz des Marktes unheimlich. Manchmal hoffe ich, dass es irgendwann wieder aufhört, noch digitaler zu werden. Dass ich wieder ausschließlich mit echten Menschen sprechen darf, spontan und persönlich. Doch das wird nicht kommen, ganz im Gegenteil. Ich vermute, wenn wir alten Hasen uns nicht sputen, sind wir in fünf Jahren online unsichtbar. Deshalb an alle Klein- und Einzelunternehmer. Gas geben! Jetzt auf den Zug aufspringen und auch in 10 Jahren noch mitspielen. Und vor allem: Nicht mehr jammern und den alten Zeiten nachtrauern, sondern adaptieren, integrieren, akzeptieren und implementieren!

Ich könnte…aber ich will nicht!

Ich könnte…aber ich will nicht!

Life

Eines unserer psychologischen Grundbedürfnisse ist das Bedürfnis nach Lustgewinn und Unlustvermeidung. Wir sind beständig auf der Suche nach erfreulichen Erlebnissen, sprich, guten Gefühlen. Zugleich vermeiden wir alles, was uns schlecht fühlen lässt. Kinder üben sich in diesem Grundbedürfnis geradezu exzessiv. Sie wollen etwas mit allen Mitteln und sie vermeiden Unliebsames mit ebenso viel Druck – zum Leidwesen der Eltern.

Bist du Sklave Deiner Ziele?

In Seminaren, Büchern und Coachings gehören Techniken zur Zielplanung zum Standardprogramm. Es geht darum, in weniger Zeit mehr und mehr zu erreichen. Im Zuge dessen ist folgende Überlegung spannend: Wieviel Zeit des Tages investieren Sie in Gedanken an die Vermeidung von Fehlern, Problemen und Worst-Case-Szenarien. Ziele zu haben ist so lange gut, so lange sie nicht schmerzhafte Mangelgefühle erzeugen. Wird die Abwesenheit der Erfüllung eines Wunsches zur Belastung, vergeht einem die Planerei ganz schnell. Denn dann wird das Ziel zur Quelle von Unmut, Ungeduld und Unzufriedenheit.

Unlust ist keine Ausrede, Unsinn schon.

Die Herausforderung ist klar. Welche der unzähligen Ziele, die Sie zweifellos ein ganzes Leben lang antreiben, sind denn überhaupt noch erstrebenswert? Was von den täglichen Aufgaben (Tageszielen) ist denn noch sinnvoll und erfüllend? Was tun Sie aus Verpflichtung und Gewohnheit und was nehmen Sie auf sich, weil es ein Meilenstein zu einem höheren Ziel ist? Wir vergessen im Alltags-Hamsterrad, diese Dinge zu hinterfragen und geraten in eine Mühle, die uns Energie kostet.

Wenn es nützt, ist es gut.

Wollen Sie z.B. Ihr Gewicht reduzieren, ist es sicher nicht immer lustig, sich zum Sport aufzuraffen. Trotzdem tun Sie es, weil Sie wissen, dass Sie nur so zum Ziel kommen. Dann lohnt es sich auch, sich immer wieder zu zwingen, entgegen aller inneren Ausreden. Es wäre sogar kontraproduktiv, der Unlust Raum zu geben. Geht es darum, z.B. zu einer Geburtstagseinladung zu erscheinen, obwohl Sie vielleicht total erschöpft sind und gerade gar keine Lust auf Menschenansammlungen und Kommunikation haben, ist es fraglich, welchem Ziel es dient, sich aufzuraffen. Weil Sie es Ihrem Partner zu Liebe tun? Weil Sie sich verpflichtet fühlen? Weil Sie den Jubilar mögen? Prüfen Sie Ihre Ziel stets und lassen Sie alles weg, was Ihnen nicht gut tut.

Höher, schneller, weiter macht krank

Lustbefriedigung ist unsere Natur. Die Gedanken kreisen um Dinge, die wir haben, erleben und schaffen wollen. Dreht sich alles nur noch darum, von einem zum nächsten tollen Erlebnis zu hetzen, ohne es dann wirklich zu spüren, wird das ganze zur sinnlosen Lust-Achterbahn. Endet die Befriedigung eines Bedürfnisses nicht mit einer satten Zufriedenheit, ist der Sinn der Sache verfehlt. Der Trick ist, sich von allem Wollen und Nicht-Wollen zu befreien. Deshalb der Titel des Textes: „Ich könnte, aber ich will nicht.“ Sie sind beispielsweise in einem Geschäft, sehen etwas, das Sie gerne hätten, überlege kurz, befinden, dass Sie es sich locker leisten könnten, aber überhaupt nicht brauchen (Wir brauchen im Grunde gar nichts, weil wir alles haben oder nicht wirklich nutzen). Dann verlassen Sie das Geschäft in der inneren Ruhe, dass Sie schon alles haben, was Sie brauchen. Das nennt man loslassen. Verwenden Sie diese Technik auf alles.

Entscheiden und dann tun!

Konsum befriedigt nur für einen kurzen Moment. Der bewusste Verzicht befreit! Verzicht auf soziale Medien, Verzicht auf kleine Leckereien zwischendurch, auf das neue Kleidungsstück, den Telefonanruf, den Ausflug, das bequemere Kissen, den Film etc. Gemeint ist, sich mit dem JETZT, wie es ist, zufrieden zu geben. Besser geht immer, das ist klar. Wahre Zufriedenheit entsteht aus dem Lieben des Nicht-Perfekten. Und wenn dann ein echter Impuls erfolgt, der nicht einem sekundären Lustgewinn dient (kurze Befriedigung nach Kauf eines Produktes), sondern primäre Zufriedenheit verspricht (ein warmes Schaumbad, eine Umarmung, ein konzentriertes, handy-freies Gespräch genießen), dann lassen Sie sich 100% darauf ein, denken an nichts anderes und füllen Ihre Lustspeicher voll auf.

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When stress spoils the fun.

When stress spoils the fun.

Life

„Well, I’d love to do what I really want to do, but I can’t do that. I have obligations, I have to take care of my duties in the company, my family, our house and all that stuff. That doesn’t happen by itself,“ says David, topmanager and father.

„If I only think about the fact that it will be school holidays soon and that my cleaning lady is going on vacation, I get mad. Sometimes I feel totally overwhelmed,“ agrees his colleague in leadership and mother of three.

As a coach, I sit in front of these intelligent, successful people standing in life and think to myself:

THIS CAN’T BE REAL!

How many people out there tell each other all day that life is just that, that they have to function, that it’s not about them at first, but about others?

How can it be that you are now sitting in the same hamster wheel as your parents and grandparents once were, in spite of earlier good intentions? What is the point of this running and tormenting? Where is your freedom?

What we are looking for is joy, lightness, inner peace and flow.

What we live is fear, pressure, doubt and stress.

I can understand that well. As a 2-time mother and entrepreneur, divorced and enormously success-oriented, I was not only once shortly before or already in burnout. Our brain is adept at finding excuses and justifying why we need to grit our teeth right now. I also fall into the workhorse trap again and again, although I love my job more than anything else. It is a constant process to examine the current demands on oneself and the expectations of life and to change old patterns. Not to forget your attitudes, ideas and doubts regarding yourself or other people.

My motto is: „If it’s easy, it’s right“.

Translated this means: If you know what you want and trust life instead of controlling everything, things will come to you. Easy living does not mean doing nothing. The trick is to „do“ something only when it’s easy for you. As soon as something creates bad feelings in you, you should not do it or at least not do it now. As humans we have the chance to create our existence every moment. Our success follows our thoughts. What you think today shapes your future, which is already past, at the moment of your arrival. Therefore, you always have only this one moment to consciously create how you want to be and live.

If you believe that only hard work bears fruit, you will of course have to work hard to reach your goal. Life is neither superstitious nor rewarded or punished. It gives you exactly what you expect. And there we have arrived at the greatest obstacles to ease: Your own, unfortunately often unconscious beliefs. „I must not make it easy for myself“, „If I don’t hold all the strings in my hand, everything will collapse“, „I must prove myself“, „Only the hard ones will come into the garden“, etc. Your beliefs rule your everyday life from the underground. Therefore it is a daily process of consciousness to recognize oneself.

Give yourself a break!

In Bavaria the Whitsun holidays ended today. During the holidays I took a week free of children. Of course I sat at my desk in the beginning and worked … until I discovered my problem. I always had my mobile phone in my hand. Telephoning, writing, posting, doing, planning, organizing, striving for the future! As long as the flow is there, you don’t notice it. You feel enthusiastic and full of energy. Appearances are deceptive. Even highly motivated you burn out sometime. It starts with everyone a little bit differently, e.g. with light moods, lack of concentration, lying awake longer, inner restlessness, mobile phone addiction, more stimulants, stomach, head or back pain.

You need more time to „hang out“.

My inner unrest alarmed me. I couldn’t be five minutes without a mobile phone or computer. The urge for task fulfillment became overwhelming. At the same time, ticking off activities did not feel good. For me a sign of being driven instead of conscious. Sooner or later this behaviour leads to burnout. So I packed my things, contacted an Italian surfer friend in Turin and got into my car a few hours later. On the first day I filled my social channels, full of energy. But the deeper I delved into the Italian lifestyle, the more I let go. In the end I only had my mobile phone with me to take pictures. Today I feel strengthened, incredibly calm and positive. My To Dos have shrunk by half and I start the day with a feasible workload.

Your advantages of „hanging out“:

  •    You see clearly again what counts for you.
  •    Your strength returns bit by bit.
  •    Homemade problems lose weight.
  •    Your „wanting“ in the form of „having“ changes to „being“.
  •    You can work on the causes of stress in yourself.
  •    You perceive more again.

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Wenn Stress den Spaß verdirbt.

Wenn Stress den Spaß verdirbt.

Life

„Also ich würde ja ganz gern mal das machen, was ich wirklich will, aber das geht nicht. Ich habe Verpflichtungen, muss mich um meine Aufgaben in der Firma, meine Familie, unser Haus und all den Kram kümmern. Das macht sich ja nicht von allein“, so der Chef und Familienvater David.

„Wenn ich nur daran denke, dass bald wieder Ferien sind und meine Putzfrau in Urlaub geht, kriege ich die Krise. Ich weiß manchmal echt nicht mehr, wo mir der Kopf steht“, pflichtet ihm seine Führungs-Kollegin und 3-fache Mutter bei.

Als Coach sitze ich vor diesen intelligenten, erfolgreichen, im Leben stehenden Menschen und denke mir:

DAS KANN DOCH NICHT SEIN!?

Wie viele Menschen da draußen erzählen sich den ganzen Tag, dass das Leben eben so ist, dass sie funktionieren müssen, dass es erstmal nicht um sie geht, sondern um andere?

Wie kann es sein, dass Sie trotz früher guter Vorsätze jetzt im selben Hamsterrad sitzen, wie einst ihre Eltern und Großeltern? Worum geht es überhaupt? Was ist der Sinn dieser Rennerei und Quälerei? Wo bleibt Ihre Freiheit?

Was wir suchen ist Freude, Leichtigkeit, innere Ruhe und Flow.

Was wir leben ist Angst, Druck, Zweifel und Stress.

Ich kann das gut nachvollziehen. Als 2-fache Mutter und Unternehmerin, geschieden und enorm erfolgsorientiert war ich nicht nur einmal kurz vor oder schon im Burnout. Unser Gehirn ist geschickt im Ausreden finden und rechtfertigen, warum man gerade jetzt die Zähne zusammenbeissen muss. Auch ich tappe immer wieder in die Arbeitstier-Falle, obwohl ich meinen Beruf über alles liebe. Es ist ein ständiger Prozess, die aktuellen Ansprüche an sich selbst und die Erwartungen an das Leben zu prüfen und alte Muster zu verändern. Nicht zu vergessen Ihre Einstellungen, Vorstellungen und Zweifel in Bezug auf die eigene Person oder andere Menschen.

Mein Motto ist: „Wenn es leicht geht, ist es richtig“

Übersetzt heißt das: Wenn Sie wissen, was Sie wollen und dem Leben vertrauen, statt alles zu kontrollieren, werden die Dinge zu Ihnen kommen. Leicht zu leben bedeutet nämlich nicht, gar nichts zu tun. Der Trick ist, nur dann etwas zu „tun“, wenn es Ihnen leicht fällt. Sobald etwas schlechte Gefühle in Ihnen erzeugt, sollten Sie es nicht oder zumindest nicht jetzt tun/anschaffen/entscheiden. Als Mensch haben wir die Chance, jeden Augenblick unser Dasein neu zu kreieren. Unser Erfolg folgt unseren Gedanken. Was Sie heute denken, gestaltet Ihre Zukunft, die bereits Vergangenheit ist, im Moment Ihres Ankommens. Deshalb haben Sie immer nur diesen einen Augenblick, bewusst zu erschaffen, wie Sie sein und leben möchten.

Wenn Sie glauben, nur harte Arbeit trägt Früchte, werden Sie selbstverständlich hart arbeiten müssen, um an Ihr Ziel zu kommen. Das Leben ist weder abergläubisch, noch belohnt oder bestraft es. Es gibt Ihnen genau das, was Sie erwarten. Und da sind wir bei den größten Hindernissen für Leichtigkeit angekommen, den eigenen, leider oft unbewussten Überzeugungen. „Ich darf es mir nicht leicht machen“, „Wenn ich nicht alle Fäden in der Hand halte, bricht alles zusammen“, „Ich muss mich beweisen“, „Nur die Harten kommen in den Garten“ usw. Sie regieren Ihren Alltag aus dem Untergrund. Deshalb ist es ein täglicher Bewusstseinsprozess, sich selbst zu erkennen.

Steigen Sie mal aus!

In Bayern gingen heute die Pfingstferien zu Ende. Während der Ferien habe ich mir eine Woche kinderfrei gegönnt. Natürlich sass ich anfangs am Schreibtisch und habe gearbeitet…bis ich mir selbst auf die Schliche gekommen bin. Ständig hatte ich das Handy in der Hand. Telefonieren, schreiben, posten, machen, planen, organisieren, nach vorne streben! Solange der Flow da ist, merkst Du es nicht. Du fühlst Dich begeistert und voller Energie. Der Schein trügt. Selbst hochmotiviert brennst Du irgendwann aus. Es beginnt bei jedem etwas anders, z.B. mit leichten Launen, Unkonzentriertheit, länger wach liegen, innerer Unruhe, Handysucht, mehr Genussmittel, Magen-, Kopf- oder Rückenschmerzen.

Sie brauchen mehr Zeit für „Abhängen“

Meine innere Unruhe alarmierte mich. Ich konnte keine fünf Minuten ohne Handy oder Computer sein. Der Drang nach Task-Erfüllung wurde übermächtig. Gleichzeitig fühlte sich das Abhaken von Tätigkeiten nicht gut an. Für mich ein Zeichen von Getriebensein, statt Bewusstheit. Ungebremst führt dieses Verhalten früher oder später ins Burnout. Also habe ich meine Sachen gepackt, eine italienische Surferfreundin in Turin kontaktiert und mich wenige Stunden später ins Auto gesetzt. Am ersten Tag bestückte ich noch voller Energie meine sozialen Kanäle. Doch je tiefer ich in den italienischen Lifestyle eintauchte, desto mehr liess ich los. Am Ende hatte ich das Handy nur noch zum fotografieren dabei. Heute fühle ich mich gestärkt, wahnsinnig ruhig und positiv. Meine To Dos sind um die Hälfte geschrumpft und ich starte mit einem machbaren Pensum in die Tage.

Ihre Vorteile des „Abhängens“:

  • Du siehst wieder klar, was für Dich zählt.
  • Dein Kraft kehrt Stück für Stück zurück.
  • Hausgemachte Probleme verlieren an Gewicht.
  • Dein „Wollen“ in Form von „Haben“ wechselt zum „Sein“.
  • Du kannst an den Stress-Ursachen in Dir arbeiten.
  • Du nimmst wieder mehr wahr.

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