Hausgemachte Unzufriedenheit

Hausgemachte Unzufriedenheit

Leadership, Life

Sie fühlen sich #unmotiviert oder #unzufrieden? Lesen Sie 10 Gründe, die Sie ändern können:

Die Klassiker:

  1. Sie schlafen zu wenig. Schalten Sie mindestens eine Stunde bevor Sie zu Bett gehen alle medialen Lichtquellen ab.
  2. Sie bewegen sich zu wenig. Sorgen Sie pro Woche für mindestens 3 x 45 Minuten Ausdauertraining.
  3. Sie essen falsch. Reduzieren Sie Zucker, Laktose, histaminreiche Lebensmittel, Alkohol oder Glutamat. Essen Sie nach 20 Uhr nichts mehr.

Die Specials:

  1. Sie arbeiten zu viel. Sorgen Sie für tägliche Frei-Zeit.
  2. Ihnen fehlt die Vorfreude. Planen Sie sich täglich/ wöchentlich Dinge ein, auf die Sie sich wirklich freuen.
  3. Sie lassen sich gehen. Bleiben Sie hart an Ihren Vorsätzen und Zielen!
  4. Ihr Umfeld saugt Energie ab. Investieren Sie Zeit in #Teamentwicklung und echte Freundschaften. Verabschieden Sie Energieräuber.
  5. Sie hinterfragen oder bewerten zu viel. Nehmen Sie Situationen oder Meinungen anderer mehr hin und kämpfen Sie nur da, wo es wirklich wichtig ist.
  6. Sie zögern zu viel. Entscheiden Sie öfter aus dem Bauch. Sprechen Sie offene Worte. Zeigen Sie Gefühle – vor allem positive.
  7. Sie grübeln zu viel. Vermeiden Sie vor allem Abends das Nachdenken. Lenken Sie sich ab.

Reaktionstypen Führung

Reaktionstypen Führung

Life

Kommen Ihre Mitarbeiter gerne zur Arbeit? Woher wissen Sie das? Wie oft fragen Sie nach deren Befinden und wollen die Antwort wirklich hören? Und wie genau reagieren Sie? 2 häufige Typen von Reaktionen:

Beispiel: Mitarbeiter A kommt und meldet Konflikt mit Kollegen B, der sich angeblich fehl verhalten hat. Kollege B ist dem Chef schon öfter negativ aufgefallen.

Welcher Reaktionstyp sind Sie?

1. Aktivisten reagieren elternähnlich und maßregeln B, ohne dessen Version anzuhören. Sie wollen schnelle Lösungen und keine Zeit mit Gesprächen „verschwenden“.

2. Passivisten reagieren zurückweisend. Befindlichkeiten ihrer Leute sind ihnen zuwider. Sie sehen Teamkonflikte nicht als ihre Aufgabe und erwarten, dass die Mitarbeiter das selbst regeln.

Tipps:

-> Hören Sie sich grundätzlich zuerst alle Versionen an, ohne zu handeln oder zu urteilen.

-> Vereinbaren Sie dazu vorbereitete Gesprächstermine, in denen Sie ggf. auch andere Themen abhaken.

-> Bringen Sie im Gespräch den jeweiligen Mitarbeiter dazu, von Allgemeineinschätzungen zur Ausgangserfahrung zu kommen. Analysieren Sie diese mit dem Mitarbeiter.

-> Achten Sie darauf, immer nur über wahrnehmbare Fakten und Verhaltensweisen zu sprechen, nicht über Vorurteile oder Gedankenlesen.

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Nicht zurück in die Angst

Nicht zurück in die Angst

Life

Die zweite Welle ist aktuell ein Hauptthema in den Medien. Was lösen die News in uns aus? Ärger oder Stressgefühle? Stress löst Angstgedanken im Corden aus. Als Reaktion aktiviert die Amygdala hinter dem Schläfenlappen im lymbischen System. Die Synapsen schütten Neurotransmitter aus, die Angstgefühle erzeugen. Unser Gefahrenabwehrsystem kommt in Fahrt. (Flucht, Kampf, Tot stellen). Im Körper werden bestimmte Prozesse angetriggert, wie ein erhöhter Herzschlag, Schweißproduktion, Herunterfahren des Immunsystems.

Effekt: Sie können nicht mehr analytisch denken, werden hektischer, kommunizieren weniger und unpersönlicher, agieren unberechenbar, eskalieren Konflikte schneller oder ziehen uns zurück mit einem Gefühl der Resignation. Ihre Wahrnehmung fokussiert sich auf die „Gefahrenquelle“. Sie liegen quasi angespannt auf der Lauer.

Das Stresshormon Cortisol verstärkt den Angst-Zustand und verhindert besonnenes Verhalten und die differenzierte Betrachtung von Sachverhalten. Alles wirkt auf einmal bedrohlich. Man fühlt sich ausgeliefert.

Dauert dieser Zustand an, wirkt er sich im Gehirn zerstörerisch aus mit schweren psychischen und körperlichen Folgen. Rund 20% der Bevölkerung erkranken irgendwann im Leben an einer Angststörung. Das ist eine massive psychische Erkrankung. Angst ist auch bei ca. 70 % der Depressionskranken eine Begleiterscheinung.

Wir müssen gemeinsam verhindern, dass mehr und mehr Menschen psychisch erkranken. In die Angst vor dem Virus mischt sich die Angst vor den existentiellen Folgen für unser Leben. Aus meiner Sicht ist die psychische Belastung ein wirklich ernst zunehmendes Problem, dem Sie bei sich und bei Ihren Mitarbeitern aktiv begegnen können. 

1. Schaffen Sie ein Gefühl von Gemeinschaft und Zugehörigkeit, privat und mit Ihren Mitarbeitern. 

2. Schaffen Sie ein Gefühl von Sicherheit durch machbare Aufgaben. Nehmen Sie die kleinen Erfolge wahr. 

3. Erinnern Sie sich an Ihre Vision. Sprechen Sie mit dem Team über Ihre gemeinsamen Werte. Geben Sie ein Gefühl von Sinn.

4. Sprechen Sie nicht nur über Probleme und schon gar nicht über vermeintliche Horror-Szenarien in der Zukunft, von denen Sie heute nicht wissen, ob Sie wahr werden.

5. Geben Sie positives Feedback. Loben Sie Ihre Mitarbeiter. Hören Sie zu, zeigen Sie aktiv Wertschätzung. Das verbindet, baut den Selbstwert auf und verringert die Angst.

6. Holen Sie Mitarbeiter, die „in der Versenkung“ verschwunden sind wieder an den Tisch. Ziehen Sie sich nicht auf E-Mail-Kommunikation zurück. Kommunizieren Sie eher mehr, als weniger.

Falls Sie psychische Probleme in Ihrem Umfeld oder bei Ihren Mitarbeitern sehen oder sich Einzelpersonen ungewöhnlich verhalten, suchen Sie sich Hilfe. Auch ich kann Ihnen sicher die ein oder andere Frage beantworten. Trauen Sie sich, darüber zu sprechen. Ich bin für Sie da. 

Nachtrag: Bedenken Sie bitte, dass sich Ihre Angst auch auf Ihre Kinder überträgt. Es lohnt sich also, daran zu arbeiten!

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Starke Zellen

Starke Zellen

Life

Bei der doppelten Belastung und den vielen Veränderungen der letzten Monate haben wir eine Menge Energie verbraucht. Geben Sie sich Zeit, zu entspannen und neue Kraft aufzubauen.

Ihre Zellen produzieren unter Stress und durch falsche Ernährung bei wenig Bewegung zuviel Laktat. Sie sind übersäuert.

Tipp: Reduzieren Sie Milchprodukte, Transfette (Chips, Gebratenes), Alkohol, Zucker, Wurst und Essen nach 19 Uhr. Versuchen Sie sich im 16-Stunden Fasten. Lassen Sie Ihre Blutwerte vom Arzt oder Heilpraktiker checken. Bewegen Sie sich dreimal die Woche für 45 Minuten im Ausdauerbereich. Reduzieren Sie mentalen Stress, indem Sie Problemgedanken weniger Macht über Ihre Emotionen geben.

Der Einsatz von Willenskraft

Gerade unter Stress neigen wir dazu, alle Vorsätze über Board zu werfen und fallen in schädliche Gewohnheiten zurück. Das ist ein normaler Prozess. Das Gehirn hält sich an sicheren, also gewohnten Verhaltens- und Denkweisen fest. Es braucht also Konsequenz und das ständige Bewusstsein. Passen Sie einmal nicht auf, ist es schon passiert. Die Schoki ist vertilgt, die Flasche Wein leer und die Gedanken prophezeien Tod und VerserbenY

Die Mühe lohnt sich!

Nehmen Sie sich eine Gewohnheit nach der anderen vor. Nicht alles gleichzeitig. Das wäre ja schon wieder Stress. Durch die positiven Anpassungen stärken Sie Ihre Mitochondrien, die Kraftwerke der Zellen. Außerdem schützen sie ihre Telomere, die Schutzkappen der Chromosomen. Sie bestehen aus 5.000 – 12.000 Basenpaaren. Bei jeder Zellteilung verlieren sie zwischen 30 und 200 davon. Sind sie sehr kurz kann sich die Zelle nicht mehr richtig teilen. Sie altern und schwächeln.

Gesund bleiben ist etwas kostbares.

Buchtipps:

https://www.randomhouse.de/leseprobe/Die-Entschluesselung-des-Alterns/leseprobe_9783442392889.pdf

https://www.buecher.de/shop/gesundheit–medizin/blut-die-geheimnisse-unseres-fluessigen-organs/strunz-ulrich/products_products/detail/prod_id/43681988/

Stille im Kopf

Life

Sie wünschen sich mehr mentale Ruhe? Abschalten können? Das Grübeln lassen? Dann habe ich eine gute und eine schlechte Nachricht. Die schlechte zuerst: Sie können Ihre Gedanken nicht abstellen.

Die Gute Nachricht: Sie können sie In ihrer Dringlichkeit und Vehemenz drosseln.

Kennen Sie die „Seitenbacher“ Werbung im Radio? Ich drehe die meistens leiser, weil der Sprecher so durchdringlich ruft. Wie also stellen Sie den Strom Ihrer Gedanken „leiser“?

Gedanken sind wie Autos auf einer Autobahn – in Stuttgart vielleicht, Hauptverkehrszeit. Eine nicht enden wollende Blechlawine. So ist es mit Ihren Gedanken. Sie kommen und gehen.

  1. Stellen Sie sich vor, sie stehen gemütlich auf einer Autobahnbrücke und sehen den Autos (Gedanken) beim vorüberfahren zu, winken, lächeln, sind aber kein Verkehrsteilnehmer.
  2. Von 65.000 Gedanken am Tag sind 90% die gleichen. Würden Sie sich täglich den gleichen Spielfilm ansehen? Nein. Er läuft vielleicht im Hintergrund, während sie das Hier und Jetzt leben.
  3. Haben Sie Gedanken der Selbstkritik? Sehen sie diese als eine Art übereifrigen Assistenten, frisch von der Uni. Viele Ideen und nicht jede realistisch umsetzbar 😉.

Jung denken!

Life

Negative Denkmuster schaden der Gesundheit, indem sie die Telomere, die „Schutzkappen“ unserer Chromosomen verkürzen. Zellen altern schneller, sterben schneller ab und replizieren sich ggf. unkontrolliert. Daran sollten Sie arbeiten:

  1. Zynische Feindseligkeit: Vermeiden Sie wütende, misstrauische Gedanken.
    Denken Sie freundlich.
  2. Pessimismus: Lassen Sie negative Vorhersagen der Zukunft.
    Denken Sie positiv.
  3. Gedankenabschweifen: Unkontrollierte gedankliche Streifzüge sind kontroproduktiv.
    Bleiben Sie bei der Sache.
  4. Multitasking: Gleichzeitig verrichtete Tätigkeiten kosten Energie.
    Tun Sie eine Sache mit ungeteilter Aufmerksamkeit.
  5. Grübeln: Ständiges Wiederkäuen von Problemen halten Stressreaktionen im Körper aufrecht.
    Trainieren Sie Stille im Kopf.
  6. Unterdrückung von Gedanken: Belastende Gedanken zu verdrängen verschiebt sie ins Unterbewusstsein. Stellen Sie sich bewusst Ihren Sorgen und Ängsten.

Was Sie denken sorgt für „Stimmung“ im Körper und hält gesund oder schadet den Zellen. Sie sind am Steuer.

Duale Schulung

Life

Hybridseminar: Ein Teil der Gruppe im Raum, ein Teil im Homeoffice. Herausforderungen:

  1. Beide Gruppen im Blick halten.
  2. Kameralinse als Teilnehmer.
  3. Online-Wortmeldungen nicht übersehen.
  4. Lange Wortbeiträge aufteilen.
  5. Dialoge im Raum verkürzen.
  6. Sich nicht in einer Gruppe „verlieren“.

Tipps:

  1. Wortmeldungen der Gruppe im Raum wiederholen und zusammenfassen.
  2. Alle 60 Minuten kurze Pause.
  3. Onlinegruppe alle 5-10 Min. aktiv einbinden.
  4. Aufmerksamkeit gleichmäßig on- und offline verteilen.
  5. Sprechermikrofon und Lautsprecher nutzen.
  6. einen Laptop in den den Raum richten, so dass die Onlinegruppe die Offlinegruppe sieht.
  7. gute Balance zwischen Flipchart mit großen Bulletpoints. Für Details geteilten Bildschirm verwenden.
  8. 1-2 Stunden vorher die gesamte Technik einrichten und testen.
  9. Geschickte Preframes setzen, um alle im Boot zu haben und die Motivation hoch zu halten.
  10. Langsamer sprechen, Pausen machen, Befinden abfragen, kleine Übungen lockern auf.
  11. Laptop mit Onlinegruppe in Kameranähe platzieren.

Jetzt ist die Chance, sich neues Terrain zu erschließen und innere Blockaden bezüglich Technik zu überwinden.

Angst macht dumm

Angst macht dumm

Life

„Sollten wir uns sehen? Sind die Kinder nicht schon wieder in der Schule? Ist das nicht riskant? Was ist eigentlich jetzt erlaubt?“ Kennen Sie Gespräche dieser Art?

Freunde, Verwandte, Kollegen…man druckst herum, weiß nicht so recht, zögert hinaus. Angst und Sorge liegen in der Luft. Das wirkt sich psychisch aus in Form von Müdigkeit, Ungeduld, Konflikt und Schuldgefühlen.

Tipp: Vergeben Sie Ihren Mitmenschen schnell und überbewerten Sie diese Dinge nicht. Die Menschen sind nicht „Herr Ihrer Sinne“. Das Gehirn ist im Schutzmodus und funktioniert anders.

Angst macht dumm, könnte man sagen. Im wahrsten Sinn des Wortes. Die Blutgefäße im Frontalhirn, zuständig für Ratio und Planung, sind unter Stress verengt, damit die hinteren Teile des Gehirns, Leitstelle für Kampf- und Fluchtverhalten, gut versorgt werden.

Deshalb der Satz: „Er ist nicht er selbst (oder sie)“. Die Verhaltensvariabilität und Kreativität sind beschränkt auf Angriff oder Rückzug, also Selbstschutz. Übrigens: auch der Verdauungstrakt wird minderdurchblutet.

Effekt: Nährstoffe werden nicht so gut aufgenommen, Verdauung funktioniert nicht normal, Abfallprodukte werden nicht gut abgebaut. Was sagt Ihre Waage so?

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Führungstipps mitten in der Krise

Führungstipps mitten in der Krise

Life

Sie haben Kurzarbeit angemeldet, Mitarbeiter freigestellt oder zum ersten Mal ins Homeoffice geschickt? Auf diese Dinge kommt es in der Führung jetzt an:

+ Es herrscht Angst in der Belegschaft. Ihre Aufgabe ist, diese zu reduzieren, indem Sie über die Ängste offen sprechen.

+ Selbst, wenn Sie auch nicht mehr Informationen bieten können, müssen Sie täglich den Stand kommunizieren.

+ Schwören Sie Ihre Mitarbeiter wieder und wieder auf die gemeinsame Vision und das WHY Ihres Unternehmens ein.

+ Bügeln Sie nicht über die Sorgen Ihrer Mitarbeiter, indem Sie sagen „Ich kann da auch nichts tun, da müssen wir alle durch“, sondern hören Sie zu, hinterfragen Sie und helfen Sie bei der Lösungssuche.

+ Hilflosigkeit demotiviert zutiefst. Schaffen Sie Optionen und Handlungskompetenzen, seien sie noch so klein.

+ Sprechen Sie täglich persönlich, telefonisch und in Videokonferenzen mit Ihren Mitarbeitern bzw. Führungskräften. Hauptziel ist, psychische Probleme zu verhindern und das Teamgefühl zu erhalten.

+ Nach der Phase des Frusts und der Trauer über ausgebremste Ziele folgt neue Energie. Dafür bringen Sie täglich alle in Startposition! 

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