Coachen Sie schon oder managen sie noch?
Psychische Stabilität zu erhalten nimmt mehr und mehr Raum in der Führungsarbeit ein.

„Ich brauche inzwischen mehr Zeit, meine Mitarbeiter zu coachen und psychisch zu stabilisieren, als über die Aufgaben zu sprechen“, beschreibt ein Teamleiter seine Führungsaufgabe.

Psychische Balance nimmt mehr Raum ein

Das Selbstvertrauen der Mitarbeiter aufzubauen und die Selbstreflexion zu unterstützen, nimmt inzwischen viel mehr Raum in Gesprächen ein. Wurden diese Themen früher (vor etwas mehr als 5 Jahren) angesprochen, galt es als Schwäche und Leistungseinbruch. Lieber hat „man“ den Mund gehalten und durchgehalten, als die eigene innere Instabilität zu kommunizieren.

Burn-Out wird gesellschaftsfähig

Auch, wenn die wenigsten wirklich wissen, wie ein Burnout entsteht und schon gar nicht, wie man es verhindert, ist doch die Offenheit für diese Themen gewachsen. Gerade junge Menschen sprechen eher darüber. Sie müssen es sogar, denn die psychischen Erkrankungen nehmen vermehrt auch in der jüngeren Generation unter 35 zu.

Mehraufwand Mitarbeitergespräche

Geht es um die psychische Balance benötigen Sie mindestens alle zwei Wochen 1-2 Stunden Gesprächszeit für ca. 70% Ihrer Mitarbeier:innen – neben den zusätzlichen Besprechungen zu fachlichen Themen. Die restlichen 30% Ihres Teams laufen gut auf der Sachebene mit. Doch auch hier dürfen Sie den Dialog nicht übersehen. Sonst wird aus einem guten Selbstläufer irgendwann ein Burnout-Kandidat.

Coaching erhält die Arbeitsfähigkeit

Inhalt dieser regelmäßigen „Coachings“ zwischen Ihnen und Ihrem Co-Workern sind schwächende Vorannahmen, Überzeugungen oder Beliefs. Diese werden von der Mitarbeiter:in nicht einfach kommuniziert, sondern verbergen sich hinter einem Wirrwarr aus Schuldzuweisungen, Ausreden, Beschwerden und hausgemachten Problemen. Ihr Job als Vorgesetzter ist es, Ordnung hinein zu bringen, und die Kernthemen heraus zu arbeiten, um die Arbeitsfähigkeit zu erhalten.🔐

Psychologische Ausbildung

Dazu brauchen Sie ein gewisse Grundkenntnisse psychologischer Zusammenhänge. Psychologie ist ein Stück weit wie Mathematik. Es wirken bestimmte Prägungen, neuronale und biochemische Mechanismen und emotionale Muster, die Konsequenzen für das Denken und das Handeln bedeuten. Sie müssen hinter ihre eigenen Konditionierungen blicken, um Ihre Projektionen und Ausbrenn-Faktoren gut zu kennen. Außerdem brauchen Sie ein Know-How-Grundgerüst über Psyche und Zusammenarbeit.

Tipps für Führungskräfte

Für Einzelgespräche bedeutet das:

1️⃣ Sortieren Sie die einzelnen Themen mit der Mitarbeiter:in und hinterfragen Sie die Auslösersituationen. 

2️⃣ Danach klären Sie für sich, ob das ein Thema ist, bei dem Sie unterstützen wollen oder ob es psychologisch für Sie zu sehr in die Tiefe geht.

3️⃣ Spielen Sie Bälle zurück, wenn es um Dritte geht. Die Mitarbeiter:in holt sich am besten einen Realitätscheck, indem sie die dritte Person in ein Feedbackgespräch bittet. Begleiten Sie diesen Prozess.

4️⃣ Lenken Sie das Gespräch auf fachlich, sicheres Terrain, wenn Sie nicht wissen, wie Sie die Sache handhaben sollen. 

Der Punkt 4️⃣ ist deshalb so wichtig, weil Sie einiges kaputt machen können. Falsch gesetzte Worte, unbewusst verwendete hypnotische Sprachmuster und Anker könnten das Thema bei der Mitarbeiter:In verstärken. 


❗️Es ist wichtig, als Führungskraft psychologisch mindestens eine grundlegende Offenheit und Kompetenz aufzubauen. Gerade die jungen Mitarbeiter:Innen gehen viel offensiver mit mentalen Themen um und suchen Leader, die hier das Standing haben, zu helfen. 

Verdrängen, wegschieben und Gespräche umlenken funktionieren deshalb nicht langfristig, sondern verschaffen Ihnen lediglich Zeit, Ihre Vorgehensweise zu überprüfen und dann darauf zurück zu kommen.

Den Dialog mit sich selbst üben

Gerade das Thema Selbstreflektion verträgt mehr Augenmerk. Wer nicht aus einer Vogelperspektive auf sich blicken kann, tut sich schwer, lösungsorientiert an Probleme heran zu gehen. Man verzettelt sich in den eigenen Gedanken, während Prioritäten unklar bleiben. 

Selbstreflektion kann angestoßen und trainiert werden.

Effekte, wenn Führungskräfte coachen:

👍🏻eine starke Mitarbeiterbindung, 
👍🏻schnellere Zielerreichung, 
👍🏻mehr Effizienz, 
👍🏻wachsendes Engagement und 
👍🏻ein außerordentlich gutes Arbeitsklima!

Sie wollen Ihre Führungskräfte psychologisch ausbilden und weiterentwickeln?

Folgende Optionen biete ich Ihnen:

👉Einzelcoaching der Führungskraft.

Wir sprechen über aktuelle Themen, finden Lösungen für schwierige Situationen und entwickeln Gesprächsstrategien.

 👉Training der Führungsmannschaft

Mit dem Lead & Coach Programm werden Ihre Führungskräfte ausgebildet mit psychischen Zusammenhängen besser umzugehen und zu coachen.

Vereinbaren Sie einen Termin mit mir und wir sprechen über Ihre Themen.

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