1. Machen Sie sich rar. Sie sind kein Kindermädchen. Die Mitarbeiter sollten nicht denken, dass Sie ständig verfügbar sind. Schließlich sind Sie vielbeschäftigt.
  2. Gehen Sie nicht auf den Hype bezüglich „Vision“ und „Mission“ ein. Das ist eine Kamelle, die schon seit Jahrzehnten geritten wird und auch nichts gebracht hat. Sie müssen Geld verdienen, sonst nichts.
  3. Sie müssen nicht ständig erklären, warum Sie etwas tun oder entscheiden. Mitarbeiter haben Arbeitsverträge. Wer sich nicht daran hält, kann gehen.
  4. Halten Sie sich aus allen privaten Themen der Mitarbeiter heraus. Die müssen selber sehen, wie sie klar kommen. Arbeit ist Arbeit und Schnaps ist Schnaps.
  5. Sparen Sie sich die Zeit, Einzel-Feedbacks zu geben. Es genügt, wenn Sie Fehlverhalten Einzelner deutlich im Teammeeting kommentieren. Das spart Ihnen Energie und hat alle in einem Aufwasch dabei.
  6. Regen Sie sich nicht mehr über Gehaltsverhandlungen und Tarifwünsche der Mitarbeiter auf. Unterbinden Sie diese komplett. Wo kommen wir denn hin, wenn ständig gefeilscht wird?
  7. Schließen Sie Ihre Bürotür. Wer was will, kann sein Anliegen bei Ihrer Assistentin hinterlegen. So können Sie in Ruhe arbeiten.
  8. Grätschen Sie konsequent dazwischen, wenn ein Teamleiter nicht spurt oder Mitarbeiter Ihr Aufgabe nicht ordentlich erledigen. Im Zweifel nehmen Sie sich selbst den Kollegen vor. Hierarchie ist etwas relatives. Ihr Renomee hängt schließlich daran.
  9. Sie haben eine Idee? Fantastisch. Berufen Sie sofort alle Beteiligten ein und delegieren Sie die Idee mit hoher Dringlichkeit. So üben Mitarbeiter Priorisierung.
  10. Sparen Sie sich überflüssige Freundlichkeiten. Sonst kommen Sie sowieso nur unauthentisch rüber. Sie sind, wie Sie sind. Dazu dürfen Sie stehen.

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