Wie zuverlässig sind sie? Ein wesentliches Kriterium für Motivation und Vertrauen ist, dass sich der Chef an Absprachen hält. Dazu gehören pünktliche Lieferungen von versprochenen Infos, Terminvereinbarung für angekündigte Gespräche, Umsetzung von, für gut befundenen, Ideen der Mitarbeiter.

Lassen sie sich nicht zu Sätzen, wie „da müssen wir uns MAL zusammensetzen“, „das könnte MAN mal machen“, „ich schicke ihnen dann MAL was zu“ hinreißen ohne zeitnahes Follow-up. 
Solche Aussagen sind schnell gemacht, wenn sie gerade besonders begeistert sind oder wirklich glauben, sie werden es tun. Sie selbst wissen am besten, wie zuverlässig sie in diesen Dingen sind. Selbstmanagement ist gefordert.

Als Führungskraft sind sie überdies vielbeschäftigt. Sie können vieles delegieren, ja, aber prüfen sie auch hin und wieder, ob das Delegierte gemacht wurde? Das Ergebnis fällt auf sie zurück, ob sie wollen oder nicht. Und die Aussage „ich habe ja schließlich auch noch was anderes zu tun“ ist ein Demotivationsfaktor. Ausreden verhindern nicht den Bruch in der Beziehung.

Bevor sie aus einem Impuls heraus etwas zugestehen, ankündigen oder versprechen, sollten sie innerlich prüfen, ob sie wirklich Zeit, Lust und einen Nutzen haben. 

Mitarbeiter hören Ihre Zugeständnisse ganz genau und nehmen sie sehr, sehr ernst! Umso größer ist die Enttäuschung, wenn sie „wieder mal“ nur geredet haben ohne Taten folgen zu lassen. 

Tipp: Hören sie sich selbst zu. Sobald sie „könnte man mal“ oder Ähnliches sagen, schreiben sie es sofort auf ihre todo-Liste. Die kleinsten Kleinigkeiten können im Mitarbeiterkreise recht große Themen werden. Falls sie ein Zugeständnis nicht halten können, denken sie ans Absagen und erklären, warum Sie anders entschieden haben. 

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