Verzicht. Weihnachten ist das beste Training, Neinsagen zu lernen. Die Hauptsaison des Konsums zerrt an den Nerven. Ich bin überzeugt, dass wir uns weiterbewegen in eine Art von Gesellschaft, die Erfüllung aus dem Miteinander zieht, nicht aus „höher, schneller, weiter, MEHR“. 

Aber warum ist es schwer, auf etwas zu verzichten? Warum geraten wir in Mangeldenken, haben das Gefühl, nicht genug zu bekommen, selbst, wenn wir bereits die Lebensphase der Konsolidierung erreicht haben? (Frauen Mitte 40, Männer Mitte/Ende 50)

1. Weil wir mental, sozial und medial darauf konditioniert sind, zu verbessern, zu ersetzen, zu erneuern. Sich davon zu lösen, ist ein echter Entzugsprozess.

2. Weil wir dem psychischen Grundbedürfnis nach Lustbefriedigung und Unlustvermeidung Rechnung tragen. 

Je älter Sie sind, desto mehr sollte sich dieses Bedürfnis kontrollieren und von innen heraus steuern lassen. Können Sie es nicht, rennen Sie im Hamsterrad um Ihr Leben, bis selbiges Sie ausbremst. 

Oder wie sagte ein guter Freund: „Wir haben zwei Leben, das zweite beginnt, wenn wir erkennen, dass wir nur eines haben.“

Tipp: Sagen Sie sich beim Geschenke shoppen mit einem zufriedenen, satten Lächeln „Ich habe alles und brauche nichts“. 

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