Aktuelle Lektüre: „Lynne McTaggart, Das Nullpunkt-Feld.“ Ergebnisse aus 50 Jahren Forschung in der Quantenphysik auf den Punkt gebracht. Sehr inspirierende Erkenntnisse. Ich hatte mit Physik in der Schule nichts am Hut. Heute versuche ich alles, um zu verstehen. Und die Wissenschaft weiß inzwischen viel mehr, als der normale Mensch in der Schule lernt. Meine kleine Physik-Bibliothek kann sich langsam sehen lassen. Und ich verstehe längst nicht alles. Aber eines habe ich begriffen. Wir verfügen über „magische Kräfte“. Ich sage das deshalb, weil diese Dinge nicht sichtbar, nicht über die Sinne spürbar sind. Sie funktionieren über elektromagnetische Prozesse, über Quarks, Atome, Elektronen und all diese unsichtbaren „Teile“, die uns unsere Technologien ermöglichen.

Mentalisten sind mental gut trainiert

Doch was ist mit der menschlichen „Technologie“? Noch befinden wir uns diesbezüglich auf einem mentalen Steinzeitniveau. Nehmen wir zum Beispiel die „Empathie“.

Ein Beispiel aus dem Buch von McTaggart: Der „Backster-Effekt“. Cleve Backster, ein New Yorker Lügendetektor-Experte, wollte bereits 1967! herausfinden, ob Pflanzen „Emotionen“ in Form von elektrischen Signalen registrieren. Er zeichnete die galvanischen Reaktionen mit dem Lügendetektor auf, der „eigentlich“ menschliche Stressreaktionen über den Hautwiderstand misst. Dazu verbrannte er vor der Messung ein Blatt der Pflanze.

Ergebnis: Die Pflanze zeigte erhöhten Stress. Er registrierte bei dieser Pflanze die gleiche Stress-Reaktion, als er anschließend ein Blatt der Nachbarpflanze verbrannte. Backster vermutete eine Art elektromagnetischer Empathie zwischen Lebewesen. Das gleiche funktionierte übrigens auch zwischen Pflanzen und Tieren, selbst über 100te von Meilen!

Empathie ist nicht greifbar

Sie kennen das Gefühl, wenn sich jemand vor Ihren Augen in den Finger schneidet? Vielleicht haben Sie eine Gänsehaut, es kribbelt in der Magengegend oder sie verziehen das Gesicht, weil Sie es nachempfinden können. Selbst, wenn Ihnen am Telefon berichtet wird, wie sich „jemand“ das Bein gebrochen hat, fühlen Sie es geradezu selbst, richtig?

Kinder und Eltern – eine geheime Verbindung

Kinder bekommen Bauchschmerzen, wenn es der Mutter mental nicht gut geht. Sie fühlen sich krank, wenn Ihr Kind Schmerzen hat. Sie wachen nachts auf, weil Ihr Kind wach liegt. Es hat aber noch gar nicht nach Ihnen gerufen. Viele dieser Alltags-Beispiel zeigen uns, dass wir ein stilles, unbewusstes Mitgefühl haben.

Synchronizität über Entfernung

Nun sagt die Wissenschaft, das wären die Spiegelneuronen. Alles physisch erklärbar, solange man sich gegenüber steht. Doch was ist mit der Übertragung von einem Zimmer zum anderen oder über viele Kilometer, selbst, ohne miteinander zu sprechen. Beispiel: Sie denken an jemanden, die Person ruft an. Schon einmal erlebt? Oder Sie wollen zum Kollegen ins Büro am anderen Ende des Office, weil Sie dringend eine Info brauchen und prallen mit diesem an der Ecke im Flur zusammen. Er sagt überrascht: „Zu Dir wollt ich gerade!“

Kohärenz ist kein Zufall

Wir sind darauf nicht trainiert, weshalb es wie ein Zufall wirkt. Aber was, wenn Sie zu viel mehr fähig wären? Wenn es eben kein Zufall ist? Untersuchungen zur Folge übertragen wir mentale Ordnung auf andere. Immer derjenige, der innerlich gesammelter ist, bringt Kohärenz, also Balance in andere Systeme. Einfach ausgedrückt. Der Gelassenere steckt gestresste Menschen an. Sie entspannen sich im Umfeld von gelassenen Menschen. Warum? Physikalisch wäre es erklärbar, aber Ihr Verstand will es live und in Farbe sehen, richtig? Tja, dabei kann ich Ihnen nicht helfen. Aber ich kann Ihnen versichern, dass wir alle zusammenhängen und einander bedingen. Denken Sie positiv an andere und Sie übertragen es auf die jeweilige Person, egal, wo diese Person sich befindet. Und es wirkt fast genauso stark, als würde die Person sich selbst positiv zusprechen.

Tipp 1: Viele Ihrer Gefühle sind die anderer. Sie spüren andere Menschen in dem Moment, in denen Sie sich gegenseitig über die Sinne wahrnehmen. Körpersprache und Stimme anderer Menschen beeinflusst Sie, selbst, wenn Sie weit weg in der Kantine sitzen. Und da sprechen wir noch nicht über die Fern-Wirkungen. Sie können andere ausschließen und sich schützen. Das sollten Sie sogar trainieren, um Ihre Energie zu schonen.

Schaffen sie sich einen Schutz an. Visualisieren Sie eine Mauer, eine Hecke, eine Glaskuppel um sich herum. Am besten testen Sie das bei dem Kollegen, der Sie immer wieder in schlechte Stimmung bringt. Verhindern Sie es durch mentale Bilder. Aber nicht, indem Sie ihm die Pest an den Hals wünschen, sondern sich in einem geschützten Raum vorstellen.

Tipp 2: Hören Sie täglich mit geschlossenen Augen für 20 Minuten „weißes Rauschen“ über Kopfhörer oder eine angenehme Meditationsmusik, oder „Alphawellen“. Sie finden entsprechende Links auf YouTube. So schaffen Sie Ruhe im Kopf und finden zurück zur inneren Klarheit.

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