1. Zuhören!

Wer andere nicht sprechen lässt und sich nicht öffnet für die Meinung der Mitarbeiter, kann keine Offenheit und Transparenz erwarten. 

  1. Fragen stellen.

Mit geschickten Fragen kann die Führungskraft ein Gespräch führen, Menschen verändern und Ziele erreichen. Ohne Fragen entstehen Missverständnisse und teuere Fehler. 

  1. Emotionen managen.

Wer seine Gefühle im Griff hat und selbstverantwortlich steuert kommt klar und authentisch rüber. Blind ausagierte Emotionen überfordern andere und demotivieren.

  1. Gedanken kontrollieren.

Gedanken blockieren die Wahrheit. Sie färben alles mit der Vergangenheit. Eine Führungskraft, die auf ihren Erfahrungen herumreitet und andere nicht zum Zug kommen lässt, sieht nicht die Realität.

  1. Entscheidungen treffen.

Zu schnelle Entscheidungen oder gar keine sind kontraproduktiv. Deshalb macht es Sinn eine Entscheidungs-Strategie zu entwickeln, die zur eigenen Persönlichkeit passt.

  1. Inspirieren und begeistern.

Wer nicht animieren und Spaß verbreiten kann, wird vor allem die junge Generation schnell verlieren.

  1. Verkaufen und überzeugen.

Ohne die Überzeugung des Teams zur Sache, braucht die Führungskraft viel Kraft, um Nachzügler, Querschläger und Tarnkappenträger wieder einzusammeln.

  1. Menschen lesen.

Hinter die Augen eines Mitarbeiters oder Kunden zu blicken schafft die Basis für erfüllte Visionen und erreichte Ziele. Wer Menschen nicht wahrnimmt, sieht immer nur sich selbst in den Augen der anderen.

  1. Feedback geben.

Unsicherheit ist vorprogrammiert, wenn der Chef nichts oder falsche Leistungsbeobachtungen zurückmeldet. Ergebnis ist, dass alle machen, was sie wollen und nur per Zufall an einem Strang gezogen wird. Ob das dann der gewünschte ist, bleibt fraglich.

  1. Richtig delegieren.

Die richtige Person zur richtigen Zeit mit dem passenden Plan.

  1. Moderieren.

Sich raushalten, von oben drauf blicken, Ergebnisse visualisieren und den Mitarbeitern die Chance geben, ihr vollen Potenzial zu zeigen.

  1. Coachen.

Ziel ist es, gemeinsam mit den Mitarbeitern Agilität, Resilienz, Motivation, Kompetenz und Leistungsfähigkeit zu erarbeiten. Das geht nicht mit Ansage, sondern nur mit Unterstützung.

  1. Zeichen erkennen.

Wer sich nur um sich dreht, sieht nicht die Signale für Veränderung. 

  1. Auf das Bauchgefühl vertrauen.

Der Kopf hält länger an Dingen fest, als notwendig. Der Bauch weiß schon längst, was ansteht, auch wenn das Ego und der innere Verzögerer noch dagegen arbeiten.

  1. Fakten sammeln.

In Krisenzeiten und Veränderungsphasen sind es die Fakten, die verhindern, dass Hirngespinste zu ausgewachsenen Team-Panik-Attacken werden.

  1. Sich zusammenreißen.

Das Leben als Vorgesetzter ist ein Bühne. Deshalb gilt der Spruch „Ich bin halt so“ hier nicht. 

  1. Mitarbeiter respektieren.

Sie ticken anders, sie denken anders, sie fühlen anders. Recht haben alle. Augenhöhe ist gefragt.

  1. Andere Meinungen zulassen.

Lernen findet nur statt, wenn sich die Führungskraft aus der eigenen Komfortzone heraus bewegt.

  1. Team-Potenziale nutzen.

Es gibt Teamarbeit und Teamarbeit. 

  1. Erfolge feiern.

Wer ein Ziel erreicht, sollte darüber sprechen und es ausleben. Weiterreiten kann man später.

Das meiste lässt sich lernen. Wer diese Dinge nicht kann oder nicht bereit ist, dazu zu lernen, sollte nicht führen.

2 Comments

  • Fischer Heiko

    Um Gottes willen wieviele von denen muss man denn können um Führungskraft zu sein??? und vor allem gibt es denn jemanden der davon überhaupt irgendetwas versteht… sorry das ich wirklich kritisch bin:)

    • malaikaloher

      Lieber Heiko, tatsächlich ist das so. Als Führungskraft brauchst Du wirklich herausragende Fähigkeiten. Das heißt nicht, dass jede einzelne in Perfektion (gibt es eh nicht) ausgeführt wird. Aber! Es geht darum, an sich zu arbeiten und sich nicht bequem im Tagegeschäfts-Sessel zurück zu lehnen und in der allgemein Hektik davon abhalten zu lassen, an sich zu arbeiten. Und ja, es gibt Vorbilder, die vieles davon sehr sehr gut beherrschen. Es ist eine wahre Freude mit diesen Menschen zu arbeiten. Das soll nicht entmutigen, sondern vor allem daran erinnern, dass die weichen Faktoren Hand in Hand mit den Umsatzfaktoren gehen müssen. Letztlich passiert fast alles davon im Kopf, im Herz und durch Worte.

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