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AI und Sales – morgen ist gestern!

AI und Sales – morgen ist gestern!

Leadership, Life

Die künstliche Intelligenz nimmt Fahrt auf. Richten Sie sich darauf ein, dass in weniger als 5 Jahren die Prozesse im Sales zu 95% auf den Kopf gestellt werden. Darauf stellen wir uns ein:

  1. Beantwortung aller Kundenanfragen per Chat und Voice innerhalb von Sekunden. Bis zu 95% richtige Antworten in der jeweiligen Muttersprache des Kunden. Keine Wartezeiten, keine Fehler, kein „Ich weiß nicht…“, „bin ich nicht zuständig…“, „war ich im Urlaub….“.
  2. Analyse der Kundenbedürfnisse und Leads mit anschließenden Empfehlungen für die Verkäufer, welche Produktlinien für einen Kunden langfristig sinnvoll sind. Erinnerung an vergessene Leads.
  3. AI hat immer Zeit, ist in jeder Lage gut drauf und aufmerksam, hört stets zu, vergisst nichts, weiß alles über den jeweiligen Kunden, kennt alle Produkte und Markttrends in der Tiefe, stellt in Sekunden Berechungen fertig und analysiert Kundendaten.
  4. Berater müssen keine komplexen Analysen, Programmwechsel, Dateneingaben, Berichte oder Hochrechnungen mehr machen. Sie haben Zeit für den Kunden.
  5. AI schult die Verkäufer am Platz. Sie hört und sieht bei Gesprächen zwischen Kunden mit Vertriebsmitarbeitern zu. Auf Basis verwendeter Keywords und der Analyse der Stimmprofile empfiehlt sie dem Verkäufer vor, während und nach dem Kundenkontakt, wie er kommunizieren und argumentieren soll. Sie erkennt negative Entwicklungen oder Upsell-Chancen schneller, als der Berater.
  6. AI sucht den richtigen Berater für einen Kunden aus. Eine gleiche Bedürfnislage macht symphatisch.
  7. Kundendatensätze sind immer verfügbar, auch wenn ein Berater das Unternehmen verlässt.

Die Frage, die ich als Speaker immer wieder gestellt bekommen:

„Was heißt das nun für uns Menschen? Werden wir total ersetzbar?“

An vielen Stellen ja, z.B. im Call Center. Im First Level-Support wird es schwierig. Basisfragen kann ein Chatbot wesentlich schneller und verlässlicher beantworten. Und das bereits heute. Im Second Level sieht es schon wieder anders aus, wenn es um das Verstehen komplexer Zusammenhänge geht. Die Berufe werden sich verändern, die Anforderungen an Menschen auch.

Die künstliche Intelligenz (Siri, Watson und andere) kennt Sie als Mensch bald besser, als Sie selbst. Sie sammelt Daten über Sie und kann auf Wissensdatenbanken dieser Welt zugreifen, um Zusammenhänge aufzudecken und Empfehlungen bzw. Reaktionen zu erzeugen. Sie wird stets dazu lernen und gerade im Vertrieb Kunden mit laserscharf passenden Angeboten versorgen. Die Technologien sind bereits im Einsatz. Sobald Ihr Unternehmen investiert, wird sich radikal alles verändern.

Machen Sie sich bereit für den Change

Ihre Kunden werden diesen technologischen Helfern sehr viel Vertrauen schenken, weil sie immer menschlicher wirken und die Bedürfnisse befriedigen. Sie bleiben stets höflich, sind fachlich unschlagbar und dabei nett und zuvorkommend. Der perfekte Geschäftsparnter und darüber hinaus ein bester Freund, der einen nimmt, wie man ist. Und da beginnen auch gleich die Probleme und tut sich gleichzeitig die Lücke für Sie als Verkäufer auf. (Ich will in diesem Artikel nicht auf die psychischen Herausforderungen eingehen, die die künstliche Intelligenz für uns Menschen bereit hält. Mir geht es darum, Ihnen zu zeigen, wo Ihr Weg im Vertrieb hingeht.)

Was bleibt für uns noch übrig?

Was eine künstliche Intelligenz in absehbarer Zeit nicht kann, ist Bewusstsein, Abstraktionsvermögen und Intuition erzeugen. Sie als Verkäufer aus Fleisch und Blut haben die große Chance, die Ergänzung zur Technologie zu sein. Sie sind spürbar, können die Hand schütteln, Erfahrungen austauschen und einen Raum mit Leben füllen. Sie sind keine perfekte Fassade, die keinen Fehler macht. Sie sind auch mal schwach oder nahbar. Sie können sich mit dem großen Ganzen verbinden und emotionale und geistige Höhenflüge erleben.

Das klingt jetzt sehr abstrakt, für manchen sogar spirituell oder esoterisch. Aber das werden die Dinge sein, auf die es in Zukunft ankommt. Die Technologie übernimmt die Perfektion. Das kann uns Menschen wirklich entlasten, weil wir längst an unsere Grenzen kommen, mental, energetisch und emotional. Wir können diesen Anspruch jetzt abgeben. Ja, dafür brauchen wir Regeln und es wird eine soziale Anpassung geben. Als Soziologin habe ich mich mit der Psychologie der Gesellschaft viel beschäftigt. Es wird eine ganz neue Art des Miteinanders geben und ein neues Bewusstsein für Gesellschaft und Verantwortung. Aber das ist nicht unser Thema hier. Mich beschäftigt das aktuell nur den ganzen Tag, weshalb ich mich kaum zurück halten kann. Ich selbst bin inzwischen soweit, dass ich mich nicht mehr wehre, sondern fasziniert und neugierig auf das blicke, was vor uns liegt. Und diese fast kindlich wissbegierige Einstellung dazu möchte ich Ihnen nahe legen.

Verkaufen wird menschenorientierter denn je

Haben Sie aktuell noch das Gefühl, zu viele Systeme zu bedienen? Sind Sie zu wenig Zeit am Kunden und müssen zuviel Zeit mit Report und Berichtschreiberei verbringen? Das wird sich in kurzer Zeit verändern. Sie werden effizienter sein, strukturierter, entlasteter, aber eben auch menschliche wesentlich mehr gefordert. Fachliche Fähigkeiten sind wichtig und gut, aber in Zukunft nicht mehr das Hauptkriterium für einen guten Verkäufer. Worauf es jetzt ankommt ist Intuition, Bewusstsein und das Herstellen einer Verbindung zum Kunden, weit über das hinaus, was Sie bis jetzt über Kundenorientierung und Kundebeziehung gelernt haben.

Bereiten Sie Ihre Leute vor!

In meiner Keynote „Surf your life – 3 Schlüssel zum Erfolg (mit AI)“ zeige ich Ihren Mitarbeitern, was auf Sie zukommt und wie Sie Ihre menschliche, emotionale und mentale Kompetenz ausbauen. Ob Führung, Sales oder AI-Change – es ist Zeit, sich zu beruhigen und in die Akzeptanz zu gehen, gemeinsam, positiv und mit Vertrauen.

http://www.malaikaloher/vorträge

Krankenstand blamiert Arbeitgeber

Krankenstand blamiert Arbeitgeber

Leadership

„Ich habe versucht, einen Termin mit meinem Chef zu kriegen, aber der meldet sich nicht zurück. Scheint ihn nicht zu interessieren, wie es mir geht“, erklärt der Software-Spezialist nach inzwischen zwei Monaten Ausfallzeit mit diagnostizierter Depression. Krankgeschrieben ist er weitere drei Monate, vorerst. Einen Reha-Platz hat er noch nicht. Das System hält ihn hin, mit Medikamenten und der Bitte, zu Hause zu bleiben und zu warten. Er schämt sich und fühlt sich im Stich gelassen, von den Profis und seiner Firma, die ihn die letzten Jahre so hochgelobt hat für seinen Expertise.

„Aus den Augen, aus dem Sinn“

Solche Situationen lassen Mitarbeiter frustriert nach Alternativen suchen. Zurück in ihre Unternehmen wollen sie am liebsten nicht. Warum auch? Das Gefühl von Nutzlosigkeit, nicht dazu zu gehören, nichts mehr wert zu sein, ist überwältigend. Sie nehmen die rosarote Brille ab und erkennen, dass sie nur ein Rädchen sind, das einfach ausgetauscht wurde. „Mein Chef ist weitergezogen, hat mich ersetzt und will nichts mehr damit zu tun haben. Ich bin sozusagen nur eine Last auf der Payroll“, so der kranke Kollege. Und das erzählt er jedem, der es hören will.

Zahlten, Daten, Fakten

Aber sehen wir uns zunächst die Zahlen an: Die Entgeldfortzahlungen für kranke Mitarbeiter lagen in Deutschland 2006 bei rund 25 Milliarden Euro und stiegen bis 2017 auf schätzungsweise 60 Milliarden Euro. Berücksichtigt man die Überalterung der Gesellschaft, gestiegene Gehälter und stellt die von den BKK nicht mitgerechneten Kurzzeiterkrankungen ohne Attest dagegen, bleibt es doch ein gewaltiger Betrag. Die Hälfte aller Ausfallzeiten erfolgte durch schwerwiegende Krankheitsfälle. Hauptursachen sind Muskel- und Skeletterkrankungen, gefolgt von psychischen Erkrankungen. (Quelle https://www.iwd.de/artikel/krankenstand-in-deutschland-arbeitnehmer-fallen-laenger-aus-377618/)

Führungskräfte machen Stimmung

Im Zuge der Debatten um Arbeitgeberattraktivität, NewWork, Worklife oder War4talents ist dieses Verhalten von Führungskräften verwunderlich. Denn gerade jetzt wäre das „sich kümmern“ nicht nur hilfreich für die Genesung der bezahlten Arbeitskraft, sondern auch für die positive Außenwirkung des Unternehmens. Prüfen Sie doch mal, wie Sie im Unternehmen über Kollegen sprechen, die länger krank sind. Respektvoll oder bagatellisierend? Fallen Sätze wie: „Naja, das war eh klar, der war schon immer eine Prinzessin.“, „Mimimi“, „Also ich verstehe das nicht, mir würde das nicht passieren. Ist halt doch ein Weichei.“, „Kaum zwickt es im Kreuz, macht er krank.“, „Burnout, ha!, bezahlten Urlaub macht er….ich könnte mir das nicht erlauben, dann würde hier alles zusammenbrechen.“

Kollegen als Spiegel

Machen Sie sich bitte bewusst, solche Sätze spiegeln ihre eigene Überzeugungen wieder. Dürfen Sie krank sein? Was würde es für Sie bedeuten, wenn Sie ausfallen? Welche Einstellung haben Sie Menschen gegenüber, die nicht mehr arbeiten können? Eine Chance, mehr über sich selbst zu lernen, statt den Selbstwert durch das Abwerten anderer aufzupolieren. Hinzu kommt, dass Sie vielleicht in diesem Moment Sympathisanten finden, die ebenfalls auf dem „Nur die Harten kommen in den Garten“-Trip sind, statt dankbar, dass sie gesund und munter noch nie eine solche Lebenskrise durchstehen mussten. Die Sympathisanten könnten allerdings schnell zum Verhängnis werden.

Flurfunk funktioniert auch nach extern

Alles, was Sie sagen könnte nicht nur zum kranken Kollegen durchdringen, sondern macht auch intern Stimmung. Menschen sind sehr wankelmütig mit ihren Sympathien. Heute lächeln sie über Ihren Witz und morgen bezichtigen sie Sie bei Kollegen der Unmenschlichkeit. Sie erzeugen Angst und Scham bei denen, die vielleicht kurz vor dem Ausfall sind. Und glauben Sie nicht, dass es keine Auswirkung auf das Teamklima hat. Jeder Mensch ist im Normalfall 1-2 Mal pro Jahr richtig krank, mit Fieber und Ruhebedürfnis. Das Problem ist, dass wir das nicht respektieren und uns mit Medikamenten gedopt zur Arbeit schleppen. Nicht auskurierte Krankheiten führen langfristig zu Folgeschäden im Körper. Es muss einfach ok sein, krank zu sein.

Langzeiterkrankungen verhindern

Im Alter reagiert der Körper auf Jahrzehnte gelebter Ernährung, Bewegung, psychischer Belastung und Verschleiß. Wer als Arbeitgeber unterstützen will, kümmert sich um die Gesundheit der Mitarbeiter in allen Belangen. Betriebliches Gesundheitsmanagement ist die eine Variante. Die andere ist Aufmerksamkeit, Zusammenhalt und hinter dem Menschen stehen. Sprechen Sie öfter mit den Kollegen über ihr Befinden. Hören Sie zu. Auch denen, die nicht so beliebt sind. Schon bevor jemand ausfällt. Sie müssen nicht zwingend deren Probleme lösen, aber gehört, gesehen und verstanden zu werden wirkt sich schon auf das Wohlbefinden aus.

Schmusekurs ist nicht gleich Profitverlust

Und damit das Unternehmen eben nicht zuviele Kollegen „mitschleppt“, die nicht perfomen, habe ich hier noch die 3 Erfolgsfaktoren, wie Sie in jedem Fall nicht nur den Krankenstand reduzieren, sondern auch erfolgreicher arbeiten.

Ihr Unternehmen soll erfolgreich sein? Sorgen Sie dafür:

Ihr Unternehmen soll erfolgreich sein? Sorgen Sie dafür:

Leadership

Sie brauchen genau 3 Dinge, um Ihr #Team bzw. #Unternehmen an die Spitze zu #führen.

  1. Eine gemeinsam #Vision, die fernab von materiellen, egoistischen oder wettbewerbsorientierten Themen liegt. Durch sie sind alle Mitarbeiter auf einem gemeinsamen Weg, der sie motiviert und zusammenhält.
  2. Der Level an #Kompetenz jedes Einzelnen muss auf dem höchsten Niveau sein und bleiben. Wer nicht permanent lernt, gefährdet das System und fällt über kurz oder lang heraus.
  3. #Verlässlichkeit aller Beteiligten. Ohne Ausnahme hält sich jeder an Vereinbarungen, Timelines und Absprachen. Dadurch entsteht Vertrauen, das wiederum verbindet und natürlich geht es wahnsinnig schnell voran.

Problem:

zu 1.: Ist die Vision nicht größer, als die gesamte Belegschaft zusammen, sondern verfolgt einen materialistischen oder moralischen Zweck, wirkt sie trennend, statt verbindend.

Fühlen sich Menschen getrennt, entsteht Raum für Wut, Traurigkeit, Angst, Frust und andere negative #Emotionen. Diese schalten das #Nervensystem auf Kampf- und Fluchtreflex. Effekt ist #Stress. Andauernder Stress macht süchtig nach den beteiligten Hormonen, z.B. Adrenalin oder Cortisol. Unbewusst erzeugen Menschen Situationen, mit Hilfe gedanklicher Abfolgen, die für den „(negativen, aber gewohnten) emotionalen Kick“ sorgen, der sie lebendig fühlen lässt. Dazu braucht es nur einen Gedanken!

zu 2. und 3.: Im Stressmodus können Kollegen nicht an ihrer Kompetenz arbeiten, weil Lernen #Kreativität erfordert. Der kreative Teil des Gehirn geht im Kampf- und Flucht-Modus offline. Zusätzlich beginnt die Person durch #Aktivismus unstrukturiert und unvorhersehbar Dinge zu tun, die den Schmerz (die Emotion) lindern sollen. Der Kollege hält sich nicht mehr an Vereinbarungen. Die Verlässlichkeit und das Vertrauen geht gegen 0, was den Stress-Modus anfeuert. Ein Teufelskreislauf.

Vision, Kompetenz und Verlässlichkeit sind es, woran Sie gemeinsam arbeiten, worauf Sie bei der Personalauswahl ohne Kompromisse wert legen und was Sie von Ihren Mitarbeitern und von sich zu 100%!!! einfordern sollten.

KI und Bewusstsein – Mediale Verkümmerung im Unternehmen?

KI und Bewusstsein – Mediale Verkümmerung im Unternehmen?

Leadership, Life

Ersetzt #KI den Menschen? Die Frage allein fühlt sich schon schrecklich an, oder nicht? Wem der Job vom Computer „geklaut“ wird, vergeht das Lachen. Inzwischen entwirft die KI Bilder und Musikstücke, also Kunst zu entwerfen. Die Bilder sind spannend, die Musik…naja, aber in 5 Jahren werden die Prozesse so ausgereift sein, dass wir den Unterschied kaum mehr hören. Wie? Über so genanntes #DeepLearning .

„Ein neuronales Netz in der #IT funktioniert genauso. Anstatt dass physische Prozesse jedoch elektrochemische Konzentrationen in Nervenzellen und letztlich die Körperhaltung verändern, passen #Algorithmen mathematische Variablen ihrer internen Rechenschritte an. Eine Rechenoperation wird so zum Neuron. Gekoppelt an andere Rechnungen entstehen neuronale Netze. Werden viele Schritte miteinander verschaltet, spricht man vom Deep Learning“ (quelle: Spektrum der Wissenschaft)

Wegschauen macht Angst

Nun gut, wir können den Kopf nicht in den Sand stecken. Selbst ich habe inzwischen meiner Tochter eine #Alexa zugestanden, wenn auch widerwillig. Gleichzeitig habe ich den Fernseher rausbefördert, um den #Medienkonsum zu reduzieren. Schräg! Und was mache ich? Musik über #Sprachsteuerung hören….klar! In die Falle getappt. Weil es eben so einfach ist! Und ich ziehe nicht täglich den Stecker, wie ich mir vorgenommen habe. Die Kinder sprechen mit ihr ganz natürlich, kapieren Befehle schnell und hinterfragen nicht, warum und wie das funktioniert. „Aber hört die nicht immer mit?“, fragt eine Freundin. „Jap“, sage ich und ziehe die Schultern hoch.

Der Ablauf erinnert mich an die Einführung des Smartphones. Anfangs wehren wir uns und am Ende kann ich keine Überweisung mehr ohne #Smartphone erledigen. Bequemer ist es allemal. Und wir stehen ganz am Anfang. Die nächste Generation KI steht vor der Tür. Nun können wir uns weiter wehren oder damit auseinandersetzen. Letzteres ist ein gutes Mittel gegen Angst und Misstrauen. Je mehr Wissen Sie darüber haben und je genauer Sie die Sachlage durchdringen, desto besser. Daran führt kein Weg vorbei. Auch wer nicht im IT-Sektor tätig ist, MUSS sich weiterentwickeln.

Schlauer sein, als die Technologie

Manchmal frage ich mich, warum wir immer weiter gehen müssen in der Technologie? Warum treibt uns diese wahnsinnige Unzufriedenheit mit dem, was ist, weiter? Aber das ist menschlich, richtig? Wir wollen uns entwickeln. Sollten wir also nicht genauso unzufrieden sein mit unserer Fähigkeit, sinnvoll im Alltag mit Technologien umzugehen? Den Kindern Achtsamkeit beizubringen und uns selbst zu verändern?

„Die nächste Generation KI wird besser wissen, was Du brauchst, als Du selbst“, so ein befreundeter IT-Security-Experte. Körperdaten werden verarbeitet, bisheriges Verhalten getrackt, mit dem Zugriff auf unzählige Datenvorkommen weltweit verglichen…die KI kann uns an vielen Stellen positiv unterstützen. Das rede ich mir zumindest ein, wenn ich dieses seltsame Gefühl von Hilflosigkeit empfinde. Der Kontrollverlust ist der Torpedo für das psychische Grundbedürfnis nach Sicherheit. Gerade deshalb ist es so wichtig, sich fachlich tiefer damit zu befassen. Fakten schaffen Sicherheit.

Schöne neue Welt

„Beispiel: In China sind inzwischen manche Klassenzimmer mit auf künstlicher Intelligenz beruhenden Kameras und Scannern für Gehirnwellen ausgestattet, mit denen der Konzentrationsgrad der Schüler überwacht wird.“ (Niall Ferguson)

Was auch immer noch an #ScienceFiction auf uns zukommt. Die Kontrolle, das Machtstreben und der dazu gehörige Versuch der Verdummung der Massen bleiben uns erhalten. Unser Job ist es jetzt, zu lernen. Zu lernen, die Kontrolle zu behalten. Die Kontrolle über unser Mensch-Sein, die Menschlichkeit und diesen wunderbaren Planeten.

Mensch will leben

Was die Maschinen vermutlich nie lernen, ist #Bewusstsein. Der menschliche Lebenswille, Lernen durch Erfahrung, Handeln aus Überzeugung, Ich-Gefühle, Gedanken und Empfindungen sind rein menschlich. Das Gefühl beim Streicheln eines Tieres, wenn Sie ein Baby im Arm halten, die Farben einer Blume bewundern, Liebe empfinden oder andere Menschen spüren. Ganzheit, die Verbindung mit der Natur, Glück und Ekstase. Das alles bleibt uns vorbehalten. Also sollten wir daran arbeiten, als Ergänzung zur Technologie unser Bewusstsein, unser Selbst und unsere zwischenmenschlichen Fähigkeiten weiter auszubauen. Anstatt uns auf die Technologie zum „Fühlen aus der Konserve“, also computergestützte Realität im Wohnzimmersessel zurückzuziehen (Augmented Reality).

Zirkusaffen

Das wäre nämlich das Ende unserer herausragenden Fähigkeiten. Wir würden zu dressierten Affen, die highlight-getriggerte Dopamin-Erfahrungen (Belohnungshormon) jederzeit und ohne Anstrengung konsumieren. Wäre das ein Science Fiction Szenario, wären die Sozialen Medien die Vorstufe zur Massenhypnose auf Basis hirneigener Botenstoffe. Unser Hirn reagiert auf Bilder ebenso stark, wie auf reale Erfahrungen. So lässt sich auch ein erotisches Erlebnis im Gehirn nachspielen, was zu den gleichen Gefühlen führt, wie echte #Erotik. Nur, der Körper eines anderen Menschen ist nicht mehr beteiligt. Auch dafür wird sicher bald eine Technologie bereit stehen.

Was ich sagen will, wir müssen unseren Verstand dazu benutzten, uns gegen die Suchtfaktoren zu wappnen. Das heißt nicht, sie ganz zu lassen, es heißt nur, „bewusst“ damit umzugehen. Eines unserer psychischen Grundbedürfnisse ist das Bedürfnis nach Lustgewinn und Unlustvermeidung und darauf zielen Konsum-Technologien ab (z.B. Apps, Computerspiele…). Belohnungsgefühle machen uns abhängig, lassen uns eben nicht mehr bewusst entscheiden.

Der nächste Schuss

Wir suchen dann nur noch den nächsten Endorphin-, Serotonin-, Oxytocin oder eben Dopamin-Schuß. Deshalb ist es z.B. inzwischen wirklich schwierig, zu flirten, oder mit Menschen in Kontakt zu treten, weil sie im echten Leben nebeneinander an der Bushaltestelle, am Flughafen, im Zug ins Handy/Laptop glotzen. Schon mal von „Phubbing“ gehört? Ein echter Beziehungskiller.

»Phubbing« ist eines der neuen Kunstworte, das unschöne Seiten der Digitalisierung auf den Punkt bringt. Der Mix aus dem englischen »phone« und »snubbing« – jemanden vor den Kopf stoßen – bezeichnet Unterbrechungen vor allem durch Mobilgeräte, zum Beispiel in Form von Lesen oder Versenden von Textnachrichten, die beim Gegenüber als Unaufmerksamkeit oder Geringschätzung ankommen können.“ Christiane Gelitz

Das Prickeln bei Augenkontakt, die Fähigkeit, mitzufühlen, in emotionale Erzählungen des Gegenüber einzutauchen, gemeinsam lachen, sich verbunden fühlen, sich aufeinander fokussieren und hinter die Augen blicken. Der Verzicht darauf ist der Preis.

Stress und Zeitmangel

Die Abhängigkeit zu befriedigen kostet enorme Zeit, die wir z.B. am Handy verbringen. „Ich komme zu nichts“, sagt eine junge Frau (28) im Coaching und beschreibt Stresssymptome. Ihre Handynutzung liegt bei ca. 3,5 Stunden pro Tag außerhalb der Arbeitszeit. 3 Stunden Videos sehen, Apps checken, Posts beantworten, posten, Soziale Medien durchschauen, Apps checken, eigene Posts auf Likes checken etc. 3 Stunden Zeit, die nicht in die eigene Erfahrung, das Lernen oder echte Leben und den Kontakt in #Echtzeit investiert wird.

Das Zeit-Thema führt zu noch mehr technologischer Unterstützung, die uns angeblich Zeit spart. So werden keine ganzen Bücher mehr gelesen, sondern damit geprahlt, dass in einer #App die Zusammenfassungen gelesen werden können und man damit viel mehr in weniger Zeit „gelesen“ hätte. Ein Buch zu lesen bedeutet, sich zu fokussieren, zu konzentrieren, einzutauchen, dran zu bleiben, in der Tiefe verstehen und Sprache zu entschlüsseln. Die Konzentrationsspanne z.B. auf Videos im Netz liegt inzwischen bei unter einer Minute, bzw. sehen wir uns z.B. Lehrvideos „nebenbei“ an. Dieses Verhalten verringert die #Kreativität, stört die soziale und emotionale Kompetenz und löst Stress aus. Was wir tun müssen, ist, uns weiterhin zu begegnen, uns auseinanderzusetzen, miteinander zu lernen, zu leben, zu erleben und zwischenmenschlichen Druck aushalten bzw. Konflikte lösen.

Digitalisierung und Mitarbeiter

Das #Selbstbewusstsein ist bei vielen jungen Menschen gering ausgeprägt. Dort müssen wir ansetzen und unterstützen. Wir, die wir noch mit der Wählscheibe Kontakt halten gelernt haben. Deshalb plädiere ich, neben dem Digitalisierungs-Druck in Unternehmen auch die Entwicklung von Bewusstsein nicht zu verpassen und fälschlicherweise Menschen mit Maschinen gleich zu setzen. Schrauben Sie die Ansprüche in emotionaler und sozialer Kompetenz nach oben, sorgen Sie für mentale Gesundheit. Zwingen Sie Ihre Mitarbeiter in echte Erlebnisse und trainieren Sie deren Kommunikationsfähigkeit. In der Personalentwicklung wünschen immer mehr Unternehmen digitale Lernerfahrungen. Ich bin auf den Zug aufgesprungen und es ist höchst unbefriedigend. Denn lernen aus der Konserve ist nicht echtes lernen. Es kann nur unterstützen. Vergessen Sie nicht, Ihre Mitarbeiter und Führungskräfte müssen im Job miteinander agieren, sehen sich in der Regel täglich und geraten in Situationen, die emotional und mental anspruchsvoll sind. Das lässt sich nicht in einem Online-Kurs lernen. Der kann Wissen anreichern, aber das Üben muss in der Praxis stattfinden, jeden Tag.

Sozial vor medial

Ich sehe Billardtische, Kicker, Meetingecken und andere soziale Aktionen im Unternehmen nicht als Incentive für Millenials, sondern als Training, sich selbst zu spüren und zu erleben, andere Menschen auszuhalten und sich auszuprobieren. Ebenso in Workshops, Trainingsmaßnahmen oder gemeinsamen Unternehmungen. Längst geht es dabei nicht mehr um Wissensvermittlung, sondern um die Nutzung der Gruppendynamik zur Weiterbildung im Erlebens-Fall.

#selbstbewusstsein #augmentedreality #IT #deeplearning #app #phubbing #stress #achtsamkeit #medienkonsum #sprachsteuerung #alexa #smartphone #resilienz #emotionalekompetenz #persönlichkeitsentwicklung #digitalisierung #KI #innovation #bewusstsein #mindfulnes #speaker #leadership #malaikaloher

Fehlentscheidung „Kompromiss“

Fehlentscheidung „Kompromiss“

Life

Angenommen Sie oder Ihre Mitarbeiter tun etwas und sind dabei schlecht gelaunt oder ungeduldig. Dann war die Handlungsentscheidung fehlgeleitet. Entscheiden Sie nämlich entgegen Ihrer eigentlichen Beweggründe, wird die Aufgabe zur Quälerei. Kompromisse sind nur für eine gewisse Zeit tragbar.

Definition aus dem Gabler Wirtschaftslexikon

#Motivation ist der…
„…Zustand einer Person, der sie dazu veranlasst, eine bestimmte Handlungsalternative auszuwählen, um ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen und der dafür sorgt, dass diese Person ihr Verhalten hinsichtlich Richtung und Intensität beibehält(…)“. – Prof. Dr. Günter W. Maier

Befinden Sie sich im „Müssen“-Modus, haben Sie vermutlich aus einem sekundären Gewinn heraus zu einer Sache „Ja“ gesagt, z.B. um sich mit jemandem gut zu stellen, sich im Unternehmen gut zu platzieren, Konflikten und Problemen aus dem Weg zu gehen etc.

Vorgeschobene Gründe halten nicht lange

Ihre primären Motive allerdings sprechen „eigentlich“ dagegen, weil Sie z.B. lieber etwas anders tun wollten, die Tragweite und Konsequenz für Ihren Alltag nicht bedacht haben, die Tätigkeit nicht zu Ihrer oder anderer Zufriedenheit erledigen können, etc.

Ist die Motivation stimmig mit der Tätigkeit, bleiben Sie im Begeisterungs-Modus und Ihre Haltung ist konzentriert, aber entspannt, selbst bei gewaltigem Workload. Sie haben geradezu endlos Energie.

Sind Ihre Motive fern ab Ihrer Tätigkeit werden Sie das nicht lange durchhalten. Sie arbeiten sozusagen auf einen Punkt hin, an dem eine Sache beendet ist und Sie sich endlich dem widmen können, was wirklich für Sie zählt. Problem dabei ist, dass Menschen, die sehr lange demotiviert an einer Sache dran bleiben müssen, irgendwann verlernen, die wahren Motive zu spüren. Sie wissen nicht mehr, was Sie wollen.

Motivationskiller „Stalking“

Ergebnis ist eine schleichende Unzufriedenheit. Wer nicht mehr weiß, was er eigentlich will, beginnt, die Träume anderer zu den eigenen zu erklären. Damit liefert er sich entweder der Handlungsfähigkeit andere aus und hängt sich an deren Sporen oder beginnt, sich mit den „Besseren“ zu vergleichen. Nämlich mit denen, die dem Anschein nach bereits ihre Träume umgesetzt haben. Die sozialen Medien machen es möglich. Highlight über Highlight anderer Leben prasseln auf ihr Streß-malträtiertes Gehirn ein. Digitale Lern-Plattformen gaukeln Ihnen vor, Sie dabei zu unterstützen, Ihre Träume zu verwirklichen. ABER!

Was will ich eigentlich?

Wer sagt Ihnen denn, was Sie überhaupt wollen? Im Job, mit Ihrem eigenen Business, in Ihren Beziehungen, Ihrer Gesundheit, Ihrer Fitness, als Eltern oder in Ihrer Freizeitgestaltung. Sie verbringen Stunden täglich, andere dabei zu beobachten, wie sie vorbildhaft leben, was Ihnen nicht gelingt…und verpassen wertvolle Zeit, sich mit sich selbst auseinander zu setzen.

„Es ist, als hätte ich eine Wand im Kopf. Kaum denke ich über meine Ideen nach, blockiert mein Kopf und ich bin neidisch auf die Menschen, die schon glücklich leben“, so eine Architektin, die als Büroassistenz arbeitet und von der Selbständigkeit träumt.

Echte Vorbilder gibts kaum mehr

Das Gehirn sucht #Rolemodels, es braucht Vorbilder, denen es nacheifern kann. Gar nicht mehr so einfach in der digitalen Zeit. Entweder sind die Vorbilder so weit von der eigenen Realität weg, dass es ein ferner Traum bleibt oder man ist sich gar nicht sicher, ob dieser #Influencer, #Blogger, #Onlineentrepreneur überhaupt die Wahrheit sagt.

Wir leben in einer Welt von Blendern, Posern, Narzisten und Angebern. Dahinter steckt ein Mix aus überspielter #Depression, #Burnout und chronischen #Erkrankungen, der sich gewaschen hat.

Und ich sage Ihnen jetzt den einzigen Menschen, der Ihnen die Lösung bringt. Der einzige Mensch, der weiß, wer Sie sind, was Sie suchen, wie Sie es erreichen und über Blockaden hinweg gehen. Der Mensch, der Ihnen die Liebe und Aufmerksamkeit geben kann, nach der Sie sich sehnen. Und der Mensch, der als Einziger voll und ganz die Wahrheit sagt.

Sie selbst!

Schalten Sie offline und blicken Sie nach innen. Hinter der Angst, dem Frust, der Wut sitzt die Lebensfreude, Verspieltheit, Erfüllung und Ruhe die Sie suchen! Und dann klappt auch alles, was Sie anpacken!

Brauchen wir noch Hierarchien?

Brauchen wir noch Hierarchien?

Leadership

Stellen Sie sich eine Herde Wildpferde vor. Ein junger Hengst legt sich mit dem Leithengst an. Der Leithengst separiert den Junghengst von der Gemeinschaft. Erst, wenn der Rebell eindeutig Demut und Reue zeigt, wird er wieder aufgenommen. Auch in Ihrem Unternehmen gibt es eine klare Hierarchie, an die sich alle halten sollten. Also JA!. Wir brauchen Hierarchien, aber anders.

Chef ist der, der es besser kann

Waren bis jetzt der „Stärkere“, der „Mächtigere“, der „Ältere“ Leithengst oder Leitstute, so zeichnet sich deutlich ab, dass die jungen Talente das nicht mehr akzeptieren. Heute dürfen der „Visionäre“, der „Erfahrene“ und der „Unterstützende“ die Rolle als Vorbild übernehmen. Ein solches Bild erfüllen nur wenige Chefs. Sie halten sich an Vorgehensweisen fest, die längst ausgedient haben, weil es bequem ist, weil sie es gewohnt sind. 

Klassische Ausbildung reicht nicht

Was fehlt ist nicht die Bereitschaft, sich zu bewegen, sondern das Know-How. Die neue Führungsrolle hängt mehr denn je an einer stabilen Persönlichkeit. Und die lässt sich nicht mit Skills ausfüllen, die in klassischen Schulungen gelehrt werden. Was es hier braucht ist eine ganz andere Art von Personalentwicklung. 

Sie wollen wissen, welche? 

Hier einige Parameter, wie Sie eine solche Mannschaft unter anderem aufbauen:

  • Sie sorgen für die psychische, mentale und emotionale Gesundheit ihrer Führungskräfte.
  • Sie suchen sich Führungskräfte nicht nach Wellenlänge, sondern nach ganz klaren Führungskriterien aus, keine Kompromisse.
  • Sie übernehmen keine Führungskräfte aus anderen Bereichen, die den Kriterien nicht entsprechen.
  • Sie coachen oder lassen coachen und nehmen sich bewusst und regelmässig Zeit für jeden Einzelnen.
  • Sie haben sich selbst absolut im Griff und verzichten auf emotionale Ausbrüche.
  • Sie entwickeln sich selbst weiter und sorgen für ihre psychische, mentale und emotionale Gesundheit.

Eines noch, damit es nicht übersehen wird. Sie haben eine Reihe Vorteile, eine Führungsmannschaft zu entwickeln, die von alteingesessenen und jungen Mitarbeitern gleichermaßen akzeptiert und hofiert wird. 

Ihr Nutzen:

  • Eine Strategie, die sich den Herausforderungen anpasst.
  • Vereinbarungen, die alle mittragen, Pläne, die umgesetzt werden.
  • Keiner schießt quer, alle stehen hinter Ihnen.
  • Sie verschaffen sich Freiheit für Ihre Kreativität.
  • Ihnen steht der Weg offen für persönlichen und geschäftlichen Erfolg.
  • Sie können Urlaub machen, ohne erreichbar zu sein.
  • Sie profitieren von gesunden, leistungsfähigen Mitarbeitern und selbstregulierenden Teams.
  • Sie verlieren wenig Zeit, Geld und Energie durch Krankheit oder Fluktuation
  • Das beste: Wachstumsjubel statt Change-Gejammer.
Mach mal Pause!

Mach mal Pause!

Leadership

Sie brauchen eine Pause, wenn:

– der Bildschirm vor Ihren Augen verschwimmt.

– Sie auf wichtige Fragen der Kollegen genervt reagieren.

– Sie den vierten Kaffee gegen den Hunger trinken.

– sich Ihr Nacken wie Beton anfühlt.

– Sie das Gefühl haben, Ihre To Dos überrollen Sie.

Das passiert im Kopf:

Ihr #Gehirn produziert im #Stressmodus unter anderem hochfrequente #Betawellen. Die sorgen für #Adrenalin und Unruhe. Sie sind quasi im Überlebensmodus. Das macht unflexibel, engstirnig, unkreativ und ängstlich. Außerdem stecken Sie Ihr Umfeld an. #Kunden spüren es und empfinden Sie als unsympathisch. Sie sind energielos und unfokussiert. Ziel ist es, wieder in einen positiven Modus zu kommen, egal wie!

Das beste wäre ein Nickerchen, ein Neustart fürs Gehirn. Wenn das nicht geht, #meditieren Sie, indem Sie aus dem Fenster sehen, gähnen und Ihren Atem beobachten. Wenn Sie dazu keine Affinität oder Ruhe haben, gehen Sie eine Runde ohne Handy! um den Block. 

Es gibt viele weitere Tricks. Einen tieferen Einblick erhalten Sie in meinen #Video Tipps unter: 

#worklife #stressmanagement #burnout #depression #demotivation #stress #achtsamkeit #engagement #mentaltraining #leadershipcoach #speaker #vertrieb #resilienz #verkaufserfolg #tipps 

Beziehungsstress

Beziehungsstress

Life

Heute bereits zwei Telefonate mit Hilferufen. Thema: Beziehung/Ehe. Beruf: Manager. Stand: ungewiss. Frage: „Will ich das alles noch?“

Beziehung ist eine Herausforderung. Wir hängen im Alltag fest und wünschen uns jemanden, der uns Heimat, Ankommen, Ruhe und Anerkennung gibt. Aber genau da beginnt das Problem. Wenn aus Wünschen Forderungen oder Erwartungen werden, nimmt das Leid seinen Anfang.

Wünschen

Eine perfekte Beziehung gibt es nicht, aber es darf leicht gehen. Konflikte sollten schnell beigelegt und Bedürfnisse offen kommuniziert werden. Nur ein Beispiel: Er arbeitet vollzeit, sie halbtags (oder umgekehrt). Er kommt am Abend nach Hause, sie kocht gerade. Die Kinder streiten lautstark. Sie sagt „Gut, dass Du kommst, kannst Du bitte…“, eine Reihe Anweisungen folgen. Er: „Oh mann, lass mich doch erstmal ankommen und durchatmen!“ – der Beginn des üblichen, abendfüllenden Streits um Rechte und Pflichten.

Verstehen

Klarer Fall von gegenseitigem Nicht-Verstehen, könnte man meinen. Jetzt gilt es, darüber zu sprechen, richtig? Nicht mitten im Akutfall. Aber danach. Wer hatte gerade welche Gedanken, Gefühle und Bedürfnisse, als sie aufeinanderprallten? Wie hat es sich angefühlt? Was hätte jeder gebraucht? Beide sind in diesem Gespräch optimalerweise im „Ich will Dich wirklich verstehen“-Modus. Aber ist das wirklich alles?

Sehnsucht

Wir sehnen uns nach mehr Tiefe, Freiheit, Leichtigkeit, Ekstase….statt oberflächlichem Alltagstrott und digitaler Sekundbefriedigung. Und da beginnt die eigenliche Reise. Im Grunde ist jeder Partner genau der richtige zum richtigen Zeitpunkt. Denn gerade die am nahe stehendsten Menschen sind unsere besten Spiegel. Wir sehen uns selbst durch die Augen des Gegenüber. So ist jede Form von Schuld- oder Fehlerzuweisung immer auch die Chance für einen Blick auf sich selbst. Ein Beispiel:

Vorwurf an den Partner: „Du gibst mir nicht genug Nähe. Ich fühle mich am ausgestreckten Arm verhungert!“
Reflektion für sich: „Wann gebe ich mir nicht genug Nähe? Lasse ich die Nähe für meinen Partner zu? Was würde mir mehr Nähe an Vorteilen bringen? In welchen Dingen lasse ich meinen Partner am ausgestreckten Arm verhungern? Was erwarte ich von meinem Partner, das ich mir nicht selbst geben kann?

Erst, wenn diese Fragen an sich selbst beantwortet sind, wird das Gespräch mit dem Partner gesucht. 99% der Gespräche erübrigen sich und Konflikte entstehen gar nicht erst.

Hinter den Kulissen

Häufig sind Paare so darin vertieft, beim anderen den Haken zu finden, dass sie das Hier und Jetzt nicht mehr genießen können. Sie sehen im Partner nicht das, was ist, sondern das Wort Case Szenario. Es erscheint leichter, eine Beziehung oder Ehe zu beenden, als sich damit auseinanderzusetzen, welcher innere Schmerz oder Mangel getriggert wurde. Letztere haben ihren Ursprung in der Vergangenheit. Wir projizieren den Wunsch nach Linderung und die unerfüllten Sehnsüchte auf einen anderen Menschen und ziehen uns damit aus der Verantwortung. Wer sich für seine eigenen Gefühle verantwortlich zeichnet – ohne sich in die „Alles meine Schuld“-Opferhaltung zu verkriechen – wird anders sprechen, anders lösen und anders lieben!

Wechselspiele

Ein neuer Partner würde recht schnell die gleichen Muster entwickeln. Du begegnest so lange der gleichen Erfahrung, bis Du sie IN DIR gelöst hast.

Wer ist richtige Partner für mich?

P.S.: Inzwischen denke ich anders über das Thema „Gegensätze ziehen sich an“. Ich bin der Ansicht, dass wesentliche Werte der Partner übereinstimmen müssen, um Krisen gemeinsam zu meistern. Außerdem müssen beide offen sein für die Erfahrungen und Erkenntnisse des anderen. Zusätzlich braucht es den Willen, gemeinsam zu lernen und auch gemeinsam mal die Füße still zu halten, wenn eine schwierige Phase das Vertrauen ineinander erschüttert hat. Ungeduld ist fehl am Platze in einer Partnerschaft.


The executives must coach

The executives must coach

Leadership

#Sales, #marketing, #human resources development, work processes, strategies: Especially in the last 3-5 years the change through #digitalization #newwork #geny #climatechange etc. can hardly be slowed down. At the same time the pressure on the mind increases. Those who don’t want to burn out their employees must act as quickly as possible. So far, no one can predict where everything is heading. There are many theories, theses and visions and everyone represents them with credible argumentation…which cannot be proven.

Change makes ill

But there is one thing we should keep in mind besides the enormous change pressure. The mental health of employees. „The volume of absenteeism due to psychological diagnoses has risen by almost 70 percent in the past decade. (Source: Statista). In the same way that we should no longer approach marketing and sales with the standards of 10 years ago, we can no longer take the performance of our employees for granted to the same extent. Perhaps we are opposed to accepting that the rethinking is greater than it fits the comfort zone. There is no stopping it. What can we do? Mitigate the side effects and accompany people instead of repressing them, accepting psychological damage or even disrespectfully devaluing people, because they cannot easily cope with the demands.

Psycho is in

The responsibility of the company management for the inner attitude, the emotional state and the resilience of the employees is so enormous that normal HR development measures are no longer sufficiently effective. #Coaching, #training, #health management etc. are of course necessary. What we also need are managers who a) are mentally fit and b) have the ability to coach others. Not only with agreements, feedback, delegation, strength-oriented distribution of tasks or employee appraisals. It goes much further. I’m talking about #caretaking on a very personal, deep level. You may find this uncomfortable, because „in the past“ it was frowned upon to talk about oneself and especially one’s own weaknesses and emotions during work. We no longer have a choice, at the latest, when we end up having to cope with epidemic depression losses.

Balance is when the leadership is relaxing

Perfectionism, high-flying goals, lust before dislike, compulsion to optimize, laser-sharp career striving…..all these, so far quite normal, life attitudes and attitudes to the working day are now sources of danger. Who does not pay attention, burns faster. #Depression, #burnout or #personality disorders are not only part of everyday life in hospitals, they are omnipresent. That’s why you need a boss who is there and catches his people before they leave the window. This is not witchcraft. Almost everyone can learn to support others and with certain methods to avoid the dangers for the mind, with themselves and especially with fellow human beings. If we stand up for each other together, we remain healthy and sustainably happy and efficient. In addition, we not only help employees and colleagues, but also build a basis for healthy relationships and well-being in our private environment. Then we turn the tables and go to #change with a smile.

Die Führungskraft muss coachen

Die Führungskraft muss coachen

Life

Vertrieb, Marketing, Personalentwicklung, Arbeitsprozesse, Strategien: Insbesondere in den letzten 3-5 Jahren ist der Change durch #Digitalisierung #NewWork #GenY #Klimawandel etc. kaum noch zu bremsen. Gleichzeitig steigt der Druck auf die Psyche. Wer seine Mitarbeiter nicht verheizen will, muss schnellstmöglich handeln. Bis jetzt kann keiner absehen, wohin sich alles entwickelt. Theorien, Thesen und Visionen gibt es viele und jeder vertritt sie mit glaubhafter Argumentation….die dann doch nicht zu beweisen ist.

Change macht krank

Eines allerdings sollten wir neben dem enormen Change-Druck im Blick haben. Die psychische Gesundheit der Mitarbeiter. „So ist das Arbeitsausfallvolumen aufgrund psychischer Diagnosen im vergangenen Jahrzehnt um knapp 70 Prozent gestiegen.“ (Quelle: Statista). So, wie wir an Marketing und Vertrieb nicht mehr mit den Standards von vor 10 Jahren herangehen sollten, können wir auch die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter nicht mehr im selben Maße voraussetzen. Wir wehren uns vielleicht dagegen, zu akzeptieren, dass das Umdenken größer ist, als es der Komfortzone passt. Aufhalten lässt es sich nicht. Was wir tun können? Die Nebeneffekte abmildern und Menschen begleiten, statt zu verdrängen, psychische Schäden hinzunehmen oder gar despektierlich Menschen abzuwerten, weil sie die Anforderungen nicht ohne Weiteres stemmen.

Psycho ist IN

Die Verantwortung der Unternehmensführung für die innere Haltung, den emotionalen Zustand und die Resilienz der Mitarbeiter ist so groß, dass normale PE-Maßnahmen nicht mehr ausreichend greifen. Coaching, Training, Gesundheitsmanagement etc. sind selbstverständlich notwendig. Was wir aber zusätzlich unabdingbar brauchen, sind Führungskräfte, die a) selbst psychisch fit sind und b) die Fähigkeit haben, andere zu coachen. Nicht nur mit Vereinbarungen, Feedback, Delegation, stärkenorientierte Aufgabenverteilung oder Mitarbeiterbeurteilungen. Es geht viel weiter. Ich spreche von #Caretaking auf einem sehr persönlichen, tief gehenden Level. Das finden Sie vielleicht unangenehm, weil es „früher“ verpönt war, während der Arbeit über sich und insbesondere die eigenen Schwächen zu sprechen bzw. Emotionen zu thematisieren. Eine Wahl haben wir spätestens dann nicht mehr, wenn wir am Ende epidemische Depressionsausfälle bewältigen müssen.

Balance ist, wenn man trotzdem entspannt

Perfektionismus, hochfliegende Ziele, Lust vor Unlust, Optimierungszwang, laserscharfes Karrierestreben…..all diese, bisher recht normalen, Lebenseinstellungen und Haltungen zum Arbeitsalltag sind jetzt Gefahrenquellen. Wer nicht aufpasst, verbrennt schneller, als er löschen kann. #Depression, #Burnout oder #Persönlichkeitsstörungen gehören nicht nur zum Alltag in Kliniken, sie sind allgegenwärtig. Deshalb braucht es einen Chef, der da ist und seine Leute auffängt, bevor sie weg vom Fenster sind. Das ist kein Hexenwerk. Fast jeder kann lernen, andere zu unterstützen und mit bestimmten Methoden die Gefahren für den Geist zu vermeiden, bei sich und insbesondere bei Mitmenschen. Wenn wir zusammen füreinander einstehen, bleiben wir gesund und nachhaltig glücklich und leistungsfähig. Außerdem helfen wir nicht nur Mitarbeitern und Kollegen, sondern bauen im privaten Umfeld eine Basis für gesunde Beziehungen und Wohlbefinden. Dann drehen wir den Spieß um und gehen mit einem Lächeln in den #Change.