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Psychische Komlexität im Unternehmen

Life

Ein Beispiel: Niederlassungsleiter A in München respektiert NLleiterin B in Berlin nicht. Aus diesem Grund vermittelt er einen russischen Kunden A nicht dorthin, sondern wickelt ihn über München ab. Zwei russische Kunden a und b unterhalten sich. a hat wesentlich mehr Kosten, als b, weil er von München aus betreut wurde. a beschwert sich beim GesamtGF und droht mit Konsequenzen. 

Vermehrte Kundenbeschwerden, unerklärliche Umsatzeinbrüche oder zähe Prozesse sind fast immer menschlichen Ursprungs. Sie haben selten mit dem Produkt, der Leistung oder den komplexen Abläufen zu tun. Gerade darüber wird aber fälschlicherweise diskutiert, weil psychische Komplexität als irrelevant und zu wenig greifbar abgetan wird.

Der GF befragt beide NLleiter im Meeting. A findet plausible Argumente, B verschweigt den eigentlichen Grund, um nicht in die „Zickenecke“ gestellt zu werden. Der Kunde erhält einen Bonus, sonst passiert nichts. 

Das eigentliche Problem verschärft sich, indem die Mitarbeiter von A und B in Konflikt geraten, weil sich über den Flurfunk der wahre Grund herumgesprochen hat. Wenige Jahre später ist nicht mehr nachvollziehbar, warum München und Berlin nicht gut zusammenarbeiten.

Lösung

1. Einzelgespräche in geschickter Offenheit.

2. GF versteht die Zusammenhänge und geht in die Mentorenrolle. 

3. A wird in seiner Motivlage gecoacht. Er erkennt ohne Gesichtsverlust die Konsequenzen fürs Geschäft und ändert sein Verhalten gegenüber B. 

4. B wird trainiert, wie Sie sinnvoll mit A umgeht, um Respekt zu erhalten.

5. Der Kunde a erhält den Bonus und wird strategisch und rhetorisch geschickt an B übergeben. Er fühlt einen Mehrwert.

6. Die Teams A und B werden zeitnah in einer Teamentwicklung zusammengebracht. 

#teamentwicklung #kundenorientierung #konfliktmanagement #führungstraining 

Sales in der Krise

Sales in der Krise

Leadership, sales

„Unsere Kunden investieren kaum noch. Meine Verkäufer sind frustriert. Wir haben einen Einbruch von 40 Prozent“, so der #Vertriebsleiter einer #Versicherungsagentur.

Folgende #Tipps:

+ Kümmern Sie sich intensiver um einzelne #Kunden und zeigen sie mehr persönliches Interesse.

+ Menschen igeln sich in Krisen ein und sichern ihre Pfründe. So funktioniert unser inneres Sicherheitssystem. #Verkaufen Sie auf lange Sicht. Bauen Sie Bindungen für die Zukunft auf.

+ Verteilen Sie #Optimismus und #Verständnis. Das wird beim Kunden hängen bleiben.

+ Kunden sind in #Krisenzeiten nicht so zugänglich und freundlich, wie in guten Zeiten. Beziehen Sie das nicht auf Ihre Leistung!

+ Lassen Sie sich #coachen, vom Chef, vom Kollegen, vom Profi. #Supervision bringt Sie schneller auf neue Gedanken und raus aus dem Loch.

+ Vermeiden Sie Problemgespräch über die Krise. Andere Zeiten werden kommen. Geben Sie niederdrückenden Gedanken keine #Chance, sich einzunisten.

+ Nehmen Sie diese Krise als wertvolle Erfahrung für Ihr ganzes Leben. Sie gehen stark und mit einer wahnsinnigen #Lebensfreude daraus hervor.

Emotion lass nach!

Emotion lass nach!

Life

„Gefühle haben im Job nichts verloren. Wir kommen zu nichts mehr, wenn jeder seine Befindlichkeiten auslebt“, so der Werksleiter einer 1.000 Mann-Produktion.

Emotionsunterdrückung und ein darauf aufbauender faktenzentrierter Führungsstil gehen fast immer nach hinten los. Denn Emotionen sind ein wichtiger Zugang zu Motivation und Teamwork.

Emotion Ablauf:
1. Wahrnehmung einer Situation/ Objekt.
2. Innerer Gefahrenscan, Soll-Ist-Vergleich und Bewertung mit episodischem Gedächtnis.
3. Weisung ans limbische System, Einsatz der Neurotransmitter und efferente Aussendung in Körperregionen.
4. Physische Reaktion in Muskeln und Organsystemen.

Alls das läuft weitgehend unbewusst. Gedanken über „Gefühle“, die uns zum Handeln motivieren, über die wir sprechen und diskutieren, produziert unser Großhirn erst danach, indem er das Körpergefühl interpretiert.

Emotionale Intelligenz ist die Fähigkeit, die eigenen Gefühle und die Gefühle anderer Personen sensorisch wahrzunehmen, kognitiv nachzuvollziehen und durch Verhalten zu beeinflussen – positiv und unterstützend.

Führungskräfte müssen diesbezüglich umdenken, umtrainieren und emotionale Kompetenz integrieren.

Sie wollen mehr zum Thema Emotion erfahren? Kommen Sie zu meinem Online-Vortrag.

Schweigen ist kein Gold

Schweigen ist kein Gold

Leadership

Kennen Sie den Abilene-Effekt? Er besagt, dass Menschen sich im Zweifel schweigend der vermeintlichen Gruppenmeinung anschließen, obwohl sie eigentlich anderer Ansicht sind. Sie gehen einen Weg mit, weil sie glauben, auch alle anderen (die ebenfalls schweigen) finden diesen Weg richtig. Eine wichtige Erkenntnis für Vorgesetzte, die glauben, ihre Mitarbeiter wären alle im Boot.

Das psychische Grundbedürfnis nach Bindung und Nähe innerhalb einer Gruppe ist der Grund, warum Menschen eher schweigen, als reden. Sie äußern ihre wahre Meinung nicht, wenn sie gegensätzlich ist. Die Gefahr wäre, ausgegrenzt und bloß gestellt zu werden. Gerade im Unternehmensumfeld werden Nachteile befürchtet bis hin zur blanken Angst vor Jobverlust. „Polarity“-Responder oder „Dauerkritiker“ sind wenig beliebt im Team und schon gar nicht beim Chef. Gerade Vorgesetzte oder Unternehmenslenker sind von ihrer Meinung überzeugt und wissen sie argumentativ in Szene zu setzen. Und sie haben die Macht. Es bedarf schon einer Menge Selbstbewusstsein, sich dagegen zu äußern.

Schweigen ist Zustimmung

Der Denkfehler ist, zu glauben, dass Schweigen Einverständnis bedeutet. Mitarbeiter verstecken sich hinter ihrem Pokerface und gehen bei Entscheidungen mit, ohne ihre Bedenken zu äußern. Sie glauben, sie würden sich als einziger in eine Außenseiterposition bringen. Spannend daran ist, dass es oft mehrere sind, die sich so positionieren. Dem Unternehmen kostet das eine Menge Geld und Zeit. Denn Entscheidungen, die der Chef trifft, sind nicht immer die besten. Produkte, die keiner braucht werden entwickelt, teure Marketingkampagnen aufgesetzt, ja, ganze Strategien verändert, weil die Führungskraft der eigenen Intuition vertraut.

Hinterfragen als Wettbewerbsvorteil

Das Gute ist, auch beim Mitbewerber greift das Abilene-Paradoxon. Deshalb ist es ein klarer Vorteil, wenn Mitarbeiter aktiv einbezogen werden. Die Führungskraft sollte sich zurück nehmen und Raum schaffen für Fragen, Argumente und mögliche Probleme. Mitarbeiter bringen andere Blickwinkel ein und haben durchaus gute Ideen. Die Ironie ist, dass Chefs oft von oben herab auf ihre Leute blicken (die sie eingestellt haben) und ihnen nicht zutrauen, auch Kompetenzen zu haben. Wie auch, wenn sie diese nie abgefragt haben. Das ist im übrigen das so genannte Tally-Poppy-Syndrom. Dazu mehr im nächsten Artikel.

Sie machen das anders? Wunderbar. Dann gehören Sie zu den wenigen Führungskräften, die sich trauen, vermeintliche Schwäche zu zeigen, die natürlich keine ist. Sie müssen weder alles wissen, noch immer die richtigen Entscheidungen treffen. Dafür haben sie ein kompetentes Team, dass ihnen den Rücken stärkt, wenn sie es lassen.

Mein Vortrag zu Führung und Motivation in Krisenzeiten könnte Sie interessieren. Mehr dazu unter:

Entscheidungen sind Augenblicke

Entscheidungen sind Augenblicke

Life

Was motiviert Sie mehr? Sicherheit oder Selbstbestimmung? Vermutlich bekommen Sie einen Knoten im Kopf, wenn Sie darüber nachdenken. Das ist normal, denn die beiden Motive sind Ausprägungen am jeweils entgegengesetzten Ende einer Skala. Wer Sicherheit anstrebt muss einen Teil der Selbstbestimmung aufgeben und umgekehrt. Wer selbstbestimmt leben will, muss bereit sein, Risiken einzugehen.

Es ist eine Frage der Werte und der jeweiligen Lebensziele. Sie dürfen täglich neu entscheiden. Ein Rezept für die „richtige“ Wahl gibt es nicht. Oft genug verrennen wir uns in die „falsche“ Richtung, die sich hinterher als wertvolle Erfahrung herausstellt.

Es geht um die innere Balance, nicht die Extreme. Wobei Extreme herausarbeiten, wie Ihre persönliche Balance beschaffen ist. Wann es Zeit wird, sich nach innen zu richten und wann nach außen. Wann Sie an Mitmenschen oder an sich denken. Wann Sie sprechen oder schweigen. Wann Sie Ja sagen oder Nein. Wann Sie fokussiert sind oder loslassen. Wann Sie Emotionen zulassen oder sich zügeln.

Es ist ein Gefühl, ein winziger Augenblick, der Ihnen genau sagt, was für Sie stimmig ist. Ihr Verstand ist dabei eher hinderlich. Er verwässert diese Klarheit durch Argumente, die Ihrer Konditinierung entspringen, nicht Ihrem wahren Wesen.

Einfach mal Ruhe geben!

Einfach mal Ruhe geben!

Leadership, Life

“Mama, ich glaube ich bin krank.” Da haben wir den Salat. Die eine Tochter muss mit Erkältung daheim bleiben, die andere hat auf einmal Bauchweh und scheint heiser. Früher hätte ich sie im Zweifel in die Schule geschleift. Heute dachte ich: „Warum eigentlich?“. Sie fühlt sich nicht gut, also bleibt sie im Bett, den ganzen Tag. Sollten wir nicht sowieso umdenken? Mehr Rücksicht auf uns nehmen und natürlich auf andere? Auch mal ruhen, wenn der Körper es verlangt? Dazu muss man schließlich nicht gleich krank sein.

Wie oft zwingen wir uns zum Machen, weil wir es einfach immer so getan haben? Vielleicht ist es zielführender, mal nur zu SEIN, der inneren Führung zu vertrauen.

Kennen Sie die Tage, an denen Sie rödeln und rödeln und am Ende das Gefühl haben, nichts geschafft zu haben? Das sind die Tage, an denen kurzes fokussiertes Arbeiten und danach Nichtstun sinnvoller gewesen wären. Aber weil wir es gewohnt sind, machen wir weiter, bis der innere Antreiber endlich Ruhe gibt.

Nehmen Sie sich ein bis drei Tagesprojekte oder Teilschritte für größere Projekte vor, die Sie in Ihrer Arbeitszeit gut schaffen. Integrieren Sie Zeit-Raum für unerwartete Kommunikation mit Kollegen in Ihre Planung. Danach machen Sie Feierabend. So einfach und doch so schwer. Es erfordert Disziplin, den Stift fallen zu lassen und Konsequenz, sich auf das wesentliche zu konzentrieren!
Jeder Tag ist eine neue Chance! Wie wollen Sie es heute handhaben?

#coach #führung #zeitmanagement #schule #erziehung

Hausgemachte Unzufriedenheit

Hausgemachte Unzufriedenheit

Leadership, Life

Sie fühlen sich #unmotiviert oder #unzufrieden? Lesen Sie 10 Gründe, die Sie ändern können:

Die Klassiker:

  1. Sie schlafen zu wenig. Schalten Sie mindestens eine Stunde bevor Sie zu Bett gehen alle medialen Lichtquellen ab.
  2. Sie bewegen sich zu wenig. Sorgen Sie pro Woche für mindestens 3 x 45 Minuten Ausdauertraining.
  3. Sie essen falsch. Reduzieren Sie Zucker, Laktose, histaminreiche Lebensmittel, Alkohol oder Glutamat. Essen Sie nach 20 Uhr nichts mehr.

Die Specials:

  1. Sie arbeiten zu viel. Sorgen Sie für tägliche Frei-Zeit.
  2. Ihnen fehlt die Vorfreude. Planen Sie sich täglich/ wöchentlich Dinge ein, auf die Sie sich wirklich freuen.
  3. Sie lassen sich gehen. Bleiben Sie hart an Ihren Vorsätzen und Zielen!
  4. Ihr Umfeld saugt Energie ab. Investieren Sie Zeit in #Teamentwicklung und echte Freundschaften. Verabschieden Sie Energieräuber.
  5. Sie hinterfragen oder bewerten zu viel. Nehmen Sie Situationen oder Meinungen anderer mehr hin und kämpfen Sie nur da, wo es wirklich wichtig ist.
  6. Sie zögern zu viel. Entscheiden Sie öfter aus dem Bauch. Sprechen Sie offene Worte. Zeigen Sie Gefühle – vor allem positive.
  7. Sie grübeln zu viel. Vermeiden Sie vor allem Abends das Nachdenken. Lenken Sie sich ab.

Das Peterprinzip in der Führung

Das Peterprinzip in der Führung

Leadership

Heute stelle ich Ihnen das Peterprinzip vor: Es besagt, dass Mitarbeiter innerhalb einer Organisation so lange befördert werden, bis sie die Stufe der maximalen Unfähigkeit erlangt haben. Dort bleiben sie hängen, weil sie nicht weiter befördert werden.

Beispiel: Ein ausgezeichneter Softwareentwickler steigt „zur Belohnung“ zum Teamleiter auf. Er nimmt die Beförderung an, weil er es als Ehre empfindet und grundsätzlich schlecht „Nein“ sagen kann. Kommunikation ist an sich nicht seine Stärke. Auf die neue Position wird er nicht wirklich vorbereitet. Sein Chef bietet es ihm an, erklärt kurz, was er erwartet und los geht es. Das Team empfand den Kollegen als wertvollen Performer. Alle beglückwünschen ihn. Doch schon kurze Zeit später stellt sich heraus, dass der Führungsstil erhebliche Mängel aufweist. Sein Team empfindet ihn recht bald als introvertierten Nerd. Er weiß nicht recht, wie er damit umgehen soll. Auf einmal steht er auf der Seite der Lowperformer.

Folgen:

1. Aufgrund dieser Mängel wird er nicht weiter befördert. Als Bereichleiter, zwei Ebenen darüber, hätte er seine strategischen Kompetenzen einsetzen können, die bisher noch gar nicht erkannt wurden. Die Chance bekommt er natürlich nicht. Er bleibt auf dem unbefriedigenden Posten hängen und hat auch nicht den Mut, die Funktion wieder abzugeben.

2. Um dem Gefühl der Inkompetenz zu entgehen nutzt er jede Gelegenheit, sich im Alltagsgeschäft seiner Kollegen zu beteiligen und wieder selbst zu programmieren. So holt er sich persönliche kleine Erfolge, die aber beim Team als „Einmischung“ und „Kontrolle“ ankommen. Er könnte nicht loslassen und müsse überall mitmischen. Tatsache ist, dass der Teamleiter seine Führungsaufgaben vernachlässigt und dies mit „Zeitmangel“ begründet. Auf einmal sitzt er regelmäßig bei Chef und muss sich für Probleme im Team und Produkt rechtfertigen. Ein Teufelskreis.

Wer macht die Arbeit?

Die eigentliche Arbeit leisten weder die, nach dem Peterprinzip, beförderten Mitarbeiter, noch die, die auf eine neu geschaffene Stelle „wegbefördert“ wurden. Solche Stellen werden häufig als Karrieremöglichkeit aufgebaut, obwohl sie gar nicht nötig wären. So schafft das Unternehmen Anreize. Letztlich sitzen auf einmal Mitarbeiter, die viel Leistung gebracht haben in führenden Positionen ohne Team. Auch das kann sehr frustrierend sein. Sie setzten nun alles daran, ein Team zu bekommen für Arbeit, die gar nicht da ist, also schaffen sie Arbeit. Andere Kollegen wiederum werden „wegbefördert“, um Ruhe in die Teams zu bringen und Störenfriede sanft und geräuschlos zu eliminieren.

Die Leistung wird von denen erbracht, die zu 100 Prozent ihre Stärken einsetzen können und dürfen.

Eine leitende Funktion wieder abzugeben gleicht einem Rückschritt. Doch manchmal ist es besser, sich zu besinnen auf das, was einem liegt und Spaß macht. Gerade die jüngere Generation muss erkennen: Führungskraft sein ist keine Errungenschaft, sondern ein Ideal.

Wichtig ist es sich zu fragen:

  • Warum will ich diesen Posten?
  • Welche Aufgaben habe ich und liegen mir diese wirklich?

#leadership #coach #manager #führung

Belegschaft trotzdem agil

Belegschaft trotzdem agil

Leadership

„Unsere Belegschaft ist seit Jahrzehnten bei uns beschäftigt. Die meisten sind in gehobenem Alter. Wie bekomme ich sie noch motiviert, umzudenken, agiler zu werden?“

➡️Je länger ein Mitarbeiter die gleiche Tätigkeit über einen langen Zeitraum im gleichen Team ausübt, desto zäher vollzieht er die Veränderung.

➡️ Eingespielte Rituale im Alltag geben Sicherheit und brauchen wenig Energie. Die neuronalen Wege sind fest gebahnt und laufen schneller ab, als der Verstand entscheiden kann.

➡️ Etwa sieben Jahre vor der Rente beginnen die meisten, innerlich abzuschließen.

✅ Ein Ansatzpunkt für den Austritt aus der Komfortzone ist der persönliche Vorteil des Mitarbeiters. Wird dieser konkret verbessert, verringert das den Gegenwind im Change.

✅ Noch effektiver wirkt das Verhalten der Führungskraft.

❗️Ein erfolgreicher Kulturchange folgt einem roten Faden, der geplant und konsequent durchgezogen werden sollte. Sie nehmen vielleicht nicht jeden mit, aber eine kritische Masse genügt, um neue Wege zu ermöglichen.

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Reaktionstypen Führung

Reaktionstypen Führung

Life

Kommen Ihre Mitarbeiter gerne zur Arbeit? Woher wissen Sie das? Wie oft fragen Sie nach deren Befinden und wollen die Antwort wirklich hören? Und wie genau reagieren Sie? 2 häufige Typen von Reaktionen:

Beispiel: Mitarbeiter A kommt und meldet Konflikt mit Kollegen B, der sich angeblich fehl verhalten hat. Kollege B ist dem Chef schon öfter negativ aufgefallen.

Welcher Reaktionstyp sind Sie?

1. Aktivisten reagieren elternähnlich und maßregeln B, ohne dessen Version anzuhören. Sie wollen schnelle Lösungen und keine Zeit mit Gesprächen „verschwenden“.

2. Passivisten reagieren zurückweisend. Befindlichkeiten ihrer Leute sind ihnen zuwider. Sie sehen Teamkonflikte nicht als ihre Aufgabe und erwarten, dass die Mitarbeiter das selbst regeln.

Tipps:

-> Hören Sie sich grundätzlich zuerst alle Versionen an, ohne zu handeln oder zu urteilen.

-> Vereinbaren Sie dazu vorbereitete Gesprächstermine, in denen Sie ggf. auch andere Themen abhaken.

-> Bringen Sie im Gespräch den jeweiligen Mitarbeiter dazu, von Allgemeineinschätzungen zur Ausgangserfahrung zu kommen. Analysieren Sie diese mit dem Mitarbeiter.

-> Achten Sie darauf, immer nur über wahrnehmbare Fakten und Verhaltensweisen zu sprechen, nicht über Vorurteile oder Gedankenlesen.

#leadership #führung #kommunikation #mitarbeitermotivation #coach #speaker #malaikaloher #surfyourlife #führungstraining #teamarbeit # #management