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Starke Zellen

Starke Zellen

Life

Bei der doppelten Belastung und den vielen Veränderungen der letzten Monate haben wir eine Menge Energie verbraucht. Geben Sie sich Zeit, zu entspannen und neue Kraft aufzubauen.

Ihre Zellen produzieren unter Stress und durch falsche Ernährung bei wenig Bewegung zuviel Laktat. Sie sind übersäuert.

Tipp: Reduzieren Sie Milchprodukte, Transfette (Chips, Gebratenes), Alkohol, Zucker, Wurst und Essen nach 19 Uhr. Versuchen Sie sich im 16-Stunden Fasten. Lassen Sie Ihre Blutwerte vom Arzt oder Heilpraktiker checken. Bewegen Sie sich dreimal die Woche für 45 Minuten im Ausdauerbereich. Reduzieren Sie mentalen Stress, indem Sie Problemgedanken weniger Macht über Ihre Emotionen geben.

Der Einsatz von Willenskraft

Gerade unter Stress neigen wir dazu, alle Vorsätze über Board zu werfen und fallen in schädliche Gewohnheiten zurück. Das ist ein normaler Prozess. Das Gehirn hält sich an sicheren, also gewohnten Verhaltens- und Denkweisen fest. Es braucht also Konsequenz und das ständige Bewusstsein. Passen Sie einmal nicht auf, ist es schon passiert. Die Schoki ist vertilgt, die Flasche Wein leer und die Gedanken prophezeien Tod und VerserbenY

Die Mühe lohnt sich!

Nehmen Sie sich eine Gewohnheit nach der anderen vor. Nicht alles gleichzeitig. Das wäre ja schon wieder Stress. Durch die positiven Anpassungen stärken Sie Ihre Mitochondrien, die Kraftwerke der Zellen. Außerdem schützen sie ihre Telomere, die Schutzkappen der Chromosomen. Sie bestehen aus 5.000 – 12.000 Basenpaaren. Bei jeder Zellteilung verlieren sie zwischen 30 und 200 davon. Sind sie sehr kurz kann sich die Zelle nicht mehr richtig teilen. Sie altern und schwächeln.

Gesund bleiben ist etwas kostbares.

Buchtipps:

https://www.randomhouse.de/leseprobe/Die-Entschluesselung-des-Alterns/leseprobe_9783442392889.pdf

https://www.buecher.de/shop/gesundheit–medizin/blut-die-geheimnisse-unseres-fluessigen-organs/strunz-ulrich/products_products/detail/prod_id/43681988/

Stille im Kopf

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Sie wünschen sich mehr mentale Ruhe? Abschalten können? Das Grübeln lassen? Dann habe ich eine gute und eine schlechte Nachricht. Die schlechte zuerst: Sie können Ihre Gedanken nicht abstellen.

Die Gute Nachricht: Sie können sie In ihrer Dringlichkeit und Vehemenz drosseln.

Kennen Sie die „Seitenbacher“ Werbung im Radio? Ich drehe die meistens leiser, weil der Sprecher so durchdringlich ruft. Wie also stellen Sie den Strom Ihrer Gedanken „leiser“?

Gedanken sind wie Autos auf einer Autobahn – in Stuttgart vielleicht, Hauptverkehrszeit. Eine nicht enden wollende Blechlawine. So ist es mit Ihren Gedanken. Sie kommen und gehen.

  1. Stellen Sie sich vor, sie stehen gemütlich auf einer Autobahnbrücke und sehen den Autos (Gedanken) beim vorüberfahren zu, winken, lächeln, sind aber kein Verkehrsteilnehmer.
  2. Von 65.000 Gedanken am Tag sind 90% die gleichen. Würden Sie sich täglich den gleichen Spielfilm ansehen? Nein. Er läuft vielleicht im Hintergrund, während sie das Hier und Jetzt leben.
  3. Haben Sie Gedanken der Selbstkritik? Sehen sie diese als eine Art übereifrigen Assistenten, frisch von der Uni. Viele Ideen und nicht jede realistisch umsetzbar 😉.

Jung denken!

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Negative Denkmuster schaden der Gesundheit, indem sie die Telomere, die „Schutzkappen“ unserer Chromosomen verkürzen. Zellen altern schneller, sterben schneller ab und replizieren sich ggf. unkontrolliert. Daran sollten Sie arbeiten:

  1. Zynische Feindseligkeit: Vermeiden Sie wütende, misstrauische Gedanken.
    Denken Sie freundlich.
  2. Pessimismus: Lassen Sie negative Vorhersagen der Zukunft.
    Denken Sie positiv.
  3. Gedankenabschweifen: Unkontrollierte gedankliche Streifzüge sind kontroproduktiv.
    Bleiben Sie bei der Sache.
  4. Multitasking: Gleichzeitig verrichtete Tätigkeiten kosten Energie.
    Tun Sie eine Sache mit ungeteilter Aufmerksamkeit.
  5. Grübeln: Ständiges Wiederkäuen von Problemen halten Stressreaktionen im Körper aufrecht.
    Trainieren Sie Stille im Kopf.
  6. Unterdrückung von Gedanken: Belastende Gedanken zu verdrängen verschiebt sie ins Unterbewusstsein. Stellen Sie sich bewusst Ihren Sorgen und Ängsten.

Was Sie denken sorgt für „Stimmung“ im Körper und hält gesund oder schadet den Zellen. Sie sind am Steuer.

Duale Schulung

Life

Hybridseminar: Ein Teil der Gruppe im Raum, ein Teil im Homeoffice. Herausforderungen:

  1. Beide Gruppen im Blick halten.
  2. Kameralinse als Teilnehmer.
  3. Online-Wortmeldungen nicht übersehen.
  4. Lange Wortbeiträge aufteilen.
  5. Dialoge im Raum verkürzen.
  6. Sich nicht in einer Gruppe „verlieren“.

Tipps:

  1. Wortmeldungen der Gruppe im Raum wiederholen und zusammenfassen.
  2. Alle 60 Minuten kurze Pause.
  3. Onlinegruppe alle 5-10 Min. aktiv einbinden.
  4. Aufmerksamkeit gleichmäßig on- und offline verteilen.
  5. Sprechermikrofon und Lautsprecher nutzen.
  6. einen Laptop in den den Raum richten, so dass die Onlinegruppe die Offlinegruppe sieht.
  7. gute Balance zwischen Flipchart mit großen Bulletpoints. Für Details geteilten Bildschirm verwenden.
  8. 1-2 Stunden vorher die gesamte Technik einrichten und testen.
  9. Geschickte Preframes setzen, um alle im Boot zu haben und die Motivation hoch zu halten.
  10. Langsamer sprechen, Pausen machen, Befinden abfragen, kleine Übungen lockern auf.
  11. Laptop mit Onlinegruppe in Kameranähe platzieren.

Jetzt ist die Chance, sich neues Terrain zu erschließen und innere Blockaden bezüglich Technik zu überwinden.

Angst macht dumm

Angst macht dumm

Life

„Sollten wir uns sehen? Sind die Kinder nicht schon wieder in der Schule? Ist das nicht riskant? Was ist eigentlich jetzt erlaubt?“ Kennen Sie Gespräche dieser Art?

Freunde, Verwandte, Kollegen…man druckst herum, weiß nicht so recht, zögert hinaus. Angst und Sorge liegen in der Luft. Das wirkt sich psychisch aus in Form von Müdigkeit, Ungeduld, Konflikt und Schuldgefühlen.

Tipp: Vergeben Sie Ihren Mitmenschen schnell und überbewerten Sie diese Dinge nicht. Die Menschen sind nicht „Herr Ihrer Sinne“. Das Gehirn ist im Schutzmodus und funktioniert anders.

Angst macht dumm, könnte man sagen. Im wahrsten Sinn des Wortes. Die Blutgefäße im Frontalhirn, zuständig für Ratio und Planung, sind unter Stress verengt, damit die hinteren Teile des Gehirns, Leitstelle für Kampf- und Fluchtverhalten, gut versorgt werden.

Deshalb der Satz: „Er ist nicht er selbst (oder sie)“. Die Verhaltensvariabilität und Kreativität sind beschränkt auf Angriff oder Rückzug, also Selbstschutz. Übrigens: auch der Verdauungstrakt wird minderdurchblutet.

Effekt: Nährstoffe werden nicht so gut aufgenommen, Verdauung funktioniert nicht normal, Abfallprodukte werden nicht gut abgebaut. Was sagt Ihre Waage so?

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Knigge für Videocalls

Knigge für Videocalls

Leadership

Videokonferenzen ermüden schnell, verkürzen die Dauer der Konzentrationsfähigkeit und verleiten zur Ineffizienz. Zuhören ist im virtuellen Konferenzraum enorm schwierig. Sieht der Teilnehmer keinen persönlichen „Issue“, beschäftigt er sich anderweitig. Das gilt es mit folgenden Empfehlungen einer Online-Meeting-Kultur zu verhindern:

+ Alle Teilnehmer wählen sich kurz vor Start des Meetings ein. Zu spät kommen wird nicht toleriert. Ausreden zählen nicht.

+ Zwischen den Calls liegen mindestens 30 Minuten, um den letzten Termin nach- und den nächsten vorzubereiten.

+ Auf reine „Zuhörveranstaltungen“, länger als 15 Minuten, wird verzichtet. Schriftliche Zusammenfassungen der Hauptpunkte genügen.

+ Vorab wird eine Agenda verschickt, die von allen virtuell abgenickt wird, bevor das Meeting startet.

+ Jeder bereitet sich auf die Punkte der Agenda vor. Betrifft ihn kein Punkt, meldet er das zurück.

+ Nebenbeschäftigungen finden während des Calls nicht statt. Äußerste Disziplin ist bei Jedem gefragt.

+ Monologe werden auf ein Mindestmaß reduziert, ebenso Präsentationsfolien. Jeder achtet darauf, nicht in EGO-Ansprachen zu verfallen.

+ Jeweils nach 30 Min. werden 5 Min. Pause gemacht. Alle bleiben in der Zeit eingewählt.

Viele Grüße,

Ihre Malaika Loher

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Über die Autorin:

Malaika Loher ist Motivationsexpertin, Soziologin, Autorin und Businesscoach. In Workshops bildet sie Führungs- und Kommunikationsprofis aus. 2018 erschien ihr Buch „Surf your life – und du erreichst Deine Ziele mit Leichtigkeit“, 2019 „7 Tage gute Laune“. Malaika inspiriert mit ansteckender Begeisterung zu mehr Entschiedenheit, Menschlichkeit und Ehrlichkeit. Mit Ihrem Team verändert Sie Unternehmenskulturen und steigert das Engagement der Menschen.

Führungstipps mitten in der Krise

Führungstipps mitten in der Krise

Life

Sie haben Kurzarbeit angemeldet, Mitarbeiter freigestellt oder zum ersten Mal ins Homeoffice geschickt? Auf diese Dinge kommt es in der Führung jetzt an:

+ Es herrscht Angst in der Belegschaft. Ihre Aufgabe ist, diese zu reduzieren, indem Sie über die Ängste offen sprechen.

+ Selbst, wenn Sie auch nicht mehr Informationen bieten können, müssen Sie täglich den Stand kommunizieren.

+ Schwören Sie Ihre Mitarbeiter wieder und wieder auf die gemeinsame Vision und das WHY Ihres Unternehmens ein.

+ Bügeln Sie nicht über die Sorgen Ihrer Mitarbeiter, indem Sie sagen „Ich kann da auch nichts tun, da müssen wir alle durch“, sondern hören Sie zu, hinterfragen Sie und helfen Sie bei der Lösungssuche.

+ Hilflosigkeit demotiviert zutiefst. Schaffen Sie Optionen und Handlungskompetenzen, seien sie noch so klein.

+ Sprechen Sie täglich persönlich, telefonisch und in Videokonferenzen mit Ihren Mitarbeitern bzw. Führungskräften. Hauptziel ist, psychische Probleme zu verhindern und das Teamgefühl zu erhalten.

+ Nach der Phase des Frusts und der Trauer über ausgebremste Ziele folgt neue Energie. Dafür bringen Sie täglich alle in Startposition! 

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Mir reichts!

Mir reichts!

Life

Werden Sie auch hier und da wütend? Auf das Virus, die Politiker, die Kurzarbeit, die ausgebremsten Ziele? Ertappen Sie sich bei dem Gedanken, dass die Gesundheit einer kleinen Gruppe gegen den Crash vieler Existenzen eintauscht wird?

Das erinnert mich an die Geburt meiner Kinder. Mittendrin meinte ich genervt zu meinem Mann: „Mach Du weiter, ich mag nicht mehr“. Aber das geht nicht.

Ich denke an das Gespräch mit der Mitarbeiterin eines Spielwarengeschäfts. Sie verpackt heute nicht 300 Pakete, sondern im Akkord 1300 Pakete. Die Migrationskursleitung dagegen sucht einen Nebenjob auf dem Feld, weil ihre Arbeit ausgesetzt ist.

Und höre ich Geschichten von Menschen, die in großer gesundheitlicher Gefahr schweben, bin ich ganz schnell wieder klar im Kopf.

Was aber macht uns wütend oder frustriert?
Es ist der Kontrollverlust, die Hilflosigkeit und der unsichtbare „Feind“. Wir können niemand beschuldigen oder angreifen. Was uns vermeintlich trennt, vereint uns als Weltengemeinschaft.

Mein Tipp:
Denken Sie nur soweit in die Zukunft, wie es Ihnen gut tut. Manchmal sind das fünf Minuten, ein Tag, manchmal mehr. Gehen Sie einen Schritt nach dem anderen. Eine Entscheidung nach der anderen. Eine Hausaufgabe nach der anderen. Ein Lächeln nach dem anderen!

Und eine Bitte: Achten Sie darauf, Ihre Wut, Ihr Genervt sein und Ihren Frust nicht an Kollegen oder der Familie auszulassen. Suchen Sie andere Ventile, wie Sport oder Meditation. Es geht allen gleich und wir müssen aufeinander acht geben und uns gegenseitig aufbauen!

Viele Grüße,

Ihre Malaika Loher

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Über die Autorin:

Malaika Loher ist Motivationsexpertin, Keynote-Speaker, Autorin und Businesscoach. In Workshops bildet sie Führungs- und Kommunikationsprofis aus. 2018 erschien ihr Buch „Surf your life – und du erreichst Deine Ziele mit Leichtigkeit“, 2019 „7 Tage gute Laune“. Malaika inspiriert mit ansteckender Begeisterung zu mehr Entschiedenheit, Menschlichkeit und Ehrlichkeit. Mit Ihrem Team verändert Sie Unternehmenskulturen und steigert das Engagement der Menschen.