Frauen und (manche) Männer um die 40 fragen sich häufig, ob das nun alles war. Die Kinder liegen nicht mehr in den Windeln, der Job ist gesichert, die „höher, schneller, weiter“ – Phase geht zu Ende. Zeit, das Erreichte zu hinterfragen. „Ist es wirklich das, was ich erwartet habe?“, „Wie geht es nun weiter?“, „Was ist auf der Strecke geblieben?“ Emotionales Chaos führt zu Konflikten, nachlassender Leistungsfähigkeit und nicht selten Wut auf sich selbst und andere.

„Wenn ich zum Kunden rausfahre bin ich schon so genervt, dass ich gleich wieder ins Bett gehen könnte. Ich höre mir jetzt seit 15 Jahren die gleiche Story an. Mir steht es bis obenhin. Ich überlege, mich beruflich komplett umzuorientieren“, erklärt Joachim (47), Leiter eines Analyseteams in einer Unternehmensberatung im Führungstraining. Seine Kollegin (43) nickt „Ich kann das ganz gut nachvollziehen, nur geht es mir privat so. Meine Kinder sind jetzt 8 und 12. Ich führe ein 9-köpfiges Team und habe wirklich viel erreicht. Aber privat habe ich in den letzten 10 Jahren nur funktioniert. Ich würde zum Beispiel gerne Abends wieder ins Fitness gehen. Das kann ich aber nicht, weil mein Mann gerade nur noch unterwegs ist. Er trifft sich mit Freunden, macht Sport oder bleibt lange im Büro. Mich macht das wahnsinnig wütend, weil er frei hat und ich daheim bleiben muss, wegen der Kids. Entsprechend belastend ist die Stimmung daheim.“

Genervt, gestresst, kontrolliert

Die Krise in der Mitte des Lebens, bei Frauen meist ab 40, bei Männern häufig etwas später ist eine Art Überlastungs-Sinn-Krise. Scheinbar von heute auf morgen nervt es, ist es anstrengend, häufen sich die Probleme, entgleitet einem in vielen Dingen die Kontrolle.

Sinnsuche nach den 30gern

Völlig logisch! Denn nach den 30gern steht ein Wandel an. Werte verändern sich. Während der Aufbauphase von Beruf und Familie verdrängte Wünsche und Träume ploppen wieder an die Oberfläche. Dazu kommt eine gewisse Müdigkeit, ständig etwas erreichen oder sich anpassen oder 8 Dinge gleichzeitig organisieren zu müssen.

Trennung, Jobwechsel, Ernährung

Veränderte Werte und Erwartungen ans Leben führen zu entsprechenden Reaktionen im Umfeld. In dieser Phase gehen Ehen in die Brüche, werden Beziehungen beendet und nicht selten der Beruf gewechselt oder die Ernährung radikal umgestellt.

Damit diese Sinn-Krise eine wertvolle Erfahrung wird, hilft es, mit einer gewissen Struktur an die Sache heran zu gehen.

3 Tipps im Umgang mit dieser Lebensphase:

  1. Erwarten Sie nicht von Ihrem Partner, dass er ebenfalls eine Veränderung will oder Sie verstehen muss. Er oder sie kann Ihnen die Lösung nicht bringen. Sie finden sie nur in sich selbst. Warten Sie mit Trennungs-Gedanken, bis Sie sich wirklich klar sind, was Sie wollen.
  2. Nehmen Sie sich mehr Zeit für Stille. Kein TV, kein Internet, keine Lektüre, kein Gespräch. Einfach in die Stille hinein hören und den Atem beobachten. Ihr Geist, Ihre Seele, Ihr Herz braucht das jetzt! Gerade, wenn Ihr Verstand Input gewöhnt ist und erst einmal Alarm schlägt.
  3. Sortieren Sie aus: Kleider, Küche, Keller – trennen Sie sich von materiellem Ballast. Überlegen Sie, welche Freunde Ihnen gut tun und welche nicht. Fragen Sie sich bei jedem „Ja“, ob Sie vielleicht lieber „Nein“ sagen würden und umgekehrt. Beginnen Sie, ehrlich zu sich zu sein.

Wer seine Hinterfrage-Phase schneller und mit weniger Kollateralschaden hinter sich bringen möchte, ist in meinem Surf your life Programm genau richtig. Ich habe ein System mit hilfreichen Techniken entwickelt, wie Sie Problem und Ursache entkoppeln und mental und emotional wieder in Balance kommen.

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