News

News
Trennung, Scheidung – Hilfe!

Trennung, Scheidung – Hilfe!

Du steckst mitten in einer Trennung? Dann steht Dir ein Neuanfang bevor. Alles muss gut bedacht, geplant und entschieden werden. Keine leichte Übung, wenn das Chaos im Kopf den Atem raubt.

Eine Trennung ist eine waschechte Lebenskrise. Nicht nur emotional bedeutet sie meistens unsäglichen Schmerz, auch mental stellt es den Betroffenen vor große Herausforderungen. Denn „eigentlich“ müssten jetzt Dinge entschieden werden und in Wahrheit pendelt der Verstand zwischen Angst, Leid, Trauer, Wut und Euphorie, Aktivismus und Energieschüben. Zwei Tipps habe ich für Dich, um etwas Ruhe rein zu bringen:

Tipp 1: Sortiere Deine Baustellen

In solchen existentiellen Lebensphasen neigen wir dazu, alles schrecklich zu finden. Aber die Partnerschaft ist nur ein Lebensbereich, neben Finanzen, Familie, Beruf, Materiellem, Freizeit, Selbstverwirklichung und Gesundheit. Natürlich wirkt sich eine Trennung massiv auf alle Bereiche aus.

Deshalb ist es gut, nun zu prüfen, ob in einem der anderen Lebensbereiche eine Baustelle ist, die Du vielleicht schnell erledigen kannst und die nichts mit der Trennung zu tun hat. Das schafft Raum. Oder: Du entscheidest Dich, diese anderen Baustellen konsequent zu verschieben und Dich auf die Auswirkungen und Entscheidungen der Trennung zu fokussieren. Dann aber mit Fakten und schriftlichen To Do Listen. Sonst überlastest Du Dich und am Ende meinst Du, Dein ganzes Leben wäre schrecklich. 

Tipp 2: Bauch vor Kopf

Und damit Du das verhinderst, mein zweiter Tipp: Vertraue auf Dein Bauchgefühl. Ja, das meine ich völlig ernst. Dein Verstand ist völlig eingeengt und bewegt sich nur zwischen „Soll ich, soll ich nicht?“, Beschuldigungen oder Selbstvorwürfen und anderen Zwiespälten. Dem kannst Du gerade nicht vertrauen. Dein Bauchgefühl ist meist der bessere Ratgeber in Fragen des, „Was will ich eigentlich und wie?“. Und das Bauchgefühl ist die Grundlage für Deine strategische Planung, z.B. bei der Teilung des Hausstandes, Anwaltsgesprächen, Umgang mit den Kindern, finanzielle Themen etc.. Gerade in Trennungs-Krisen ist das eine große Entlastung.

Und ich habe noch etwas für Dich. Damit Du nicht allein durch diese Phase musst, begleite ich Dich für zwei Monate mit meinem Online-Intensiv-Coaching. Denn für solche Situationen habe ich es auch entwickelt, weil ich selbst an dem dunklen Ort war und meinen Weg zum Ende des Tunnels finden musste. Du erhältst praktische Tools und Tipps, die Du für den Neustart brauchst und hast eine permanente Anlaufstelle zum Motivation tanken. 

Du richtest, Deinen Blick neu aus und baust Dir Schritt für Schritt Dein Leben positiv auf.

Erfahre mehr zum Surf your life – Intensiv-Coaching

Ich freu mich auf Dich!

Surf your work

Surf your work

Arbeit soll Sinn machen, motivieren und die Freizeit nicht einschränken. So sehen es zumindest die Nachwuchstalente (Generation Y und Z). Sie haben Power, tolle Ideen und sind meistens recht gebildet. Was Sie brauchen, ist die Kompetenz, sich selbst zu motivieren und effizient zu kommunizieren.

Sie müssen stressresistent werden und die Kompetenz, Konflikte, die sie selbst betreffen zu meistern, aufbauen. Und sie werden lernen müssen, auch am Ball zu blieben, wenn es mal keinen Spaß macht. Das Wort MÜSSEN ist nicht ihr Lieblingswort. Doch diese Fähigkeiten gehören eben auch dazu, zum Erfolg. Und sie können sogar Spaß machen, wenn man weiß, wie es geht. Dann wird alles ganz einfach.

Hier setzt das Surf your work Training für Mitarbeiter und Führungskräfte an.

 

Mehr Infos finden Sie unter:

Surf your work für Mitarbeiter und Führungskräfte

Epidemie „Midlifecrisis“

Epidemie „Midlifecrisis“

Frauen und (manche) Männer um die 40 fragen sich häufig, ob das nun alles war. Die Kinder liegen nicht mehr in den Windeln, der Job ist gesichert, die „höher, schneller, weiter“ – Phase geht zu Ende. Zeit, das Erreichte zu hinterfragen. „Ist es wirklich das, was ich erwartet habe?“, „Wie geht es nun weiter?“, „Was ist auf der Strecke geblieben?“ Emotionales Chaos führt zu Konflikten, nachlassender Leistungsfähigkeit und nicht selten Wut auf sich selbst und andere.

„Wenn ich zum Kunden rausfahre bin ich schon so genervt, dass ich gleich wieder ins Bett gehen könnte. Ich höre mir jetzt seit 15 Jahren die gleiche Story an. Mir steht es bis obenhin. Ich überlege, mich beruflich komplett umzuorientieren“, erklärt Joachim (47), Leiter eines Analyseteams in einer Unternehmensberatung im Führungstraining. Seine Kollegin (43) nickt „Ich kann das ganz gut nachvollziehen, nur geht es mir privat so. Meine Kinder sind jetzt 8 und 12. Ich führe ein 9-köpfiges Team und habe wirklich viel erreicht. Aber privat habe ich in den letzten 10 Jahren nur funktioniert. Ich würde zum Beispiel gerne Abends wieder ins Fitness gehen. Das kann ich aber nicht, weil mein Mann gerade nur noch unterwegs ist. Er trifft sich mit Freunden, macht Sport oder bleibt lange im Büro. Mich macht das wahnsinnig wütend, weil er frei hat und ich daheim bleiben muss, wegen der Kids. Entsprechend belastend ist die Stimmung daheim.“

Genervt, gestresst, kontrolliert

Die Krise in der Mitte des Lebens, bei Frauen meist ab 40, bei Männern häufig etwas später ist eine Art Überlastungs-Sinn-Krise. Scheinbar von heute auf morgen nervt es, ist es anstrengend, häufen sich die Probleme, entgleitet einem in vielen Dingen die Kontrolle.

Sinnsuche nach den 30gern

Völlig logisch! Denn nach den 30gern steht ein Wandel an. Werte verändern sich. Während der Aufbauphase von Beruf und Familie verdrängte Wünsche und Träume ploppen wieder an die Oberfläche. Dazu kommt eine gewisse Müdigkeit, ständig etwas erreichen oder sich anpassen oder 8 Dinge gleichzeitig organisieren zu müssen.

Trennung, Jobwechsel, Ernährung

Veränderte Werte und Erwartungen ans Leben führen zu entsprechenden Reaktionen im Umfeld. In dieser Phase gehen Ehen in die Brüche, werden Beziehungen beendet und nicht selten der Beruf gewechselt oder die Ernährung radikal umgestellt.

Damit diese Sinn-Krise eine wertvolle Erfahrung wird, hilft es, mit einer gewissen Struktur an die Sache heran zu gehen.

3 Tipps im Umgang mit dieser Lebensphase:

  1. Erwarten Sie nicht von Ihrem Partner, dass er ebenfalls eine Veränderung will oder Sie verstehen muss. Er oder sie kann Ihnen die Lösung nicht bringen. Sie finden sie nur in sich selbst. Warten Sie mit Trennungs-Gedanken, bis Sie sich wirklich klar sind, was Sie wollen.
  2. Nehmen Sie sich mehr Zeit für Stille. Kein TV, kein Internet, keine Lektüre, kein Gespräch. Einfach in die Stille hinein hören und den Atem beobachten. Ihr Geist, Ihre Seele, Ihr Herz braucht das jetzt! Gerade, wenn Ihr Verstand Input gewöhnt ist und erst einmal Alarm schlägt.
  3. Sortieren Sie aus: Kleider, Küche, Keller – trennen Sie sich von materiellem Ballast. Überlegen Sie, welche Freunde Ihnen gut tun und welche nicht. Fragen Sie sich bei jedem „Ja“, ob Sie vielleicht lieber „Nein“ sagen würden und umgekehrt. Beginnen Sie, ehrlich zu sich zu sein.

Wer seine Hinterfrage-Phase schneller und mit weniger Kollateralschaden hinter sich bringen möchte, ist in meinem Surf your life Programm genau richtig. Ich habe ein System mit hilfreichen Techniken entwickelt, wie Sie Problem und Ursache entkoppeln und mental und emotional wieder in Balance kommen.

Mehr zum Surf your life – Programm

Erfolg ohne Zögern!

Erfolg ohne Zögern!

Nie wieder Angst haben.

Sie ist allgegenwärtig und gehört von Geburt an zu uns: Die Angst. Sie schützt uns vor Gefahren, ist aber auch Motor für Schuld- und Schamgefühle und das schlechte Gewissen. Für viele Menschen ist sie zum Problem geworden, weil Dauersorgen Erfolg und Harmonie blockieren, ja geradezu torpedieren. Befürchtungen nehmen die Leichtigkeit und Freude. Die Kunst ist es, die Balance zwischen einer gesunden Skepsis und der Freude am Alltag zu halten.

„Für mich ist Angst ein recht starkes Wort. Aber Befürchtungen habe ich schon viele. Am schlimmsten ist meine Sorge, dass ich im Job nicht genug Leistung bringe“, erklärt Regine, Account Managerin und Mutter. Sie ist eine der Besten in ihrer Firma. Die Kunden lieben sie. Aber der Spagat zwischen ihrer Familie mit drei Kindern und der Arbeit reibt sie auf. Jedesmal, wenn sie privat telefoniert oder nach Hause muss wegen kranker Kindern hat sie Angst vor der Kündigung.

„Ich liege manchmal nachts wach und überlege krampfhaft stundenlang, wie ich die Kinderbetreuung organisiere. Dann wecke ich manchmal sogar meinen Mann und wir streiten darüber.“ Schlechtes Gewissen, Schuldgefühle, die Scham davor, etwas falsch zu machen. Sie alle haben damit zu kämpfen. Genau genommen WIR alle.

Gründe für die Angst

Die Liste an Gründen ist lange. Krankheit, Arbeitsplatzverlust, Einsamkeit, alt werden, Tod, Burnout, Versagen, Minderwertigkeitsgefühle, Trennung – allen gemeinsam ist die Befürchtung einer unkontrollierbaren, bedrohlichen Zukunft. Dazu gehören die Frucht vor negativen Reaktionen der Mitmenschen, dem Verlust einer wichtigen Sache oder Person oder selbstschädigender Konsequenzen, denen man nicht gewachsen sein könnte. Basis für diese Angst-Gedanken-Konstrukte sind unsere Erfahrungen, Medienberichte, Problemgeschichten von Mitmenschen, aber auch die Art, wie wir mit dem Leben grundsätzlich umgehen. Die meisten Befürchtungen sind Illusionen. Wir denken uns aus, was passieren könnte, ohne dass es jemals wirklich geschieht. Dazwischen mischen sich tatsächliche Bedrohungen, wie Trennung, Verlust eines Menschen, Krankheit, Jobverlust oder finanzielle Einbrüche, die nach Lösungen verlangen. Zusätzlich versetzen wir uns gegenseitig in Angst und Schrecken, indem wir mit anderen in Dauerschleifen über unsere Sorgen sprechen. Die Schattenseite ist, dass im Befürchtungsfall im Gehirn permanent Cortisol, das Stresshormon ausgeschüttet wird. Und das fördert Vergesslichkeit, Konzentrationsmangel, Demotivation und Sinnverlust.

Power durchs Gehirn

Angst ist ein Warn- und Schutzmechanismus. Ausgelöst durch einen äußeren Reiz oder einen Gedanken, wird ein Alarmprozess im Gehirn in Gang gesetzt. Die Reaktion des Körpers dient dazu, im Notfall zu flüchten, anzugreifen oder sich zu verteidigen, um negative Konsequenzen zu vermeiden. Das äußert sich körperlich durch Atemnot, Herzklopfen, trockenen Mund, zittern, schwitzen, Harndrang, Durchfall, Übelkeit, schnellem Atmen und erhöhten Blutdruck. Besonders drastisch erfahren wir es beim Auto fahren, wenn für einen kurzen Moment eine Gefahrensituation eintritt und wir innerhalb von Millisekunden in volle Alarmbereitschaft inklusive aller körperlichen Symptome versetzt werden. Stress pur. Das vegetative Nervensystem stellt körperliche Ressourcen für schnelles Handeln mit erhöhter Konzentration und Kraft zur Verfügung. Häufig auch einhergehend mit einer momentanen Schreckstarre oder Lähmung.

Gegenmittel

Furcht versetzt uns in eine Art Wahrnehmungstunnel. Wir können die schönen, positiven, funktionierenden Dinge im Leben nicht mehr wahrnehmen. Zusätzlich verfügen wir nicht mehr über Verhaltensweisen, die wir normalerweise parat haben. Humor, Geduld, Entspannung, Zuhören, Interesse für andere, genießen, Freude. Unsere moderne Gesellschaft bedient sich reichhaltiger Methoden, um die Angst nicht zu spüren. Von Medikamenten, Alkohol, Rauchen, Sport, Essen bis hin zu Mehr-Arbeit, Mehr-Freizeitaktivitäten, Mehr-sozialem Engagement deckt der Mensch die Sorge zu, um sie weniger zu spüren. Wer selbst etwas tun möchte, um wieder besser drauf zu sein, muss verstehen, dass der Weg nicht an der Angst vorbei, sondern mitten durch sie hindurch geht.

Verstehen und Fakten schaffen

Befasst sich das Gehirn mit Befürchtungen, die nicht real sind, fühlt es sich trotzdem so an, als wäre es real. Sofort wird jede Menge Energie freigesetzt, die häufig in einen blinden Aktivismus mündet, um die Angst, Schuld- oder Schamgefühle loszuwerden. Wichtig ist es, in diesen Fällen gar nichts zu tun. Sobald man aus Furcht handelt, kommuniziert oder andere mit hinein zieht, wird sie verstärkt. Das Prinzip ist, die Angst wahr zu nehmen, zu verstehen warum sie existiert und dass sie ein Illusion ist, die es gilt zu akzeptieren, ohne ihr auf den Leim zu gehen. Wo sitzt sie im Körper, was macht sie? Welcher Gedanke hat sie ausgelöst und welche Gedanken folgen? Was macht der Atem? Nach etwa 20 Minuten endet sie meistens. Das Gefühl der Schuld, Scham oder Angst verschwindet ins nichts, wenn man bewusst damit umgeht. Das Gehirn lernt dadurch, dass keine negativen Konsequenzen eintreten und überschreibt die Angst mit neuen Mustern. Nach einer Weile taucht sie nicht mehr so massiv auf.

Neben der beschriebenen Desensibilisierung ist es hilfreich, die Ursachen zu kennen. Was hat sie ausgelöst (Nachrichten, Zeitung, Kollege, Gedankenszenario)? Wie äußert sie sich? Und woher kommt sie ursprünglich? Also was steckt hinter dem Deckmantel Schuld, Scham oder Angst?

Welche Ängste gibt es überhaupt?

Hinter den Ängsten liegt meist ein Gedanke, der die Sorgen auslöst. Die Emotion und der Körper folgen nach. Die Ursachen für diese Gedanken liegen in unserer Prägung und unseren Erfahrungen, aber auch in unserem Charakter. Folgende Gedanken könnten der Ursprung sein:

Ich bin unzulänglich, nicht gut genug.

Menschen mit dieser Angst trauen sich selbst nichts zu. Sie verleugnen ihre Fähigkeiten und Eigenschaften. Sie fürchten, dem Leben oder einer Situation nicht gewachsen zu sein, mit allen Anforderungen und der Verantwortung. Sie fühlen sich hilflos und unfähig. Sie passen sich an, schämen sich insgeheim für ihre vermeintliche Schwäche. Meistens stellen sie ihr Licht zu sehr unter den Scheffel oder versuchen ihre Angst mit Witz und Charme zu überspielen.

Ich habe es nicht verdient.

Diese Angst sorgt dafür, dass der Mensch sich permanent kontrolliert und seine Lebendigkeit nicht annimmt. Er ist ernsthaft und opfert sich für andere oder eine Sache auf, um dazu zu gehören. Oder er macht sich in Eigenregie die Lebensfreude kaputt, indem er sich selbst sabotiert, sich nichts gönnt oder überkritisch ist. 

Ich bin nichts wert.

Mit dieser Angst befindet sich der Mensch in einem permanenten Zustand von Schuld, der ihm seine Daseinsberechtigung gibt. Er empfindet sich selbst als wertvoller, wenn er viel Schuld trägt und sich permanent ent-schuldigt. Er opfert sich selbstlos für andere auf und bestraft sich selbst mit Leiden.

Ich darf die Kontrolle nicht verlieren.

Diese Menschen entwickeln bei kleinsten Veränderungen ein tiefe Angst vor Kontrollverlust und Hilflosigkeit. Sie halten deshalb starr an Abläufen und Lebensweisen, Einstellungen und Gedanken fest. Verändert sich etwas beißen sie die Zähne zusammen und halten durch.

Ich muss aufpassen, nicht benachteiligt zu werden.

Die Angst vor Mangel äußert sich in einer Gier nach mehr. Mehr Liebe, Erfolg, Abenteuer, Nahrung, Macht, Reichtum, Ruhm und so fort. Dem unstillbaren Hunger nach Mehr liegt eine tiefe innere Leere, ein schwarzes Loch in der Seele zugrunde. Dieses muss gefüllt werden.

Ich verpasse etwas.

Die Angst davor, etwas nicht zu erleben oder zu erreichen, also etwas zu versäumen, führt bei diesen Menschen zu einer gewissen Rastlosigkeit, Risikofreudigkeit und einer großen Ungeduld im Leben. Voller innerer Unruhe und ständig auf der Hut streben sie nach vorne. 

Erkennt der Mensch seine Angst, die zuweilen peinlich und schwer zu akzeptieren bzw. ertragen ist, so kann derjenige anders damit umgehen. Tritt sie auf, handelt man nicht, sondern macht sich bewusst, was gerade passiert. Die meisten Befürchtungen sind nicht real, sie sind Illusionen unseres Verstandes und damit nicht unser wahres Wesen. Ist sie verstanden, gibt ihr der Mensch nicht mehr den Raum, sondern trainiert sein Gehirn um, indem er sich bewusst für Dinge begeistert, die Spaß machen und sich erlaubt, so zu sein, wie er ist. Die Sorge wird niemals ganz weichen, denn sie gehört zum Mensch dazu, doch das Ausmaß kann auf einen erträglichen Normalzustand reduziert werden. Dann ist Angst zuweilen nicht nur gesunder Schutz, sondern auch der Antreiber, sich im Leben weiterzuentwickeln.  

Und wie Du Deine Sorgen und Ängste los wirst und Dein Gehirn neu programmierst, zeige ich Dir. Malaika Loher hat eine Formel entwickelt, die Dir das ermöglicht. Ihr Surf your life-Programm ist das Rezept für Freiheit und Leichtigkeit.

Im Ratgeber, Online-Training und Intensiv-Coaching erhältst Du das Handwerkzeug, die Blaupause für Dein glückliches, angstfreies Leben.

Autorin: Malaika Loher ist Führungskräftecoach und Persönlichkeitstrainerin. Sie hat über Jahre das Surf your life – System entwickelt, das Dir zeigt, wie Erfolg und Erfüllung gleichermaßen möglich sind.

Hole Dir Deinen kostenfreien Einstiegskurs:

Melde Dich hier an und werde sorgenfrei!

Generation Y – Mit diesen Tricks verschaffen Sie sich Autorität

Generation Y – Mit diesen Tricks verschaffen Sie sich Autorität

Sie legen sich nicht gerne fest. Sie sind hochmotiviert, solange sie sich als Teil des Ganzen fühlen. Autoritätspersonen nehmen sie nicht per se ernst. Die hochgebildeten, jungen Digital Narratives sind Talente, die ganz schön anstrengend für Führungskräfte sein können. Mit folgenden 10 Tipps werden Sie die Generation „Me“ schneller los.

  1. Führen Sie möglichst wenig Feedback-Gespräche. Das ist unproduktive Zeit. Geben Sie per E-Mail Anweisungen und lassen Sie die Durchführung durch den Praktikanten nachprüfen.
  2. Fahren Sie dem jungen Talent im Meeting möglichst oft über den Mund. Die ewige Diskussion führt ja eh zu nichts.
  3. Setzen Sie Ideen eines Nachwuchstalents nicht um. Die Erfahrung für realistische Vorschläge fehlt ohnehin.
  4. Geben Sie keinerlei Extra-Wünschen nach. Er oder sie muss sich gefälligst anpassen, mit der Masse schwimmen und sich erst einmal beweisen.
  5. Falls Sie doch etwas verhandelt haben, wie eine Gehaltserhöhung, ein Empfehlungsschreiben, längeren Urlaub, Weiterbildungen etc., dann zögern Sie die Umsetzung bitte hinaus. So kann Ihnen der Y-Nachwuchs wenigstens eine Zeit lang nicht mit irgendwelchen Vorstellungen die Zeit rauben.
  6. Beförderungen sollten Sie unbedingt auf die lange Bank schieben. Geben Sie keine Verantwortung an einen Millenial ab. Lassen Sie ihn in festen Strukturen arbeiten und geben Sie wenig Spielraum.
  7. Erlauben Sie auf keinen Fall die Nutzung sozialer Medien während der Arbeitszeit. Am besten sind private Handys sowieso verboten und im Netzwerk sämtlich Seiten geblockt. Der Y-er soll sich auf seine Arbeit konzentrieren.
  8. Im Zweifel setzen Sie den Kollegen oder die Kollegin in ein Einzelbüro und schließen ihn/sie von Meetings aus, vor allem wenn es um strategische Themen geht. Er bzw. sie bringt sowieso nur Unruhe rein.
  9. Bleiben Sie unbedingt sachlich. Fragen Sie nicht nach dem Privatleben und unterbinden Sie jedes Gespräch darüber. Zeitverschwendung.
  10. Überstunden sollten selbstverständlich sein und der Urlaub nicht mehr als 14 Tage am Stück. Sonst kommt der Nachwuchs womöglich auf dumme Ideen und kündigt. Kurze Leine ist gefragt.

Autorin: Malaika Loher ist Motivationsexpertin und Persönlichkeitscoach. Sie schult Führungskräfte und unterstützt mit ihrer Surf your life – Akademie Menschen dabei, erfolgreich und erfüllt zu leben.

Du willst Dich im Job neu definieren?

Melde Dich an für Malaikas kostenfreien Videokkurs
und erhalte 5 Tipps für Deine Pläne:

Hole Dir Dein Geschenk

 

10 Tipps, wie Du sicher nicht zur Ruhe findest.

10 Tipps, wie Du sicher nicht zur Ruhe findest.

  1. Knalle Dir den Kalender voll, vor allem auch am Abend und am Wochenende, damit Du alles schaffst, was Du Dir vornimmst. Ausruhen kannst Du, wenn Du in Rente bist.
  2. Wenn Du fern siehst, Zeitung oder ein Buch liest oder Dich unterhältst, habe stets das Handy online und beantworte jede Nachricht. So verhinderst Du einen Nachrichtenstau.
  3. Sie Dir Abends möglichst viele Videos auf sämtlichen Sozialen Medien an und re-poste die Best of. Das hält Dich sozial vernetzt und Du hast etwas zu erzählen. Wenn der Fernseher oder Radion nebenbei läuft, lenkt das Deinen Geist ab und fährt Dich runter.
  4. Habe das Handy auch nachts bei Dir, bitte ohne Flugmodus, es könnte ja etwas passiert sein.
  5. Falls Du Kinder hast, bemühe Dich um möglichst viele Ehrenämter und Beiratssitze, damit Du sozial verknüpft bleibst.
  6. Entscheide Dich, entweder für oder gegen Sport. Wenn Du Dich dafür entscheidest, dann power Dich möglichst täglich aus. Wenn Du Dich dagegen entscheidest, lass es ganz bleiben und nutze Deine Zeit sinnvoll.
  7. Gegen Müdigkeit helfen Kaffee, schwarzer Tee, zuckerhaltige Lebensmittel oder rauchen.
  8. Gegen Schlafmangel helfen Alkohol, Schlafmittel oder Arbeiten.
  9. Sorge dafür, dass Dein Umfeld Dich nicht belastet, indem Du Dich klar und deutlich abgrenzt, vor allem vom Partner. Im Zweifel nutze ihn oder Deine Kinder als Ventil für Deinen Stress. Dafür ist die Familie ja schließlich da.
  10. Habe unbedingt sehr hohe Erwartungen an Dich, Deine Leistung und Dein Benehmen. Von nichts kommt nichts. Streng Dich stets an.

Autorin: Malaika Loher ist Motivationsexpertin und Persönlichkeitscoach. Sie schult Führungskräfte und unterstützt mit ihrer Surf your life – Akademie Menschen dabei, erfolgreich und erfüllt zu leben.

Du willst zur Ruhe finden?

Melde Dich an für Malaikas kostenfreien Videokkurs
und erhalte 5 Tipps für Deine Ausgeglichenheit:

Hole Dir Dein Geschenk

 

Nichts geht mehr – Lebenskrise voraus!

Nichts geht mehr – Lebenskrise voraus!

Obwohl wir alles dafür tun, eine Krise zu vermeiden, passieren sie doch. Die unerwarteten, unangenehmen Überraschungen im Leben. Sie ziehen einem den Boden unter den Füßen weg. Sachlich und zielorientiert zu denken wird dann schwer. Und der Alltag läuft weiter. Wer nicht auf Spur kommt, erntet über kurz oder lang negative Konsequenzen. Deshalb ist es wichtig, sich zu stabilisieren. Denn eine Krise ist auch immer eine Chance.

„Ich komme morgens kaum aus dem Bett. Schon bevor ich die Augen aufmache habe ich keine Lust mehr. Die Angst vor der Zukunft frisst mich auf. Und ich muss doch funktionieren“, beschreibt Agnes, Inhaberin einer Versicherungsagentur bei München ihre Situation. Sie ist nun seit sechs Jahren im Geschäft und hat viel Zeit und Energie in das Marketing Ihrer Leistungen investiert. Der Erfolg kam von Anfang an mit großen Schritten. Nach drei Jahren hatte sie einen Kundenstamm, der sie und drei Vollzeitkräfte versorgte. Der Erfolgskurs riss nicht ab. Sie baute sich ein eigenes Bürogebäude für Ihre Agentur und vermiete den Rest an andere Unternehmer. Alles lief wie am Schnürchen.

Eine Krise kommt immer unpassend

Bis sich ihr amerikanischer Mann von heute auf morgen von ihr trennte. Er verschwand buchstäblich aus ihrem Leben und kehrte zurück in die USA. Ein wahnsinniger Schock für Agnes und die zwei Kinder. Nun hat sie allein die Verantwortung für den Haus-Kredit und den Kredit auf die neu gebaute Agentur. Finanzielle Unterstützung von ihrem Mann ist nicht in Sicht. Dafür sitzt sie regelmäßig beim Anwalt und muss mit den hart formulierten Schreiben der Gegenseite klar kommen. Agnes steckt tief in der Krise. Sie ist verletzt, traurig, wütend und überfordert.

Krise ist etwas subjektives

Trennung, Jobverlust, Krankheit, Trauer, Konflikte, Dauerstress und andere Vorkommnisse können die Gefühle auf eine harte Probe stellen. Was im Kopf zu einer Krise wird, hängt allerdings vom Menschen selbst ab. Für den einen sind z.B. die Kündigung oder die Versetzung in eine andere Stadt ein normales Problem oder gar eine Herausforderung. Während ein anderer die Situation als bedrohlich und schwer zu verdauen empfindet. Je nach Schweregrad in der persönlichen Empfindung dauert das Auftauchen aus einer Krise mehr oder weniger lange. Nur eines ist sicher. Diese sieben Phasen muss jeder durchlaufen.

Nach dem Tief kommt das Hoch

Die ersten drei Phasen sind 1. der Schock, 2. das Leugnen und 3. die Trauer. Diese Phasen sind die Schlimmsten, weil sie einen in eine Art Nebel aus schlechten Gefühlen einhüllen. Von Wut über Erstarren oder Angewidert sein bis hin zu tiefer Traurigkeit ist alles dabei, was Energie raubt und zwar in schnellem Wechsel. Jetzt ist es gut, einige Zeit kürzer zu treten. Urlaub zu nehmen, eine Vertretung zu finden. Dinge nicht zu tun, die nicht dringend sind. Sich Zeit zu geben. Die gute Nachricht ist: Diese Phasen enden. Anfangs ist es extrem schwierig, Entscheidungen zu treffen oder zu funktionieren. Die Konzentration reicht vielleicht für die nächsten fünf Minuten, bevor der emotionale Nebel erneut aufzieht. Dann wird es eine halbe Stunde, ein halber Tag und schließlich startet Phase 4. Die Situation wird akzeptiert und ein erster Energieschub steht zur Verfügung. Den sollte der Krisengeschüttelte unbedingt nutzen, um aufzuräumen. Das bedeutet, sich klar zu werden, was man wirklich will, was nun zählt und worauf man sich in Zukunft fokussieren will. Gut ist es, alten Ballast loszuwerden, Dinge abzuschließen, Liegengebliebenes zu erledigen, loszulassen, sich zu bedanken, zu verabschieden, aufzuräumen im Leben.

Nach dem Hoch folgt das Tief

Denn die nächste Phase wird kommen. Rückschläge, Sorgen, Zweifel, Wut und das Bedürfnis, aufzugeben und sich zurückzuziehen. Wichtig ist, hier nicht Dinge einzureissen, die einem eigentlich doch wichtig sind. In dieser Phase werden Jobs aufgegeben, Mitarbeiter entlassen, Ehen beendet, aktivistisch Investitionen getätigt, Termine nicht eingehalten, Pflichten vernachlässigt. Das Umfeld wird mit den immer gleichen Geschichten überfordert. Die Gedanken drehen sich im Kreis. Das ist die Phase, in der die meisten finanziellen, menschlichen und persönlichen Verluste fabriziert werden. Nun ist es wichtig, während der Arbeitszeit, der Erziehung und in wichtigen Beziehungen auf Autopilot zu schalten und das Umfeld zu entlasten. Das funktioniert wunderbar, wenn man sich Zeiten einplant, in denen Wut und Frust Raum bekommen.

Werde emotionaler Zustandsmanager

Denn ein Gefühl dauert ist der Regel nicht länger als 3-5 Minuten, wenn ihm kein gedankliches Futter gegeben wird. Tatsächlich sind wir selbst diejenigen, die einen schlechten inneren Zustand künstlich verlängern, indem wir mit anderen darüber jammern, weitere schlechte Gedanken produzieren oder etwas tun, das die Situation noch verschärft. In dieser Phase ist es gut, weder viel darüber zu sprechen – außer mit psychologischen Fachkräften. Noch sollte aus einem negativen Gefühl gehandelt und entschieden werden. Das ist die Phase, in der ein Gefühl da sein darf, ohne dass es zu Handlungen führt.

Aufwärts geht der Weg

Eines ist gewiss. Der Weg führt durch die Angst in die Freiheit. Wenn Gefühle sich zeigen dürfen, ohne Verwüstung anzurichten, kann die Phase 6 starten. Hoffnung keimt, Begeisterung wächst, ein zweiten Energieschub wird frei gesetzt. In dieser Phase sollte der Fokus nach innen gerichtet werden, um dort aufzuräumen. Eine Krise ist nämlich eine Chance, wenn das Potenzial in ihr freigesetzt wird. „Hinterher ist man immer schlauer“, sagt der Volksmund. Nicht umsonst, denn eine schwere Lebenssituation macht auch stark und frei, klar und entschieden. Nun ist es an der Zeit, sich neue Ziele zu setzen und in Phase 7 überzugehen, der Neuorientierung und Prüfung der Werte. Hier darf experimentiert und getestet werden. Eine wunderbare Zeit, Innovationen zu nutzen, sich weiterzubilden, das Leben anders zu leben, als bisher und gespannt zu sehen, was passiert. Im Geschäft oder Job kann neuer Wind einkehren und die Vision noch einmal überarbeitet werden.

Am Ende steht die Freiheit

Denn Phase 8 lässt verblassen, was war. Nun ist der Neustart gemacht, die Energie ist wieder auf dem Höhepunkt und die Tiefpunkte sind selten. Normalität ist eingekehrt. Die Krise ist bewältigt und es ist Zeit, sich zu belohnen und zu erholen. Gedanklich sollte keine Energie mehr in die alten Themen investiert werden. Worte drehen sich nur noch um die positive Zukunft, statt um die Vergangenheit. Das tut auch dem Umfeld gut. Loslassen ist wichtig. Denn das Leben ist ein Auf und Ab und wer in sich ruht, wird die Stürme des Lebens leichter meistern.

Phasen einer Veränderung und Krise

  1. Schock/
  2. Leugnen
  3. Trauer
  4. Akzeptanz/Anpacken/1. Energieschub
  5. Rückschläge/Sorge/Wut/Aufgeben/Rückzug
  6. Hoffnung/ Begeisterung/ Lernen/ Aufräumen/ 2. Energieschub
  7. Überwindung/ Neuorientierung/ Experimente/ Werteprüfung
  8. Neustart/Loslassen/Klarheit/ positive Energie

Autorin:

Malaika Loher ist Motivationsexpertin und Persönlichkeitscoach. Sie schult Führungskräfte und unterstützt mit ihrer Online-Akademie Menschen dabei, erfolgreich und erfüllt zu leben. https://malaikaloher.de

Gefühle, die die Welt nicht braucht.

Gefühle, die die Welt nicht braucht.

Gefühle gehören zum Leben. Sie kommen und gehen. Im Grunde sind wir Menschen Zustandsmanager. Ohne Pause geraten wir von einem inneren emotionalen Zustand in den nächsten. Doch manche Empfindungen bleiben länger als gewünscht, vor allem in Krisenzeiten.

Normalerweise hat ein akutes Gefühl keine lange Haltbarkeit. 5-10 Minuten maximal, dann taucht schon der nächste innere Zustand auf. Doch warum wollen manche Gefühle einfach nicht aufhören? Sie stehen morgens mit Ihnen auf und gehen Abends mit Ihnen zu Bett. Wunderbar, wenn es sich um positive Gefühle handelt. Doch was ist mit den schlechten Gefühlen? Der Dauerwut, dem Dauerstressgefühl, der ewigen Trauer oder Frustration?

Gefühle müssen mental gefüttert werden

Sie können Gefühle nur dann in die Länge ziehen, wenn Sie gedanklich Öl ins Emotionsfeuer kippen. Das funktioniert mit erfüllenden und mit schrecklichen Gefühlen.

Taucht zum Beispiel Wut auf und Sie geben sich die Erlaubnis, diese Wut zu spüren und sich bewusst zu machen OHNE etwas zu tun. Dann wäre die Wut nach einigen Minuten verraucht und Sie könnten wieder klar denken. Doch was passiert in Wahrheit? Die Wut wird durch ganz bestimmte Gedanken verstärkt und Sie gehen in einen Tunnel, der jede Art von lösungsorientiertem Denken verunmöglicht. Denken Sie nur daran, ob Sie im wütenden Zustand noch viel Humor, außer vielleicht Sarkasmus…oder Geduld haben.

Doch was genau passiert eigentlich im Körper, wenn ein Gefühl entsteht?

Sie nehmen eine Situation über Ihre Sinne wahr. Diese Sinnes-Daten müssen im Gehirn interpretiert werden, um ihnen Bedeutung zu geben. Bedeutungsgebung ist ein Zwang unseres Verstandes. Ohne gegenteiliges Training sind wir der Dauer-Interpretationsschleife quasi ausgeliefert. Je nach Persönlichkeit und Prägung haben Sie bestimmte Interpretationsmuster ausgebildet, die sich immer wieder abspulen.

Die Bewertung einer Situation erfolgt, bevor Sie selbst es mitbekommen. Das Ergebnis wird Ihnen von Ihrem Verstand in Form von Gedanken rational erklärt. Diese Gedanken lösen im Gehirn hormonelle Bedingungen z.B. Adrenalin aus, die von Ihnen als Gefühl wahrgenommen werden. Ihnen wird heiß, das Herz rast, Sie haben einen Klos im Hals, sie zittern, müssen sich bewegen oder schreien. Sie sind sauer.

Wissen ist Illusion

Würde zum Beispiel Ihr Partner eine Abmachung nicht einhalten, die Ihnen sehr wichtig war, dann könnte Ihr Gehirn sagen “Er/sie nimmt mich überhaupt nicht ernst!”, “So ein/e Egoist/Egoistin!” oder “War ja wieder klar, dass das nicht klappt.” Dadurch wird eine ganze Kaskade von Folgegedanken ausgelöst, die vom Verstand als völlig real wahrgenommen werden. Sie GLAUBEN zu WISSEN, dass der andere Sie z.B. nicht mehr liebt oder untreu ist oder Sie nicht gut genug sind. In Wahrheit sind das Illusionen Ihres Kopfes, die einen Fakten- und Realitätscheck bräuchten.

Da Sie aber ÜBERZEUGT sind, recht zu haben mit Ihrer Interpretation, wird aus dem Gefühl heraus eine Reaktion ausgelöst. Gegenangriff, Verteidigung, Flucht oder Tod stellen…ganz der Steinzeitmensch.

Wie aus einem Moment ein Beziehungskrieg wird

Noch spannender wird die Geschichte, wenn über das erste Gefühl noch weiter Gefühle gestapelt werden. Schuld, Scham, Neid, Eifersucht oder Angst. Das sind nun wirklich Gefühle, die die Welt nicht braucht. Denn sie führen zu Handlungen, die in den meisten Fällen weder stimmig zur Situation sind, noch positiv auf die eigene Laune wirken und schon gar nicht gut für die Beziehungen zu anderen Menschen sind.

Ende der Gefühls-Sklaverei

Die gute Nachricht ist: Dieser Automatenmodus kann abgestellt werden. Sie müssen nicht Sklave Ihrer Interpretations- und Verhaltensmuster sein. Sie können ALLES verändern, wenn Sie an sich und Ihrer Art zu denken arbeiten.

Wenn Sie sich jetzt fragen, wie Sie das tun sollen, dann habe ich die Lösung für Sie. Denn ich habe mich die letzten 20 Jahre einen Großteil meiner Zeit mit sozialer und emotionaler Kompetenz befasst.

Der Weg zur inneren Freiheit ist nicht der einfachste, soviel sage ich schon jetzt. ABER! Danach sind Sie nicht mehr Sklave Ihrer Gedanken und Gefühle und Sie nehmen Ihr Leben und Ihr Glück Stück für Stück aktiv in die Hand. Das kann ich Ihnen versprechen.

Wie das geht, zeige ich Ihnen gerne in meinem Surf-your-Life Coaching Programm.

Das Programm startet ab September 2018!

Die ausgediente Generation?

Die ausgediente Generation?

Wenn Könige in Ruhestand gehen.

Sie sind ungeduldig, zielorientiert und hervorragende Strategen. Die Führungskräfte der letzten Phase (kurz vor der Rente) – hier „Könige“ genannt – gehören noch zum alten Eisen. Doch ist diese Art wirklich noch erfolgreich?

Erfolgreich, wenn es um Macht, Unternehmenspolitik und Entscheidungsgeschwindigkeit geht. Aber ist es wirklich sinnvoll, mit Ziel-Druck und Härte zum Erfolg zu pushen? Wie motivierend ist das für Mitarbeiter, die mit dieser Art Verhalten jeden Tag umgehen müssen. „Könige“ haben das letzte Wort und greifen, wenn es sein muss durch – ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter. Aber sie sprechen im Gegenzug noch persönlich mit den Menschen, sind ehrlich und direkt. Sie denken langfristig und sorgen für Sicherheit.

Die Frage ist doch, was unser aller langfristiges Ziel sein soll? Was erfüllt den Menschen in der Zukunft? Oder gilt hier eher die Aussage „nach mir die Sintflut“?

Im Gegenzug zu den „Königen“ steht nämlich der Egoismus und die Unpersönlichkeit der digitalen Generation mit einer offensichtlichen Veränderung der Kommunikationsfähigkeit. Meinungen der Mitarbeiter werden zwar gehört, doch entschieden wird erfolgsmaximierend und mit Blick auf den persönlichen Gewinn der nächsten zwei Jahre. Ein Verlust traditioneller Werte bei gleichzeitiger Vielfalt der Lebensentwürfe und Optionen tragen ebenso zur allgemeinen Ziel-Verwirrung bei. Ganz zu schweigen von der Sucht nach sozialen Medien mit dem dazugehörigen Narzismuspotenzial.

Die Generation „jetzt noch Kind“, wird bald zeigen, wohin der Hase in Zukunft läuft. Eines ist klar, wir befinden uns in einem recht breiten Feld von Ansprüchen und Erwartungen an Führungskräfte und Entscheider.

Die Hauptfrage bleibt bestehen: Was also motiviert denn nun Mitarbeiter? 

Die Antwort gleicht einem Strauss Blumen: Zuhören, Feedback, Verantwortung, klare Grenzen und entsprechende Freiheiten, Sicherheit und Vertrauen, aber auch die Chance zum Risiko und kreativen Handeln. Mitarbeiter wollen sich entwickeln dürfen und zugleich ein zu Hause in der Firma finden. Sie brauchen die Möglichkeit, Familie zu leben und sich zu verwirklichen ebenso, wie den Freiraum, die innere Balance und Gesundheit zu erhalten. Sie wollen sich einer Vision anschließen, die größer ist, als zwei Jahre Erfolgsgarantie. Und sie brauchen – je nach Alter und Ausbildung – den Schulterklopfer öfter, als frühere Generationen. Gehalt wollen sie sich verdienen und davon genug für ein „gutes“ Leben. Im Gegenzug bringen sie sich gerne ein, bleiben langfristig am Ball und tun sehr viel für Ihren Chef/Chefin.

Sich diese Fähigkeiten zu erarbeiten fordert eine Führungskraft enorm heraus. Ein Hochschulabschluss reicht bei weitem nicht aus, ebensowenig 25 Jahre „Erfahrung“. Hier geht es um persönliche, mentale und emotionale Entwicklung. Und das lernt man weder in der Ausbildung, noch ist die Schule des Lebens ein Garant zur positiven inneren Entwicklung. 

Menschen führen zu dürfen/können, bedeutet lebenslang an sich zu arbeiten, von einander zu lernen und das mit Fokus und Ausdauer. 

Wer mehr will, muss über sich hinaus wachsen

Wer mehr will, muss über sich hinaus wachsen

Gewohnheit macht und langsam und behäbig. Deshalb ist es wichtig, hin und wieder etwas zu tun, was Dich fordert und aus der Komfortzone holt. Warum? Weil es Dein Gehirn anregt, andere neuronale Verknüpfungen zu schaffen, Du neue Erfahrungen sammelst und insgesamt flexibler, kreativer und wendiger bleibst. 

Suche Dir etwas, das Du „eigentlich“ eher nicht machen würdest. Ob nun Sport oder auf der Arbeit, mit der Familie oder bei der Urlaubsplanung. Ganz egal. Nur neu sollte es sein.

Ich war zum Beispiel mit Freunden am Tegelberg, um den Fingersteig, einen D-Klettersteig zu besteigen. D steht für Überhang, habe ich mir sagen lassen. 

Die Herausforderung war, dass es mein zweiter Klettersteig im Leben war (der 1. war der Che Guevara am Gardasee vor gefühlt 100 Jahren). Und dass ich seit langem nicht mehr über mehrere Seillängen am Fels war, schon gar nicht mit Bergstiefeln.

Und ja, mir war nicht behaglich dabei und ja, ich hatte zwischendurch richtig Angst. Drum hier die Tipps, wie Du Deine Komfortzone gesichert verlässt:

1. Wähle die Herausforderung so, dass sie dich zwar fordert, aber nur knapp überfordert. (im Beispiel: Beim Bouldern in der Halle habe ich Erfahrungen mit Überhängen gesammelt)

2. Nutze die Unterstützung von erfolgreichen! Freunden oder Kollegen, für die diese Tätigkeit bereits Gewohnheit ist. (im Beispiel: erfahrene Kletterer waren dabei)

3. Achte auf körperliche und mentale Fitness. In Krisenzeiten beispielsweise ist das Vollziehen von Gewohnheiten oft gesünder, als weitere Überforderung. (im Beispiel: Ich war tags zuvor früh im Bett, kein schweres Abendessen und kein Alkohol)

4. Während der Aufgabe immer wieder tief durchatmen, sich auf das Ziel besinnen und lächeln. (im Beispiel: Ich habe am Fels Stau verursacht, mich aber nicht hetzen lassen, Pausen gemacht und meinen Perfektionismus im Tal gelassen)

5. Sich danach selbst loben und den Erfolg feiern. (Im Beispiel: Umarmungen, Gruppenfoto und das Radler auf der Hütte)