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Verkäufer in eigener Sache

Verkäufer in eigener Sache

Life

Führungskraft leistet Dienst.

Vorgesetzter zu sein ist nicht nur ein Posten oder gar ein Podest, zu dem alle aufsehen. Führung ist eine Dienstleistung. Und Dienstleister sollten überzeugen, denn sie sind Verkäufer. Sie verkaufen die Vision, die Mission, die Spielregeln und müssen dafür sorgen, dass sich der Kunde – der Mitarbeiter- wohl fühlt und die Lust und Chance auf mehr hat- mehr Leistung, mehr Kreativität, mehr Innovation. Wer das akzeptiert hat und umsetzt bleibt im War for talents der Gewinner.

„Was will er denn. Es steht so in seinem Arbeitsvertrag. Wenn er meint, er weiß alles besser, kann ich auch nicht helfen.“ denkt Mark (49), Führungskraft, über seinen 28-jährigen Mitarbeiter im Monats-Gespräch. „Wenn er mich weiter so von oben herab behandelt, gehe ich kommentarlos. Mal sehen, ob er dann weiter so störrisch ist“, denkt der Mitarbeiter und sieht auf die Uhr.

Der Fisch stinkt vom Kopf – nervig aber wahr

Auch, wenn das so mancher Führungskraft nicht in dem Kram passt. Die Verantwortung für misslungene Mitarbeitergespräche oder demotivierte Mitarbeiter liegt immer beim Dienstleister, also dem direkten Vorgesetzten. Sich mit Techniken des Verkaufen zu befassen, macht für Führungskräfte Sinn. Um zum Beispiel ein Mitarbeiter-Gespräch in die richtige Richtung zu lenken, braucht der Chef Insider-Wissen über den „Untergebenen“. Warum? Weil er damit die richtigen Argumente und Lösungen formulieren und den Kollegen begeistern und überzeugen kann. Um hinter die Kulissen eines Menschen zu blicken, hilft es, Fragen zu stellen. Aber nicht irgendwie und irgendwelche und ab und zu. Sondern kontinuierlich, mit System und Taktik und einer bestimmten inneren Haltung.

Keine Zeit, keine Energie

Die wenigsten Führungskräfte halten sich mit komplexer Rhetorik oder langfristiger Beobachtung und Analyse auf. Über zeitaufwändige Mitarbeitergespräche, 360-Grad-Feedbackrunden und andere emotionale Erfolgsfaktoren wird stiefmütterlich die Nase gerümpft. Das Gros der Chefs glaubt Kraft ihrer Expertise, sofort zu wissen, was Mitarbeiter denken und warum sie handeln, wie sie handeln. Der Austausch erfolgt ungeduldig, gestresst und nicht auf Augenhöhe. Sich durch die Sorgen und Anmerkungen des Teams zu arbeiten kostet Zeit – und die ist Mangelware. Der Mitarbeiter fühlt sich nicht verstanden und die ständigen Einwände nerven beide Seiten. Alles ganz wie im Verkauf. Schlechter Verkäufer = unzufriedener Kunde ohne Kaufkraft. So wie ein guter Verkäufer die Gesprächsphasen im Vertrieb beherrscht, muss das auch die Führungskraft. Die Vorbereitungsphase (1) und der Beziehungsaufbau (2) sind im Mitarbeitergespräch ebenso ausschlaggebend für den Ausgang des Dialogs, wie im Verkauf. Wer mit der Tür ins Haus fällt, bekommt diese eher auf die Nase. Die Bedarfsanalyse (3) ist im Verkauf die wichtigste. Sie sollte auch von der Führungskraft am intensivsten genutzt werden.

Falsche Fragetechnik

Führungskräfte sind in der Regel sicher, sie würden während der Gespräche viele Fragen stellen. In der Praxis allerdings zeigt sich, dass sie es entweder überhaupt nicht, oder auf eine ungünstige Art und Weise tun. Wie der Storch im Salat versuchen sie über geschlossene Fragen herauszufinden, was ihr Gegenüber denkt und will. Das sind Fragen, auf die der Mitarbeiter theoretisch mit Ja oder Nein antworten könnte. In der Regel tut er es nicht, aber er wird vom Vorgesetzten in eine Denkrichtung gezwungen. Die kann komplett am eigentlichen Wunsch des Mitarbeiters vorbei gehen. Eine andere Methode ist sogar noch manipulativer – die so genannten Alternativfragen. „Haben sie schon einmal darüber nachgedacht, Lösung A oder B zu Nutzen?“ Dem Gegenüber werden damit zwei Optionen vorgegeben. Das verschließt das Gehirn für andere Ideen. Er muss sich für eine Alternative entscheiden, wenn er dem Chef gefallen will. Andere Prioritäten und Wünsche wird er kaum von sich aus äußern, weil er die Frage richtig beantworten möchte. Diese Fragetechniken haben ihre Berechtigung im Mitarbeitergespräch. Manchmal ist eine geschlossene Frage sogar die einzig wahre, um einen Vielredner einzugrenzen. Aber nur dann, wenn sie bewusst über die Lippen kommt. Will man den Bedarf und vor allem die Denkweise des Mitarbeiters verstehen, dient nur eine Methode – offene W-Fragen.

„Ich will Dich verstehen“

Jeder Mensch ist einzigartig und erlebt die Welt auf seine ganz eigene Weise. Er erhält eine Erziehung und macht später prägende Erfahrungen. Daraus entwickelt er seine eigene Vorstellung von richtig und falsch. Sie ist sehr stark mit der Identität verankert. Wird die eigene Lebens- und Denkweise von anderen in Kritik gestellt, führt das häufig zu vehementem Widerstand. Was bedeutet das für die Führung? Hat ein Chef eine feste Meinung von etwas und beginnt sie zu verteidigen oder anderen aufzuzwingen, wird er es schwer haben. Und wird die Meinung des Mitarbeiters in Frage gestellt bzw. ein Gefühl von Unrecht vermittelt, wird dieser ebenfalls nicht begeistert sein. Leider verteidigen sich Mitarbeiter eher selten, sondern behalten ihre Meinung für sich und tauschen sich mit Kollegen aus. Ein offener Geist und der Wunsch, andere Menschen in ihrer individuellen Weise zu begreifen, sind eine Grundvoraussetzung für Erfolg in der Führung.

Satzorientierte Fragen

Zurück zu den Fragen. Sie sollten besonders sein und wirklich wichtige Informationen heraus kitzeln. Besonders wirkt, was Mitarbeiter zum Nachdenken anregt. Mit den so genannten satzorientierten Fragen kann der Boss Punkte sammeln. Es ist ganz einfach. Er hört dem Gegenüber genau zu und achtet auf jedes Detail. Dabei schaltet er seinen inneren Bewertungs-Mechanismus ab, der in der Regel sofort alles filtert und nach passenden Gegenargumenten oder Lösungen sucht. Stattdessen konzentriert er sich auf die Worte, die vom Mitarbeiter nicht präzise erklärt werden. Dinge, die er quasi aus der eigenen Erfahrung ergänzen muss, um sie zu verstehen. Das sind Worte wie „gut“, „professionell“, „schick“, „einfach“, „schrecklich“, „schön“ und viele mehr. Ein Verständnis der Bedeutung dieser Worte ist nur möglich, wenn man die Bewertungs-Maßstäbe des Sprechers erfährt. Die Führungskraft weiß nicht, was aus Mitarbeitersicht „gut“ oder „professionell“ ist. Er kennt die Parameter nicht, anhand derer sein Gegenüber eine Maßnahme für „schwierig“ einschätzt. In der Regel ergänzt das Gehirn des Vorgesetzten die fehlende Information mit eigenen Überzeugungen. „Professionell“ ist am Ende das, was er selbst als professionell empfindet. Das mag beim Mitarbeiter eine vollkommen andere Messlatte sein. Deshalb ist es absolut notwendig, diese subjektiven Worte zu hinterfragen.

„Was genau macht es schwierig?“
„Was muss sein, dass Sie es als professionell bewerten würden? Was darf nicht sein?“
„Was muss sein, dass es für Sie leicht ist?“
„Unter welchen Umständen könnten Sie das tun?“

Verallgemeinerungen sind ein gefundenes Fressen

Worte, wie „nie, alle, jeder, keiner, immer, ständig, man, jedesmal, niemand“ sind geradezu eine Steilvorlage für eine Frage dieser Art: „Wann genau? Wann nicht? Wer genau? Wirklich alle? Was ist die Ausnahme? Wer nicht?“
Durch Nachfragen erfährt man wichtige Details, die den Blick für die Wahrheit des Mitarbeiters schärfen. Missverständnisse entstehen gar nicht erst. Einwände tauchen nicht auf, weil die Führungskraft die Frage-Taktik im Gespräch laufend anpassen kann, ohne dabei das Gesicht zu verlieren oder Widerstand zu kassieren. Fragen zeigen Interesse, aus der Hüfte geschossene Vorschläge sorgen für Grundsatzdiskussionen, die Zeit kosten. Vor allem dann, wenn sie zu früh gemacht werden. Ganz wie im Verkauf.

Fragen, Zuhören, Zusammenfassen

Um die richtigen Fragen im passenden Moment parat zu haben, ist es unabdingbar, zuzuhören. Das wahre Zuhören funktioniert anders, als das, was im Alltag praktiziert wird. Menschen hören nämlich meist nur mit einem Ohr zu. Ein Großteil ihrer Aufmerksamkeit verweilt während eines Gesprächs bei anderen Dingen – in Form von Gedanken. Diese Gedanken färben seine Haltung und das strahlt er aus. Der Führungs-Dienstleister muss lernen, mit 100 Prozent Aufmerksamkeit der Antwort lauschen. Vorsicht: Viele Menschen stellen eine W-Frage und halten die Denkpause des Mitarbeiters nicht aus. Sie schieben Alternativen hinterher. Ein Beispiel: „Was genau schwebt Ihnen in dieser Sache vor?“ – Denkpause – „Also ich meine, wollen Sie es lieber so…oder so…machen?“ Schon ist die Denkrichtung des Mitarbeiters wieder vorgegeben. Je mehr Chef sich zunächst zurück hält und den Gegenüber reden lässt, desto mehr hat der Mensch auf dem Mitarbeiterstuhl das Gefühl, das Angebot ist auf ihn zugeschnitten. Der Chef unterbricht nicht und bewertet nicht. Seine Mimik ist wohlwollend, interessiert und auf den Menschen vor ihm fokussiert. Er fragt mehr, als er es normalerweise tun würde. Am Ende fasst er sicherheitshalber zusammen, was er verstanden hat. Vielleicht stellt der Mitarbeiter das ein oder andere richtig.

Lösungs-Detektiv

Nach der Bedarfsanalyse folgt die Argumentations- und Lösungspräsentation (4). Diese funktioniert in der Führung etwas anders, als im Verkauf. Der Mitarbeiter formuliert die Problem-Lösung auf Basis seiner Expertise. Muss die Führungskraft allerdings etwas verkaufen, eine Strategie oder Veränderung, nutzt sie die Argumentationstechniken des Verkäufers und stellt den individuellen Nutzen des Mitarbeiters in den Vordergrund! Die Verhandlungsphase (4) wird leider oft ausgelassen. Mitarbeiter bekommen keine Chance, sich kritisch zu äußern. Das ist allerdings wichtig, auch bei nicht veränderbaren Fakten. Die Akzeptanz von bestimmten Dingen ist höher, wenn sich der Mensch dazu äußern darf und zwar beim Vorgesetzten, nicht im Flurfunk. Gesprächabschluss (6) und Follow up (7) runden das Gespräch ab.

Ob Coaching, Führung oder Verkauf. Alle müssen etwas überzeugend rüberbringen bzw. andere inspirieren und begeistern. Zu den Techniken kommt eine ganz spezielle innere Haltung, die die BASIS für ERFOLG ist.

Diese Haltung und mentale Kompetenz bringt Malaika Loher als Keynote-Speaker und Mental-Coach ihren Zuhörern nahe.

20 skills you need as a leader.

20 skills you need as a leader.

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  1. Listen.

Who does not let others speak and does not open for the opinion of the coworkers, can not expect openness and transparency.

2. Ask questions.

With skillful questions, the leader can lead a conversation, change people and achieve goals. Without questions arise misunderstandings and expensive mistakes.

3. Manage emotions.

Who controls his feelings self-responsible comes across focused and authentic. Blindly expressed emotions overwhelm and demotivate others.

4. Control thoughts.

Thoughts block the truth. They color everything with the past. An executive who rides around on their experiences and does not let others get involved does not see reality.

5. Make decisions.

Too fast decisions or none at all are counterproductive. Therefore, it makes sense to develop a decision-making strategy that suits your own personality.

6. Inspire and motivate.

If you can not animate and spread fun, especially the young talents will move on.

7. Sell and convince.

Without the conviction of the team to the vision and strategy, the leader needs a lot of strength to integrate not-Wanters, magic-hat-carriers and different-way-workers again.

8. Read people.

Looking behind the eyes of an employee or customer creates the basis for fulfilled visions and achieved goals. Whoever does not perceive human beings always only sees themselves in the eyes of others.

9. Give feedback.

Uncertainty is inevitable if the boss reports nothing or false performance observations. The result is that everyone does what they want and just pulls them together by accident.

10. Delegate properly.

The right person at the right time with the right plan.

11. Moderate.

Staying outside the subject, looking at it from a neutral point of view, visualizing results and giving employees the chance to show their full potential.

12. Coaching.

The goal is to develop agility, resilience, motivation, competence and efficiency together with the employees. This is not with announcement, but only with support.

13. Recognize signs.

Those who only turn around themselves do not see the signals for change.

14. Trust the gut feeling.

The head holds on to things longer than necessary. The belly has long known what is pending, even though the ego and the inner retardant still works against it.

15. Collect facts.

In times of crisis and change, it’s the facts that prevent fantasies from becoming full-blown team panic attacks.

16. Pull yourself together.

Life as a leader is like being on stage all the time. That’s why the saying „I’m just like that“ does not apply here.

17. Respect employees.

They act differently, they think differently, they feel different. But everyone is right and no one is guilty. Always keep the eye level.

18. Allow other opinions.

Learning only takes place when the manager moves out of his own comfort zone.

19. Use team potential.

There is teamwork and teamwork.

20. Celebrate success.

Whoever reaches a goal should talk about it and live it out. You can ride on later.

Most of these skills can be learned. Those who can not or will not learn these things should not lead.

20 Dinge, die eine Führungskraft können muss!

20 Dinge, die eine Führungskraft können muss!

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  1. Zuhören!

Wer andere nicht sprechen lässt und sich nicht öffnet für die Meinung der Mitarbeiter, kann keine Offenheit und Transparenz erwarten. 

  1. Fragen stellen.

Mit geschickten Fragen kann die Führungskraft ein Gespräch führen, Menschen verändern und Ziele erreichen. Ohne Fragen entstehen Missverständnisse und teuere Fehler. 

  1. Emotionen managen.

Wer seine Gefühle im Griff hat und selbstverantwortlich steuert kommt klar und authentisch rüber. Blind ausagierte Emotionen überfordern andere und demotivieren.

  1. Gedanken kontrollieren.

Gedanken blockieren die Wahrheit. Sie färben alles mit der Vergangenheit. Eine Führungskraft, die auf ihren Erfahrungen herumreitet und andere nicht zum Zug kommen lässt, sieht nicht die Realität.

  1. Entscheidungen treffen.

Zu schnelle Entscheidungen oder gar keine sind kontraproduktiv. Deshalb macht es Sinn eine Entscheidungs-Strategie zu entwickeln, die zur eigenen Persönlichkeit passt.

  1. Inspirieren und begeistern.

Wer nicht animieren und Spaß verbreiten kann, wird vor allem die junge Generation schnell verlieren.

  1. Verkaufen und überzeugen.

Ohne die Überzeugung des Teams zur Sache, braucht die Führungskraft viel Kraft, um Nachzügler, Querschläger und Tarnkappenträger wieder einzusammeln.

  1. Menschen lesen.

Hinter die Augen eines Mitarbeiters oder Kunden zu blicken schafft die Basis für erfüllte Visionen und erreichte Ziele. Wer Menschen nicht wahrnimmt, sieht immer nur sich selbst in den Augen der anderen.

  1. Feedback geben.

Unsicherheit ist vorprogrammiert, wenn der Chef nichts oder falsche Leistungsbeobachtungen zurückmeldet. Ergebnis ist, dass alle machen, was sie wollen und nur per Zufall an einem Strang gezogen wird. Ob das dann der gewünschte ist, bleibt fraglich.

  1. Richtig delegieren.

Die richtige Person zur richtigen Zeit mit dem passenden Plan.

  1. Moderieren.

Sich raushalten, von oben drauf blicken, Ergebnisse visualisieren und den Mitarbeitern die Chance geben, ihr vollen Potenzial zu zeigen.

  1. Coachen.

Ziel ist es, gemeinsam mit den Mitarbeitern Agilität, Resilienz, Motivation, Kompetenz und Leistungsfähigkeit zu erarbeiten. Das geht nicht mit Ansage, sondern nur mit Unterstützung.

  1. Zeichen erkennen.

Wer sich nur um sich dreht, sieht nicht die Signale für Veränderung. 

  1. Auf das Bauchgefühl vertrauen.

Der Kopf hält länger an Dingen fest, als notwendig. Der Bauch weiß schon längst, was ansteht, auch wenn das Ego und der innere Verzögerer noch dagegen arbeiten.

  1. Fakten sammeln.

In Krisenzeiten und Veränderungsphasen sind es die Fakten, die verhindern, dass Hirngespinste zu ausgewachsenen Team-Panik-Attacken werden.

  1. Sich zusammenreißen.

Das Leben als Vorgesetzter ist ein Bühne. Deshalb gilt der Spruch „Ich bin halt so“ hier nicht. 

  1. Mitarbeiter respektieren.

Sie ticken anders, sie denken anders, sie fühlen anders. Recht haben alle. Augenhöhe ist gefragt.

  1. Andere Meinungen zulassen.

Lernen findet nur statt, wenn sich die Führungskraft aus der eigenen Komfortzone heraus bewegt.

  1. Team-Potenziale nutzen.

Es gibt Teamarbeit und Teamarbeit. 

  1. Erfolge feiern.

Wer ein Ziel erreicht, sollte darüber sprechen und es ausleben. Weiterreiten kann man später.

Das meiste lässt sich lernen. Wer diese Dinge nicht kann oder nicht bereit ist, dazu zu lernen, sollte nicht führen.

Kommunikations-Akrobatik:

Kommunikations-Akrobatik:

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8 Tipps, wie Sie sich Menschen vom Hals halten!

Wer will heute noch telefonieren? „Wenn es klingelt, bin ich schon genervt, weil ich keine Zeit habe. Ich leite alles an meine Assistentin weiter.“, erklärt mir der CEO eines mittelständischen Unternehmens. Kommunikation, ob privat oder beruflich  hat sich komplett verändert. Wie Sie mit möglichst vielen Menschen gleichzeitig Kontakt haben und doch nicht sprechen müssen, lesen Sie hier:

  1. Vermeiden Sie Telefongespräche. Die ziehen sich in die Länge und es ist schwer, gesprächsbedürftige Menschen wieder loszuwerden. Schicken Sie am besten eine „Ich kann gerade nicht sprechen“-Nachricht und drücken Sie das Gespräch weg. Vergessen Sie es danach einfach. Der Anrufer hat es sicher auch schon vergessen.
  2. Falls Sie einem Gesprächspartner etwas mitteilen wollen, schicken Sie umfängliche Sprachnachrichten. Text eintippen dauert einfach zu lange und bevor Sie es diktieren und die Fehler ausbessern, nehmen Sie es am besten gleich auf. Solche Nachrichten lassen sich schnell und an viele Personen in kurzer Zeit versenden.
  3. Langatmige Nachrichten oder Mails lesen Sie am Besten gar nicht ganz, sondern nur den Anfangs- und Schlusssatz und antworten möglichst knapp. Setzen Sie möglichst viele Mitverantwortliche auf CC. Vielleicht regeln diese die Details.
  4. Falls Sie Sprachnachrichten bekommen, antworten Sie mit einem „Ich kann gerade nicht abhören“ und vergessen Sie die Konversation. Nur wer kurze, knappe Nachrichten zum überfliegen schreibt, wird gelesen.
  5. Verzichten Sie auf Höflichkeitsfloskeln. Die verbrauchen auch Zeit. Emoticons erst recht.
  6. Falls Sie doch einmal telefonieren müssen, wirken Sie bitte möglichst gestresst und sagen Sie immer!, dass Sie nur ganz kurz Zeit haben, weil Sie bereits auf dem Weg zu einem Termin sind. Stimmt ja meistens auch.
  7. Nutzen Sie für Telefonate Kopfhörer. So können Sie nebenbei Nachrichten schicken, Mails checken, Zeitungsartikel quer lesen oder einfach mal aufräumen.
  8. Viele Nachrichten lassen sich ganz gut nachts beantworten. Denn, wenn die anderen schlafen, können sie nicht reagieren und Sie haben das Thema mit einer Nachricht aus dem Kopf und den Ball zurückgespielt. Mit etwas Glück dauert die Antwort auf Ihre Antwort ein paar Tage.

Haben Sie noch Ideen?

Unsichtbare Schlüssel zum Erfolg 

Unsichtbare Schlüssel zum Erfolg 

Life

Diese Dinge halten Dich von finanziellem Erfolg, gesundheitlichen Verbesserungen oder Beziehungs-Glück ab. 

1. Selbstbild versus Selbstwert

Wie Du Dich selbst siehst und wie Du von anderen gesehen werden willst, sind zwei völlig unterschiedliche Dinge. 

Menschen verbrauchen viel Energie, um nach außen positiv zu wirken und ein erfolgreiches Selbstbild zu präsentieren.

Unter der Oberfläche allerdings brodelt Dein wahrer Selbstwert. Unbewusste Überzeugungen, wie „ich bin nicht gut genug“, „ich habe es nicht verdient“ oder „ich bin nicht willkommen“ lassen Dich an Dir zweifeln und sabotieren jedes Deiner Ziele. 

2. Limitierungen versus Freiheit

Negative Überzeugungen über Dich und das Leben an sich schränken Deine Wahrnehmung ein. Du siehst und tust nur noch die Dinge, die Deine limitierende Überzeugung beweisen.

Ein Teufelskreislauf, den Du durchbrechen musst, um Dich nicht mehr selbst zu bremsen. 

3. Ängste versus Motivation

Ängste sind etwas sehr Mächtiges. Die Angst, nicht zu genügen, erniedrigt, ignoriert, verlassen, benachteiligt, verletzt oder enttäuscht zu werden, zu verarmen, zu sterben oder krank zu werden….die Auswahl nimmt kein Ende. 

Wenn Angst im Gehirn den Stresspegel erhöht, kann Motivation nicht zu produktiven, notwendigen Taten führen, die Dein Leben verbessern.

 

Diese drei Schlüssel sind es, warum die meisten Menschen nichts verändern. 

Du allerdings hast die Möglichkeit, diese Schranken zu durchbrechen.

Wenn es Dir damit ernst ist, dann habe ich einen kostenfreien Online-Kurs für Dich, der Dir hilft, deine Selbst-Sabotage zu beenden. Wenn Du lernen willst, wie Du aus dem Kreislauf ausbrichst, trage Dich jetzt ein.  

Er heißt Surf your life Micro-Coaching und öffnet Deine Tür zur Freiheit.

Melde Dich hier an

Trennung, Scheidung – Hilfe!

Trennung, Scheidung – Hilfe!

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Du steckst mitten in einer Trennung? Dann steht Dir ein Neuanfang bevor. Alles muss gut bedacht, geplant und entschieden werden. Keine leichte Übung, wenn das Chaos im Kopf den Atem raubt.

Eine Trennung ist eine waschechte Lebenskrise. Nicht nur emotional bedeutet sie meistens unsäglichen Schmerz, auch mental stellt es den Betroffenen vor große Herausforderungen. Denn „eigentlich“ müssten jetzt Dinge entschieden werden und in Wahrheit pendelt der Verstand zwischen Angst, Leid, Trauer, Wut und Euphorie, Aktivismus und Energieschüben. Zwei Tipps habe ich für Dich, um etwas Ruhe rein zu bringen:

Tipp 1: Sortiere Deine Baustellen

In solchen existentiellen Lebensphasen neigen wir dazu, alles schrecklich zu finden. Aber die Partnerschaft ist nur ein Lebensbereich, neben Finanzen, Familie, Beruf, Materiellem, Freizeit, Selbstverwirklichung und Gesundheit. Natürlich wirkt sich eine Trennung massiv auf alle Bereiche aus.

Deshalb ist es gut, nun zu prüfen, ob in einem der anderen Lebensbereiche eine Baustelle ist, die Du vielleicht schnell erledigen kannst und die nichts mit der Trennung zu tun hat. Das schafft Raum. Oder: Du entscheidest Dich, diese anderen Baustellen konsequent zu verschieben und Dich auf die Auswirkungen und Entscheidungen der Trennung zu fokussieren. Dann aber mit Fakten und schriftlichen To Do Listen. Sonst überlastest Du Dich und am Ende meinst Du, Dein ganzes Leben wäre schrecklich. 

Tipp 2: Bauch vor Kopf

Und damit Du das verhinderst, mein zweiter Tipp: Vertraue auf Dein Bauchgefühl. Ja, das meine ich völlig ernst. Dein Verstand ist völlig eingeengt und bewegt sich nur zwischen „Soll ich, soll ich nicht?“, Beschuldigungen oder Selbstvorwürfen und anderen Zwiespälten. Dem kannst Du gerade nicht vertrauen. Dein Bauchgefühl ist meist der bessere Ratgeber in Fragen des, „Was will ich eigentlich und wie?“. Und das Bauchgefühl ist die Grundlage für Deine strategische Planung, z.B. bei der Teilung des Hausstandes, Anwaltsgesprächen, Umgang mit den Kindern, finanzielle Themen etc.. Gerade in Trennungs-Krisen ist das eine große Entlastung.

Und ich habe noch etwas für Dich. Damit Du nicht allein durch diese Phase musst, begleite ich Dich für zwei Monate mit meinem Online-Intensiv-Coaching. Denn für solche Situationen habe ich es auch entwickelt, weil ich selbst an dem dunklen Ort war und meinen Weg zum Ende des Tunnels finden musste. Du erhältst praktische Tools und Tipps, die Du für den Neustart brauchst und hast eine permanente Anlaufstelle zum Motivation tanken. 

Du richtest, Deinen Blick neu aus und baust Dir Schritt für Schritt Dein Leben positiv auf.

Erfahre mehr zum Surf your life – Intensiv-Coaching

Ich freu mich auf Dich!

Surf your work

Surf your work

Life

Arbeit soll Sinn machen, motivieren und die Freizeit nicht einschränken. So sehen es zumindest die Nachwuchstalente (Generation Y und Z). Sie haben Power, tolle Ideen und sind meistens recht gebildet. Was Sie brauchen, ist die Kompetenz, sich selbst zu motivieren und effizient zu kommunizieren.

Sie müssen stressresistent werden und die Kompetenz, Konflikte, die sie selbst betreffen zu meistern, aufbauen. Und sie werden lernen müssen, auch am Ball zu blieben, wenn es mal keinen Spaß macht. Das Wort MÜSSEN ist nicht ihr Lieblingswort. Doch diese Fähigkeiten gehören eben auch dazu, zum Erfolg. Und sie können sogar Spaß machen, wenn man weiß, wie es geht. Dann wird alles ganz einfach.

Hier setzt das Surf your work Training für Mitarbeiter und Führungskräfte an.

 

Mehr Infos finden Sie unter:

Surf your work für Mitarbeiter und Führungskräfte

Epidemie „Midlifecrisis“

Epidemie „Midlifecrisis“

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Frauen und (manche) Männer um die 40 fragen sich häufig, ob das nun alles war. Die Kinder liegen nicht mehr in den Windeln, der Job ist gesichert, die „höher, schneller, weiter“ – Phase geht zu Ende. Zeit, das Erreichte zu hinterfragen. „Ist es wirklich das, was ich erwartet habe?“, „Wie geht es nun weiter?“, „Was ist auf der Strecke geblieben?“ Emotionales Chaos führt zu Konflikten, nachlassender Leistungsfähigkeit und nicht selten Wut auf sich selbst und andere.

„Wenn ich zum Kunden rausfahre bin ich schon so genervt, dass ich gleich wieder ins Bett gehen könnte. Ich höre mir jetzt seit 15 Jahren die gleiche Story an. Mir steht es bis obenhin. Ich überlege, mich beruflich komplett umzuorientieren“, erklärt Joachim (47), Leiter eines Analyseteams in einer Unternehmensberatung im Führungstraining. Seine Kollegin (43) nickt „Ich kann das ganz gut nachvollziehen, nur geht es mir privat so. Meine Kinder sind jetzt 8 und 12. Ich führe ein 9-köpfiges Team und habe wirklich viel erreicht. Aber privat habe ich in den letzten 10 Jahren nur funktioniert. Ich würde zum Beispiel gerne Abends wieder ins Fitness gehen. Das kann ich aber nicht, weil mein Mann gerade nur noch unterwegs ist. Er trifft sich mit Freunden, macht Sport oder bleibt lange im Büro. Mich macht das wahnsinnig wütend, weil er frei hat und ich daheim bleiben muss, wegen der Kids. Entsprechend belastend ist die Stimmung daheim.“

Genervt, gestresst, kontrolliert

Die Krise in der Mitte des Lebens, bei Frauen meist ab 40, bei Männern häufig etwas später ist eine Art Überlastungs-Sinn-Krise. Scheinbar von heute auf morgen nervt es, ist es anstrengend, häufen sich die Probleme, entgleitet einem in vielen Dingen die Kontrolle.

Sinnsuche nach den 30gern

Völlig logisch! Denn nach den 30gern steht ein Wandel an. Werte verändern sich. Während der Aufbauphase von Beruf und Familie verdrängte Wünsche und Träume ploppen wieder an die Oberfläche. Dazu kommt eine gewisse Müdigkeit, ständig etwas erreichen oder sich anpassen oder 8 Dinge gleichzeitig organisieren zu müssen.

Trennung, Jobwechsel, Ernährung

Veränderte Werte und Erwartungen ans Leben führen zu entsprechenden Reaktionen im Umfeld. In dieser Phase gehen Ehen in die Brüche, werden Beziehungen beendet und nicht selten der Beruf gewechselt oder die Ernährung radikal umgestellt.

Damit diese Sinn-Krise eine wertvolle Erfahrung wird, hilft es, mit einer gewissen Struktur an die Sache heran zu gehen.

3 Tipps im Umgang mit dieser Lebensphase:

  1. Erwarten Sie nicht von Ihrem Partner, dass er ebenfalls eine Veränderung will oder Sie verstehen muss. Er oder sie kann Ihnen die Lösung nicht bringen. Sie finden sie nur in sich selbst. Warten Sie mit Trennungs-Gedanken, bis Sie sich wirklich klar sind, was Sie wollen.
  2. Nehmen Sie sich mehr Zeit für Stille. Kein TV, kein Internet, keine Lektüre, kein Gespräch. Einfach in die Stille hinein hören und den Atem beobachten. Ihr Geist, Ihre Seele, Ihr Herz braucht das jetzt! Gerade, wenn Ihr Verstand Input gewöhnt ist und erst einmal Alarm schlägt.
  3. Sortieren Sie aus: Kleider, Küche, Keller – trennen Sie sich von materiellem Ballast. Überlegen Sie, welche Freunde Ihnen gut tun und welche nicht. Fragen Sie sich bei jedem „Ja“, ob Sie vielleicht lieber „Nein“ sagen würden und umgekehrt. Beginnen Sie, ehrlich zu sich zu sein.

Wer seine Hinterfrage-Phase schneller und mit weniger Kollateralschaden hinter sich bringen möchte, ist in meinem Surf your life Programm genau richtig. Ich habe ein System mit hilfreichen Techniken entwickelt, wie Sie Problem und Ursache entkoppeln und mental und emotional wieder in Balance kommen.

Mehr zum Surf your life – Programm

Erfolg ohne Zögern!

Erfolg ohne Zögern!

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Nie wieder Angst haben.

Sie ist allgegenwärtig und gehört von Geburt an zu uns: Die Angst. Sie schützt uns vor Gefahren, ist aber auch Motor für Schuld- und Schamgefühle und das schlechte Gewissen. Für viele Menschen ist sie zum Problem geworden, weil Dauersorgen Erfolg und Harmonie blockieren, ja geradezu torpedieren. Befürchtungen nehmen die Leichtigkeit und Freude. Die Kunst ist es, die Balance zwischen einer gesunden Skepsis und der Freude am Alltag zu halten.

„Für mich ist Angst ein recht starkes Wort. Aber Befürchtungen habe ich schon viele. Am schlimmsten ist meine Sorge, dass ich im Job nicht genug Leistung bringe“, erklärt Regine, Account Managerin und Mutter. Sie ist eine der Besten in ihrer Firma. Die Kunden lieben sie. Aber der Spagat zwischen ihrer Familie mit drei Kindern und der Arbeit reibt sie auf. Jedesmal, wenn sie privat telefoniert oder nach Hause muss wegen kranker Kindern hat sie Angst vor der Kündigung.

„Ich liege manchmal nachts wach und überlege krampfhaft stundenlang, wie ich die Kinderbetreuung organisiere. Dann wecke ich manchmal sogar meinen Mann und wir streiten darüber.“ Schlechtes Gewissen, Schuldgefühle, die Scham davor, etwas falsch zu machen. Sie alle haben damit zu kämpfen. Genau genommen WIR alle.

Gründe für die Angst

Die Liste an Gründen ist lange. Krankheit, Arbeitsplatzverlust, Einsamkeit, alt werden, Tod, Burnout, Versagen, Minderwertigkeitsgefühle, Trennung – allen gemeinsam ist die Befürchtung einer unkontrollierbaren, bedrohlichen Zukunft. Dazu gehören die Frucht vor negativen Reaktionen der Mitmenschen, dem Verlust einer wichtigen Sache oder Person oder selbstschädigender Konsequenzen, denen man nicht gewachsen sein könnte. Basis für diese Angst-Gedanken-Konstrukte sind unsere Erfahrungen, Medienberichte, Problemgeschichten von Mitmenschen, aber auch die Art, wie wir mit dem Leben grundsätzlich umgehen. Die meisten Befürchtungen sind Illusionen. Wir denken uns aus, was passieren könnte, ohne dass es jemals wirklich geschieht. Dazwischen mischen sich tatsächliche Bedrohungen, wie Trennung, Verlust eines Menschen, Krankheit, Jobverlust oder finanzielle Einbrüche, die nach Lösungen verlangen. Zusätzlich versetzen wir uns gegenseitig in Angst und Schrecken, indem wir mit anderen in Dauerschleifen über unsere Sorgen sprechen. Die Schattenseite ist, dass im Befürchtungsfall im Gehirn permanent Cortisol, das Stresshormon ausgeschüttet wird. Und das fördert Vergesslichkeit, Konzentrationsmangel, Demotivation und Sinnverlust.

Power durchs Gehirn

Angst ist ein Warn- und Schutzmechanismus. Ausgelöst durch einen äußeren Reiz oder einen Gedanken, wird ein Alarmprozess im Gehirn in Gang gesetzt. Die Reaktion des Körpers dient dazu, im Notfall zu flüchten, anzugreifen oder sich zu verteidigen, um negative Konsequenzen zu vermeiden. Das äußert sich körperlich durch Atemnot, Herzklopfen, trockenen Mund, zittern, schwitzen, Harndrang, Durchfall, Übelkeit, schnellem Atmen und erhöhten Blutdruck. Besonders drastisch erfahren wir es beim Auto fahren, wenn für einen kurzen Moment eine Gefahrensituation eintritt und wir innerhalb von Millisekunden in volle Alarmbereitschaft inklusive aller körperlichen Symptome versetzt werden. Stress pur. Das vegetative Nervensystem stellt körperliche Ressourcen für schnelles Handeln mit erhöhter Konzentration und Kraft zur Verfügung. Häufig auch einhergehend mit einer momentanen Schreckstarre oder Lähmung.

Gegenmittel

Furcht versetzt uns in eine Art Wahrnehmungstunnel. Wir können die schönen, positiven, funktionierenden Dinge im Leben nicht mehr wahrnehmen. Zusätzlich verfügen wir nicht mehr über Verhaltensweisen, die wir normalerweise parat haben. Humor, Geduld, Entspannung, Zuhören, Interesse für andere, genießen, Freude. Unsere moderne Gesellschaft bedient sich reichhaltiger Methoden, um die Angst nicht zu spüren. Von Medikamenten, Alkohol, Rauchen, Sport, Essen bis hin zu Mehr-Arbeit, Mehr-Freizeitaktivitäten, Mehr-sozialem Engagement deckt der Mensch die Sorge zu, um sie weniger zu spüren. Wer selbst etwas tun möchte, um wieder besser drauf zu sein, muss verstehen, dass der Weg nicht an der Angst vorbei, sondern mitten durch sie hindurch geht.

Verstehen und Fakten schaffen

Befasst sich das Gehirn mit Befürchtungen, die nicht real sind, fühlt es sich trotzdem so an, als wäre es real. Sofort wird jede Menge Energie freigesetzt, die häufig in einen blinden Aktivismus mündet, um die Angst, Schuld- oder Schamgefühle loszuwerden. Wichtig ist es, in diesen Fällen gar nichts zu tun. Sobald man aus Furcht handelt, kommuniziert oder andere mit hinein zieht, wird sie verstärkt. Das Prinzip ist, die Angst wahr zu nehmen, zu verstehen warum sie existiert und dass sie ein Illusion ist, die es gilt zu akzeptieren, ohne ihr auf den Leim zu gehen. Wo sitzt sie im Körper, was macht sie? Welcher Gedanke hat sie ausgelöst und welche Gedanken folgen? Was macht der Atem? Nach etwa 20 Minuten endet sie meistens. Das Gefühl der Schuld, Scham oder Angst verschwindet ins nichts, wenn man bewusst damit umgeht. Das Gehirn lernt dadurch, dass keine negativen Konsequenzen eintreten und überschreibt die Angst mit neuen Mustern. Nach einer Weile taucht sie nicht mehr so massiv auf.

Neben der beschriebenen Desensibilisierung ist es hilfreich, die Ursachen zu kennen. Was hat sie ausgelöst (Nachrichten, Zeitung, Kollege, Gedankenszenario)? Wie äußert sie sich? Und woher kommt sie ursprünglich? Also was steckt hinter dem Deckmantel Schuld, Scham oder Angst?

Welche Ängste gibt es überhaupt?

Hinter den Ängsten liegt meist ein Gedanke, der die Sorgen auslöst. Die Emotion und der Körper folgen nach. Die Ursachen für diese Gedanken liegen in unserer Prägung und unseren Erfahrungen, aber auch in unserem Charakter. Folgende Gedanken könnten der Ursprung sein:

Ich bin unzulänglich, nicht gut genug.

Menschen mit dieser Angst trauen sich selbst nichts zu. Sie verleugnen ihre Fähigkeiten und Eigenschaften. Sie fürchten, dem Leben oder einer Situation nicht gewachsen zu sein, mit allen Anforderungen und der Verantwortung. Sie fühlen sich hilflos und unfähig. Sie passen sich an, schämen sich insgeheim für ihre vermeintliche Schwäche. Meistens stellen sie ihr Licht zu sehr unter den Scheffel oder versuchen ihre Angst mit Witz und Charme zu überspielen.

Ich habe es nicht verdient.

Diese Angst sorgt dafür, dass der Mensch sich permanent kontrolliert und seine Lebendigkeit nicht annimmt. Er ist ernsthaft und opfert sich für andere oder eine Sache auf, um dazu zu gehören. Oder er macht sich in Eigenregie die Lebensfreude kaputt, indem er sich selbst sabotiert, sich nichts gönnt oder überkritisch ist. 

Ich bin nichts wert.

Mit dieser Angst befindet sich der Mensch in einem permanenten Zustand von Schuld, der ihm seine Daseinsberechtigung gibt. Er empfindet sich selbst als wertvoller, wenn er viel Schuld trägt und sich permanent ent-schuldigt. Er opfert sich selbstlos für andere auf und bestraft sich selbst mit Leiden.

Ich darf die Kontrolle nicht verlieren.

Diese Menschen entwickeln bei kleinsten Veränderungen ein tiefe Angst vor Kontrollverlust und Hilflosigkeit. Sie halten deshalb starr an Abläufen und Lebensweisen, Einstellungen und Gedanken fest. Verändert sich etwas beißen sie die Zähne zusammen und halten durch.

Ich muss aufpassen, nicht benachteiligt zu werden.

Die Angst vor Mangel äußert sich in einer Gier nach mehr. Mehr Liebe, Erfolg, Abenteuer, Nahrung, Macht, Reichtum, Ruhm und so fort. Dem unstillbaren Hunger nach Mehr liegt eine tiefe innere Leere, ein schwarzes Loch in der Seele zugrunde. Dieses muss gefüllt werden.

Ich verpasse etwas.

Die Angst davor, etwas nicht zu erleben oder zu erreichen, also etwas zu versäumen, führt bei diesen Menschen zu einer gewissen Rastlosigkeit, Risikofreudigkeit und einer großen Ungeduld im Leben. Voller innerer Unruhe und ständig auf der Hut streben sie nach vorne. 

Erkennt der Mensch seine Angst, die zuweilen peinlich und schwer zu akzeptieren bzw. ertragen ist, so kann derjenige anders damit umgehen. Tritt sie auf, handelt man nicht, sondern macht sich bewusst, was gerade passiert. Die meisten Befürchtungen sind nicht real, sie sind Illusionen unseres Verstandes und damit nicht unser wahres Wesen. Ist sie verstanden, gibt ihr der Mensch nicht mehr den Raum, sondern trainiert sein Gehirn um, indem er sich bewusst für Dinge begeistert, die Spaß machen und sich erlaubt, so zu sein, wie er ist. Die Sorge wird niemals ganz weichen, denn sie gehört zum Mensch dazu, doch das Ausmaß kann auf einen erträglichen Normalzustand reduziert werden. Dann ist Angst zuweilen nicht nur gesunder Schutz, sondern auch der Antreiber, sich im Leben weiterzuentwickeln.  

Und wie Du Deine Sorgen und Ängste los wirst und Dein Gehirn neu programmierst, zeige ich Dir. Malaika Loher hat eine Formel entwickelt, die Dir das ermöglicht. Ihr Surf your life-Programm ist das Rezept für Freiheit und Leichtigkeit.

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Autorin: Malaika Loher ist Führungskräftecoach und Persönlichkeitstrainerin. Sie hat über Jahre das Surf your life – System entwickelt, das Dir zeigt, wie Erfolg und Erfüllung gleichermaßen möglich sind.

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Generation Y – Mit diesen Tricks verschaffen Sie sich Autorität

Generation Y – Mit diesen Tricks verschaffen Sie sich Autorität

Life

Sie legen sich nicht gerne fest. Sie sind hochmotiviert, solange sie sich als Teil des Ganzen fühlen. Autoritätspersonen nehmen sie nicht per se ernst. Die hochgebildeten, jungen Digital Narratives sind Talente, die ganz schön anstrengend für Führungskräfte sein können. Mit folgenden 10 Tipps werden Sie die Generation „Me“ schneller los.

  1. Führen Sie möglichst wenig Feedback-Gespräche. Das ist unproduktive Zeit. Geben Sie per E-Mail Anweisungen und lassen Sie die Durchführung durch den Praktikanten nachprüfen.
  2. Fahren Sie dem jungen Talent im Meeting möglichst oft über den Mund. Die ewige Diskussion führt ja eh zu nichts.
  3. Setzen Sie Ideen eines Nachwuchstalents nicht um. Die Erfahrung für realistische Vorschläge fehlt ohnehin.
  4. Geben Sie keinerlei Extra-Wünschen nach. Er oder sie muss sich gefälligst anpassen, mit der Masse schwimmen und sich erst einmal beweisen.
  5. Falls Sie doch etwas verhandelt haben, wie eine Gehaltserhöhung, ein Empfehlungsschreiben, längeren Urlaub, Weiterbildungen etc., dann zögern Sie die Umsetzung bitte hinaus. So kann Ihnen der Y-Nachwuchs wenigstens eine Zeit lang nicht mit irgendwelchen Vorstellungen die Zeit rauben.
  6. Beförderungen sollten Sie unbedingt auf die lange Bank schieben. Geben Sie keine Verantwortung an einen Millenial ab. Lassen Sie ihn in festen Strukturen arbeiten und geben Sie wenig Spielraum.
  7. Erlauben Sie auf keinen Fall die Nutzung sozialer Medien während der Arbeitszeit. Am besten sind private Handys sowieso verboten und im Netzwerk sämtlich Seiten geblockt. Der Y-er soll sich auf seine Arbeit konzentrieren.
  8. Im Zweifel setzen Sie den Kollegen oder die Kollegin in ein Einzelbüro und schließen ihn/sie von Meetings aus, vor allem wenn es um strategische Themen geht. Er bzw. sie bringt sowieso nur Unruhe rein.
  9. Bleiben Sie unbedingt sachlich. Fragen Sie nicht nach dem Privatleben und unterbinden Sie jedes Gespräch darüber. Zeitverschwendung.
  10. Überstunden sollten selbstverständlich sein und der Urlaub nicht mehr als 14 Tage am Stück. Sonst kommt der Nachwuchs womöglich auf dumme Ideen und kündigt. Kurze Leine ist gefragt.

Autorin: Malaika Loher ist Motivationsexpertin und Persönlichkeitscoach. Sie schult Führungskräfte und unterstützt mit ihrer Surf your life – Akademie Menschen dabei, erfolgreich und erfüllt zu leben.

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