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Nichts geht mehr – Lebenskrise voraus!

Nichts geht mehr – Lebenskrise voraus!

Life

Obwohl wir alles dafür tun, eine Krise zu vermeiden, passieren sie doch. Die unerwarteten, unangenehmen Überraschungen im Leben. Sie ziehen einem den Boden unter den Füßen weg. Sachlich und zielorientiert zu denken wird dann schwer. Und der Alltag läuft weiter. Wer nicht auf Spur kommt, erntet über kurz oder lang negative Konsequenzen. Deshalb ist es wichtig, sich zu stabilisieren. Denn eine Krise ist auch immer eine Chance.

„Ich komme morgens kaum aus dem Bett. Schon bevor ich die Augen aufmache habe ich keine Lust mehr. Die Angst vor der Zukunft frisst mich auf. Und ich muss doch funktionieren“, beschreibt Agnes, Inhaberin einer Versicherungsagentur bei München ihre Situation. Sie ist nun seit sechs Jahren im Geschäft und hat viel Zeit und Energie in das Marketing Ihrer Leistungen investiert. Der Erfolg kam von Anfang an mit großen Schritten. Nach drei Jahren hatte sie einen Kundenstamm, der sie und drei Vollzeitkräfte versorgte. Der Erfolgskurs riss nicht ab. Sie baute sich ein eigenes Bürogebäude für Ihre Agentur und vermiete den Rest an andere Unternehmer. Alles lief wie am Schnürchen.

Eine Krise kommt immer unpassend

Bis sich ihr amerikanischer Mann von heute auf morgen von ihr trennte. Er verschwand buchstäblich aus ihrem Leben und kehrte zurück in die USA. Ein wahnsinniger Schock für Agnes und die zwei Kinder. Nun hat sie allein die Verantwortung für den Haus-Kredit und den Kredit auf die neu gebaute Agentur. Finanzielle Unterstützung von ihrem Mann ist nicht in Sicht. Dafür sitzt sie regelmäßig beim Anwalt und muss mit den hart formulierten Schreiben der Gegenseite klar kommen. Agnes steckt tief in der Krise. Sie ist verletzt, traurig, wütend und überfordert.

Krise ist etwas subjektives

Trennung, Jobverlust, Krankheit, Trauer, Konflikte, Dauerstress und andere Vorkommnisse können die Gefühle auf eine harte Probe stellen. Was im Kopf zu einer Krise wird, hängt allerdings vom Menschen selbst ab. Für den einen sind z.B. die Kündigung oder die Versetzung in eine andere Stadt ein normales Problem oder gar eine Herausforderung. Während ein anderer die Situation als bedrohlich und schwer zu verdauen empfindet. Je nach Schweregrad in der persönlichen Empfindung dauert das Auftauchen aus einer Krise mehr oder weniger lange. Nur eines ist sicher. Diese sieben Phasen muss jeder durchlaufen.

Nach dem Tief kommt das Hoch

Die ersten drei Phasen sind 1. der Schock, 2. das Leugnen und 3. die Trauer. Diese Phasen sind die Schlimmsten, weil sie einen in eine Art Nebel aus schlechten Gefühlen einhüllen. Von Wut über Erstarren oder Angewidert sein bis hin zu tiefer Traurigkeit ist alles dabei, was Energie raubt und zwar in schnellem Wechsel. Jetzt ist es gut, einige Zeit kürzer zu treten. Urlaub zu nehmen, eine Vertretung zu finden. Dinge nicht zu tun, die nicht dringend sind. Sich Zeit zu geben. Die gute Nachricht ist: Diese Phasen enden. Anfangs ist es extrem schwierig, Entscheidungen zu treffen oder zu funktionieren. Die Konzentration reicht vielleicht für die nächsten fünf Minuten, bevor der emotionale Nebel erneut aufzieht. Dann wird es eine halbe Stunde, ein halber Tag und schließlich startet Phase 4. Die Situation wird akzeptiert und ein erster Energieschub steht zur Verfügung. Den sollte der Krisengeschüttelte unbedingt nutzen, um aufzuräumen. Das bedeutet, sich klar zu werden, was man wirklich will, was nun zählt und worauf man sich in Zukunft fokussieren will. Gut ist es, alten Ballast loszuwerden, Dinge abzuschließen, Liegengebliebenes zu erledigen, loszulassen, sich zu bedanken, zu verabschieden, aufzuräumen im Leben.

Nach dem Hoch folgt das Tief

Denn die nächste Phase wird kommen. Rückschläge, Sorgen, Zweifel, Wut und das Bedürfnis, aufzugeben und sich zurückzuziehen. Wichtig ist, hier nicht Dinge einzureissen, die einem eigentlich doch wichtig sind. In dieser Phase werden Jobs aufgegeben, Mitarbeiter entlassen, Ehen beendet, aktivistisch Investitionen getätigt, Termine nicht eingehalten, Pflichten vernachlässigt. Das Umfeld wird mit den immer gleichen Geschichten überfordert. Die Gedanken drehen sich im Kreis. Das ist die Phase, in der die meisten finanziellen, menschlichen und persönlichen Verluste fabriziert werden. Nun ist es wichtig, während der Arbeitszeit, der Erziehung und in wichtigen Beziehungen auf Autopilot zu schalten und das Umfeld zu entlasten. Das funktioniert wunderbar, wenn man sich Zeiten einplant, in denen Wut und Frust Raum bekommen.

Werde emotionaler Zustandsmanager

Denn ein Gefühl dauert ist der Regel nicht länger als 3-5 Minuten, wenn ihm kein gedankliches Futter gegeben wird. Tatsächlich sind wir selbst diejenigen, die einen schlechten inneren Zustand künstlich verlängern, indem wir mit anderen darüber jammern, weitere schlechte Gedanken produzieren oder etwas tun, das die Situation noch verschärft. In dieser Phase ist es gut, weder viel darüber zu sprechen – außer mit psychologischen Fachkräften. Noch sollte aus einem negativen Gefühl gehandelt und entschieden werden. Das ist die Phase, in der ein Gefühl da sein darf, ohne dass es zu Handlungen führt.

Aufwärts geht der Weg

Eines ist gewiss. Der Weg führt durch die Angst in die Freiheit. Wenn Gefühle sich zeigen dürfen, ohne Verwüstung anzurichten, kann die Phase 6 starten. Hoffnung keimt, Begeisterung wächst, ein zweiten Energieschub wird frei gesetzt. In dieser Phase sollte der Fokus nach innen gerichtet werden, um dort aufzuräumen. Eine Krise ist nämlich eine Chance, wenn das Potenzial in ihr freigesetzt wird. „Hinterher ist man immer schlauer“, sagt der Volksmund. Nicht umsonst, denn eine schwere Lebenssituation macht auch stark und frei, klar und entschieden. Nun ist es an der Zeit, sich neue Ziele zu setzen und in Phase 7 überzugehen, der Neuorientierung und Prüfung der Werte. Hier darf experimentiert und getestet werden. Eine wunderbare Zeit, Innovationen zu nutzen, sich weiterzubilden, das Leben anders zu leben, als bisher und gespannt zu sehen, was passiert. Im Geschäft oder Job kann neuer Wind einkehren und die Vision noch einmal überarbeitet werden.

Am Ende steht die Freiheit

Denn Phase 8 lässt verblassen, was war. Nun ist der Neustart gemacht, die Energie ist wieder auf dem Höhepunkt und die Tiefpunkte sind selten. Normalität ist eingekehrt. Die Krise ist bewältigt und es ist Zeit, sich zu belohnen und zu erholen. Gedanklich sollte keine Energie mehr in die alten Themen investiert werden. Worte drehen sich nur noch um die positive Zukunft, statt um die Vergangenheit. Das tut auch dem Umfeld gut. Loslassen ist wichtig. Denn das Leben ist ein Auf und Ab und wer in sich ruht, wird die Stürme des Lebens leichter meistern.

Phasen einer Veränderung und Krise

  1. Schock/
  2. Leugnen
  3. Trauer
  4. Akzeptanz/Anpacken/1. Energieschub
  5. Rückschläge/Sorge/Wut/Aufgeben/Rückzug
  6. Hoffnung/ Begeisterung/ Lernen/ Aufräumen/ 2. Energieschub
  7. Überwindung/ Neuorientierung/ Experimente/ Werteprüfung
  8. Neustart/Loslassen/Klarheit/ positive Energie

Autorin:

Malaika Loher ist Motivationsexpertin und Persönlichkeitscoach. Sie schult Führungskräfte und unterstützt mit ihrer Online-Akademie Menschen dabei, erfolgreich und erfüllt zu leben. https://malaikaloher.de

Gefühle, die die Welt nicht braucht.

Gefühle, die die Welt nicht braucht.

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Gefühle gehören zum Leben. Sie kommen und gehen. Im Grunde sind wir Menschen Zustandsmanager. Ohne Pause geraten wir von einem inneren emotionalen Zustand in den nächsten. Doch manche Empfindungen bleiben länger als gewünscht, vor allem in Krisenzeiten.

Normalerweise hat ein akutes Gefühl keine lange Haltbarkeit. 5-10 Minuten maximal, dann taucht schon der nächste innere Zustand auf. Doch warum wollen manche Gefühle einfach nicht aufhören? Sie stehen morgens mit Ihnen auf und gehen Abends mit Ihnen zu Bett. Wunderbar, wenn es sich um positive Gefühle handelt. Doch was ist mit den schlechten Gefühlen? Der Dauerwut, dem Dauerstressgefühl, der ewigen Trauer oder Frustration?

Gefühle müssen mental gefüttert werden

Sie können Gefühle nur dann in die Länge ziehen, wenn Sie gedanklich Öl ins Emotionsfeuer kippen. Das funktioniert mit erfüllenden und mit schrecklichen Gefühlen.

Taucht zum Beispiel Wut auf und Sie geben sich die Erlaubnis, diese Wut zu spüren und sich bewusst zu machen OHNE etwas zu tun. Dann wäre die Wut nach einigen Minuten verraucht und Sie könnten wieder klar denken. Doch was passiert in Wahrheit? Die Wut wird durch ganz bestimmte Gedanken verstärkt und Sie gehen in einen Tunnel, der jede Art von lösungsorientiertem Denken verunmöglicht. Denken Sie nur daran, ob Sie im wütenden Zustand noch viel Humor, außer vielleicht Sarkasmus…oder Geduld haben.

Doch was genau passiert eigentlich im Körper, wenn ein Gefühl entsteht?

Sie nehmen eine Situation über Ihre Sinne wahr. Diese Sinnes-Daten müssen im Gehirn interpretiert werden, um ihnen Bedeutung zu geben. Bedeutungsgebung ist ein Zwang unseres Verstandes. Ohne gegenteiliges Training sind wir der Dauer-Interpretationsschleife quasi ausgeliefert. Je nach Persönlichkeit und Prägung haben Sie bestimmte Interpretationsmuster ausgebildet, die sich immer wieder abspulen.

Die Bewertung einer Situation erfolgt, bevor Sie selbst es mitbekommen. Das Ergebnis wird Ihnen von Ihrem Verstand in Form von Gedanken rational erklärt. Diese Gedanken lösen im Gehirn hormonelle Bedingungen z.B. Adrenalin aus, die von Ihnen als Gefühl wahrgenommen werden. Ihnen wird heiß, das Herz rast, Sie haben einen Klos im Hals, sie zittern, müssen sich bewegen oder schreien. Sie sind sauer.

Wissen ist Illusion

Würde zum Beispiel Ihr Partner eine Abmachung nicht einhalten, die Ihnen sehr wichtig war, dann könnte Ihr Gehirn sagen “Er/sie nimmt mich überhaupt nicht ernst!”, “So ein/e Egoist/Egoistin!” oder “War ja wieder klar, dass das nicht klappt.” Dadurch wird eine ganze Kaskade von Folgegedanken ausgelöst, die vom Verstand als völlig real wahrgenommen werden. Sie GLAUBEN zu WISSEN, dass der andere Sie z.B. nicht mehr liebt oder untreu ist oder Sie nicht gut genug sind. In Wahrheit sind das Illusionen Ihres Kopfes, die einen Fakten- und Realitätscheck bräuchten.

Da Sie aber ÜBERZEUGT sind, recht zu haben mit Ihrer Interpretation, wird aus dem Gefühl heraus eine Reaktion ausgelöst. Gegenangriff, Verteidigung, Flucht oder Tod stellen…ganz der Steinzeitmensch.

Wie aus einem Moment ein Beziehungskrieg wird

Noch spannender wird die Geschichte, wenn über das erste Gefühl noch weiter Gefühle gestapelt werden. Schuld, Scham, Neid, Eifersucht oder Angst. Das sind nun wirklich Gefühle, die die Welt nicht braucht. Denn sie führen zu Handlungen, die in den meisten Fällen weder stimmig zur Situation sind, noch positiv auf die eigene Laune wirken und schon gar nicht gut für die Beziehungen zu anderen Menschen sind.

Ende der Gefühls-Sklaverei

Die gute Nachricht ist: Dieser Automatenmodus kann abgestellt werden. Sie müssen nicht Sklave Ihrer Interpretations- und Verhaltensmuster sein. Sie können ALLES verändern, wenn Sie an sich und Ihrer Art zu denken arbeiten.

Wenn Sie sich jetzt fragen, wie Sie das tun sollen, dann habe ich die Lösung für Sie. Denn ich habe mich die letzten 20 Jahre einen Großteil meiner Zeit mit sozialer und emotionaler Kompetenz befasst.

Der Weg zur inneren Freiheit ist nicht der einfachste, soviel sage ich schon jetzt. ABER! Danach sind Sie nicht mehr Sklave Ihrer Gedanken und Gefühle und Sie nehmen Ihr Leben und Ihr Glück Stück für Stück aktiv in die Hand. Das kann ich Ihnen versprechen.

Wie das geht, zeige ich Ihnen gerne in meinem Surf-your-Life Coaching Programm.

Das Programm startet ab September 2018!

Die ausgediente Generation?

Die ausgediente Generation?

Life

Wenn Könige in Ruhestand gehen.

Sie sind ungeduldig, zielorientiert und hervorragende Strategen. Die Führungskräfte der letzten Phase (kurz vor der Rente) – hier „Könige“ genannt – gehören noch zum alten Eisen. Doch ist diese Art wirklich noch erfolgreich?

Erfolgreich, wenn es um Macht, Unternehmenspolitik und Entscheidungsgeschwindigkeit geht. Aber ist es wirklich sinnvoll, mit Ziel-Druck und Härte zum Erfolg zu pushen? Wie motivierend ist das für Mitarbeiter, die mit dieser Art Verhalten jeden Tag umgehen müssen. „Könige“ haben das letzte Wort und greifen, wenn es sein muss durch – ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter. Aber sie sprechen im Gegenzug noch persönlich mit den Menschen, sind ehrlich und direkt. Sie denken langfristig und sorgen für Sicherheit.

Die Frage ist doch, was unser aller langfristiges Ziel sein soll? Was erfüllt den Menschen in der Zukunft? Oder gilt hier eher die Aussage „nach mir die Sintflut“?

Im Gegenzug zu den „Königen“ steht nämlich der Egoismus und die Unpersönlichkeit der digitalen Generation mit einer offensichtlichen Veränderung der Kommunikationsfähigkeit. Meinungen der Mitarbeiter werden zwar gehört, doch entschieden wird erfolgsmaximierend und mit Blick auf den persönlichen Gewinn der nächsten zwei Jahre. Ein Verlust traditioneller Werte bei gleichzeitiger Vielfalt der Lebensentwürfe und Optionen tragen ebenso zur allgemeinen Ziel-Verwirrung bei. Ganz zu schweigen von der Sucht nach sozialen Medien mit dem dazugehörigen Narzismuspotenzial.

Die Generation „jetzt noch Kind“, wird bald zeigen, wohin der Hase in Zukunft läuft. Eines ist klar, wir befinden uns in einem recht breiten Feld von Ansprüchen und Erwartungen an Führungskräfte und Entscheider.

Die Hauptfrage bleibt bestehen: Was also motiviert denn nun Mitarbeiter? 

Die Antwort gleicht einem Strauss Blumen: Zuhören, Feedback, Verantwortung, klare Grenzen und entsprechende Freiheiten, Sicherheit und Vertrauen, aber auch die Chance zum Risiko und kreativen Handeln. Mitarbeiter wollen sich entwickeln dürfen und zugleich ein zu Hause in der Firma finden. Sie brauchen die Möglichkeit, Familie zu leben und sich zu verwirklichen ebenso, wie den Freiraum, die innere Balance und Gesundheit zu erhalten. Sie wollen sich einer Vision anschließen, die größer ist, als zwei Jahre Erfolgsgarantie. Und sie brauchen – je nach Alter und Ausbildung – den Schulterklopfer öfter, als frühere Generationen. Gehalt wollen sie sich verdienen und davon genug für ein „gutes“ Leben. Im Gegenzug bringen sie sich gerne ein, bleiben langfristig am Ball und tun sehr viel für Ihren Chef/Chefin.

Sich diese Fähigkeiten zu erarbeiten fordert eine Führungskraft enorm heraus. Ein Hochschulabschluss reicht bei weitem nicht aus, ebensowenig 25 Jahre „Erfahrung“. Hier geht es um persönliche, mentale und emotionale Entwicklung. Und das lernt man weder in der Ausbildung, noch ist die Schule des Lebens ein Garant zur positiven inneren Entwicklung. 

Menschen führen zu dürfen/können, bedeutet lebenslang an sich zu arbeiten, von einander zu lernen und das mit Fokus und Ausdauer. 

Wer mehr will, muss über sich hinaus wachsen

Wer mehr will, muss über sich hinaus wachsen

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Gewohnheit macht und langsam und behäbig. Deshalb ist es wichtig, hin und wieder etwas zu tun, was Dich fordert und aus der Komfortzone holt. Warum? Weil es Dein Gehirn anregt, andere neuronale Verknüpfungen zu schaffen, Du neue Erfahrungen sammelst und insgesamt flexibler, kreativer und wendiger bleibst. 

Suche Dir etwas, das Du „eigentlich“ eher nicht machen würdest. Ob nun Sport oder auf der Arbeit, mit der Familie oder bei der Urlaubsplanung. Ganz egal. Nur neu sollte es sein.

Ich war zum Beispiel mit Freunden am Tegelberg, um den Fingersteig, einen D-Klettersteig zu besteigen. D steht für Überhang, habe ich mir sagen lassen. 

Die Herausforderung war, dass es mein zweiter Klettersteig im Leben war (der 1. war der Che Guevara am Gardasee vor gefühlt 100 Jahren). Und dass ich seit langem nicht mehr über mehrere Seillängen am Fels war, schon gar nicht mit Bergstiefeln.

Und ja, mir war nicht behaglich dabei und ja, ich hatte zwischendurch richtig Angst. Drum hier die Tipps, wie Du Deine Komfortzone gesichert verlässt:

1. Wähle die Herausforderung so, dass sie dich zwar fordert, aber nur knapp überfordert. (im Beispiel: Beim Bouldern in der Halle habe ich Erfahrungen mit Überhängen gesammelt)

2. Nutze die Unterstützung von erfolgreichen! Freunden oder Kollegen, für die diese Tätigkeit bereits Gewohnheit ist. (im Beispiel: erfahrene Kletterer waren dabei)

3. Achte auf körperliche und mentale Fitness. In Krisenzeiten beispielsweise ist das Vollziehen von Gewohnheiten oft gesünder, als weitere Überforderung. (im Beispiel: Ich war tags zuvor früh im Bett, kein schweres Abendessen und kein Alkohol)

4. Während der Aufgabe immer wieder tief durchatmen, sich auf das Ziel besinnen und lächeln. (im Beispiel: Ich habe am Fels Stau verursacht, mich aber nicht hetzen lassen, Pausen gemacht und meinen Perfektionismus im Tal gelassen)

5. Sich danach selbst loben und den Erfolg feiern. (Im Beispiel: Umarmungen, Gruppenfoto und das Radler auf der Hütte)

Horrortrip Support-Hotline

Horrortrip Support-Hotline

Life

WIE AUS MENSCHEN MONSTER WERDEN!

Anruf bei der Mnet-Hotline:
Emotionaler Zustand des Kunden: kreative Überlastung
Sein Ziel: schnelle Lösung/ Erleichterung/ erhöhte Produktivität
Kunde: „Ich rufe an, weil ich eine höhere Uploadrate bei der Datenübertragung brauche.
Hotline-Mitarbeiterin (HM) in flötendem Ton: Nein, das geht leider nicht, soviel ich weiß. Ich frage aber gerne nach (Warteschleife…) Nein, das geht nicht. Aber ich habe gesehen, dass sie einen alten Tarif haben, der viel teurer ist, als unser neuer Tarif. Den könnten wir umstellen.
Kunde: „Geht dann der Upload schneller?“
HM: „Nein, aber Sie sparen sich xx Euro im Monat.“
Kunde: „Gibt es denn gar keine Möglichkeit mein Problem zu lösen?“
HM: „Nein. Da kann ich Ihnen nicht weiterhelfen. Wollen Sie denn die Umstellung?“
Kunde fragt nach Alternativen und wird abgeblockt. Er gibt schließlich auf: „Nun, wenn es günstiger ist, ziehe ich es in Erwägung….Aber eine Sache habe ich doch: Würde sich den technisch irgendetwas!!! ändern? Ich kann momentan absolut keine Störung des Betriebes brauchen.“
HM: „Nein, das bleibt alles, wie es ist, nur der Tarif ändert sich. Keine Sorge.“
Kunde frustriert und zugleich interessiert: „Ok, dann machen wir das.“

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Einmal Ferien und zurück!

Einmal Ferien und zurück!

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…während Ihr Körper inzwischen am Schreibtisch sitzt?

Wenn der Urlaub vorbei ist, freuen sich viele auf – ja, was eigentlich – Weihnachten? Nein, das ist viel zu weit weg. Kein Wunder, das die Motivation in den Herbst-Keller rauscht. So machen Sie ein Fest aus den dunklen Monaten!

  • Sorgen Sie für Ihren Körper, indem Sie darauf achten nicht zu frieren und genug zu schlafen. Essen und trinken Sie gesunde Sachen. Schluss mit Urlaubssünden. Gönnen Sie Ihrem Körper einen Break von Alkohol, Zucker, Fett und langen Nächten. Der nächste Urlaub kommt bestimmt.
  • Erlauben Sie sich zusätzliche Abschalt-Pausen. Je länger Ihr System herunter gefahren war, desto mehr Zeit braucht es, hochzufahren. Für Fortgeschrittene: Sitzen Sie einige Minuten still da – ohne Handy, Fernseher, Zeitung, Kaffee, Kommunikation oder sonstige Ablenkung – bis in Ihnen Ruhe einkehrt. Sie müssen dabei möglicherweise durch das Nadelöhr von innerer Unruhe und „ich muss erst noch…“. Stellen Sie sich eine Schnellkugel vor, in der mit jedem Ausatmen die herumtreibenden Schneeflocken zu Boden sinken. So sammeln Sie Kraft.

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