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Die ausgediente Generation?

Die ausgediente Generation?

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Wenn Könige in Ruhestand gehen.

Sie sind ungeduldig, zielorientiert und hervorragende Strategen. Die Führungskräfte der letzten Phase (kurz vor der Rente) – hier „Könige“ genannt – gehören noch zum alten Eisen. Doch ist diese Art wirklich noch erfolgreich?

Erfolgreich, wenn es um Macht, Unternehmenspolitik und Entscheidungsgeschwindigkeit geht. Aber ist es wirklich sinnvoll, mit Ziel-Druck und Härte zum Erfolg zu pushen? Wie motivierend ist das für Mitarbeiter, die mit dieser Art Verhalten jeden Tag umgehen müssen. „Könige“ haben das letzte Wort und greifen, wenn es sein muss durch – ohne Rücksicht auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter. Aber sie sprechen im Gegenzug noch persönlich mit den Menschen, sind ehrlich und direkt. Sie denken langfristig und sorgen für Sicherheit.

Die Frage ist doch, was unser aller langfristiges Ziel sein soll? Was erfüllt den Menschen in der Zukunft? Oder gilt hier eher die Aussage „nach mir die Sintflut“?

Im Gegenzug zu den „Königen“ steht nämlich der Egoismus und die Unpersönlichkeit der digitalen Generation mit einer offensichtlichen Veränderung der Kommunikationsfähigkeit. Meinungen der Mitarbeiter werden zwar gehört, doch entschieden wird erfolgsmaximierend und mit Blick auf den persönlichen Gewinn der nächsten zwei Jahre. Ein Verlust traditioneller Werte bei gleichzeitiger Vielfalt der Lebensentwürfe und Optionen tragen ebenso zur allgemeinen Ziel-Verwirrung bei. Ganz zu schweigen von der Sucht nach sozialen Medien mit dem dazugehörigen Narzismuspotenzial.

Die Generation „jetzt noch Kind“, wird bald zeigen, wohin der Hase in Zukunft läuft. Eines ist klar, wir befinden uns in einem recht breiten Feld von Ansprüchen und Erwartungen an Führungskräfte und Entscheider.

Die Hauptfrage bleibt bestehen: Was also motiviert denn nun Mitarbeiter? 

Die Antwort gleicht einem Strauss Blumen: Zuhören, Feedback, Verantwortung, klare Grenzen und entsprechende Freiheiten, Sicherheit und Vertrauen, aber auch die Chance zum Risiko und kreativen Handeln. Mitarbeiter wollen sich entwickeln dürfen und zugleich ein zu Hause in der Firma finden. Sie brauchen die Möglichkeit, Familie zu leben und sich zu verwirklichen ebenso, wie den Freiraum, die innere Balance und Gesundheit zu erhalten. Sie wollen sich einer Vision anschließen, die größer ist, als zwei Jahre Erfolgsgarantie. Und sie brauchen – je nach Alter und Ausbildung – den Schulterklopfer öfter, als frühere Generationen. Gehalt wollen sie sich verdienen und davon genug für ein „gutes“ Leben. Im Gegenzug bringen sie sich gerne ein, bleiben langfristig am Ball und tun sehr viel für Ihren Chef/Chefin.

Sich diese Fähigkeiten zu erarbeiten fordert eine Führungskraft enorm heraus. Ein Hochschulabschluss reicht bei weitem nicht aus, ebensowenig 25 Jahre „Erfahrung“. Hier geht es um persönliche, mentale und emotionale Entwicklung. Und das lernt man weder in der Ausbildung, noch ist die Schule des Lebens ein Garant zur positiven inneren Entwicklung. 

Menschen führen zu dürfen/können, bedeutet lebenslang an sich zu arbeiten, von einander zu lernen und das mit Fokus und Ausdauer. 

Wer mehr will, muss über sich hinaus wachsen

Wer mehr will, muss über sich hinaus wachsen

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Gewohnheit macht und langsam und behäbig. Deshalb ist es wichtig, hin und wieder etwas zu tun, was Dich fordert und aus der Komfortzone holt. Warum? Weil es Dein Gehirn anregt, andere neuronale Verknüpfungen zu schaffen, Du neue Erfahrungen sammelst und insgesamt flexibler, kreativer und wendiger bleibst. 

Suche Dir etwas, das Du „eigentlich“ eher nicht machen würdest. Ob nun Sport oder auf der Arbeit, mit der Familie oder bei der Urlaubsplanung. Ganz egal. Nur neu sollte es sein.

Ich war zum Beispiel mit Freunden am Tegelberg, um den Fingersteig, einen D-Klettersteig zu besteigen. D steht für Überhang, habe ich mir sagen lassen. 

Die Herausforderung war, dass es mein zweiter Klettersteig im Leben war (der 1. war der Che Guevara am Gardasee vor gefühlt 100 Jahren). Und dass ich seit langem nicht mehr über mehrere Seillängen am Fels war, schon gar nicht mit Bergstiefeln.

Und ja, mir war nicht behaglich dabei und ja, ich hatte zwischendurch richtig Angst. Drum hier die Tipps, wie Du Deine Komfortzone gesichert verlässt:

1. Wähle die Herausforderung so, dass sie dich zwar fordert, aber nur knapp überfordert. (im Beispiel: Beim Bouldern in der Halle habe ich Erfahrungen mit Überhängen gesammelt)

2. Nutze die Unterstützung von erfolgreichen! Freunden oder Kollegen, für die diese Tätigkeit bereits Gewohnheit ist. (im Beispiel: erfahrene Kletterer waren dabei)

3. Achte auf körperliche und mentale Fitness. In Krisenzeiten beispielsweise ist das Vollziehen von Gewohnheiten oft gesünder, als weitere Überforderung. (im Beispiel: Ich war tags zuvor früh im Bett, kein schweres Abendessen und kein Alkohol)

4. Während der Aufgabe immer wieder tief durchatmen, sich auf das Ziel besinnen und lächeln. (im Beispiel: Ich habe am Fels Stau verursacht, mich aber nicht hetzen lassen, Pausen gemacht und meinen Perfektionismus im Tal gelassen)

5. Sich danach selbst loben und den Erfolg feiern. (Im Beispiel: Umarmungen, Gruppenfoto und das Radler auf der Hütte)

Horrortrip Support-Hotline

Horrortrip Support-Hotline

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WIE AUS MENSCHEN MONSTER WERDEN!

Anruf bei der Mnet-Hotline:
Emotionaler Zustand des Kunden: kreative Überlastung
Sein Ziel: schnelle Lösung/ Erleichterung/ erhöhte Produktivität
Kunde: „Ich rufe an, weil ich eine höhere Uploadrate bei der Datenübertragung brauche.
Hotline-Mitarbeiterin (HM) in flötendem Ton: Nein, das geht leider nicht, soviel ich weiß. Ich frage aber gerne nach (Warteschleife…) Nein, das geht nicht. Aber ich habe gesehen, dass sie einen alten Tarif haben, der viel teurer ist, als unser neuer Tarif. Den könnten wir umstellen.
Kunde: „Geht dann der Upload schneller?“
HM: „Nein, aber Sie sparen sich xx Euro im Monat.“
Kunde: „Gibt es denn gar keine Möglichkeit mein Problem zu lösen?“
HM: „Nein. Da kann ich Ihnen nicht weiterhelfen. Wollen Sie denn die Umstellung?“
Kunde fragt nach Alternativen und wird abgeblockt. Er gibt schließlich auf: „Nun, wenn es günstiger ist, ziehe ich es in Erwägung….Aber eine Sache habe ich doch: Würde sich den technisch irgendetwas!!! ändern? Ich kann momentan absolut keine Störung des Betriebes brauchen.“
HM: „Nein, das bleibt alles, wie es ist, nur der Tarif ändert sich. Keine Sorge.“
Kunde frustriert und zugleich interessiert: „Ok, dann machen wir das.“

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Einmal Ferien und zurück!

Einmal Ferien und zurück!

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…während Ihr Körper inzwischen am Schreibtisch sitzt?

Wenn der Urlaub vorbei ist, freuen sich viele auf – ja, was eigentlich – Weihnachten? Nein, das ist viel zu weit weg. Kein Wunder, das die Motivation in den Herbst-Keller rauscht. So machen Sie ein Fest aus den dunklen Monaten!

  • Sorgen Sie für Ihren Körper, indem Sie darauf achten nicht zu frieren und genug zu schlafen. Essen und trinken Sie gesunde Sachen. Schluss mit Urlaubssünden. Gönnen Sie Ihrem Körper einen Break von Alkohol, Zucker, Fett und langen Nächten. Der nächste Urlaub kommt bestimmt.
  • Erlauben Sie sich zusätzliche Abschalt-Pausen. Je länger Ihr System herunter gefahren war, desto mehr Zeit braucht es, hochzufahren. Für Fortgeschrittene: Sitzen Sie einige Minuten still da – ohne Handy, Fernseher, Zeitung, Kaffee, Kommunikation oder sonstige Ablenkung – bis in Ihnen Ruhe einkehrt. Sie müssen dabei möglicherweise durch das Nadelöhr von innerer Unruhe und „ich muss erst noch…“. Stellen Sie sich eine Schnellkugel vor, in der mit jedem Ausatmen die herumtreibenden Schneeflocken zu Boden sinken. So sammeln Sie Kraft.

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Führungskräfte dürfen doof sein.

Führungskräfte dürfen doof sein.

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„Wenn mein Chef nicht funktioniert, wieso sollte ich als Mitarbeiter seine Arbeit machen? Er ist schließlich mein Vorbild“, höre ich immer wieder von Mitarbeitern in meinen Trainings.

Es scheint eine Art Hype zu sein. Im Fernsehen, in Magazinen, im Netz, überall lässt sich erfahren, was Führungskräfte können, tun, lassen, wissen und fühlen sollten.

Eine eierlegende Wollmilchsau ist ein Änfänger gegen das, was von Chefs erwartet wird. Sie dürfen auf keinen Fall Fehler haben, die den Mitarbeiter in seiner Persönlichkeit angreifen und sollten menschlich einem Buddha gleichen.

Ja, das ist schon richtig. Natürlich sind Führungskräfte gefordert, sich zu entwickeln und zwar häufig weit über das bisher Umgesetzte hinaus.

Aber! Auch die Mitarbeiter dürfen sich an die eigene Nase fassen.

Denn Führungskräfte werden gerne als Ausrede, Vorwand und willkommene Ablenkung von den eigenen Verantwortlichkeiten benutzt. Schon allein die Zeit, die mit Gerüchten und Gerede über besagte Chefs verplempert wird…ein betriebswirtschaftlicher Supergau.

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5 Denkfehler, die Sie nicht verdient haben.

5 Denkfehler, die Sie nicht verdient haben.

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Damit machen Sie sich ganz sicher das Leben zur Hölle! Lesen Sie 5 Hauptdenkfehler, die Sie vermeiden können.

1. Denkfehler

Arbeit muss hart sein. Nur die Harten kommen in den Garten. Nur wer viel Zeit und Leid investiert, bringt es zu etwas. Durchhalten ist angesagt. Erfolg fällt nicht vom Himmel.


Mögliche Konsequenz: Dauer-Müdigkeit, Leben als Kampf, Pseudo-Ausdauer, Sinnlosigkeitsgefühl, Unglück als Schicksal akzeptieren, Unzufriedenheit, Selbstabwertung, Burn-Out, körperliche Symptome, wie Kopfschmerzen/Magenschmerzen/Herzrasen.

Auflösung: Arbeit darf Spaß machen. Wenn es leicht fällt, ist es der richtige Weg. Erfolgreich ist der, der den Fokus auf das setzt, wofür er brennt. Erfolg fällt vom Himmel, wenn die richtigen Weichen gestellt sind.

2. Denkfehler

Du musst Dich anpassen und zusammen reißen. Deine wahren Gefühle darfst Du nicht zeigen oder gar sagen. Du wirst sonst angreifbar und verlierst den Respekt Deiner Mitmenschen. Bleib immer schön sachlich. Freu Dich nie zu früh.


Mögliche Konsequenz: Verdrängte Gefühle sinken auf die Körperebene – Krankheiten werden begünstigt, Gefühlskälte, schwierige Beziehungen, Konflikte, mangelnde Nähe, Freudlosigkeit, Leere, Ersatzbefriedigung über Alkohol/Drogen/Sport/Shopping etc.

Auflösung: Du darfst Deine Gefühle voll spüren und zeigen. Ob Schmerz, Angst, pure Begeisterung oder Freude – bringe ehrlich zum Ausdruck, was Du fühlst. Verletzlichkeit ist menschlich und verdient Respekt. Verbinde Deinen Verstand mit Deinem Herz und Du wirst Erfolg und erfüllte Beziehungen haben.

3. Denkfehler

Wer beliebt sein will, macht sich rar. Wirke stets beschäftigt. Das zeigt, dass Du es nicht nötig hast.  Dränge Dich nicht auf und lass die anderen zuerst kommen. Das verschafft Dir einen Vorteil.

Mögliche Konsequenz: Einsamkeit, Missverständnisse, entgangene Gelegenheiten, sich missverstanden fühlen, schwierige Beziehungen, Dauer-Single.

Auflösung: Mute Dich zu. Du bist es wert, geliebt, anerkannt und respektiert zu werden. Halte Dich niemals zurück. Dein Leben kann so schnell vorbei sein. Zeige Dein Interesse, Deine Wertschätzung, Liebe und Anerkennung jederzeit und mit voller Intensität. Zeige auch, wie sehr Du es brauchst, geliebt, respektiert, geachtet oder beschützt zu werden.

4. Denkfehler

Ich will authentisch sein. Friss oder stirb. Ich bin, wie ich bin. Wem es nicht passt, der kann mich mal. Ich mache, was ich will. Wer mir quer kommt, wird es bereuen.

Mögliche Konsequenz: Trennung, Rachegefühle, Wut, Konflikte, Misserfolge, Kündigung, Versagensgefühle.

Auflösung: Glück und Erfolg hängt von Deinen Gedanken, Deinem Verhalten und Deinen Beziehungen zu anderen ab. Nutze jede Gelegenheit, Dich darin zu schulen und zu trainieren, diese drei Dinge positiv zu beeinflussen. Wut und Hass haben immer auch etwas mit Dir zu tun. Lerne stets mehr über Dich. Habe den Mut zu Sensibilität und Selbstliebe. Setze klare Grenzen, mit Liebe und Selbstachtung. Wahre dabei immer das Gesicht des anderen, denn es ist auch Deines.

5. Denkfehler

Wer hoch steigt, wird tief fallen. Du musst den schlimmsten Fall bedenken und danach planen. Mach bloß keinen Fehler.

Mögliche Konsequenz: Problemdenken, Dauer-Befürchtungen, Beziehungsprobleme durch ständige Kritik, Ausgrenzung, Unglück, Pech, Misserfolge, Unzufriedenheit, Angst, Perfektionismus.

Auflösung: Ich kann alles schaffen, wenn ich will. Ich orientiere mich an dem, was ich erreichen möchte, nicht an dem, was ich vermeiden will. Ich erlaube mir, Erfolge zu feiern, innerlich und äußerlich. Ich belohne mich und mein Umfeld, so daß es uns gut geht. Ich zeige meine Freude und Euphorie und lasse mir nichts kaputt reden. Ich darf jederzeit Fehler machen und Erfahrungen sammeln, aus denen ich gerne lerne.

Selbstverständlich gibt es grundsätzliche No Goes für mich. Dazu gehört: Andere körperlich oder seelisch zu misshandeln. Gegen Menschenrechte, Grundrechte und Gesetze zu verstoßen. Sich auf Kosten anderer einen Vorteil zu verschaffen.

Mit Energie und Herz. Glaube niemals Deinem Verstand!

Mit Energie und Herz. Glaube niemals Deinem Verstand!

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Seit einigen Wochen schreibe ich intensiv an meinem Buch. Ich habe einen Verleger gefunden, der das Thema spannend findet. Das ist ein großes Geschenk. Inhalt des Buches ist ein besonderer Weg, wie Sie ein erfülltes Leben gestalten, mit Erfolg, Ausgeglichenheit und Leichtigkeit. Es wird eine Vorlage zum Mit- und Selbermachen.

Interessant ist, dass ich nun sehr in die Tiefe der Themen einsteige. Und immer, wenn sich Dein Fokus verändert, begegnen Dir Menschen, die dazu passen. Bei mir sind es zur Zeit Menschen in der Sackgasse, deren Motivation am Boden ist oder die wichtige Entscheidungen zu treffen haben.

Deshalb möchte ich allen, denen es ähnlich geht, die nicht weiter wissen und Energie brauchen folgende Sätze ans Herz legen.

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Demotivieren mit System – Nichts für Anfänger

Demotivieren mit System – Nichts für Anfänger

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10 Tipps, wie Sie Ihre Mitarbeiter konsequent demotivieren.

Sparen Sie sich jede Form von Höflichkeitsfloskeln. Begrüßt wird nur, wer zuerst grüßt. Vermeiden Sie dabei den Augenkontakt, sonst verlieren Sie wertvolle Zeit mit Small-Talk. Die Mitarbeiter, die aus Ihrer Sicht nicht genug Leistung bringen, sollten Sie sowieso meiden.

  1. Danksagungen führen zu Faulheit. Kein Mitarbeiter sollte sich auf seinen Lorbeeren ausruhen. Loben Sie also möglichst selten und am besten immer die Gleichen.
  2. Kritik sollten Sie sofort, ungeachtet der Situation an den Mitarbeiter zurückmelden. Seien Sie dabei deutlich, ganz Sie selbst und nehmen Sie kein Blatt vor den Mund. Gerne auch vor den Kollegen, damit die gleich wissen, woran sie bei Ihnen sind.
  3. Bitte keine Geburtstags- oder Weihnachtsgrüße. Das lenkt den Mitarbeiter von der Arbeit ab. Schließlich sind Sie keine Freunde. Maximal eine Standardkarte, besser eine E-Mail über die Sekretärin.
  4. Tragen Sie Ihre Stimmung immer nach außen, ob Sie gut gelaunt sind oder nicht. Zeigen Sie es dem Mitarbeiter!
  5. Signalisieren Sie in Mitarbeitergesprächen deutlich über Ihre Körpersprache, ob Sie etwas interessiert, Sie der gleichen Meinung sind oder nicht. Unterbrechen Sie den Mitarbeiter, wenn er aus Ihrer Sicht falsch liegt und sagen Sie ihm das in aller Deutlichkeit.
  6. Sprechen Sie in Meetings möglichst viel, leise und undeutlich. Das schafft Aufmerksamkeit. Untermalen Sie Ihre Präsentation mit mindestens 30 Folien. Stellen Sie am Ende die Frage „Gibt es noch Fragen?“ mit tiefer werdender Stimmlage. So bekommen Sie keinen Gegenwind und können schnell wieder an Ihre eigentliche Arbeit zurück.
  7. Treffen Sie am Ende von langatmigen Diskussionen eine klare Entscheidung. Untermauern Sie das mit den Worten „So wird es jetzt gemacht und fertig! Das war mir vorher schon klar, dass es so laufen wird.“ Zeigen Sie Ihre Enttäuschung.
  8. Seien Sie vor allem am Morgen richtig schlecht gelaunt, damit der Mitarbeiter merkt, dass Sie gestern lange gearbeitet haben und richtig viel zu tun haben. Seien Sie kurz vor Ende der Arbeitszeit kurz angebunden und genervt, damit der Mitarbeiter merkt, dass auch Sie einmal Feierabend haben.
  9. Schicken Sie am Abend, am Wochenende und im Urlaub E-Mails an Ihre Mitarbeiter mit Handlungsaufforderungen. So sehen Sie, wie motiviert Ihre Leute sind.
KUNDEN VERGRAULEN WILL GELERNT SEIN!

KUNDEN VERGRAULEN WILL GELERNT SEIN!

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Lesen Sie 10 Tipps, wie Sie Ihre Kunden sicher los werden und im Team für schlechte Stimmung sorgen.

  1. Sorgen Sie für eine kritische und zweifelnde innere Grundhaltung. Bedenken Sie: Kunden nerven, sind anstrengend und wollen ständig etwas anderes. Sie belasten Sie und sind meistens nur auf ihren eigenen Vorteil aus.
  2. Nach einem negativen Gespräch am Telefon oder persönlich, melden Sie sich bitte nie wieder. Der Kunde ist für immer erledigt. Wird Ihnen aufgetragen, Ihn zu kontaktieren, halten Sie den Kontakt kurz oder delegieren Sie an den Kollegen.
  3. Zeigen Sie bei Fehlverhalten des Kunden sofort, dass er sich unmöglich aufführt. Das gelingt am besten über Stimme, Mimik und Körpersprache. Drehen Sie sich weg, sehen Sie auf die Uhr, geben Sie einen zweifelnden Laut von sich und legen Sie die Stirn in Falten. Unterbrechen Sie ihn sofort und stellen Sie ausführlich alles richtig. So wirken Sie selbstbewusst und kompetent.
  4. Vermeiden Sie Augenkontakt, Höflichkeitsfloskeln oder zu viele Fragen. Entweder weiß er, was er will oder eben nicht.
  5. Sagen Sie dem Kunden unbedingt alle Nachteile Ihres Produktes oder Dienstleistung. Auch wenn er es nicht wissen will und womöglich schon in Kaufstimmung ist, muss er dringend in Kenntnis gesetzt werden. Beschönigen Sie nichts. Und teilen Sie ihm auch mit, dass Sie diese Nachteile schon lange stören und wenn Sie entscheiden könnten, hätten Sie es längst geändert.
  6. Gibt es Probleme, schieben Sie alles auf Ihre Führungskraft und das Unternehmen. Sie sind hier für gar nichts verantwortlich.
  7. Zeigen Sie keine Emotionen oder Mitgefühl. Sachlichkeit verkauft.
  8. Kommunizieren Sie jedes Detail ihres Angebotes. Sie sind der Experte, also sollten Sie auch die meiste Zeit sprechen. Lenken Sie jedes persönliche Thema des Kunden wieder zurück zu Ihrem Produkt. Smalltalk kostet zu viel Zeit.
  9. Zeigen Sie sich stets überfordert und überlastet. So schafft Ihnen Ihre Führungskraft vielleicht Freiräume. Schließlich ist Vertrieb kein Zuckerschlecken. Sie müssen jedes Schlupfloch für Erholung nutzen.
  10. Nach einem negativen Kundengespräch suchen Sie sich am besten einen Kollegen zum Dampf ablassen. Regen Sie sich einmal so richtig auf. Das tut gut und der Kollege weiß sofort, woran er bei dem Kunden ist, falls er ihm auch einmal begegnet.