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Jung, talentiert, überfordert

Jung, talentiert, überfordert

Life

„Wir sind zwar alle megamotiviert, aber es gibt doch einige Konflikte, die nicht ausgesprochen werden – ich weiß nicht, wie ich das angehen soll, ohne jemanden zu verletzen. Das fühlt sich einfach nicht gut an“, so der 29-jährige CEO eines Startups. Investoren pushen das KI-Projekt des Jungunternehmers mit einem 7-stelligen Betrag. Niemand im Unternehmen ist älter als 33 Jahre.

„Unsere Meetings sind meistens ziemlich chaotisch. Wir haben viele Ideen, es dauert lange. Wir sind schon produktiv, was innovative Ansätze angeht, aber irgendwie kommen wir doch nicht so richtig zum Punkt“, erklärt der hochintelligente COO mit einem schiefen Lächeln und einem Schulterzucken. Nebenbei beantwortet er fix ein paar Mails, tippt auf dem Handy und sieht mich dann prüfend an. Er hat, wie alle in seinem Unternehmen hohe Erwartungen an sich und andere. Schwäche zeigen ist erlaubt, aber nur in bestimmten Bereichen.

Vor zwei Tagen ist er mit den anderen Jung-Vorständen vom Strategiemeeting auf Mallorca zurückgekommen. Seine Motivation ist auf einem hohen Level. Er berichtet von crassen Business-Brainstormings und der Party danach.

Das Recht der Jugend…könnte man sagen, je nachdem, wie lange ein Mensch als jung gilt. Mir jedenfalls erscheint die soziale Entwicklungszeit der Nachwuchstalente verlängert, bei gleichzeitig dringendster Notwendigkeit, einen Beitrag zur Zukunft unserer Wirtschaft und Innovationskraft zu leisten.

Wer unterstützt nun diese jungen Energiebündel? Wer zeigt Ihnen moralische, philosophische und psychologische Grundsätze? Wer berät Sie zu den subtilen Strukturen unserer Wirtschaftswelt und schützt Sie vor Blutsaugern? Wer coacht sie an Tiefpunkten, wenn Sie sich selbst überholen?

Tun das die älteren Kollegen? Oder ist die Barriere zwischen den Generationen einfach zu groß und die „Alten“ längst ausgebrannt im digitalen Megahype der letzten 15 Jahre?

„Zum Glück betrifft mich das nicht mehr. Bis dahin bin ich in Rente oder zumindest kurz davor“, hört man die älteren Kollegen erleichtert sagen, wenn es darum geht, Hypothesen über die Veränderungen in unserer Gesellschaft in den nächsten 15 Jahren zu diskutieren.

Wie also wollen wir das angehen?
Die Zukunft? Die digitale, automatisierte, biotechnisierte Algorithmuswelt, in die wir geradezu ungebremst hineinrauschen, vom unerträglichen Zeitdruck der klimatischen Notwendigkeiten zusätzlich befeuert.

Das ist eines unserer Themen in meinem Vortrag über den Generationenmix in Unternehmen. Wir thematisieren auch ganz alltägliche Konfliktsituationen. Ich gebe Tipps, wie Sie ältere Kollegen motivieren und jüngere Kollegen besser integrieren.

https://malaikaloher.de/akademie-2/generation-x-y-z-fuehren-und-motivieren

Schule in Präsenz – Notenstart

Schule in Präsenz – Notenstart

Life

Jetzt beginnt nach langer Zeit die erste wirkliche Lernphase. Meine Kinder sind in der 8. Klasse #Gymnasium und in der 4. Klasse #Grundschule. Nicht nur für die Kinder bedeutet es eine #Umstellung. Gestern Nachmittag war ich vier Stunden zwischen zwei #Lerngruppen unterwegs.

#Physik und #Biologie: Ich zeige, wie man Wissenslücken füllt und Material aufbereitet. Frage ab und springe dazwischen immer wieder zur „Kleinen“. #Deutsch: Wie recherchiere ich im Netz ohne mich zu verzetteln? In welcher Reihenfolge gehen wir als Gruppe vor? #Sprachen: Wie lernen wir die Vokabeln in drei Sprachen effizient?

Die Grundschule scheint besser auf Stand zu sein, wie die Gymnasiasten. Bei den Jüngsten ist es eher die #soziale #Verwahrlosung….um es drastisch zu übertreiben. Sie müssen zum Teil lernen, sich gegenseitig zu erheben, statt sich zu erniedrigen.

Noch können wir #Eltern uns nicht zurück lehnen. Die #Lehrer wiederholen zwar, haben aber nur begrenzt Zeit und die Stoffmenge wächst. Die Kids sind noch nicht zu 100% im #Arbeitsmodus angekommen. Dafür braucht es #Notendruck und den müssen sie erst wieder aushalten lernen.

Am Samstag war ich in einem #Club. Endlich wieder tanzen. In #Bayern war es das erste Wochenende. Mir fällt die #Gehemmtheit und der #Ernst in den Gesichtern der jungen Erwachsenen auf. Sie trinken enorme Mengen #Alkohol. Teilweise scheinen sie sich verloren zu fühlen. Vielleicht auch nur unerfahren oder sogar ängstlich in der Massenansammlung von #Partygästen.

Für uns Eltern, die noch mit der #Wählscheibe und der #Kassette aufgewachsen sind, ist das eine besonders sensible Zeit. Wir suchen selbst unseren Platz zwischen kassenlosen KI-Supermärkten und einer wachsenden Hire-and-Fire-Mentalität. Sicher ist nichts mehr, also müssen wir die #Sicherheit in uns selbst finden. Den inneren #Ruhepol, der uns stark macht, was auch immer unsere #Kinder oder wir zu stemmen haben.

#Gelassenheit und #Dankbarkeit kommen nicht von außerhalb. Sie können nicht gekauft werden. Sie sind nichts, was man einmal findet und für immer behält. Man muss diese #Gefühle trainieren! Jeden Tag, mitten im #Chaos und trotz aller Widerstände.

#Tipp:
1. Lassen Sie sich voll und ganz auf jede Aufgabe ein. Vermeiden Sie Ablenkungen. Der #Fokus hilft beim Abarbeiten und schont die #Energie. Ob beim Lernen mit Kids, in der Arbeit oder während der Freizeit.

2. Sobald Sie Unruhe, Unzufriedenheit oder andere negative Gefühle empfinden, ziehen Sie Ihre #Aufmerksamkeit nach innen. Rufen Sie ganz bewusst ein gutes Gefühl ab. Entweder durch Erinnerung an etwas positives oder durch das Denken von Worten wie „Dankbarkeit, Liebe, Vertrauen“.

Falls Sie mehr darüber wissen möchten, wir Sie sich selbst positiv steuern, melden Sie sich gerne bei mir. Ich selbst meditiere täglich mindestens 2 Mal. Es ist unerlässlich, sich immer wieder selbst zu managen, um #leistungsfähig, #gesund, #kreativ, #freundlich und #glücklich zu bleiben.

#coaching #malaikaloher #surfyourlife

Führen trotz Homeoffice

Führen trotz Homeoffice

Leadership, Motivation

Sie sitzen verstreut in ganz Deutschland. Viele sogar für immer. Mehr als ein Jahr üben sich Mitarbeiter im „Daheim“ arbeiten. Große Konzerne wie Roche oder SAP bauen Büros ab und Social Rooms auf. Teamwork hat sich grundlegend verändert. Effizienter würde gearbeitet, so die Manager. Man überarbeite sich schneller, so die Mitarbeiter. Was Sie beachten sollten, um die Nachteile aufzufangen.

Nachteil 1: Die Kreativität leidet?
Die Tür-und-Angel-Gespräche an der Kaffeemaschine sind Führungskräften schon immer ein Dorn im Auge gewesen. Trotzdem braucht es sie – für ein soziales Gefüge, für Innovation und für teamübergreifende Zusammenarbeit. Informelle Meetings führen nicht selten zufällig zu einem Mehrwert fürs Unternehmen. Und manchmal dienen sie einfach nur dem „Wohlfühlfaktor“. Schwarze Schafe, die Arbeitszeit tot schlagen, gibt es immer, auch im Homeoffice. Die Kreativität der Belegschaft muss erfahrungsgemäß im heimischen Büro nicht schlechter werden, wenn man als Vorgesetzter einige Dinge beachtet.

Tipp 1: Ideen umsetzen

Der größte Schlag vor den Bug eines engagierten Mitarbeiters ist es, Ideen gut zu finden und dann als Chef nicht umzusetzen. Wer vertröstet, verschiebt oder vergisst, erntet Demotivation und damit Performanceeinbrüche.

Ja, es ist für den ein oder anderen schwierig, im Corona-Arbeits-Change-kurz-vor-der-Wahl-kurz vor/nach-dem-Urlaub-Stress auch noch Zeit für Innovationen, Vorschläge und Empfehlungen zu finden. Schnell werden im Online-Meeting Versprechungen gemacht, die nicht viel mehr wert sind, als ein lapidares „Lass uns irgendwann mal treffen“. Man zeigt sich kurz begeistert und stellt den Gegenüber ruhig. Ein Trostplaster ohne Heilung. Die Umsetzung NACH einem kreativen Meeting wäre das was zählt. Leider versanden zu viele gute Vorschläge im digitalen Treibsand.

Achtung Spätfolge: Nicht umgesetzte Maßnahmen und nicht getroffene Entscheidungen der Führungskraft werden von Mitarbeitern als Vorbild genommen und im Homeoffice kopiert.

Ziel: Sie sollten als Vorgesetzter Ideen nur dann aufgreifen, wenn sie diese konsequent nachverfolgen oder die Umsetzung mit vollem Vertrauen delegieren.

Nachteil 2: Junge Mitarbeiter entwickeln sich nicht mehr.

Der Nachwuchs, vielleicht gerade im ersten Job, lernt nicht mehr, wie man ordentlich kommuniziert, diskutiert, konfrontiert, führt, fühlt und vernetzt. Wer auf keine Echtzeit-Erfahrungen zurückgreifen kann, wird sich auf digitalem Wege schwer tun. Die Nachteile kommen zeitverzögert als Boomerang zurück. Gehen nämlich die erfahrenen Kollegen in Rente, tun sich erst die wahren Kompetenzlöcher auf, die keiner mehr ausgleicht. Wer zeigt dann, wie Strategie, Politik und Netzwerken unternehmensfördernd funktionieren?

Tipp 2: Zwangs-Teaming

Der Nachwuchs muss geschult werden, live und in Farbe. Und im besten Fall gibt es feste Anwesenheitszeiten für Teams, an denen alle gleichzeitig an einem Ort sind, wenn möglich. Diese Tage werden ausschließlich für teambildende, bzw. sozial und emotional fordernde Maßnahmen verwendet. Keiner sitzt im Office-Kämmerlein und arbeitet ab, sondern alle werden zu gemeinsamen Aktivitäten angehalten. Erfahrungen und Know-How werden unter bestimmten Voraussetzungen ausgetauscht. Je unerfahrener das Team, desto häufiger sollte das stattfinden – im besten Fall mit gruppendynamischen Elementen. Bei erfahrenen Kollegen kann einmal pro Monat ausreichen. Für junge Mitarbeiter mindestens einmal pro Woche.

Nachteil 3: Wer alleine arbeitet, wird zum Egoisten.
Mangels Teamgefühl wirtschaften Mitarbeiter irgendwann nur noch für die eigene Tasche bzw. die eigenen Ziele, nicht mehr für das große Ganze. Es entstehen Konflikte aus dem Nichts, die ungelöst mitgeschleppt werden. Ausgeschaltete Kameras verhindern das „Lesen“ der Emotion. Das Gehirn gleicht nicht vorhandene Informationen automatisch mit Hilfe eigenen Vorurteilen, Einschätzungen und Erwartungen aus. Ein Nährboden für Missverständnisse. Wertekonflikte sind an der Tageordnung. Offenheit wird immer schwieriger.

Führungskräfte versumpfen im Tagesgeschäft.
Im Grunde liegt es auf der Hand, dass die Führungskräfte aufgrund der mangelnden Teamdynamik, der aktuellen Spaltung in der Gesellschaft und der vielen Monate psychischer Belastung viel mehr ausgleichen müssen. Vorgesetzte sind im besten Fall noch viel sensibler und emphatischer, als je zuvor. Leider nehmen sich Manager wenig Zeit für die Arbeit am emotionalen und sozialen Commitment. Digital fokussiert sich die Arbeit fast ausschließlich auf inhaltliche und fachliche Meetings. Wer sich nicht live sieht, fühlt den anderen nicht. Wer nur effizient Meeting an Meeting reiht, bekommt kaum noch mit, wenn Mitarbeiter demotiviert sind. Das lässt sich vor der Kamera mit etwas Übung kaschieren. Die Eskalation erfolgt mit voller Härte im ersten Live-Meeting. Wer dann keine Erfahrungen in systemischer Moderation hat, wird sich schwer tun.

Tipp 3: 80/20 – Führung

Führungskräfte dürfen auch im Homeoffice die 80/20 Regel beachten. 80 Prozent der Arbeitszeit fließt in die Führung, 20 Prozent bleibt für operatives Arbeiten. In jedem Führungs-Seminar geht dabei ein Aufschrei durch die Reihen. Das wäre niemals machbar, total unrealistisch. Völlig logisch, denn wer nicht führt, hat Mitarbeiter, die nicht selbstständig und nachhaltig performen. Wer sich selbst unersetzbar macht, arbeitet am Ende Rund um die Uhr. Also braucht die Führungskraft eine Übergangszeit, in der die Mitarbeiter entwickelt und aufgebaut werden, um sich dann Stück für Stück aus dem operativen Geschäft heraus zu ziehen.

Sie würden gerne mehr darüber erfahren oder sich coachen lassen? Sprechen Sie mich gerne an.

Komfortzone verlassen

Life
Aus der Komfortzone tanzen
Spitzentanz macht fit

Spitzentanz war immer mein Kindheitstraum. Damals durfte ich es nicht, weil ich einen Hallux hatte. Ich stieg um auf Modern, Jazzdance, Steptanz, Aerobic und HipHop. Doch die Königin des Tanzes ist die Spitze.

Es ist schwer und auch riskant. Aktuell ist es wieder soweit, ich bin fit und traue mich. 10 Minuten schaffe ich schon. Dann ermüden die Muskeln.

Mit Gelassenheit, ohne Leistungsgedanken und vor allem mit Spaß ist alles möglich. Es ist wichtig sich immer wieder auf neue Dinge einzulassen, manchmal auch neue alte Dinge.

Der Alltag stumpft schnell ab. Um das Gehirn und den Körper in Schwung zu halten, ist es wichtig flexibel zu bleiben und sich immer wieder selbst zu fordern.

Gewohnheiten geben Sicherheit. Neue Erfahrungen erhalten die Kreativität und die Lernbereitschaft. Sie stärken das Selbstbewusstsein und die Fähigkeit, sich immer wieder neu zu erfinden.

Das ist der mentale Mix für eine erfolgreiche Zukunft in einer sich rasant verändernden Welt.

#motivation #ballett #tanz #lebensfreude #fun #kreativität #mentalhealth #innerefreiheit #ki #speaker #coach #surfyourlife

Warum verdienen Mütter weniger?

Life
Mutter mit zwei Töchtern in Ubud in Bali vor Reisfeldern.

Ab 3 Kinder verdienen Mütter laut Bertelsmann-Studie (siehe Link) bis zu 70 % weniger: Zuviel Nachdenken darf ich als Alleinerziehende nicht darüber, wie viel ich während und nach der Ehe stemmen musste, wie wenig der Vater beruflich zurückstecken musste und was gewesen wäre, wenn ich mehr Entlastung gehabt hätte. Ich war zwar erfolgreich, aber der Preis war hoch. Zwei Burnouts hatte ich in den letzten 13 Jahren.

Als Unternehmerin, die beruflich immer unterwegs ist, war es für mich schon immer ein Kraftakt, mit Tagesmüttern, Aupairs und Omas zu jonglieren. Teilweise hatte ich komplexe Excellisten, wer, wann dir Kinder übernimmt und welche Nachmittagsverpflichtungen sie abarbeiten müssen. Wie oft haben mich meine Kinder weinend angerufen, ich solle nach Hause kommen, wenn ein Aupairmädchen mal wieder überfordert war. Klar, sie mussten ja auch über Nacht betreuen.

Das I-Tüpfelchen war der Distanzunterricht. Danke an meine liebe Mutter, die einmal im Monat für eine Woche bei uns war.

Wir Frauen werden nicht weiter gefragt, ob und wie wir das schaffen. Wenige Arbeitgeber schätzen das Potenzial der Mütter unter den Mitarbeiterinnen. Sie sind noch immer zu oft lästig und werden in unterfordernde Posten abgeschoben.

Was, wenn man ihr Potenzial wirklich ausschöpfen würde?

https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/publikation/did/frauen-auf-dem-deutschen-arbeitsmarkt-1

Was ist der Sinn im Leben?

Life
Surfer in der Welle

Wir müssen uns jeden Tag neu erfinden. Das haben wir im letzten Jahr gelernt. Es sollte unser Motto für die Zukunft sein!

Ich war schon immer Profi im „sich neu erfinden“. Als Surferin nehme ich jede Welle mit, im Wasser und im Leben. Am Ende ergibt jedes Puzzleteil ein Gesamtbild.

Beispiel: Ich machte aus allem, was ich liebte einen Job. Ich tanze beispielsweise, seit ich 4 bin, also wurde ich schon mit 16 Aerobictrainerin. Später hatte ich eine Tänzervermittlung für Veranstaltungen und Videoclips. Die Crew wurde von mir trainiert.

Ich snowboarde seit 30 Jahren, also wurde ich mit Anfang 20 Snowboardlehrerin und Reiseleiterin. Ein Kollege aus diesen Zeiten brachte mich später zu meiner Berufung als Coach.

Meine Leidenschaft war das Wakeboarden. Also wurde ich deutscher Wakeboardpro und Wakeboardtrainerin in Bali und Florida. Später gründete ich einen Verlag und gab ein Wakeboardmagazin heraus. Deshalb bekam ich später mein Volontariat beim DSV und wurde Journalistin. Das befähigte mich, Autorin von „Surf your Life“ zu werden.

Ich interessiere mich schon von Jugend an für Psychologie und die unterschiedlichen Facetten in Mensch und Gesellschaft. Deshalb studierte ich Soziologie und Psychologie und wurde Coach. Mein Spaß an der Bühne und am Unterrichten ließ mich als Trainer und Speaker Erfüllung und Erfolg finden.

Jeder erkennt bei genauem Hinsehen Zusammenhänge in seinem Leben, die vorher nicht abzusehen waren. Sie bergen Potenzial für Klarheit über die eigene Bestimmung.

Erkennen Sie die Botschaften in Ihrem Leben, die Abzweigungen, an denen Sie essentielle Entscheidungen trafen, hören Sie Meinungen anderer und bringen Sie alles in Verbindung mit dem, was Sie lieben. Daraus ergibt sich ein roter Faden – Ihrer!

Das Leben ist ein Tanz, ein Spiel und ein Höllenritt zugleich!

#motivation #surfyourlife #malaikaloher #coach #speaker

Führen ist wie Dating

Führen ist wie Dating

Leadership

Ohne voll Aufmerksamkeit steht man als Vorgesetzte(r), bei Dating oder auch in der Ehe bald alleine oder mit mangelhaften Beziehungen da.

Hier einige No-Goes in der Führung

Im Meeting (Date, Abendessen, Ausflug) ständig auf das Handy, die Uhr oder den Laptop sehen, Mails oder WhatsApp beantworten. Dazu abgelenkt sagen „Ich hör Dir schon zu! Sprich weiter!“ während der Blick auf dem Bildschirm ruht.

Im persönlichen Gespräch mit einem Mitarbeiter Telefonate annehmen mit den Worten „Das ist grade wichtig(er)!“ oder noch schlimmer: Auf das Handy zeigen, die Schultern zucken, Gespräch annehmen und dabei mit einem gequälten Lächeln den Raum verlassen. (gilt auch für jede Art von zweisamen Gespräch)

Eine vereinbarte Aufgabe (Träume, Pläne, Lösungen nach Streit) nie wieder ansprechen, nachhaken oder Feedback geben. Bei Nachfragen durch den MA nicht mehr wissen worum es ging.

Zeichen von Über-, Unter- oder Fehlforderung „übersehen“. (Wird ja schließlich dafür bezahlt/ ist ja schließlich der Ehepartner/ Wenn es ihm/ihr nicht passt, muss er/sie ja nicht mir mir…)

Permanent abgelenkt sein, keinen Augenkontakt suchen, nicht zuhören und dann noch ironische Sprüche beimischen.

Was das Date, die Ehe oder Beziehungen verhagelt, gilt auch für die Beziehung zwischen Mitarbeiter und Führungsperson.

Sie wollen mehr Fehler vermeiden? Gönnen Sie sich ein Coaching mit Malaika. Buchungen unter info@malaikaloher.de

Welche Führungsstile gibt es?

Welche Führungsstile gibt es?

Leadership

Führen heißt motivieren, fördern und fordern. Wie das geht, versuchen so genannte Führungsstile und Führungsmodelle zu entschlüsseln. Die passende Art, Mitarbeiter in ihrer Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft zu entwickeln, verlangt mehr, als das Kopieren theoretischer Trend-Konzepte. Trotzdem schadet es nicht, sich mit Führungsstrategien wie Situative, Transaktionale oder Transformationale Führung zu befassen.

„Ich komme mir komisch vor, wenn ich mich so verhalte, wie im Lehrbuch. Das bin doch nicht ich. Ich will eine authentische Chefin sein und mich nicht permanent verbiegen“, so die Leiterin der Geschäftsstelle einer Versicherung. In der Aussage steckt viel Wahrheit und auch ein wenig Ausrede. Denn eine Führungskraft muss sich sehr wohl verbiegen, um sicher zu gehen, dass ihre Mitarbeiter wirtschaftlich und kundenorientiert arbeiten. Auf der anderen Seite macht es wenig Sinn, sich eine bestimmte Verhaltensweise aufzuzwingen, die so gar nicht zur eigenen Persönlichkeit passt.

Was versteht man unter Führung?

Führung ist laut Definition die direkte und indirekte Verhaltensbeeinflussung zur Realisierung von Zielen.

Direkt bedeutet in diesem Zusammenhang, die Beziehung zwischen Mitarbeiter und Führungskraft auf eine vertrauensvolle, belastbare Basis zu stellen. Es sollte möglich sein, im konstruktiven Dialog einen Weg zu definieren und mit gemeinsam die einzelnen Meilensteine der Entwicklung zu gestalten.

Indirekt wird der Mitarbeiter durch die Organisation, Aufgabenverteilung, Strukturen, Teamsysteme und interne Abläufe in seiner Leistung motiviert oder gebremst. Will eine Führungskraft wirkungsvoll agieren, muss sie äußert diszipliniert bestimmte Verhaltensweisen abspulen, die dem positiven Miteinander dienen. Das fordert ein hohes Maß an Selbstmanagement.

Zum Beispiel neigen bestimmte Mitarbeiter dazu, Probleme wiederholt zu kommunizieren, ohne Ideen oder Tatendrang, diese zu lösen. Manche Probleme haben für den Vorgesetzten keine Priorität, während der Mitarbeiter hoch alarmiert ist. Hier geduldig zu bleiben und wieder und wieder darüber zu kommunizieren, kann zu einer Herausforderung werden.

Führungsstile als Idee mit Grenzen

Um mit schwierigen Mitarbeitern umzugehen und gute Leute zu halten, wurden so genannte Führungsstile entwickelt, die ideale Verhaltensmuster der Führungsperson definieren. Diese werden getragen von einer bestimmten Grundeinstellung gegenüber Mitarbeitern, die in jedem Moment zum Ausdruck kommen soll.

Die neuere Forschung hat jedoch ergeben, dass es keinen wirklichen Zusammenhang zwischen bestimmten Persönlichkeitseigenschaften und Führungserfolg oder einem bestimmten Führungsstil und Motivation gibt.

Bis heute gibt es also keinen belastbaren empirischen Beleg, dass ein bestimmter Führungsstil erfolgreicher in der Praxis ist, als ein anderer. Die Bedeutung von solchen Modellen und Theorien nimmt immer mehr ab.

Führung ist an das Individuum und das jeweilige Team oder Unternehmen gebunden. Es ist kaum möglich, einen Stil zu kopieren und dann sicher das Ergebnis zu bekommen, dass man sich wünscht. Es gibt also kein Rezept, sondern nur Ideen und Empfehlungen. Zum Leidwesen vieler Unternehmer und Führungskräfte, die sich genau diese Berechenbarkeit wünschen.

Demotivation bei Mitarbeitern verhindern

Führungsverhalten unreflektiert abzuspulen führt zu einem massiven Einbruch der Leistungsfähigkeit einzelner Player, weil kein Mensch von Natur aus objektiv und stets konstruktiv führt. Wir haben unsere Lieblingsmitarbeiter, unsere Kernüberzeugungen und Werte und eine sehr beschränkte Wahrnehmungsfähigkeit. Auch hoch reflektierten Leadern passieren Fehler. Wer sich nicht hinterfragt, stößt Menschen vor den Kopf, übersieht Dinge oder verfällt in Beurteilungsfehler. Der Zeitaufwand, um zerstörtes Vertrauen wieder herzustellen und hausgemachte Konflikte zu bewältigen ist wesentlich höher, als der Aufwand, sich strukturiert auf das Abenteuer Führung einzulassen – in aller Konsequenz. Auf jeden Fall spart man sich Verluste durch unzufriedene Kunden, Kündigungen und Personalsuche.

Im Hinblick auf eine Kompetenzerweiterung macht es Sinn, sich
1. mit Führungsmodellen und Führungsstilen zu befassen und sich
2. mit sich selbst auseinanderzusetzen.

Wem es gelingt, nicht zu demotivieren hat schon die halbe Miete eingefahren.

Malaika Loher

Gängige Führungsstile im Managerial Grid

Führungsstile entstanden, indem erfolgreiches Verhalten erfolgreicher Führungskräfte untersucht und auf einer Metaebene zusammengefasst wurde. Bekannt ist das wissenschaftliche Modell des Managerial Grid oder auch Verhaltensgitter nach Blake und Mouton. Anhand von zwei Achsen ergeben sich unterschiedliche Führungsstile , nämlich

  • aufgaben- und ergebnisorientierte Führungsstile, die sich mit Zielsetzungen, Planung, Koordination und Organisation befassen und
  • mitarbeiter- und beziehungsorientierte Führungsstile, die mit Lob, Anerkennung und Unterstützung arbeiten.
Grafik Managerial Grid Definition Wikipedia
Quelle: Wikipedia Managerial Grid Definition

Maximal ergebnisorientiert und minimal menschenorientiert ist der autoritäre oder hierarchische Führungsstil (siehe 9.1 im Verhaltensgitter), wie wir ihn aus der Armee kennen. Die Führungskraft gibt Befehle, bezieht Mitarbeiter nicht in Entscheidungen mit ein, verlangt Gehorsam ohne Kritik und Widerspruch und bestraft bei Fehlern.

Etwas weniger ergebnisorientiert ist der bürokratische Führungsstil (5.5). Ihm liegt ein Kompromiss zwischen Arbeitsleitung und Mitarbeiterwünschen zugrunde. Hier wird keine Höchstleistung eingefordert. Auf Basis von Kompromissen, gepaart mit Autorität und Güte funktioniert auch der patriarchalische Führungsstil.

Maximal mitarbeiterorientiert und minimal ergebnisorientiert ist das so genannte Glacehandschuh-Management (1.9), bei dem Mitarbeiter wie rohe Eier hofiert werden. Die positive Arbeitsatmosphäre steht im Mittelpunkt, zu Lasten des Leistungstempos und der Ziele.

Der am wenigsten ins Geschehen eingreifende Führungsstil, ist der so genannte Laissez-faire-Stil (1.1) oder das Überlebensmanagement. Man lässt die Mitarbeiter machen und hat keine Ziele im Fokus.

Maximal ergebnis- und menschenorientiert ist der partizipative oder demokratische Führungsstil (9.9), bei dem gegenseitige Unterstützung und Beteiligung der Mitarbeiter als Team im Zentrum stehen. Dieser galt längere Zeit als der beste Stil, ist aber in vielen Unternehmen kaum umsetzbar, weil nicht jeder Mitarbeiter hoch motiviert und verantwortungsvoll handeln kann oder will.

Ein Führungsstil alleine kann niemals Erfolg haben, denn Menschen ticken unterschiedlich und brauchen je nach Situation, Organisation, Persönlichkeit, Kompetenz, Einstellung und Erfahrung ein passendes Führungsverhalten.

Malaika Loher

Führungsmodelle integrieren Führungsstile

Um die Flexibilität für die Führungskräfte zu erhalten, hat man versucht, über verschiedene Führungsmodelle die Führungsstile zu integrieren. Großer Trend war und ist das so genannte Situative Führen nach Hersey und Blanchard, das bis ins Detail festlegt, bei welcher Aufgabenerfüllung ein Mitarbeiter mit welchem Stil geführt werden muss. Es integriert den Laissez-faire-Stil, das Glacehandschuhmanagement, den kooperativen und autoritären Stil. Je nach Mitarbeiter, Aufgabe und Situation wählt die Führungskraft das richtige Verhalten zum jeweiligen Reifegrad. Obwohl der Ansatz und der Gedanke sehr gut sind, tun sich vor allem psychologisch unerfahrene Führungskräfte schwer, die detaillierten Analysen ihrer Mitarbeiter und ein jederzeit abrufbares, extrem variables Verhalten ohne aufwändige Schulungen umzusetzen.

Megaseller Management by…

Die verschiedenen Management by… Ansätze hatten ebenfalls Konjunktur: So gibt es Management by results – also Führen mit klaren Leistungsergebnissen, …by objectives – mit definieren Zielen, …by exception – nur bei Abweichungen einzugreifen oder…by delegation – Aufgaben an Mitarbeiter zu übertragen. Allen Modellen ist eines gemeinsam. Man will den Führungskräften Hilfe an die Hand geben und Unternehmen das Entwickeln eines individuellen Ansatzes ersparen, weil Führen eben kein Spaziergang ist, sondern harte Arbeit am eigenen Denken und Verhalten.

Transaktionale Führung

Zwei Ansätze sind momentan hoch im Kurs. Sie zeigen gute Ergebnisse und scheinen auch umsetzbar zu sein. Für Vorgesetzte, die sich noch nicht umfassend mit Führung auseinandergesetzt haben, eignet sich die Transaktionale Führung nach James MacGregor Burns. Basis ist das „Management by objectives“. Es geht darum, im Führungsteam die Ziele der Abteilung oder Firma zu definieren und diese dann für die Mitarbeiter herunter zu brechen. Das heißt, die Führungskraft klärt im Nachgang und wiederholt mit jedem einzelnen Mitarbeiter dessen detaillierte Leistungs- und Verhaltensziele in seinen Aufgaben. Er erarbeitet mit dem Kollegen, wofür seine Tätigkeiten gut sind, also bringt den Gesamtzusammenhang nahe. Zudem wird Verantwortung delegiert, die vereinbarten Leistungen werden kontrolliert und es wird materiell und immateriell belohnt. Verhalten wird durch Kritik und positives Feedback korrigiert und bestärkt. Das alles trägt zur Motivation der Mitarbeiter bei. Es bringt Transparenz und jeder kennt seinen Platz und seine Aufgabe. Wie die Führungskraft sich verhält, um Ziele zu vereinbaren, bleibt ihr überlassen. Klar sollte sein, dass dazu psychologisches und rhetorisches Können abrufbar sein muss.

Transformationale Führung

Wer sich zu den Besten zählen will, befasst sich mit dem so genannten Transformationalen Führen. Hier sieht sich die Führungskraft als Vorbild, Motivator, Stimulator und Coach bzw. Mentor. Sie transformiert die Mitarbeiter zu Spitzenkräften mit Hilfe einer starken Vision, Werten und Leitbildern, die an denen die Mitarbeiter andocken. Über intrinsische Motivation und ein Gefühl von Sinnhaftigkeit verändern Mitarbeiter daraufhin ihr Verhalten, als auch ihr Bewusstsein für den eigenen Beitrag zum Erfolg. Ein Umfeld von Vertrauen, Respekt, Loyalität und ein gewisses Maß an Bewunderung für die Führungskraft bewirken überdurchschnittliche Leistungen.

Man tut es für den Chef/ die Chefin.

Malaika Loher

Persönlichkeit zählt mehr als KPIs

Es geht beim tranformationalen Führen zwar um Charisma, aber nicht ausschließlich, denn nicht jeder Mensch hat von Natur aus eine überzeugende Aura. Vorbildlich und unterstützend zu kommunizieren und sich wertschätzend zu verhalten lassen sich auch von Menschen ohne magische Ansteckungskraft erlernen. Die Wurzel zum Erfolg liegt im Leader selbst. Selbstreflexion, psychologische, emotionale und soziale Kompetenzen gilt es lebenslang zu trainieren und zu überprüfen. Man ist nie fertig. Genau das macht die Aufgabe, Menschen zu bewegen, so anspruchsvoll.

Ende des Lockdowns – Tagungen erlaubt

Ende des Lockdowns – Tagungen erlaubt

Leadership, Motivation

Tagungen sind in Bayern wieder erlaubt! Ein wunderbarer Tag für meine Profession. Ich feiere meine berufliche Wieder-Freiheit und die Vollpräsenz in den Schulen. (….mit Vorsicht und Umsicht….)

Ich stehe in den Startlöchern, mit bester Laune, Power, tollen Ideen und jeder Menge Begeisterung. Kaum erwarten kann ich es, mit den Teams von Angesicht zu Angesicht aus den Fängen des Homeoffice in den Neuanfang zu starten. Denkbar wäre ein digitaler Start, der übergeht in eine Präsensmaßnahme im Herbst.

Was würde besser passen, als meine Keynote „Surf your life“ für Ihre Tagung? – gerne mit anschließendem Workshop. Holen Sie sich Sommer, gute Laune, Surferfeeling und eine volle Ladung Inspiration in Ihr Team. Wie wäre es, gemeinsam am See oder draußen in den Bergen an der Wieder-Zusammenarbeit zu arbeiten? Vielleicht mit einem kleinen Teamevent danach? Nutzen Sie den Hebel der neuen Freiheit aktiv für die Teammotivation.

Ich berate Sie, wie das am besten funktioniert und welchen betriebswirtschaftlichen Mehrwert sie heben können, wenn Sie mit mir arbeiten!

5 Tipps gegen den Corona-Blues

5 Tipps gegen den Corona-Blues

Life, Motivation

Wir alle haben eine harte Zeit hinter uns. Viele sind bereits in den ersten lang ersehnten Urlaub gefahren oder geflogen. So ziemlich jeder hat genug vom isolierten Leben ohne Impulse. Doch nicht jeder hat die Möglichkeit oder den Mut, sich jetzt schon nach draußen zu begeben. Deshalb hier einige Tipps gegen die Pandemie-Müdigkeit.

  1. Kramen Sie alte Hobbys heraus. Probieren Sie eines nach dem anderen durch. Von der Briefmarkensammlung bis zum malen, basteln, werken oder singen. Vielleicht müssen Sie sich zwingen, anzufangen. Wenn Sie dann mal drin sind, wird es Spaß machen und entspannen. (Ich habe mich in Aquarellmalerei versucht)
  2. Machen Sie sich keinen Druck mehr, irgendetwas jetzt zu Ende bringen zu müssen. Lassen Sie Dinge ganz einfach im provisorischen Zustand. Sie werden sehen, irgendwann machen Sie es von alleine fertig. Wenn nicht, auch egal. Ganz ehrlich, wer sagt denn, dass man alles durchziehen muss? (bei mir ist es ganz klar der Haushalt)
  3. Erlauben Sie sich etwas, was früher undenkbar war. Am Mittag schon fern sehen oder das Verstoßen gegen moralische Regeln. Trauen Sie sich ein wenig Revolution im eigenen Kopf zu. Schlagen Sie über die Strenge, aber in Punkten, in denen Sie weder sich noch anderen wirklich schaden. Suchen Sie etwas aus, bei dem Sie ein kindliches Grinsen im Gesicht haben, weil das eigentlich ja „verboten“ ist. Mit den Fingern essen, die Spülmaschine am Abend nicht mehr einräumen, Kleider nicht aufhängen, ein Licht brennen lassen….was auch immer es für sie ist. (bei mir war es tagsüber fern sehen und Chips essen)
  4. Planen Sie etwas, auf das Sie sich freuen können. Ohne ja aber, ohne Zweifel. Eine Reise oder einen Ausflug, einen Besuch bei Freunden oder sich etwas zu leisten, das Sie sich schon lange wünschen. (bei mir kommen Freunde einige Tage zu Besuch, die ich sonst immer nur im Urlaub sehe)
  5. Lachen Sie besonders oft über besonders viel, besonders laut und verrückt, auch gerne ohne Grund und mit vollem Körpereinsatz, über sich, über andere, über etwas, über nichts… (bei mir hilft immer Ace Ventura)

    Es war ein hartes Jahr für uns alle. Wir sind erschöpft, müde und haben Sehnsucht nach Begegnung. Diese Zeit muss sich jetzt jeder zugestehen. „Normal“ kommt schneller, als man denkt.
     
     

Distanzunterricht stressfrei

Life

Jeder Moment ist eine Entscheidung für Optimismus oder Stress.

Heute Morgen entdeckte ich, dass meine Teenager-Tochter in ihren Schreibtisch den Satz „I don‘t know“ geritzt hat. Das führte zu einem psychologisch fragwürdigen Donnerwetter von mir: „Als Nächstes nimmst Du wohl Sprühdosen und sprühst die Wände an, oder was?!“. Der argumentative Gegenwind war kaum weniger deeskalierend: „Der Tisch sollte doch eh auf den Sperrmüll!“

Beim Frühstück war ich plötzlich gut drauf. Sie wunderte sich: „War das mit dem Tisch wirklich heute? Kommt mir vor, als wäre es gestern gewesen.“ Ich entgegnete: „Weil ich keine Lust auf Stress habe, habe ich umgeschaltet. Schön wäre, wenn du keine Möbel mehr anritzt.“

Strafe musste sein. Da kam mir eine Idee. „Du machst jetzt bitte aus dem Tisch ein Kunstprojekt. Du schreibst, malst, brennst, zeichnest, klebst so lange daran, bis du dich nie mehr vom ihm trennen willst.“ Keine Schimpfwörter, keine anderen Möbel, sonst ist alles erlaubt.

Sie war sofort Feuer und Flamme. Wenig später bemerkte ich grinsend: “Ich fühle mich gerade wie eine richtig coole Mutter.“ Sie lachte: „Ich denke auch gerade, dass das richtig cool ist.“ Tag, Stimmung und Energiehaushalt gerettet.

Manchmal geht es ganz einfach, wenn man seine Komfortzone verlässt. Natürlich war es für mich eine Überwindung, ein Möbelstück „frei“ zu geben. Andererseits hat es viel Druck aus der Situation genommen und eine positive Strafe sorgt für Abwechslung und sogar Spaß. Das merkt sie sich für immer 😜

Sei kein Wendehals!

Life

+++ 08:37 Laschets „Brücken-Lockdown“ soll zwei bis drei Wochen dauern +++ (n-tv) Noch vor einer Woche sprach er das Gegenteil.

Was wir aus politischen Wendemanövern lernen: Ohne Vertrauen keine Führung. Ohne eine langfristige Strategie entsteht Chaos.

Ist das Vertrauen einmal verspielt, entwickeln sich aus kleinen Problemen existenzielle Konflikte. Nicht nur in der Politik, auch in Beziehungen oder in Teams. Alles hängt am Vertrauen zur Führungspersönlichkeit.

„Mein Chef hat mich diese Woche rund gemacht. Ich habe sofort über Kündigung nachgedacht“, erzählt Katharina, die Keyaccountmanagerin und Teamleitung. Sie kümmert sich um den Leadkunden des Unternehmens, mit dem es häufig Missverständnisse gibt. Ihr Team verfällt deshalb immer wieder in ermüdenden Pessimismus, den Katharina zum Kunden und zum Chef hin abpuffert. Einzig ihre gute Beziehung zu ihrem Bereichsleiter hat sie noch motiviert.

Der ist aktuell stark unter Druck und hat kurz die Beherrschung verloren. Die Konsequenzen hatte er nicht gewollt.

Vertrauen und klare Werte sind die wichtigsten Pfeiler für erfolgreiche Zusammenarbeit.

Tipp:

  • Nie aus einer starken Emotion reagieren.
  • Nicht jeden Gedanken kommunizieren.
  • Frühzeitig „Nein“ sagen.
  • Menschen und Themen im Kopf trennen.

Gescheiterte Absprachen

Life

Vereinbarungen einzuhalten ist unmöglich. Was auch immer Sie glauben, abgesprochen zu haben, ist hinfällig, sobald einer tut, was für den anderen nicht vereinbart war. Also fast immer. Bestes Beispiel ist die Ehe bzw. Beziehung.

Es gibt 2 Gründe für Konflikte: konträre Werte oder missverstandene Absprachen.

Wir wünschen uns andauernde, fixe Vereinbarungen, weil es bequem ist. Stolperstein ist die Persönlichkeitsstruktur.

Je nach Erziehung, Erfahrungen, Werten und Lebensphase ist die Wahrnehmungskapazität des Gehirns eingeschränkt. Kommen Emotionen dazu, ist es unmöglich, Infos richtig zu verarbeiten. Wir blenden wichtige Details aus und ersetzen den Mangel mit eigenen Ideen.

Problem: Jeder ist überzeugt, Recht zu haben und die Wahrheit zu kennen. „Dooooch, das haben wir genau so vereinbart!“ oder “So ein Quatsch! Das war nicht so abgesprochen!“

Gerade in der Führung ist das Dauerspiel „Kommunikation“ ein kräftezehrender Akt. Fast stündlich müssen Absprachen erneuert und Fehlannahmen ausgebügelt werden. Kein Wunder, dass so mancher Vorgesetzter resigniert und nur noch ansagt, statt zu diskutieren.

Tipp: Zusammenfassung der Vereinbarung von beiden Seiten, danach Spielraum zulassen und mögliche Probleme vorher thematisieren.

kommunikationstraining #malaikaloher

Homeoffice macht dumm

Homeoffice macht dumm

Life

Die Motivation im Keller, müde, wie paralyisiert, bleiern im Kopf, kann mich schwer aufraffen, fühle mich irgendwie so lustlos…so die Beschreibungen verschiedener Teammitglieder. Und es ist kein Einzelfall.

Momentan scheint eine Art Lethargie um sich zu greifen. Ich bemerke es an vermehrten Anfragen zum Thema.

Das mag am Wetter liegen, an den negativen Medienberichten, aber auch am Dauer-Homeoffice. Das Körpersystem ist längst ermüdet. Trotzdem bäumt sich bei dem ein oder anderen erneut die Sorge auf. Und damit der Missmut, die Frustration und Perspektivlosigkeit.

Es ist nicht nur die Furcht vor dem Virus, die lähmt, sondern auch die mangelnde Abwechslung, das Geplänkel zwischendurch, die Eindrücke von außen. Aus meiner Sicht nimmt dieser Umstand momentan Fahrt auf. Wer sich nur im eigenen Haus oder der Wohnung aufhält, verliert den Weitblick. Der Mangel an Eindrücken stumpft ab.

Der Plan war zu warten, bis alles vorbei ist und wir uns treffen dürfen. Doch das ist möglicherweise zu spät.

Mein Tipp: Nehmen Sie sich jetzt die Zeit, gegenzusteuern. Es ist notwendig, Routinen aufzubrechen, Meetings anders zu gestalten, neue Wege zu gehen, sich selbst ein Motto zu setzen und für Inspiration zu sorgen. Das Tagesgeschäft hat sich eingependelt, der Laden läuft. Zeit, sich wieder ganz bewusst um die Menschen zu kümmern.

Digitale Unkreativität

Life

Sie würden gerne den Job wechseln, finden aber nichts passendes? Bisher hat Ihnen keiner einen Tipp gegeben?

Das ist eines von vielen Symptomen dieser Krise. Dahinter verbirgt sich ein massives Problem. Der Smalltalk fehlt.

Keine Messe, auf der aus Zufällen lukrative Geschäfte entstehen. Keine Meetings, in denen man vorher und nachher plaudert und ganz nebenbei den Grundstein für Innovationen legt. Keine (Kunden)events mit interessanten neuen Kontakten.

Corona schaltet die Kreativität ab.

Wir verwalten aktuell die Ideen und guten Kontakte von vor einem Jahr und früher. Digitale Müdigkeit lähmt derweil die Kreativität.

Eine Freundin sagte kürzlich über ihre Erfahrung mit Datingplattformen: „In echt sehen die Herren immer anders aus, als auf den Fotos.“ Vollkommen Logisch. Köpersprache, Stimme und vor allem die Ausstrahlung verändern die Wirkung. Die Bewegung von Schall und Masse im Raum verändert unser Denken.

Die unterschiedlichen „Energien“ mischen sich und es entsteht ein Gefühl. Emotionen inspirieren uns zu Erkenntnissen. Digital dagegen fühlen wir immer nur uns selbst. Ermüdend.

Sobald als möglich – mit Impfung und Schnelltests – sollten Teams wieder zu inspirierenden Meetings zusammen kommen. Für ein Feuerwerk an Ideen und Lösungen.

Menschliche Hirngespinste

Life

Der größte Konfliktherd sind Unterstellungen. Wir unterstellen anderen eine bestimmte Absicht, ohne sie zu überprüfen. Ganz im Gegenteil. Der Verstand hält die spekulativen Urteile für die blanke Wahrheit.

Wir kommunizieren über die eigenen Annahmen, als wären es Headlines in der Zeitung: „Er nutzt alle Kollegen aus“, „Er drückt sich immer vor der Arbeit“, „Sie geht für ihre Karriere ständig über Leichen“, „Sie weiß alles besser“.

Die konfrontativen Fragen nach dem Wahrheitsgehalt wären:
„Ist es deine Absicht, uns auszunutzen?“
„Ist es dein Ziel, Dich zu drücken?“
„Gehst Du über Leichen?“
„Glaubst Du, alles zu wissen?“

Die Wirkung wäre wenig konfliktreduzierend. Als Ich-Botschaft formuliert, beginnt jede Frage mit „Ich habe das Gefühl, dass du…“, was auch nicht besser klingt.

Unterstellungen führen zu:

Lagerbildung

Demotivation

Fehlentscheidungen

Mobbing.

Im Homeoffice sogar verstärkt.

Wichtig zu wissen: Jeder Mensch verfolgt grundsätzlich eine positive Absicht. Diese kollidiert natürlich ab und an mit Ihrem persönlichen Ziel. Unterstellungen überlagern den eigentlichen Konflikt und vernebeln die Sicht.

Der Ausweg ist, aus festgefahrenen Unterstellungen Zielkonflikte zu machen. Diese können bearbeitet und gelöst werden.

Immer schön positiv

Life

Optimismus ist gefragt, wie nie zuvor. Gestern verletze ich mich beim Inlineskaten. Mit Verdacht auf Rippenbruch rufen Passanten den Notdienst. Lange müssen wir im Wagen warten, erst auf den Arzt, dann darauf, welche Klinik uns aufnimmt – wegen Corona.

Diagnose in der Notaufnahme: Rippenprellung und Innenbandanriss. „Bitte machen Sie jetzt den Raum frei“, sagt der Pfleger und schickt mich in den Wartebereich. In Socken, mit Schmerzen, weitere 60 Minuten, bis ich abgeholt werde.

Während meiner Zeit in der Notaufnahme kommen laufend neue Zugänge. Alles Stürze. Übermäßig viele seien es seit das Wetter besser wäre, so das Personal. Es läge an der verminderten Bewegung durch den Lockdown.

Ich kann schwer atmen. Zwangsläufig stelle ich mir Atemnot bei Coronainfektion vor. Das verändert die Diskussion in meine Kopf über „Lockdown ja, nein oder wie“. Ich will nicht vor der überfüllten Notaufnahme abgewiesen werden.

Heute erfahren wir, wie es mit dem Exit weiter geht. Und wieder sind wir mental und emotional aufs höchste gefordert.

Sorgen Sie für positive Erlebnisse und Gedanken bei Ihnen und bei Ihren Mitarbeitern. Helfen Sie Ihnen psychisch gesund zu bleiben. Sicherheit, Routinen, Lachen, Spaß und viel Kommunikation helfen. Und bleiben Sie in Bewegung!

#motivation #coach

Kontakt bringt Motivation

Kontakt bringt Motivation

Leadership

„Eigentlich müsste ich durch den #Lockdown und die Arbeit im #Homeoffice Zeit gewinnen. Ich könnte endlich tun, wozu ich vor #Corona nie kam. Aber irgendwie kann ich mich nicht aufraffen. Den ganzen Tag #Videokonferenzen, Kinder daheim, Frau daheim…ich bin durch“, so der #Abteilungsleiter eines #IT-Unternehmens.

Wahre #Motivation kommt von innen, ist intrinsisch? Das ist nur die halbe Miete.

Wir Menschen brauchen den Input, die Inspiration und das Gespräch. Wir benötigen den „energetischen“, sprich Offline-Austausch mit echten, Wärme abstrahlenden Personen. Video und Ton ist gut, aber eben nur ein müder Abklatsch.

Wie oft sprechen Sie noch mit Kollegen, Kunden oder Mitarbeitern per Video über Privates, über Oberflächlichkeiten, über Ziele? Wie oft plaudern Sie online, als stünden Sie in der Kaffeeküche? Und fühlen Sie sich dadurch angespornt? Eher nicht?

Kein Wunder. Genau diese vermeintlich oberflächlichen Begegnungen sind es nämlich, die uns jetzt fehlen für echte Motivation. Der extrinsische Ansporn, z.B. beim Sport unter den Augen der Mitsportler.

#Emotionen und „Geplänkel“ gewinnen eine neue Notwendigkeit. Wir brauchen das laute Gelächter einer Gruppe, Körpersprache und Mimik in Echtzeit, Bewegung von Raum zu Raum, von Mensch zu Mensch.

Wie nehmen Sie das wahr?

5 mögliche Gründe, warum eine Führungskraft nicht lobt

5 mögliche Gründe, warum eine Führungskraft nicht lobt

Leadership

„Wir haben gerade ein wahnsinns Projekt auf die Schiene geschoben. 6 Monate harte Arbeit liegen hinter uns. Und was macht unser Chef? Nichts! Kein Lob, keine Belohnung, nicht einmal ein Handshake. Er kippt einfach das nächste Projekt ins Team. Ich bin entäuscht“, so der Softwarentwickler eines mittelständischen Unternehmens. Warum loben Chefs eigentlich so selten oder sogar nie? Wollen Sie nicht oder können Sie nicht? 5 mögliche Gründe lesen Sie hier:

1. Zeitmanagment: Die Gedanken kreisen nur um Projekte und To-Dos, es bleibt keine Zeit für Feedback.

2. Perfektionismus: Hohe Erwartungen an sich selbst und Mitarbeiter verhindern, dass die Führungskraft das Positive überhaupt wahr nimmt.

3. Aberglaube: Wenn ich Mitarbeiter lobe, arbeiten sie schlechter und ruhen sich auf den Lorbeeren aus.

4. Kommunikationsschwäche: Wenn etwas Positives wahrgenommen wird, wird es nicht mitgeteilt.

5. Einstellung: Mitarbeiter werden als reine Zuarbeiter ausgenutzt. Lob wird zur Manipulation eingesetzt.

Tipp für Vorgesetzte: Jeder braucht Anerkennung und Wertschätzung. Das löst Motivation aus. Je persönlicher und detaillierter, desto besser. Teamlob per Mail ist nett, hat aber nicht den gleichen starken Effekt, wie persönliches Lob.

Wer nicht von sich aus eine Feedback-Haltung hat und lebt, kann sich diese erarbeiten, mit Disziplin gegenüber sich selbst, der eigenen Rolle und und mit Achtung gegenüber den Menschen, für die er/sie die Verantwortung trägt.

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3 Tipps für gute Nerven im Homeschooling

Life

Die Nerven liegen blank

Distanzunterricht, Onlinelernen, Homeschooling….egal, wie das Kind genannt wird…am Ende hängt es an uns Eltern.

„Ich weiß wirklich nicht, wie ich das alles schaffen soll. Meine Kinder erledigen die Schulaufgaben nicht alleine, in der 2. und 4. Klasse. Ich muss daneben sitzen. Mein 4-jähriger langweilt sich nach einer Stunde. Und die 10 Tage Extraurlaub kann ich auch nicht nehmen. Schließlich macht sich die Arbeit nicht von selbst. Wenn alle Eltern daheim bleiben, kann meine Firma zu machen“, so eine frustrierte Mutter und Projektleiterin.

Distanz und Disziplin

Nun müssen wir Eltern wieder ran und den Kindern die Zeit versüßen, ohne selbst emotional vor die Hunde zu gehen. Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber daheim beschulen, wie im letzten Frühjahr, ist diesmal – mitten im Schuljahr – keine Option. Deshalb habe ich einen Plan gefasst und möchte auch Ihnen drei Tipps für Ihre strategischen Überlegungen mitgeben.

Wie meine Idee in der Umsetzung klappt, dazu mehr nächste Woche. Wie werden Sie das angehen?

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